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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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6 entries under väter.

Väter

—

Abhandlungen. Wie verwerflich es ſei, Sachen des Glaubens aus den Schriften der Väter be— gründen und die Gewiſſen an die Lehrentſcheidungen derſelben binden zu wollen. Syn. 84. Über Autoritätenpolemik. Quart. 6, 206—220. in der lutheriſchen Kirche. Quart. 6, 187 — 206. Abriß. Was verſtehen wir unter Väter? § 1. Die Väter ſoll man hochachten. § 2. In ihren Schriften finden ſich Irrtümer. § 3. Die Väter ſind nicht neben Gottes Wort zu ſtellen. S 4. Autoritätsglaube. § 5. Der rechte Gebrauch der Väter. § 6. Väter.

  • Quart. 6, 206—220
  • Quart. 6, 206—220. i
  • Quart. 6, 187 — 206
  • Syn. 84. Über Autoritäte

vol d, printed page 97 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0181

1. —

1. Unter Väter verſtehen wir hier die geiſtlichen Väter, die uns im Glauben vorangegangen ſind. Dieſe können ſein a. apoſtoliſche Väter, ſolche, welche noch unter der Leitung der Apoſtel geſtanden haben wie Barnabas, Ignatius u. ſ. w. Anm. In den Schriften der apoſtoliſchen Väter wird das Neue Teſtament 441 mal zitiert; b. nachapoſtoliſche Väter, z. B. Juſtin Mar⸗ tyr, Irenäus u. ſ. w. Anm. a. Väter des 3. Jahrhunderts: Clemens Ale— randrinus, Tertullian, Origenes u. ſ. w.; des 4. Jahrhunderts: Lactantius, Euſebius, Athanaſius u. ſ. w.: des 5. Jahrhunderts: Chryſoſtomus, Hieronymus, Auguſtin, Ambroſius u. ſ. w. Anm. b. Die apologetiſchen Schriften der erſten drei Jahrhunderte Luth. 39, 58; c. Väter des Mittelalters. Väter der lutheriſchen Kirche: Luther, Chemnitz, Gerhard u. ſ. w.: d. Väter der Miſſouriſynode: Dr. Walther, Stöckhardt u. ſ. w.. Anm. a. Viele Schriften der Väter der erſten Kirche ſind verloren gegangen. Aber wie kein Sperling vom Dach fällt ohne Gottes Willen, ſo iſt auch kein Buch verloren gegangen, das uns nötig wäre zur Erkenntnis oder Verteidigung der Wahrheit. Anm. b. Die Vekenntnisſchriften verſteht man nicht unter den Vätern, obwohl ſie von ihnen verfaßt ſind. Sie ſind ein Bekenntnis nicht bloß derer, die ſie aufge— ſtellt haben, ſondern der ganzen Kirche, die ſie angenom-men hat.

  • Jo. 92, 19 margin
  • W. 68, 30 margin
  • Schaller 232 margin
  • W. 65, 26 margin
  • W. 65, 26. 30 margin
  • Jo. 92, 24 margin
  • Luth. 39, 58
  • Jo. 92, 43—46 margin
  • Jo. 92, 24 margin
  • Syn. 82, 70 margin
  • Syn. 82, 70. 71 margin
  • Syn. 82, 70. 71. 72 margin

vol d, printed page 97–98 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0181

