—
3. Bitte.
Abhandlungen.
Dall. 74 — 102. Süd. 1900, 5
8. 1900 und 1901. bl. 35, 207. 208. R. Pi. 2. Band 2, 57—65.
Schmidt
Il. 94, 36—38. Kinderbl. 212. Ma. 20, 174. 175.
Luth. Magazine 5, 145—148. Pio. 1907, 66. 67.
Die 3. Bitte.
- Dall. 74 — 102
- Süd. 1900, 5
- Süd. 1900, 5
8
- R. Pi. 2
- Il. 94, 36—38
- Ma. 20, 174
- Ma. 20, 174. 175
- Pio. 1907, 66
- Pio. 1907, 66. 67
- Brun 434 —445
margin
- Mezg. 206 — 1905
margin
- Mezg. 206 — 1905, 129—131
margin
- Schulb. 35, 207
margin
- Schulb. 35, 207. 208
margin
- Bra. 1909, 6
margin
- Bra. 1909, 6. 7
margin
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1.
—
1. Zuſammenhang mit der 2. Bitte: Wenn ſein Reich zu uns gekommen iſt, muß auch ſein Wille bei uns geſchehen. Oder: Der Name Gottes kann nicht geheiligt werden, ſein Reich nicht bei uns bleiben, wenn Gott nicht dem Toben der Feinde wehrt und den böſen Willen bricht.
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2.
—
2. Was iſt der Wille Gottes?
a. Dergnädige Wille Gottes iſt, daß ſich die Menſchen zu Chriſto bekehren und durch den Glauben ſe— lig werden. 2 Petr. 3, 9:: Gott will nicht, daß jemand verloren werde u. ſ. w. 1 Tim. 2, 4: Gott will, daß allen Menſchen geholfen werde. Joh. 6, 40: Das iſt der Wille des, der mich geſandt hat, daß, wer den Sohn ſiehet und glaubet an ihn, habe das ewige Leben. Matth. 18, 14.
Das iſt Gottes Wille, daß ſein Name ge—
Anm. a.
Gottes Ehre ehrt werde und ſein Reich zu uns komme.
und der Menſchen Seligkeit.
Anm. b. Daß Gott einen ſolchen gnädigen Willen über uns hat, iſt nicht unſer Verdienſt, ſondern ſeine Liebe zur Sünderwelt.
b. Der Geſetzeswille Gottes iſt, daß wir heilig leben. 1 Theſſ. 4, 3: Das iſt der Wille Gottes, eure Heiligung. 1 Petr. 2. 15. 1 Joh. 3. 23. Eph. 5, 17. Darum werdet nicht unverſtändig, ſondern verſtändig, was da ſei des Herrn Wille. Röm. 12. 2: der gute. wohlgefällige und der vollkommene Gotteswille. Can. 1900, 40. 41.
Anm. a. Auch die Drohungen und Strafankündigungen ſind ebenſo Kundgebung ſeines Willens, wie ſeine Gebote und Verheißungen. 1 Moſ. 2, 17: des Todes ſterben. Joh. 3, 26: der Zorn Gottes bleibet über ihm.
Anm. b. Der Wille Gottes umfaßt alles, was
1. Gott nach ſeiner Verheißung an uns tun will,
2. wir nach ſeinem Wohlgefallen tun und laſſen,
oder leiden ſollen.
Anm. c. Gott hat ſeinen Willen im Geſetz und im Evangelio geoffenbart. Das ſind zwei verſchiedene Lehren, aber ſie widerſprechen ſich nicht. Der Geſetzeswille ſtreitet ſo wenig mit dem gnädigen Willen, als die Heiligteit mit der Gnade.
Anm. d. Gottes Wille iſt nicht etwas von ſeinem Weſen Verſchiedenes, ſondern Gott ſelbſt.
