—
Anm. a. Das ſollen wir nun auch den Leuten predigen. Allein durch die Predigt dieſer vollkommenen Verſöhnung wird der Glaube hervorgerufen. Durch dieſe Predigt predigen wir den Glauben in die Herzen hinein.
Anm. b. Die Predigt von der Verſöhnung muß der Hauptinhalt unſerer Predigten ſein. Das Geſetz iſt nur das Mittel, die Leute zum Evangelium zu führen.
Anm. c. Von dieſer herrlichen Gottestat ſoll man auch nicht ſo trocken und kalt predigen.
Einwand. Dieſe Lehre mache den Menſchen ſicher. Man ſolle mehr von der Bekehrung reden. — Aber gerade durch die Predigt, daß Gott mit uns verſöhnt iſt, werden die Menſchen bekehrt. Wer dieſe Lehre glaubt. wird auch fromm. Il. 75, 21. 25.
- Il. 75, 21
- Il. 75, 21. 25
- Mit. 1907, 19
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- Mit. 1907, 19. 74, 60
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- Mit. 1907, 19. 74, 60. 59
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- Mit. 1907, 19. 74, 60. 59. 74, 60
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- Mit. 1907, 19. 74, 60. 59. 74, 60. 74, 58
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- Mit. 1907, 19. 74, 60. 59. 74, 60. 74, 58. 59
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- Syn. 72, Rechtfertigung
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9.
Die Verſöhnung muß der Menſch im Glauben annehmen
9. Die Verſöhnung muß der Menſch im Glauben annehmen. Laſſet euch verſöhnen mit Gott, tut Buße und glaubt das Evangelium, werft alle Feindſchaft gegen Gott aus dem Herzen.
Anm. Wie werden wir mit Gott verſöhnt? Durch Annahme der Verſöhnung, die uns Gott anbietet.
- W. 74, 46
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- Loch. Epi. 349
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- Loch. Epi. 349. 350
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- Loch. Epi. 349. 350. 351
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- Walth. Ev. 156
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- Walth. Ev. 156. 157
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- Quart. 7, 94
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10.
Antitheſe
10. Antitheſe. Die allgemeine und vollkommene Ver— ſöhnung Gottes wird von vielen ganz geleugnet oder we— nigſtens eingeſchränkt.
a. Calviniſten. Gott hat ſich nur mit den Auserwählten verſöhnt. Von einer eigentlichen Verſöhnung kann nach Calvins Lehre nicht die Rede ſein. Hat Gott die Sünde gewollt, dann hat er ſie nicht gehaßt. Darum war er dem Sünder nicht feind und braucht darum auch nicht erſt verſöhnt zu werden. Can. 98, 56. 57.
b. Presbyterianer. Nur die Auserwählten ſind erlöſt.
c. Reformierte. Chriſtus hat allein als Menſch gelitten. — Dann hat er uns auch nicht erlöſt und verſöhnt.
Chriſtus hat den Zorn Gottes
d. Methodiſten.
nicht wirklich empfunden.
e. Die Sekten im allgemeinen reden und handeln, als ob Gott nicht vollkommen ausgeſöhnt ſei. Chriſtus hat nur die Bedingung geſchaffen, unter welcher Gott ver— ſöhnt werden kann, er hat Gott willig oder geneigt gemacht, ſich zu verſöhnen, wenn der Menſch nun auch das Seine tut: ringt, kämpft, betet, Buße tut.
Anm. a. Warum ſtoßen ſie ſich an der Abſolution, an der Vergebung, die durch die Sakramente ausgeteilt wird? Warum achten ſie den Glauben ſo gering? Wa— rum ſagen ſie einem, der Verlangen nach Gnade hat, nicht: Glaube nur!, ſondern fragen ihn: Wie fühlſt du?
Anm. b. Die Lehre von der vollkommenen Verſöhnung wird in Sektenkirchen wenig gepredigt. —
f. Papiſten. Die Verſöhnung wird auf die Werke gebaut. Man muß den Himmel durch Werke verdienen. Chriſtus hat auch nicht able Sünden gebüßt. — Meßopfer. W. 74, 56—58. Süd. Il. 1915, 8.
- Can. 98, 56
- Can. 98, 56. 57
- W. 74, 56—58
- Il. 1915, 8
- Or. 1904, 32
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- W. 74, 44
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- W. 74, 44. 52
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- O. 1903, 55
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- O. 1903, 55. 56
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- Süd. 83, 23
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- W. 71, 55
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- Wis. Syn. 79, 40
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- W. 74, 53
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- Il. 75, 21
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- Wis. Syn. 80. 18
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- Wis. Syn. 80. 18. 19
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- W. 74, 44
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- W. 74, 44. 45
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- Süd. 83, 23
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- Süd. 83, 23. 74, 47—50
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- Süd. 83, 23. 74, 47—50. 54
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- W. 74, 59
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- W. 74, 59. 58
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- W. 74, 59. 58. II
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- W. 74, 59. 58. II 75, 21
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- W. 74, 44
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- Süd. 83, 23
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