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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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5 entries under vter.

Vãter

—

,,,esss,xxxx Anm. b. Wollten wir um etlicher Gebrechen willen die Bücher beiſeite werfen, welche Bücher könnten wir dann noch benutzen außer der Bibel, da ſich in allen Büchern menſchliche Unvollkommenheit zeigt? Anm. c. Wir ſollen auch die Väter der Liebe nach auslegen, nicht bloß ihre Blößen zudecken, ſondern auch zweideutige Ausdrücke zum Guten auslegen, die Väter 220. grobe Entſtellungen in Schutz nehmen. Quart. 6, 20. e. In den Irrtümern aber folgen wir den Vätern dennoch nicht nach. Im Straucheln ſind uns die Väter Warnungszeichen. Wir können .7 unmöglich Sünden der Väter zum Muſter nehmen. 71, 66. Anm. a. Man verlangt jetzt von uns, daß wir den Vätern auch da nachfolgen ſollen, wo ſie verkehrt geredet haben, z. B. das Intuitu fidei. Wir ſind aber keine blinden Nachbeter der Väter. Anm. b. Auch die Tatſache, daß ſich gegen eine falſche Lehrſtellung etlicher Väter kein Widerſpruch erhob, verſchlägt nichts. Stillſchweigender Konſens kann die Lehre nicht recht ſtempeln. Anm. c. Falſche Lehrer greifen gerade dieſe Gebrechen der Väter auf und nehmen ſie als köſtliche Perlen an. — Das iſt ähnlich, wie wenn unſere jungen Leute ſich darauf berufen, daß die Alten auch getanzt haben oder daß auch Paſtoren zur Loge gehören. O. 71, 66. Wis. Syn. 83, 36. Einwand 1. Wir ſeien keine rechten Lutheraner. — Wenn das Luthertum ſein ſoll, daß wir jeden Ausdruck der Dogmatiker annehmen müſſen, wollen wir mit ſolchem Luthertum nichts zu tun haben. Einwand 2. Hat dieſer oder jener früher ſo gelehrt, ohne als Ketzer verurteilt worden zu ſein, ſo muß es uns jetzt auch freiſtehen, ſo zu lehren. ohne verworfen zu werden. Offene Fragen. — Die Fehler der Väter ſind kein Freibrief zu Irrtümern. Wir dürfen die Schwachheitsſünden der Väter nicht mutwillig nachmachen.

  • Quart. 6, 20
  • O. 71, 66
  • Wis. Syn. 83, 36
  • Syn. 84, 14 margin
  • L. W. 28, 3 margin
  • Syn. 84, 36 margin
  • Syn. 84, 36. 37 margin
  • Ka. 89, 12 margin
  • Syn. 84, 24 margin
  • Syn. 84, 24. 25 margin
  • L. W. 14, 236 margin
  • Mit. 92, 54 margin
  • W. 83, 28 margin
  • Quart. 6, 215 margin
  • Quart. 6, 215. 216 margin
  • L. W. 57, 102 margin
  • L. W. 57, 102. 28, 6 margin
  • Luth. 25, 162 margin
  • L. W. 55, 36 margin
  • L. W. 55, 36. 51, 85 margin
  • L. W. 55, 36. 51, 85. O margin

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4. Die Kirchenväter ſind nicht neben Gottes Wort zu ſtellen

4. Die Kirchenväter ſind nicht neben Gottes Wort zu ſtellen. Sie ſind keine Autorität. S. Il. 1912, 41. Sie ſind nicht unſere Bibel. L. W. 57, 102. Darum ſollen wir a. unſern Glanubennicht anf die Väter gründen. Konk. 759. Wir glauben nicht an Luther, Gerhard u. ſ. w. W. 1901, 55. Anm. a. Autoritätsglaube iſt Abgötterei. 1 Kor. 3, 21: Rühme ſich niemand eines Menſchen. — Köhlerglaube Mit. 92, 54. L. W. 28, 107. Quart. 11, 219. 220. Anm. b. Die Väter ſind Lichter, aber nicht Götter. Anm. c. Die Pietät gegen die Väter hat ihre Gren⸗

  • S. Il. 1912, 41
  • L. W. 57, 102
  • Konk. 759
  • W. 1901, 55
  • Mit. 92, 54
  • L. W. 28, 107
  • Quart. 11, 219
  • Quart. 11, 219. 220
  • Syn. 84, 64 —70 margin
  • L. W. 57, 106 margin
  • L. W. 57, 106. 21, 67 margin
  • Quart. 10, 9 margin
  • Quart. 10, 9. 195 margin
  • Quart. 10, 9. 195. 196 margin
  • Syn. 84, 43 margin
  • Syn. 84, 43. 73 margin
  • Syn. 84, 43. 73. 74 margin
  • Mit. 75, 69 margin
  • O. 71, 41 margin
  • O. 71, 66 margin
  • Mit. 92, 54 margin
  • L. W. 14, 234 margin
  • Quart. 6, 209 margin
  • Quart. 6, 193 margin
  • Quart. 6, 193. 194 margin

vol d, printed page 100 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0184