- Can. 1900, 40
- Can. 1900, 40. 41
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 27
margin
- Schmidt 2, 27. 28
margin
- Dall. 77
margin
- Süd. 1900, 25
margin
- Mezg. 207
margin
- Süd. 1900, 47
margin
- Süd. 1900, 47. 6
margin
- Il. 94, 36
margin
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 28
margin
- Dall. 77
margin
- Süd. 1900, 25
margin
- Mezg. 207
margin
- Süd. 1900, 26
margin
- Süd. 1900, 48
margin
- Süd. 1901, 20
margin
- Süd. 1900, 33
margin
- Süd. 1900, 33. 35
margin
- Süd. 1900, 33. 35. 26
margin
- Süd. 1900, 22
margin
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3.
—
3. Welcher Wille Gottes iſt hier in der 3. Bitte gemeint?
g. Nicht der Allmachtswille Gottes, den niemand hindern kann. Röm. 9, 19: Wer kann ſeinem Willen widerſtehen? Jeſ. 14, 27: Der Herr Zebaoth hat es beſchloſſen; wer will es wehren? Jeſ. 46, 10. 11. Pſ. 135, 6: Alles, was er will, das tut er. Sein Werk kann niemand hindern. Was er ihm vorgenommen u. ſ. w. Lied 355, 5.
b. Nicht zunächſt der Geſetzeswille Gottes. Man unterſcheidet den Willen, der an uns und der von uns geſchehen ſoll. Wenn der letztere hier gemeint ſein ſollte, wäre das Geſchehen des Willens ein Tun oder Gehorſam. Geſchehen heißt nicht vollzogen werden, ſondern zuſtande kommen. Die 3. Bitte iſt ein Gebet. Der Chriſt will etwas von Gott. Süd. 1900, 32. 46.
Anm. Es ſcheint, als habe Luther anſangs mehr an den im Geſetz geoffenbarten, heiligen Willen Gottes gedacht. Später aber iſt er davon abgekommen. Der Wille ſoll beri uns, nicht von uns geſchehen.
ce. Der gnädige Wille, im Evangelio geoffenbart, iſt hier zunächſt gemeint.
Anm. a. Viele denken bei der 3. Bitte nur daran, daß Gott unſere äußeren Erlebniſſe nach ſeinem Willen regieren möge. Das iſt durchaus nicht ausgeſchloſſen. Aber die 3. Bitte ſoll uns zur Erkenntnis führen, was Gottes Wille und Abſicht mit uns iſt, daß er uns ſelig machen will.
Anm. b. Auch dieſer Gnadenwille Gottes iſt allmächtig. Eph. 1, 19. 20: Wir glauben nach der Wirkung ſeiner mächtigen Stärke. Nur wirkt Gott auf andere Weiſe bei Durchführung ſeines Gnadenwillens als bei der Auferſtehung der Toten.
Anm. e. Die Frage: Welcher Wille Gottes iſt hier gemeint? darf nicht ſo verſtanden werden, als habe Gott verſchiedene, wohl gar ſich widerſprechende Willen. Gottes Wille iſt nur einer. Aber er wird auf man⸗
cherlei Weiſe unterſchieden wegen der Verſchiedenheit der
Dinge, welche er will und wie er ſie will.
4. Der gnädige Wille Gottes iſt der Menſchen verbor⸗
gen. Aus ſich ſelbſt wüßte der Menſch nichts davon.
Zwar iſt der Geſetzeswille den Menſchen nicht unbekannt
Röm. 2, 14. 15, aber die Heiden kennen Gott in Chriſto
Jeſu nicht.
Anm. a. Gott hat ſeinen Willen geoffenbart.
1 Kor. 2, 10: uns aber hat es Gott geoffenbart. Eph. 1, 9: und hat uns wiſſen laſſen das Geheimnis ſeines ö
Willens. Joh. 1, 18: der eingeborene Sohn, der hat es
uns verkündigt. — Was wir nicht kennen, will er uns
kundtun. Was wir nicht wollen, will er durchführen. Süd. 1900, 7. — Gott ſei gelobt, daß wir den Willen
Gottes kennen! Brun 441. 440.
Anm. b. Die einzige Erkenntnisquelle des Willens Gottes und das einzige Mittel zur Durchführung ſeines Willens iſt das Wort. Laßt uns darum fortfahren, Gottes Wort zu predigen und anzuwenden.
