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7. Bitte. Abhandlungen. Il. 94, 45. 46. Dall. 201—224. Schulbl. 35, 211. Brun 472—479. Mezg. 226—230. R. Pi. Kat. 2. Band 2, 125—128. Schmidt 1907, 17—19. Voung Luth. Mag. 1907, 33—36. Pio. Die 7. Bitte. 1908, 10—12. Bra. 1909, 9. Syn. Frei. 97, 1. Zuſammenhang. Alles Übel iſt Folge der Sünde. Haben wir Gott um Vergebung der Sünde gebeten, ſo bitten wir nun auch, daß er uns von den Folgen der Sünde erlöſe. Anm. a. Dieſe Vitte kommt zuletzt. Wie können wir vom üÜbel als Strafe der Sünde erlöſt werden, wenn wir nicht die 5. Bitte gebetet haben? Anm. b. Manche ſuchen das Übel loszuwerden, einerlei, ob es nach Gottes Willen iſt oder nicht, gedenken nicht an die erſten Bitten, daß ſie Gottes Ehre, Namen und Willen voranſetzen. 2. „Poneros“ kann ſein a. Maskulinum: der Böſe, d. i. der Teufel (Reformierte Kirche). Wir beten gegen den Teufel, daß Gott ihm keine Macht geſtatte und uns von ihm defreien wolle; b. Neutrum: das Böſe, die Sünde, das rechte Grundübel, das allen Jammer in die Welt gebracht hat. Anm. Die Urſache des Böſen iſt 1. nicht Gott. 1 Moſ. 1, 31: es war alles ſehr gut. Gott haßt die Sünde. Pſ. 5, 5: Du biſt nicht ein Gott, dem gottlos Weſen gefällt. Er verbietet und ſtraft das Böſe ernſtlich; ſondern 2. der Teufel; 3. die Menſchen. Vieles Böſe legen ſich die Menſchen ſelbſt auf: Trunkenheit, Geiz, Neid u. J. w. 3. übel. übel iſt alles, was uns ſchädlich iſt. Das Übel kann ſein Übel a. am Leibe, z. B. Armut, Krankheit, Gebrechen, Fehler, Fährlichkeit, Hunger, Durſt u. ſ. w.; b. an der Seele, z. B. Sünde, böſes Gewiſſen, Argernis, falſche Lehre, Unglaube, Unbußfertigkeit, Ver⸗ ſtockung u. ſ. w.; Sturm, c. am Gut, z. B. Feuer, Waſſerflut, Trockenheit, Erdbeben, Diebſtahl u. ſ. w.; d. an der Ehre, z. B. Lüge, Verleumdung, böſer Verdacht, Verrat. Hier iſt nicht eitle, weltliche Ehre, ſondern der gute, ehrliche Name gemeint. Anm. a. Die Welt iſt ein Jammertal. Sie iſt ſo ſchön im Frühling, Sommer, Herbſt und Winter und doch ſo voller übel. Die Welt freilich ſucht dieſes Le⸗ ben zu genießen und ſich hier Hütten zu bauen. Brun 478. Vergnügen in der Sünde. Anm. b. Es iſt kein 4. Warum nimmt 0 ott das übel nicht weg? Er tut s a. nicht, weiher ſeine Luſt daran hätte, uns zu plagen, ſondern b. weil es uns heilſam iſt. 1. Gott will uns abziehen von dieſer Welt und himmliſch geſinnt machen. 2. Er will unſern Glauben und Liebe ſtärken. Petrus glaubte, daß Chriſtus helfen könne, aber als er auf dem Waſſer anfing zu ſinken, hat er es erfahren. Hätten wir keine Not, dann könnte Glaube, Liebe, Geduld, Hoffnung ſich nicht üben. 3. Wir ſollen einen Gnadenlohn im Himmel er— langen. Pſ. 126, 5: mit Freuden ernten. Jak. 1, 12. Nachdem er bewährt iſt, wird er die Krone 2 Kor. 4, 17: Unſere Trüb⸗ des Lebens empfangen. ſal ſchaffet eine ewige und über alle Maßen wich⸗ tige Herrlichkeit. ö Anm. d. Die Folgen der Sünde ſind für die Chriſien 1909, 30. Dall. Sid. keine Strafe, ſondern väterliche Züchtigung. Wir ſind 210. ſchon erlöſt vom übel. — Er trug unſere Krankheit. Was uns Chriſten ſcheinbar vom Übel noch überbleibt, iſt in Wirklichkeit kein übel mehr. Brun 472. 473.
- Il. 94, 45
- Il. 94, 45. 46
- Dall. 201—224
- Schulbl. 35, 211
- Brun 472—479
- Mezg. 226—230
- R. Pi. Kat. 2
- Mag. 1907, 33—36
- Bra. 1909, 9
- Syn. Frei. 97, 1
- Süd. 1909, 7—42 margin
- Süd. 1909, 7—42. 2 margin
- Süd. 1909, 7—42. 2, 50—55 margin
- Schulb. 35, 211 margin
- Pio. 74 margin
- Mezg. 226 margin
- Brun 474 margin
- R. Pi. 2 margin
- Süd. 1909, 10 margin
- Süd. 1909, 10. 11 margin
- Süd. 1909, 10. 11. 42 margin
- Il. 94, 46 margin
- Schmidt 2 margin
- Schmidt 2, 50 margin
- R. Pi. 2 margin
- Brun 478
- Brun 472
- Brun 472. 473
- Süd. 1909, 12 margin
- R. Pi. 2 margin
- Süd. 1909, 8 margin
- Süd. 1909, 8. 9 margin
- Dall. 208 margin
- Dall. 208. 209 margin
- Dall. 203 margin
- Dall. 203. 209 margin
- Il. 94, 46 margin
- Brun 475 margin
- Brun 475. 476 margin
- Brun 475. 476. 472 margin
- Mezg. 226 margin
- Mezg. 226. 227 margin
- Schmidt 2 margin
- Schmidt 2, 50 margin
- Süd. 1909, 13—18 margin
- Süd. 1909, 19—24 margin
- Dall. 205 margin
- Dall. 202 margin
- Dall. 202. 203 margin
- Süd. 1909, 25—27 margin
- Dall. 204 margin
- Dall. 204. 205 margin
- Süd. 1909, 27 margin
- Süd. 1909, 27. 28 margin
- Brun 476 margin
- Brun 476. 477 margin
- Dall. 201 margin
- Dall. 201. 202 margin
- Luth. 61, 8 margin
- Brun 478 margin
- Dall. 206 margin
- Dall. 206. 209 margin
- Süd. 1909, 30 margin
- Dall. 211 margin
- Süd. 1909, 31 margin
- Süd. 1909, 31. 32 margin
- Süd. 1909, 211 margin
- Süd. 1909, 211. 212 margin
- Dall. 213 margin
- Schmidt 1907, 17—19. Vou
- Pio. Die 7. Bitte. 1908,
- Dall. Sid. keine Strafe,
vol d, printed page 92–93 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0176