—
Verzweiflung ſpreche: Ich bin zu ſchwach! — Ma. 17, 223.
Wie ſollen wir den großen Verſuchungen der letzten
ſteter Wachſamkeit gegen die mannigfaltigen Verſuchungen unſerer Zeit, b. in de⸗
mütiger Erkenntnis unſerer Schwachheit, c. in zuverſichtlichem Vertrauen auf Gottes
Treue. — Ma. 20, 257.
23. Sonntag nach Trin. —
Die Verſuchungen der Welt. a. Wie ſie verſucht, b. wie man ihrer Verſuchung
widerſtehen kann. — Ma. 19, 343.
Freiterte.
1 Moſ. 39, 1—12. — Wie chriſtliche Jünglinge und Jungfrauen die Verſuchung zur Unkeuſchheit überwinden können. a. Indem ſie treu ihrer Berufsarbeit nachgehen und Müßiggang meiden, b. in Gottesfurcht wandeln und mit Gottes Wort ſich rüſten, c. alle Gelegenheit dazu meiden. — Ma. 27. 185.
Matth. 16, 21—23. — Eine Verſuchung Chriſti. a. Wie liſtig und ſchlau Satan den Herrn verſucht hat, b. wie der Herr Satan überwunden
35, 69.
Die letzte vergebliche Verſuchung des Herrn durch den
Werk geſetzt, b. ſo herrlich zu Schanden gemacht. — Quart.
Verſuchung Chriſti.
- Ma. 17, 223
- Ma. 20, 257
- Ma. 20, 257.
23
- Ma. 19, 343
- Ma. 27. 185
- Ma. 37, 393
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- Quart. 5, 24—37
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1.
Chriſtus iſt vom Teufel verſucht worden
1. Chriſtus iſt vom Teufel verſucht worden. Matth.
4, 1—11. 5
Anm. a. Obwohl es eine Verſuchung des Teufels
war, ſo führte doch Gott, der Heilige Geiſt. ihn hinein.
Anm. b. Die drei Verſuchungen ſ. Verſuchung § 3.
Anm. a.
Anm. c. An Verſuchungen hat es bei Chriſto nicht
geſehlt. Matth. 16, 22: Herr, ſchone deiner ſelbſt. Ma.
35, 69. 37, 393. Die Verſuchung im Garten Geth⸗
ſemane. Stöckh. Paſſ. 1. 21. — Die Verſuchungen ge⸗
hören mit zu ſeinem Leiden. Mich. 1906, 15. 16.
Anm. d. Der Zweck der Verſuchung von ſeiten des
Teufels war, Jeſum in Sünde zu ſtürzen und ſo das
Erlöſungswerk zu vereiteln. Es war eigentlich eine
Dummheit vom Teufel, daß er den Verſuch machte.
Denn es ſtand von vornherein feſt, daß Chriſtus nicht
unterliegen konnte. Quart. 5, 29.
- Ma.
35, 69
- Ma.
35, 69. 37, 393
- Stöckh. Pass. 1
- Stöckh. Pass. 21
- Mich. 1906, 15
- Mich. 1906, 15. 16
- Quart. 5, 29
- Stöckh. N. T. 25—27
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- Jo. 1907, 14
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- R. Pi. 2
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- Quart. 5, 33
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- Quart. 5, 33. 34
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- Wis. Syn. 1908, 56
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- Mich. 1901. 60
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- Mich. 1901. 60. 61
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- Quart. 5, 33
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- Mag. 10, 25
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2.
—
2. Wie hat man ſich dieſe Verſuchung zu denken?
1. Die Verſuchung kam nur von außen.
Chriſtus wurde nicht von ſeiner eigenen Luſt gereizt.
2. Er iſt verſucht worden ohne Sünde. Hebr. 4, 15. Keine Sünde iſt dabei untergelaufen, auch nicht in der Geſtalt, daß die Sünde ihn reizte und er ſie nachher überwunden hätte. Wir können uns eine Verſuchung kaum anders vorſtellen.
3. Und doch war es eine Verſuchung für den Herrn, die ihm viel Not machte. Es war ein ſchwerer Kampf. Es wäre unrecht, uns Chriſtum ſo zu denken, daß er dem allem kalt gegenüberſtünde und ſich majeſtätiſch abwendet. Das wäre Chriſtus im Gebrauch ſeiner göttlichen Majeſtät. Chriſtus ſucht Hilfe in Gottes Wort, handelt wie ein Menſch handeln muß, wenn er den Sieg erlangen ſoll.
