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ſiegeltes Buch. Ma. 13, 69. b. Auch die Jünger Chriſti verſtanden anfänglich das Leiden Chriſti nicht. Lul. 18, 34: Sie aber vernahmen der keines. Sie verſtan⸗ den die Worte, aber nicht die Sache. Es reimte ſich nicht mit dem Bild, das ſie ſich vom Erlöſer gemacht hatten. Sie hielten Chriſti Leiden für unnötig und un⸗ möglich. Anm. a. Von Natur iſt auch dem Chriſten das Lei⸗ den unbegreiflich und ärgerlich. Anm. b. Viele haben vom Leiden Chriſti kein rech⸗ tes Verſtändnis, weil ſie 1. das Leiden mit Augen der Vernunft anſehen. Wie ſollte es möglich ſein, daß Gott, um ſich mit uns zu verſöhnen, ſeinen Sohn in Leiden dahin gibt! 2. nicht erkennen, wie ſehr ſie desſelben bedür⸗ ö fen. Ihre Sünde drückt ſie nicht. Was bekümmert ſich ein Geſunder um Medizin? — Viele bemitleiden nur Jeſum, da er von den Juden ſo viel leiden mußte. Küg. 4, 186; 3. ſich des Leidens nicht zu tröſten wagen. Sie erkennen ihre Sünde und Unwürdigkeit, aber mei⸗ nen, ihr Herz erſt von böſen Lüſten reinigen zu müſſen. Verſtändnis des Leic. Zum rechten dens Chriſti kommt der Menſch nicht durch ſich ſelbſt, ſondern allein durch den heili⸗ Dazu gehört, daß man gen Geiſt. 1. ſeine geiſtliche Blindheit erkennt und an aller Selbſthilfe verzagt; 2. ſich mit der Bitte zum Herrn wendet: Herr, daß ich ſehen möge; 3. aufmerkſam forſcht. Es iſt nicht genug, die Leidensgeſchichte zu kennen, man muß auch Grund und Urſache davon wiſſen, 4. Jeſu nachfolgt. Man ſoll ſich nicht allein des Leidens Chriſti tröſten, ſondern nun auch anfangen zu tun, was Chriſtus getan. rechtes Verſtändnis Anm. a. Nur Chriſten haben vom Leiden Chriſti. Anm. b. Die Erkenntnis des Leidens Chriſti iſt die ſeligſte Wiſſenſchaft. 16. Die Paſſionszeit. Die Paſſionszeit a. iſt eine Kirchenordnung: b. iſt ſchon in einer ſehr frühen Periode der Chriſten⸗ heit zu finden. Nachdem man begonnen hatte, Oſtern zu ſeiern, wurde auch bald ein Faſten von 10 Stunden angefangen, das hernach über 40 Tage ausgedehnt wurde. Gregor der Große ſetzte um das Jahr 600 Aſchermittwoch als den Beginn der Faſten feſt: c. wurde von Luther beibehalten, aber die eingeriſ— ſenen Mißbräuche abgeſchafft: ö d. ſoll der Betrachtung der Leidensgeſchichte gewid⸗—
- Ma. 13, 69
- Kueg. 4, 186
- Kueg. 4, 3
- Sieck 1 margin
- Sieck 1, 111—114 margin
- Ma. 18, 37 margin
- Ma. 18, 37. 38 margin
- Ma. 18, 37. 38. 13, 66 margin
- Ma. 18, 37. 38. 13, 66. 6, 35 margin
- Ma. 18, 37. 38. 13, 66. 6, 35. 36 margin
- Mag. 3, 36 margin
- Mag. 3, 36. 37 margin
- Jo. 1907, 76 margin
- L. W. 48, 299 margin
- Ma. 3, 57 margin
- Walth. Fest. 428 margin
- Walth. Fest. 430 margin
- Walth. Fest. 431 margin
- Kueg. 4, 186 margin
- Gna. 149 margin
- Gna. 151 margin
- Gna. 151. 152 margin
- Walth. Fest. 432 margin
- Gna. 153 margin
- Gna. 153. 154 margin
- Ma. 19, 59 margin
- Ma. 19, 59. 1, 49 margin
- Ma. 6, 33 margin
- Theol. 3. 98 margin
- Luth. 38, 25 margin
- Luth. 38, 25. 63, 57 margin
- Theol. 3, 98 margin
- Luth. 38, 25 margin
- Luth. 38, 25. 26 margin
- Walth. L. L. Walth. 2 Wa
vol b, printed page 966 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n1047