Anm. c. Es iſt wichtig, daß wir Gottes Willen recht erkennen, daß wir uns gewöhnen, Gott in Chriſto Jeſu anzuſehen. Wer ihn nicht in Chriſto kennt, hat keine Erkenntnis von Gott. Auch wir machen uns noch oft verkehrte Gedanken von Gottes Willen. Darum Furcht und manchmal knechtiſche Furcht.
5. Gottes Wille ſoll geſchehen. Iſt das nicht ganz ſelbſtverſtändlich? Wer will ihm wehren?
a. Gottes Wille geſchieht auch. Er geſchieht
l. in der Natur. Alles bewegt ſich nach ſei—
nen Geſetzen. Wenn er einen Sturm kommen laſ⸗
ſen will, ſo iſt er da. Gottes Wille geſchieht im
Machtreich. Menſchen, die ſich auflehnen wider
Gott, müſſen doch ſeinen Willen hinausfüh⸗
ren. Pharao. Herodes. Der Menſch denkt, Gott
lenkt. Selbſt der Teufel kann ſich nicht wider—
ſetzen; ö
2. im Gnadenreich. Es werden immer
Menſchen ſelig. Ob die Menſchen das Wort hören
oder nicht, es wird gepredigt.
Anm. Gottes Wille geſchieht ohne unſer Gebet. Daß Gott uns armſelige Menſchen nicht gebraucht. um ſeine göttlichen Beſchlüſſe durchzuführen, verſteht ſich von ſelbſt. — Damit wird nicht dem Fatalismus das Vort geredet: Es geht doch alles, wie es gehen ſoll, ob ö ich bitte oder nicht. Süd. 1901, 50. 51. 56.
b. Gottes Wille geſchiehtnicht überall. Dem gnädigen Willen Gottes kann man widerſtreben. Gott will alle ſelig machen, aber viele gehen verloren. Jeſ. 53, 1: Wer glaubt unſerer Predigt? Röm. 10, 2t: das Volk, das ſich nicht ſagen läßt und widerſtrebt. Matth. 23, 37: Ihr habt nicht gewollt. Luk. 7. 30: verachteten Gottes Rat. Ap. 7, 51: Ihr widerſtrebet allezeit.
Anm. a. Wenn Gott unmittelbar an uns her⸗
antritt, kann niemand ihm widerſtehen. Anders aber,
wenn Gott durch ſein Wort mit uns handelt.
Anm. b. Wir bitten darum, daß Gottes Wille ge—
ſchehe
Wir bitten um die Bekeh⸗
1. bei andern.
rung der Menſchen;
2. vor allem bei uns ſelbſt. Gottes
Wille geſchieht nicht bei uns, wenn wir nicht beten.
Nicht beten heißt Gott und ſeine Gnade nicht be—
gehren.
Anm. c. Damit bekennen wir, daß Gott Anfänger
und Vollender des Glaubens iſt. x
Anm. d. Bei uns Chriſten geſchieht zwar Gottes
Wille. Der Anfang iſt gemacht. Aber wir ſind noch
nicht am Ziel. Der gegenwärtige Stand der Chriſten-
heit iſt noch nicht, wie er ſein ſoll. Darum müſſen auch
wir Chriſten noch beten: Dein Wille geſchehe bei uns. 6. Iſt Gottes Wille bei uns geſchehen, ſo ſollen auch
wir unn Gottes Willen tun:
a. gottgefälligleben, das Gute tun, das Böſe
meiden. Warum? Weil es Gottes Wille iſt, weil es
gut iſt und das Tun des Willens Gottes uns Segen
bringt. Dall. 77. 78. — Eigenwille füllt die Verdamm—
nis.
Anm. a. Wie im Himmel, alſo ſoll es auch auf
Erden ſein. Im Himmel hat Gottes Wille freie Bahn.