—

nichtet. Luth. 40, 170. Ja, Luther ſelbſt wollte nur ſo weit angenommen ſein, als er bei der Schrift blieb. N. W. 76, 20. 21. Einwand 1. Wir ſeien Nachbeter der lutheriſchen Dog matiker, Dr. Walthers u. ſ. w. Luther ſei unſer Papſt. Wir machten die Bekenntnisſchriften zur Quelle der Theologie. — Aber wir ſchätzen die Väter nur ſo weit, als ſie uns Gottes Wort gelehrt haben. „Zurück zu Luther“ heißt: Zurück zur rechten Erkenntnisquelle, der Schrift. Einwand 2. Walther ſei von den Dogmatikern abhängig geweſen. — Das entſpricht nicht den Tatſachen. Der große Zitatentheologe wollte mit den Ausſprüchen der Väter nicht die Gewiſſen binden, ſondern ſchärfte alle 151 ein, daß nur die Schrift Artikel des Glaubens ſtellen önne. Antitheſe. Papiſten. Da die Schrift dunkel iſt, bedarf man der Väter und der Tradition. So große Stücke man in weltlichen Dingen auf Staatsmänner hält, ſo viel in geiſtlichen Dingen auf die Väter. Süd. Ik. 1912, 36. Einwand. Wenn die Schrift uns im Stich läßt, iſt es dann nicht richtig, ſich ſonſtwo Aufſchluß zu holen? — Wenn aber feſtſteht, daß mir niemand Aufſchluß geben kann, dann vergeudet man nur die Zeit und liefert ſich den Betrügern als Opfer aus. Die Berufung auf die Väter aber iſt doppelt verkehrt, wenn die Schrift ſelbſt klar redet. Anm. Auch Ohio nimmt zu den Vätern eine verkehrte Stellung ein und hat im Kampf gegen uns die Väter geltend gemacht.

  • Luth. 40, 170
  • N. W. 76, 20
  • N. W. 76, 20. 21
  • Mit. 75, 69 margin
  • O. 88, 32 margin
  • O. 88, 32. 33 margin
  • L. W. 48, 358 margin
  • L. W. 48, 358. 359 margin
  • L. W. 57, 99—111 margin
  • L. W. 57, 99—111. 50, 487 margin
  • Min. 82, 74 margin
  • Min. 82, 74. 75 margin
  • Luth. 40, 170 margin
  • Il. 1912, 38 margin
  • Il. 1912, 38. 39 margin
  • Syn. 84, 21—27 margin
  • Syn. 84, 21—27. 39 margin
  • W. 83, 28 margin
  • Quart. 6 margin
  • Quart. 6 202 margin
  • Quart. 6 202. 206 margin
  • Quart. 6 202. 206. 207 margin
  • Quart. 6 202. 206. 207. 10, 4 margin
  • L. W. 28, 92 margin
  • L. W. 28, 92. 93 margin

vol d, printed page 102 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0186

5. Autoritätenglaube

5. Autoritätenglaube. Autoritätentheologie. Wer ſeinen Glauben auf die Väter gründet, baut auf Sand. Syn. 84, 40. 41. Verflucht, wer ſich auf Menſchen verläßt. In der Sterbeſtunde, am jüngſten Tag, kann niemand beſtehen ohne Gottes Wort. Syn. 84, 45. 46. Anm. a. Sich auf die Väter berufen, iſt Abfall von der Reformation, unlutheriſch, unchriſtlich Quart. 6, 211. 191, eine Abweichung vom Schriftprinziv. Wis. Syn. 83, 36. Die Gewiſſen anderer an die Väter binden iſt unerträgliche Anmaßung. Qnart. 6, 215. Werdet nicht der Menſchen Knechte! L. W. 21, 145. 146. Anm. b. Ein Wort der Schrift gilt nichts. Wenn aber Delitzſch etwas ſagt oder Männer der Wiſſenſchaft Hypotheſen aufſtellen, ſo wirkt das ausſchlaggebend. Anm. c. Autoritätenreiter erinnern an Leute, die etwas für recht hielten, weil es „zu den Alten geſagt“ war. Anm. d. Auch wir haben die Autoritätentheologie nicht pöllig überwunden. Man beruft ſich leicht auf Synodalberichte Soundſo, auf kirchliche Zeitſchriften, auf Dr. u. ſ. w.

  • Syn. 84, 40
  • Syn. 84, 40. 41
  • Syn. 84, 45
  • Syn. 84, 45. 46
  • Quart. 6, 211
  • Quart. 6, 211. 191
  • Wis. Syn. 83, 36
  • L. W. 21, 145
  • L. W. 21, 145. 146
  • Quart. 10, 3—6 margin
  • L. W. 27, 2 margin
  • L. W. 27, 2. 192 margin
  • L. W. 28, 1 margin
  • Quart. 6, 217 margin
  • Quart. 6, 215 margin
  • Quart. 10, 7 margin
  • Quart. 10, 7. 8 margin
  • Syn 84, 39 margin

vol d, printed page 102 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0186

6. Der rechte Gebrauch der Väter

6. Der rechte Gebrauch der Väter. Nachdem die Lehre aus der Schrift bewieſen iſt, kann man Zitate aus den 1

  • Syn. 84, 6 margin
  • Syn. 84, 6. 40 margin

vol d, printed page 102 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0186

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