2. Die Väter ſoll man hochachten

2. Die Väter ſoll man hochachten. In ihren Schriften ſinden wir Schätze, für die wir Gott nicht genug danken können. a. 1 Theſſ. 5, 20: Die Weisſagung verachtet nicht. Daß unter Weisſagung hier Schriftauslegung verſtanden iſt, zeigt der Nachſatz: Prüfet alles. b. 1 Kor. 12, 7: Die Gaben ſollen ſich erzeigen zum gemeinen Nutzen. Anm. a. Unſere Väter haben mehr Schätze theologi-ſcher Gelehrſamkeit aufgeſpeichert, als die modernen Theologen Deutſchlands. Anm. b. Die Schriften der Väter zeigen uns, wie wir tiefer in den rechten Verſtand der Schrift eindringen kön— nen. Laßt uns in den Schacht hinab ſteigen, den ſie ge— graben haben. Wer kann die Reichtümer ermeſſen, die ſie durch ihre unermüdliche Arbeit zutage gefördert ha— ben! Hier laßt uns forſchen. L. W. 21, 145. Anm. c. Die Schriften der Väter wurden immer hoch⸗ geachtet. 1. Luther führt in ſeinen Schriften Kirchenväter an. 2. Die Bekenntnisſchriften weiſen darauf hin: Vorrede zur Konkordia 14. 332, 18. 19. 571. 10. 731—759. — Walther ſchätzte Luthers Schriften hoch. Anm. d. Welch ein Schatz ſind die Schriften Luthers! S. Luthers Schriften 85. 86. Auch die Bekenntnis— ſchriften weiſen darauf hin. Konk. 653. Syn. 84, 15. 16. Wenn man verdächtig von Luther redet, will man gewöhnlich eigenen Unrat als Beſſerung der lutheriſchen Lehre verkaufen. Luth. 19, 11. 10. Anm. e. Welch einen Schatz herrlicher Schriften haben wir im Vergleich mit der alten Kirche! Anm. f. Es wäre hochmütige Schwärmerei, wenn wir die Arbeit unſerer Vorfahren wollten beiſeite ſetzen und Erteh nicht mehr Gewicht beilegen, als unſerm eigenen eil. Anm. g. Wir ſollen nicht einmal die irdiſchen Gaben, Brot. Arznei u. ſ. w. verachten, wie viel weniger die geiſtlichen Gaben. Anm. h. Wer die Zeugniſſe der Väter verachtet, wird, anſtatt immer heller ſehend, immer blinder.

  • L. W. 21, 145
  • Konk. 653
  • Syn. 84, 15
  • Syn. 84, 15. 16
  • Luth. 19, 11
  • Luth. 19, 11. 10
  • Syn. 84, 6 margin
  • O. 88, 32 margin
  • Syn. 84, 7—10 margin
  • Syn. 84, 11 margin
  • Quart. 6, 209 margin
  • Quart. 6, 209. 192 margin
  • Quart. 6, 209. 192. 193 margin
  • L. W. 15, 85 margin
  • Syn. 84, 16 margin
  • Syn. 94, 13 margin
  • Syn. 94, 13. 14 margin
  • Syn. 94, 13. 14. 107 margin
  • Syn. 94, 13. 14. 107. 108 margin
  • Syn. 94, 13. 14. 107. 108. 75 margin
  • Syn. 84, 12 margin
  • Quart. 6, 191 margin
  • Quart. 6, 191. 192 margin
  • Syn. 84, 12 margin
  • Syn. 84, 11 margin

vol d, printed page 98–99 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0182

3. —

3. In den Schriften der Väter finden ſich auch Irr⸗ tümer. Sie haben oft unpaſſend geredet. „Pſ. 62, 10: Große Leute fehlen auch. Syn. 84, 51. 1 Kor. 3, 11: Heu. Stoppeln. Syn. 84, 17. 18. — Es gibt wenig Lehren, über die man in den Vätern nicht etwas Irriges finden könnte. L. W. 14, 239. — Es gibt keinen abſolut vollkommenen Lehrer, Fakultät, Zeitſchrift. Quart. 6, 194. a. Beiſpiele. Welche Vermengung von Kirche und Staat bei manchen Lehrern, z. B. Baier. — Auguſtin hat vieles widerrufen. Syn. 84, 66. Gerhard hat nicht die reine Lehre vom Sonntag W. 68. 28 und verfänglich von der Bekehrung geredet. L. W. 55, 34—36. — Das Al⸗ tenburger Bibelwerk Syn. 84, 16. 17. L. W. 57, 105. b.( Woher kommtdas? 1. Es liegt das in der Unvollkommenheit der menſchlichen Natur. x 2. Man wird oft vom Strom der Zeit zu verkehr⸗ ten Anſichten mit fortgeriſſen. 3. In erregten Streitigkeiten wird manchmal ein Wort unbedacht geredet. 4. Der gegenüberſtehende Irrtum war noch nicht zutage getreten und darum auch noch nicht öffentlich widerlegt. Wäre der Irrtum aufgedeckt worden, dann hätten die Irrenden ſich vielleicht ſelbſt von ih⸗ rem Irrtum losgeſagt. c. Darum muß man die Väter prüfen. Röm. 12, 7: Hat jemand Weisſagung, ſo ſei ſie dem Glau— ben ähnlich. Man muß vergleichen, ob die Auslegung der Väter mit der Schrift ſtimmt. d. Deswegen verwerfen wir die Väter nicht. Wir 1. ſprechen ihnen die Seligkeit nicht ab. Sie ha⸗ ben nicht mit Bewußtſein, ſondern in Unwiſſenheit und menſchlichen Gebrechen die Schrift verlaſſen. Man kann den Irrtum verdammen, ohne die Perſon zu verdammen. Luth. 25, 162: 2. werfen ihre Bücher nicht beiſeite. Wenn auch etliche Irrtümer darin vorkommen, ſo legen ſie doch in den andern Teilen die Schrift ſo klar aus. Bei ihnen iſt mehr geſunde und tiefe Theologie, gründ— lichere Geiſtesarbeit zu finden als bei den Neueren. Anm. a. Unſere Bekenntnisſchriften verachten ſogar Melanchthons Schriften nicht. Konkordia, Vorrede 14.

