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Vergeben. Siehe „Vater Unſer,“ 5. Bitte. Homiletik. 2 2. Sonntag nach Trin. — Ev. Von der brüderlichen Vergebung. a. Ihre Quelle, b. ihr Vorbild. — Ma. 13., 350. Chriſti Ermahnung zur brüderlichen Vergebung. a. Warum, b. wie wir vergeben ſollen. — Ma. 6, 341. Was ſoll einen Chriſten bewegen, ſeinem Bruder ſeine Schuld zu vergeben? a. Die Dankbarkeit gegen Gott, der ihm ſo viel vergeben hat, b. die Scheu vor Gottes Ungnade, die der Unverſöhnlichkeit gewiß folgt. — Ma. 1, 308. Oder: a. Daß Gott ihm ſeine eigene Schuld ſchon vergeben hat, b. daß die Schuld des Nächſten ſo gering iſt im Vergleich mit unſerer Schuld gegen Gott, c. daß er nicht ſeines Bruders Herr, ſondern nur ein Mitknecht iſt, d. daß er Gott durch Unverſöhnlichkeit in ſeinen treuen Knechten betrübt, e. daß er durch Unverſöhnlichkeit aus Gottes Gnade in Zorn fällt. — Ma. 4, 310. Oder: a. Daß Gott ſich über ihn erbarmt hat und will, daß er ſich auch über ſeinen Mitknecht erbarmen ſoll, b. daß Gott zornig wird und ihm auch alſo tut, wenn er ſeinem Bruder ſeine Fehle nicht von Herzen vergeben will. — Ma. 15, 317. Oder: a. Unſere eigene Schuld vor Gott, b. Gottes Barmherzigkeit, nach welcher er uns die ganze Schuld erlaſſen will, c. Gottes Wille und Befehl, daß wir unſerm Nächſten vergeben ſollen, d. Gottes gerechter Zorn und Strafe über die Unverſöhnlichen. — Ma. 9, 337. Zwei mächtige Beweggründe zur Barmherzigkeit gegen den Beleidiger. a. Gottes große Barmherzigkeit an uns Schuldigen, b. Gottes gerechtes Gericht über die Unverſöhnlichen. — Ruh. 802. Wie mächtig und dringend die bei Gott erlangte Vergebung einen Chriſten antreibt, auch ſeinem Bruder ſeine Sünden zu erlaſſen. a. Weil die Sünden, die ihm Gott erlaſſen, unvergleichbar größer ſind als die, welche er ſeinem Nächſten erlaſſen ſoll, b. weil Gott die Vergebung, die er ihm ſchenkt, ihm nicht ſchuldig war, er aber ſeinem Nächſten als ſeinem Mitknecht dieſe allerdings ſchuldig iſt, c. weil Gott de⸗ nen ihre Sünden wieder zurechnen will, die ſie ihrem Nächſten nicht vergeben. — Walth. Gna. 557. Warum haben wir unſere Sünden gegen Gott unendlich höher anzuſchlagen als die Verſündigungen unſers Nächſten gegen uns? a. Wegen der Perſon, die wir in Gott beleidigen, b. wegen der Menge der Sünden, die wir gegen Gott begehen. — Walth. L. L. 628. Denke der Barmherzigkeit, a. die Gott dir erwieſen hat, b. die du dem Näch— ſten erweiſen ſollſt. — Quart. 6, 230. Vergebet einer dem andern ſeine Fehler. a. So erwartet es Gott, b. Gottes gerechtes Gericht kommt über die, die ſeine Erwartung täuſchen. — Hön. Ent. 488. Wie Gott uns vergeben hat und vergibt, ſo ſollen und wollen wir unſerm Bru— der vergeben. a. Wirklich vergeben, die Schuld erlaſſen, b. alles vergeben, c. von Herzen vergeben. — Stöckh. Gnade 526. Du ſollſt deinem Feinde vergeben. a. Um deiner eigenen Sünde willen, b. um des gnädigen, c. um des allwiſſenden, d. um des gerechten und eifrigen Gottes