3. Warum war dieſe Verſuchung notwendig? Um un ⸗
ſertwillen.
1. Chriſtus ſollte bewährt werden um der Gerechtigkeit Gottes willen.
2. Chriſtus ſollte gutmachen, was die Menſchen verfehlt haben. Die Menſchen haben die Verſuchung nicht beſtanden. Darum ſandte Gott ſeinen Sohn, daß er an unſerer Statt die Verſuchung beſtehe.
Anm. a. Chriſti Verſuchungskampf war ſtellver⸗
tretend. Dadurch hat er den Fall der Menſchen ge⸗
büßt. So dient auch dieſes zu unſerer Erlöſung.
Anm. b. Auffallend iſt die Ahnlichkeit der Verſuchung
Chriſti mit der im Paradieſe. Aber wie verſchieden war
das Verhalten der Menſchen von dem des Herrn!
4. Chriſtus hat die Verſuchung ſiegreich überwunden,
nicht mit göttlicher Allmacht Küg. 4, 195, ſondern durchs
Wort. — Dadurch wurde offenbar, wer Jeſus ſei, nämlich
Gottes Sohn.
Anm. Ein Vorbild dieſes Kampfes war der Kampf
zwiſchen David und Goliath.
5. Die Verſuchung Chriſti iſt ein Vorbild für uns.
1. Die Verſuchung ſelbſt In Bezug auf Art und Weiſe, Zeit und Gelegenheit ſind die Verſuchungen
noch heute dieſelben.
2. Der Ausgang. Chriſtus hat uns gezeigt, wie auch wir alle Verſuchung überwinden können.
Anm. Die Verſuchung in der Wüſte ein Vorbild der
Kämpfe und Siege der chriſtlichen Kirche.
Homiletik.
Invokavit. — Ev.
Teufel verſucht wurde a. zum Mißglauben, b. zur Vermeſ⸗
— Ma. 36, 51—53.
Die hohe Wichtigkeit der Verſuchung Chriſti durch den Satan. Wichtig a. we⸗
gen des großen Troſtes, der für uns darin liegt, b. wegen des herrlichen Beiſpiels.
das uns darin gegeben iſt. — Ma. 1, 49. 50.
Chriſtus im Kampfe mit dem Teufel a. als unſer Hoheprieſter, b. als Vorgänger und Vorbild. — Ma. 3, 81.
Wie Chriſtus, als er vom Teufel verſucht ward, den Sieg davon getragen hat als unſer a. Erlöſer, b. Vorbild. — Ma. 22, 54. 18, 54.
Warum iſt Chriſtus beim Anfang ſeiner öffentlichen Amtswirkſamkeit vom Teufel verſucht worden? a. Damit er an unſerer Statt die Verſuchung beſtehe, die wir in der Verſuchung gefallen ſind, b. damit auch wir ihm nach in der Verſuchung binfort beſtehen können, wenn wir durch den Glauben aufgerichtet ſind. — Ma. 9, 33. ö
Wie haben wir die Verſuchung Chriſti anzuſehen? Als eine Verſuchung a. zu unſerm Heil, b. uns zum Vorbild. — Hön. Ent. 171.
Der verdienſtliche Streit und Sieg unſers Heilandes gegen Satan. a. Warum ein ſolcher Streit und Sieg nötig war, b. wie Chriſtus den Streit zum Sieg ausgeführt hat, e. was er uns dadurch verdient und erworben hat. — Ma. 13, 71.
Der erſte und der andere Adam in der Verſuchung. a. Die Verſuchung, welche über beide kam, b. das Verhalten beider in der Verſuchung, c. die Folgen, welche das Verhalten beider nach ſich zog. — Ma. 16, 83.
Von der Verſuchung Chriſti. a. Veranlaſſung dazu, b. Verlauf, c. ſiegreicher Ausgang. — Ma. 7, 45. ö
Die Verſuchung Chriſti ſ ein Kampf für uns. a. Das ſehen wir an dem Eintritt in den Kampf. b. das iſt offenbar in dem Verſuchungskampf ſelbſt, c. des freuen wir uns um des Ausgangas des Kampfes willen. — Quart. 3. 53.