  • Syn. 84, 51
  • Syn. 84, 51. 1
  • Syn. 84, 17
  • Syn. 84, 17. 18
  • L. W. 14, 239
  • Quart. 6, 194
  • Syn. 84, 66
  • W. 68. 28
  • L. W. 55, 34—36
  • Syn. 84, 16
  • Syn. 84, 16. 17
  • L. W. 57, 105
  • Luth. 25, 162
  • L. W. 14, 235 margin
  • L. W. 19, 104 margin
  • L. W. 57, 102 margin
  • L. W. 57, 102. 103 margin
  • L. W. 57, 102. 103. 35, 364 margin
  • Quart. 6, 215 margin
  • Syn. 84, 37 margin
  • L. W. 19, 227 margin
  • L. W. 19, 227. 14, 239 margin
  • Syn. 84, 18 margin
  • Syn. 84, 18. 19 margin
  • O. 71, 66 margin
  • O. 71, 66. 67 margin
  • Syn. 84, 195 margin
  • Syn. 84, 195. 199 margin
  • Syn. 84, 7 margin
  • Syn. 84, 7. 8 margin
  • Syn. 84, 7. 8. 10 margin
  • L. W. 57, 104 margin
  • Syn. 84, 26 margin
  • Syn. 84, 26. 27 margin
  • Syn. 84, 26. 27. 28 margin
  • Syn. 84, 13 margin
  • Syn. 84, 13. 16 margin
  • Syn. 84, 13. 16. 17 margin
  • L. W. 57. 105 margin
  • Quart. 6. 192 margin
  • Quart. 6. 192. 193 margin
  • Syn. 84, 13 margin
  • L. W. 57, 105 margin
  • Luth. 6,

vol d, printed page 99 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0183

—

zen. Sie ſind nicht inſpiriert und haben oft geirrt; b. nicht mit den Vätern beweiſen wollen, was rechte Lehre ſei. Dann könnte man auch das Fegfeuer daraus beweiſen. Süd. Il. 1912, 35. 36. Wer bürgt uns dafür, daß die Väter recht ſtehen? Wis. Syn. 83, 36. Sie können uns über Richtigkeit ei— ner Lehre keinen Aufſchluß geben. O. 95, 14. — Dazu kommt noch, daß auch die Zitate ſelbſt oft gefälſcht, aus dem Zuſammenhang geriſſen ſind oder die Überſetzung zugleich Kommentar iſt. Quart. 6, 210. Anm. a. Wir glauben nicht alles, was die Väter ge— ſchrieben haben, bekennen uns nicht zu jedem Satz, verlangen auch nicht Zuſtimmung zu allem. Warum ſoll ein Chriſt im 20. Jahrhundert ſich durch einen Ausſpruch eines Chriſten im 16. Jahrhundert binden laſſen? Quart. 6, 210. Anm. b. Auguſtin unterſcheidet genau zwiſchen ſeinen und der Kirchenväter Schriften und der heiligen Schrift. Anm. c. Auch aus Synodalberichten kann man nichts beweiſen, es ſei denn, daß der Ausſpruch zugleich aus Gottes Wort als richtig erwieſen wird. — Wir drucken viele wertvolle Zitate, aber nicht der Meinung, daß damit die Lehre bewieſen ſei. Quart. 6, 214. Anm. d. Selbſt die Bekenntnisſchriften ſind nicht norma normans oder Erkenntnisquelle. Wir nehmen ſie an, nicht weil ſie von den Theologen geſtellt ſind, ſondern weil wir glauben, daß ſie mit der Schrift ſtimmen. Konk. 569, 5. L. W. 28, 104. 27, 2. W. 83, 28. Ka. 89, 12. — Daß ſie von der Kirche anerkannt ſind, verleiht ihnen keine Autorität Quart. 6, 196. 197, denn die Kirche kann keine Glaubensartikel ſtellen. Ka. 89, 13. Wie viel weniger einzelne Völker! Quart. 11, 222. Anm. e. Große Kirchenverſammlungen können irren. Darum laſſen wir zur Vorſicht unſere Konferenzprotokolle und Synodalberichte prüfen. Anm. f. Die einzige Autorität iſt die Schrifft. Was damit ſtimmt, nehmen wir an, was nicht damit ſtimmt, verwerfen wir. L. W. 21, 146. Gründen wir unſern Glauben auf die Schrift, ſo werden wir nicht irren, ſelbſt wenn die Großen fallen. Min. 82, 74. Anm. g. Auch in der Schule ſollte man die Lehre nicht auf die Antworten im Katechismus, ſondern auf die angeführten Bibelſprüche gründen. Anm. h. Wir ſchöpfen unſere Erkenntnis vielfach aus Büchern, aber ſie ſind nur Bäche, die aus dem Quell gefloſſen ſind. Man trinkt doch lieber aus der Quelle als aus dem Bach. Syn. 84, 69. Anm. i. Luther hatte viele Väter gegen ſich. Es hielt ſchwer, ſich davon loszumachen. L. W. 28, 50. 51. Einer allein wider den Papſt! Syn. 84, 44. Aber dadurch wurde er ſeiner Lehre nicht ungewiß. Syn. 84, 41. 42. Er hat die Autorität der Väter als Glaubensnorm ver⸗

