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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

The alphabetical run is here in full, Abendmahl through Wunder, assembled from five scans: two archive.org items, a pair from Google Books that closes what had looked like a gap in the middle of the alphabet, and the archive.org tail. With it are the Beichtreden appendix, Eckhardt's own printed Register, and the separate 1913 treatise Die Schule, bound in with the later volumes and kept here under its own heading.

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7 entries under vaterunser6bitte.

Vater Unſer. —6. Bitte

—

6. Bitte. Abhandlungen. Süd. 1906. 1907. Neb. 86. Il. 94, 44. 45. Schmidt 35, 210. 211. Was iſt unter Verſuchung in der 6. Bitte zu verſtehen? L. W. 45, 235. 236. Dall. 173—200. R. Pi. 2. Band 2, 86—125. 461—474. Kinderbl. 1907, 1—3. YVoung Luth. Mag. 1908, 2. 3. Die 6. Bitte.

  • Il. 94, 44
  • Il. 94, 44. 45
  • Schmidt 35
  • Schmidt 35, 210
  • Schmidt 35, 210. 211
  • L. W. 45, 235
  • L. W. 45, 235. 236
  • Dall. 173—200
  • R. Pi. 2
  • Mag. 1908, 2
  • Mag. 1908, 2. 3
  • Mezg. 221 margin
  • Syn. Frei. 97, 74 margin
  • Bra. 1909, 8 margin
  • Bra. 1909, 8. 9 margin
  • Schulbl. 35, 210 margin
  • Schulbl. 35, 210. 211 margin
  • Süd. 1906. 1907.
  • Neb. 86.
  • Brun 1907, 17—-20.
  • Pio. 1908,

vol d, printed page 89 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0173

1. —

1. Zuſammenhang mit der 5. Bitte: Beide ſind verbunden durch „und“. Die Sünde iſt uns vergeben, aber wir ſtehen noch tauſend Gefahren gegenüber, haben mächtige Feinde wider uns. So liegt nun alles daran, daß wir den Schatz nicht wieder verlieren und in den alten Schmutz zurückſinken.

  • R. Pi. 2 margin
  • Dall. 173 margin
  • Mezg. 221 margin
  • Il. 94, 44 margin

vol d, printed page 89 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0173

2. —

2. Verſuchung. a. Verſuchen heißt „auf die Probe ſtellen.“ Ob die Abſicht dabei gut oder bös iſt, muß der Zuſammenhang ergeben. b. Hier iſt nicht die Verſuchung zum Guten gemeint, welche von Gott kommt (ſ. Verſuchung § 2), ſondern die Verſuchung von Teufel, Welt und Fleiſch. S. Verſuchung § 3—7. Anm. a. Wenn wir bitten: Führe uns nicht hinein, ſo muß es ſich um etwas Böſes oder Schädliches han— deln. Anm. b. Manche verſtehen unter der Verſuchung nur ſolche mit einem böſen Ausgang, die Verſuchung, in der wir unterliegen und am Glauben Schiffbruch leiden. Aber dadurch wird der Inhalt der Bitte eingeſchränkt. c. Teufel, Welt und Fleiſch verführen uns zu Miß⸗ glauben, Verzweiflung und anderer großer Schande und Laſter. 1l. Mißglauben. Wir ſollen das Wort nicht glauben. Sie wollen uns abführen vom Wort. Ab⸗ fall von der reinen Lehre. 2. Verzweiflung. Satan ſucht zu verhin⸗ dern, daß die Menſchen den Troſt des Evangelii fin— den, oder wenn ſie ihn finden, ſich ihn nicht zueig⸗ nen. Erſt reizt er zur Sünde, dann heißt es: Du biſt verloren. 3. Schande und Laſter. Die Verſucher * reizen zur Sünde. Jede Sünde iſt für einen Chri— ſten eine Schande. Wer der Verſuchung nachgibt, den reißt Satan zum Argſten, zu großen Laſtern, hin. Anm. Welche Liſt gebrauchen ſie dabei! d. Sie betrügen und verführen die Menſchen. Die Schlange betrog mich. 2 Kor. 2, 11: übervorteilt vom Satan. 2 Kor. 11, 3. Matth. 13. 22: Betrug des Reichtums. Judas, anſtatt 30 Silberlinge, einen Strick. Ohne daß man ſich belügen läßt, würde ſich nie⸗ mand verführen laſſen. Anm. Es iſt Betrug, wenn der Menſch in der Citel⸗ keit dieſer Welt ſein Glück zu finden hofft. — Es iſt vor allem nötig, den Betrug zu durchſchauen.

  • Schmidt 2 margin
  • Schmidt 2, 45 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • Mezg. 223 margin
  • Schmidt 2 margin
  • Schmidt 2, 46 margin
  • Brun 168 margin
  • Mich. 1901, 80 margin
  • Mich. 1901, 80. 81 margin
  • Stöckh. Pass. 1 margin
  • Stöckh. Pass. 130 margin
  • Stöckh. Pass. 164 margin
  • Brun 464 margin
  • Brun 464. 468 margin
  • Brun 464. 468. 469 margin
  • Mich. 1901, 83 margin
  • Neb 86. 27 margin
  • Mezg. 22 margin
  • Brun 466 margin
  • Brun 467 margin

vol d, printed page 89–90 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0173

3. Führe uns nicht hinein

3. Führe uns nicht hinein. Das läßt ſich auf doppelte Weiſe verſtehen: a. Laßenicht zu, daß wir vom Teufel, Welt und Fleiſch verſucht werden. Gott iſt der Herr der Welt. Ohne ſeine Zulaſſung kann uns niemand verſuchen. Hiob. Auch Jeſus b. Führe du uns nicht hinein. Matth. 1, wurde vom Geiſt in die Verſuchung geführt. 1. Hier heißt führen nicht bloß zulaſſen. Anm. Auch die Worte: „Gott verſtockt“ kann man nicht ſo erklären, daß Gott die Verſtockung bloß zulaſſe. Einwand. Wird damit Gott nicht etwas Böſes zuge⸗ ſchrieben? Beim Führen in die Verſuchung kommt es auf die Abſicht und Zweck an, zu dem es geſchieht. Die⸗ ſer Zweck iſt auf Seiten Gottes ein guter.