Nichts ſteht dem Willen Gottes entgegen. Die Engel,
die dienſtbaren Geiſter, wollen nur, was Gott will. Anm. b. Wir ſollen Gottes Willen tun
1. willig, nicht wie Sklaven, ſondern wie
Kinder. Pharao, Bileam erfüllten Gottes Willen
widerwillig. Jonas:
Z2. in aller Untertänigkeit. Die Engel
gehen hin, einerlei, ob ſie Sodom zerſtören oder
Elias in den Himmel nehmen ſollen. Wir ſollen
den Willen Gottes tun, ob er uns gefällt oder nicht,
ob er uns Geld und Opfer koſtet oder nicht:
3. ohne auf Lohn zu rechnen.
wird uns dafür? Wir ſollen Gott dienen aus
Dankbarkeit für die erhaltenen Wohltaten.
heißt, Anm. e. „Nach Gottes Wohlgefallen,“ das
Gottes Geſetz iſt Regel und Richtſchnur.
Anm. d. Wer nicht Gottes Willen tut, tut den Wil⸗
len des Teufels. Das eine oder das andere.
Anm. e. Darin liegt auch, daß wir Gottes Willen
recht erkennen lernen.
Beiſpiele ſolcher, die Gottes Willen taten: Anm. j.
Abraham. Hiob. David, Paulus. Das ganze Leben
Chriſti iſt eine Erfüllung dieſer Bitte. Pſ. 40, 9: Dei⸗
nen Willen, mein Gott, tue ich gern. Joh. 4, 34: Meine
Speiſe iſt die, daß ich tue den Willen des, der mich ge.
- Lied 355, 5
- Süd. 1900, 32
- Süd. 1900, 32. 46
- Süd. 1900, 45
margin
- Süd. 1900, 45. 46
margin
- Süd. 1900, 42—44
margin
- R. Pi. 2
margin
- Süd. 1900, 40
margin
- Brun 436
margin
- Brun 436. 437
margin
- Süd. 1900, 23
margin
- Süd. 1900, 21
margin
- Süd. 1900, 21. 22
margin
- Süd. 1900, 7
- Brun 441
- Brun 441. 440
- Süd. 1901, 50
- Süd. 1901, 50. 51
- Süd. 1901, 50. 51. 56
- Süd. 1900, 6
margin
- Süd. 1900, 6. 27—29
margin
- Brun 441
margin
- Brun 441. 440
margin
- Süd. 1900, 26
margin
- Süd. 1900, 26. O
margin
- Süd. 1900, 7
margin
- Süd. 1900, 7. 8
margin
- Süd. 1900, 29—31
margin
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 27
margin
- Dall. 71—76
margin
- Dall. 76
margin
- Brun 435
margin
- Mezg. 208
margin
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 20
margin
- Süd. 1900, 23—25
margin
- Theol. 2, 259
margin
- Theol. 2, 259. 260
margin
- Dall. 77
- Dall. 77. 78
- Süd. 1901, 51
margin
- Süd. 1901, 51. 52
margin
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 29
margin
- Mezg. 208
margin
- Brun 435
margin
- Süd. 1901, 53
margin
- Il. 94, 37
margin
- Il. 94, 37. 38
margin
- Süd. 1901, 54
margin
- Dall. 94
margin
- Dall. 94. 95
margin
- Süd. 1901, 20 — 22
margin
- Can. 1900, 40
margin
- Can. 1900, 40. 41
margin
- Or. 1903, 16
margin
- Süd. 1901, 53
margin
- Süd. 1901, 53. 54
margin
- Dall. 93
margin
- Il. 94, 37
margin
- Mezg. 208
margin
- Mezg. 208. 209
margin
- R. Pi. 2
margin
- Dall. 93—101
margin
- Dall. 100
margin
- Dall. 100. 101
margin
- Dall. 97
margin
- Dall. 97. 99
margin
- Dall. 97. 99. 100
margin
- Süd. 1901, 22
margin
- Dall. 90
margin
- Dall. 83
margin
- Dall. 83. 84
margin
- Dall. 86—89
margin
vol d, printed page
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—
tTTTTTTT
No citation printed with this thesis.
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76 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0160
8.
—
8. Soll Gottes Wille bei uns geſchehen, ſo muß Gott
a. den böſen Willen brechen. Gutwillig gibt er ſich nicht. Gott kann ſich nicht auf Unterhandlung und Teilung einlaſſen.