Der Kampf Chriſti mit dem Fürſten der Finſternis und ſein herrlicher Sieg. a. Wie Chriſtus für alle Menſchen geſtritten und herrlich überwunden hat, b. wie nun ein gläubiger Chriſt ihm nachfolgen, wider den Satan kämpfen und ihn durch Chriſti Kraft aleichfalls überwinden ſolle. — Walth. Ev. 109.
Der Verſuchungskampf Chriſti mit dem Teufel in der Wüſte. a. Kämpfer, b. Waffen, c. Ausgang. — R. Pi. Ev. 169.
Die Verſuchung Chriſti. a. In welches Licht uns die ganze Verſuchung geſtellt wird, b. in welcher Art wir nun die Geſchichte von dieſer Verſuchung benützen ſollen — Hön. Ent. 168.
Wie wichtig es für alle Menſchen ſei, daß Chriſtus vom Satan verſucht, aber nicht überwunden worden iſt. a. Dadurch hat Chriſtus den Fall der Menſchen in der erſten Verſuchung gebüßt und deſſen Folgen getilgt, b. dadurch hat er ihnen gezeigt, wie ſie nun auch in aller Verſuchung den Sieg davontragen können. — Walth. Feſt. 439.
Die Verſuchung in der Wüſte ein Bild von den über alle Gläubigen gehenden Verſuchungen. In Betreff a. der Zeit und Gelegenheit dazu, b. ihrer Art und Weiſe, c. ihres herrlichen Ausganas. — Ruh. 233.
Wozu uns die von Chriſto ſo ſiegreich überwundene Verſuchung, mit welcher Satan ihn zum Mißtrauen gegen Gott verführen wollte, dienen ſoll. Wir ſehen, a. wie liſtig Satan dabei noch immer zu Werke geht, b. wie auch wir ſiegreich überwinden können. — Ma. 6. 43.
The temptation of Christ. a. Its nature, b. its object.—Mag. 10, 22.
The tempting of Christ by Satan for our a. redemption, b. instruetion.— Kueg. 4. 193.
The two temptations and the two Adams. The points wherein they a. agree, b. differ.—Mag. 4, 46.
Christ tempted like as we, a. to get bread in an illegitimate way, b. to tempt God in the sinner's way, c. to forsake God for earthly things.Ma. 1. 42.
The temptation of Christ.—Arndt, Pastures 116.
- Kueg. 4, 195
- Ma. 36, 51—53
- Ma. 9, 35
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- Quart. 5, 29 —31
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- O. 75, 41
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- O. 75, 41. 42
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- Wis. Syn. 1908, 56
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- Quart. 5, 35
margin
- Jo. 1907, 14
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- Quart. 5, 24
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- Quart. 5, 24. 25
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- Ma. 9, 34 —38
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- Kueg. 4, 195
margin
- Kueg. 4, 197
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- Ma. 13, 70
margin
- Ma. 13, 70 75
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- Ma. 13, 70 75. 76
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- Ruh. 231
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- Past. 117
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- Ma. 6, 82
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- Walth. Fest. 139
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- Walth. Fest. 440
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- Walth. Fest. 441
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- Ma. 9, 36
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- Ma. 9, 37
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- Ma. 9, 37. 38
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- Ma. 9, 37. 38. 38, 122
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- Mag. 10, 25
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- Arndt, Eins iſt not 125
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- Walth. Ev. 111
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- Mag. 10, 26
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- Mag. 10, 26. 27
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- Ma. 6, 82
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- Ruh. 233
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- Ma. 9, 38—42
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- Ma. 9, 38—42. 38, 123
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- Walth. Fest. 439
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- Walth. Fest. 444
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- Luth. 19, 145—148
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- Luth. 19, 145—148. 155
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- Luth. 19, 145—148. 155. 165
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- Luth. 19, 145—148. 155. 165. 169
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- Ma. 1, 49
- Ma. 1, 49. 50
- Ma. 3, 81
- Ma. 22, 54
- Ma. 22, 54. 18, 54
- Ma. 9, 33
- Hön. Ent. 171
- Ma. 13, 71
- Ma. 16, 83
- Ma. 7, 45
- Quart. 3. 53
- Walth. Ev. 109
- Hön. Ent. 168
- Walth. Fest. 439
- Ruh. 233
- Ma. 6. 43
- Mag. 10, 22
- Kueg. 4. 193
- Mag. 4, 46
- Ma. 1. 42
vol d, printed page
207–209 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0291