wil⸗ len. — Ziethe, Imm. 583. Wehe einem jeglichen, der nicht von Herzen vergibt! a. Das iſt gewißlich wahr, b. das ſollen wir wohl beherzigen. — Ma. 16, 344. Was ſagt uns der Herr im heutigen Evangelium betreffs der brüderlichen Vergebung? a. Vergib, b. vergib, wie Gott vergeben hat. — Ma. 10, 346. Gottes Reich ein Reich der Vergebung. In demſelben a. vergibt uns Gott unſere Sünden, b. ſollen wir einander unſere Fehler vergeben. — Ma. 7, 309. Vergib uns unſere Schuld, wie wir vergeben unſern Schuldigern. a. Ein tröſtliches Gebet eines bußfertigen Herzens, b. ein ſchrecklicher Fluch eines unbußfertigen und unverſöhnlichen Herzens. — Ma. 12, 314. Warum geht der, welcher ſeinem Bruder nicht vergeben will, der göttlichen Vergebung verluſtig? — Ma. 18, 316. Wie kommen wir mit Gott und allen Menſchen ins Reine? a. Mit Gott durch den Glauben an Chriſtum, durch den wir Vergebung aller Sünden haben, b. mit den Menſchen durch die Liebe, die immer zur Verſöhnung bereit iſt. — Ma. 24, 338. Das Gleichnis vom Schalksknecht eine ernſte Mahnung, dem Bruder willig und ohne Ende zu vergeben. Dazu ſoll bewegen a. die Größe der Schuld, die uns Gott völlig vergibt, b. die kleine Schuld, die der Nächſte gegen uns hat, c. der Zorn Gottes, der über die Unverſöhnlichen ergeht. — R. Pi. Ev. 523. Das Gleichnis vom Schalksknecht. a. Eine liebliche Ermunterung zur brüderlichen Vergebung für den neuen Menſchen, b. eine ernſte Mahnung vor der Sünde der Unverſöhnlichkeit für den alten Menſchen. — Ma. 25, 342. Der Schalksknecht ein warnendes Beiſpiel eines Chriſten, der aus der Gnade fiel. a. Begnadigung, b. Abfall, c. Folgen des Falles. — Ma. 29, 342. What should move us to forgive men their trespasses against us? a. The mercy of God toward us, b. the dire consequences of not forgiving.— Kueg. 4, 625. That there must be no limit to our willingness to forgive, because a. there is none to God's, b. the slightest attempt to limit it would make us guilty of the blackest sin. —Arndt, Green Past. 356. Forgiving mercy. a. The forgiving mercy of God makes and keeps us Christians, nothing else. b. By our merciful forgiveness to others we mani— jest and prove that we are Christians.—Ma. 3, 176. The parable of the wicked servant. a. The king's wonderful elemeney to his servant, b. the servant's cruel severity towards his fellow-servant, c. the dire consequences of the servant's wickedness. Ma. 37, 462. The wicked servant's transactions and doom.—Sieck 2, 134. S. Verſöhnen.
- Ma. 13
- Ma. 13., 350
- Ma. 6, 341
- Ma. 1, 308
- Ma. 1, 308. O
- Ma. 4, 310
- Ma. 4, 310. O
- Ma. 15, 317
- Ma. 15, 317. O
- Ma. 9, 337
- Ruh. 802
- Gna. 557
- Walth. L. L. 628
- Quart. 6, 230
- Hön. Ent. 488
- Ma. 16, 344
- Ma. 10, 346
- Ma. 7, 309
- Ma. 12, 314
- Ma. 18, 316
- Ma. 24, 338
- Ma. 25, 342
- Ma. 29, 342
- Kueg. 4, 625
- Past. 356
- Ma. 3, 176
- Ma. 37, 462
- Sieck 2
- Sieck 2, 134
vol d, printed page 112–113 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0196