Anm. a. Nur Gott kann dieſen Rat und Willen brechen. Aus eigner Kraft kann niemand zum Glauben kommen.
Anm. b. Brechen, d. h. zu nichte machen, vereiteln (wie bei den Leuten zu Sodom, Pharao, Herodes), ſeine beſtimmte Grenze anweiſen und das Böſe zum Guten ausſchlagen laſſen.
Anm. c. Wir müſſen auch ſelbſt gegen unſere Feinde kämpfen, mit Teufel, Welt und Fleiſch brechen. Freilich, wir ſind gar ſchwach. Darum bitten wir Gott um Hilfe.
Anm. d. Von Natur herrſcht der böſe Wille in allen Menſchen. Es gibt ovinen ſchweren Kampf, wenn er gebrochen werden ſoll. Unter welchen ſchweren Kämpfen hat ſich das Reich Gottes in der Welt bauen müſ— ſen! ö
b. uns ſtärken und feſtbehalten. Mit unſerer Macht iſt nichts getan. Unſer Glaube iſt oft gar ſchwach. *
Anm. a. Er muß uns feſthalten bei ſeinem Wort. Auf das Wort kommt alles an. Es iſt das Mittel, wo— durch Gottes Wille hinausgeführt wird. Süd. 1901. 19. Darum darf man nicht nachlaſſen vom Wort, um Frieden mit der Welt zu machen. Brun 442. Solange unſer Glaube am Wort hält, iſt er unüberwindlich.
Brun 443.
Anm. b. Feſthalten muß uns Gott bis ans Ende. S. Erhaltung im Glauben. ö
- Süd. 1901. 19
- Brun 442
- Brun 443
- Süd. 1901, 44
margin
- Süd. 1901, 44. 45
margin
- Brun 440
margin
- Mezg. 211
margin
- Mezg. 210
margin
- Süd. 1901, 46
margin
- Brun 437
margin
- Brun 437. 438
margin
- Brun 444
margin
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 31
margin
- Mezg. 211
margin
- Süd. 1901, 46
margin
- Süd. 1901, 56
margin
- Mezg. 211
margin
- Mezg. 211. 212
margin
- Brun 445
margin
vol d, printed page
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9.
Der Inhalt dieſer Bitte
9. Der Inhalt dieſer Bitte. Was Gott nach ſeiner Verheißung an uns tun will, liegt ſchon in der zweiten
NUitte, und die Heiligung iſt auch ſchon in den erſten Bit⸗; ten eingeſchloſſen. Wir bitten darum eigentlich hier nichts Neues, ſondern es handelt ſich hier um überwin— dung des Widerſtandes. Gott möge dazwiſchen fahren. daß die Feinde ihren Willen nicht durchſetzen können.
Anm. a. Wir bitten in dieſer Bitte, daß Gott uns
und andere ſelig machen möge und alles Gegenteilige vereitele.
Anm. b. Welche Bedeutung hat dieſe Bitte für Paſtor und Gemeinde? Im Reiche Gottes ſoll nur Gottes Wille regieren. Wir ſollen unſern Willen nicht an Stelle
des Willens Gottes ſetzen und nur das eine Ziel im Auge haben, daß Gottes Wille in der Gemeinde geſchehe. So ſind wir rechte Propheten. Ma. 3, 230. 231. Und die Gemeinde ſoll dem Paſtor im Kampf gegen den böſen
Willen beiſtehen. *
Anm. e. „Wir bitten.“ Tun wir es wirklich von
Herzensgrund? Bringen wir damit unſers Herzens
Meinung zum Ausdruck?
Katecheſe. Schulb. 45, 161—166.
- Ma. 3, 230
- Ma. 3, 230. 231
- Schulb. 45, 161—166
- Süd. 1900, 49
margin
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 29
margin
- Schmidt 2, 29. 31
margin
- R. Pi. 2
margin
- Ma. 20, 174
margin
- Ma. 20, 174. 175
margin
- Ma. 20, 174. 175. 37, 257
margin
- Ma. 20, 174. 175. 37, 257. 258
margin
- Süd. 1901, 43
margin
- Süd. 1901, 43. 47
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