  • Schmidt 2 margin
  • Schmidt 2, 17 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • Il. 91, 45 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • R. Pi. 2 margin

vol d, printed page 90 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0174

4. —

4. Was bitten wir in dieſer Bitte? Wir bitten, daß Gott a. viele Verſuchungen zum Böſen ganz von uns fern— halte, uns in beſtimmten Fällen vor einzelnen Sünden ganz bewahre, ohne daß die Geſchoſſe des Feindes uns be⸗ rühren. Anm. a. Freilich dürfen wir nicht erwarten, daß Gott alle Verſuchung zum Böſen von uns halte. Was ſollten ſonſt die vielen Sprüche von Kampf und Streit? Das erwarten Chiliaſten in einem tauſendjährigen Reich, wir aber erſt nach dem Tode. Solange wir in dieſer Welt ſind, können uns Verſuchungen nicht erſpart bleiben. Der Soldat kann den General nicht bitten, daß er nie in die Schlacht geführt werde. Anm. b. Auch Luther bittet in ſeiner Erklärung nicht um Abwendung jeder Verſuchung zum Böſen, ſondern daß Gott uns in der Verſuchung behüten und erhalten wolle; b. uns in der Verſuchung, wenn ſie herankommt, ſtärke und erhalte, daß wir nicht unterliegen. Eph. 6, 13: das Feld behalten. Joh. 17, 15: bewahreſt vor dem übel. 2 Theſſ. 3, 3: bewahre vor dem Argen. Lied 282, 4. Endlich (wenn auch nach ſchwerem Kampf) gewinnen. Vrun 472. Anm. a. Wir bitten mit dieſer Bitte um Wachſamkeit, Beſtändigkeit, Erhaltung im Glauben und Sieg. Anm. b. Wer überwindet, wird die Krone des Le— bens empfangen. Off. 21, 7.

  • Brun 470 margin
  • Mezg. 224 margin
  • Lied 282, 4
  • Schmidt 2 margin
  • Schmidt 2, 48 margin
  • Dall. 188 margin
  • Dall. 188. 189 margin
  • Süd. 1907, 12 margin
  • Süd. 1907, 12. 13 margin
  • Brun 462 margin
  • Brun 462. 463 margin
  • Mezg. 225 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • Il. 94, 45 margin
  • Süd. 1907, 39 margin
  • Neb. 86, 15 margin
  • Neb. 86, 15. 41 margin
  • Dall. 187 margin
  • Dall. 187. 188 margin
  • Dall. 187. 188. 190 margin
  • Schmidt 2 margin
  • Schmidt 2, 48 margin
  • Schmidt 2, 48. 49 margin
  • Mezg. 222 margin
  • Mezg. 222. 225 margin
  • R. Pi. 2 margin

vol d, printed page 90–91 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0174

5. —

5. Was liegt in dieſer Bitte? a. Ein Bekenntunis. Wir können uns auf unſere eigene Kraft nicht verlaſſen: Wir wiſſen, wie viele ge— fallen ſind. b. Ein Verſprechen: daß wir uns nicht ſelbſt mutwillig in die Verſuchung hineinſtürzen, ſondern ſie fliehen. c. Eine Mahnung: daß wir andern Menſchen keine Verſuchung zum Böſen bereiten, ihnen kein AÄrgernis geben oder mit böſem Beiſpiel vorangehen. Anm. a. Ernſtes Gebet gegen die Verſuchung iſt ein Zeichen, daß man die Sünde haßt. Anm. b. Sind andere der Verſuchung erlegen, ſo laßt uns ſie wieder zurechtbringen.

  • Dall. 192 margin
  • Dall. 192. 199 margin
  • Dall. 192 margin
  • Dall. 192. 193 margin
  • Dall. 192. 193. 195 margin
  • Dall. 192. 193. 195. 196 margin
  • Dall. 197 margin
  • Dall. 197. 198 margin
  • Dall. 200 margin
  • Dall. 199 margin

vol d, printed page 91 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0175

6. Uns

6. Uns. Wir bitten nicht bloß für uns, ſondern auch für andere. Wer auf einem Schiffe iſt, kann für ſeine eigene Sicherheit nicht beten, ohne zugleich für die Si— cherheit aller zu bitten, die auf dem Schiffe ſind. Paulus bittet für ſeine Gemeinde. Eph. 3, 16. 17. — Vater für Kinder, Arbeiter für Arbeitsgeber u. ſ. w.

  • Dall. 198 margin
  • Süd. 1907, 32 margin

vol d, printed page 91 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0175

A citation shown like this names a volume the archive does not hold — most of Der Lutheraner and Lehre und Wehre past Jahrgang 10, and the five other series Eckhardt indexes, none of which are here. Those references are printed as Eckhardt set them rather than hidden: the reference is the useful thing even when we cannot serve the page. Page images of the Reallexikon itself are not served in this build; the scan note under each entry gives the item and image index in the archive.org copy.