  • Il. 1912, 35
  • Il. 1912, 35. 36
  • Wis. Syn. 83, 36
  • O. 95, 14
  • Quart. 6, 210
  • Quart. 6, 210
  • Quart. 6, 214
  • Konk. 569
  • Konk. 569, 5
  • L. W. 28, 104
  • L. W. 28, 104. 27, 2
  • W. 83, 28
  • Ka. 89, 12
  • Quart. 6, 196
  • Quart. 6, 196. 197
  • Ka. 89, 13
  • Quart. 11, 222
  • L. W. 21, 146
  • Min. 82, 74
  • Syn. 84, 69
  • L. W. 28, 50
  • L. W. 28, 50. 51
  • Syn. 84, 44
  • Syn. 84, 41
  • Syn. 84, 41. 42
  • Quart. 11, 222 margin
  • Syn. 82, 68 margin
  • L. W. 19, 75 margin
  • L. W. 19, 75. 76 margin
  • L. W. 28, 4 margin
  • L. W. 28, 4. 5 margin
  • Quart. 6, 214 margin
  • Quart. 6, 212 margin
  • Quart. 6, 212. 11, 220 margin
  • W. 1901, 55 margin
  • Quart. 6, 213 margin
  • Quart. 6, 190 margin
  • Quart. 6, 213 margin
  • L. W. 48, 357 margin
  • Große Kirchenverſammlung

vol d, printed page 101 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0185

—

Vätern bringen. Das kann geſchehen, a. weil die Väter die Wahrheit mit ſo ſchönen Worten ausgedrückt haben, daß man es nicht beſſer ſagen kann; b. zum Nachweis, daß unſere Lehre auch die Lehre der Väter war, als ein Zeugnis, daß wir dasſelbe lehren, was die Kirche immer gelehrt hat. Anm. a. Als unſere Väter unſere Synode gründeten, mußten ſie aus den Vätern nachweiſen, daß ihre Lehre die alte lutheriſche Lehre war. Darum die vielen Zitate in Walthers Schriften. Anm. b. Was lutheriſche Lehre iſt, müſſen die luthe⸗ riſchen Bekenntniſſe entſcheiden; c. zur Stärkung unſereseigenen Glau⸗ bens. Wie ſtärkend, wenn wir eine Lehre aus der Schrift entwickelt haben und finden dann, daß die Alten dieſelbe Lehre führten! Anm. a. Obwohl es einerlei wäre, ob die Väter mit uns ſtimmen oder nicht, wenn unſere Lehre nur mit der Schrift ſtimmt, ſo wäre es doch ſchrecklich, wenn wir eine Lehre aus der Schrift ziehen, welche in der Kirche bisher ganz unerhört wäre und kein Menſch ſie bisher geglaubt hätte, oder wenn wir Glaubensartikel verwerfen, die die ganze chriſtliche Kirche immer geglaubt hat. Anm. b. Finden wir bei den Vätern eine andere Lehre als die wir aus der Schrift gezogen haben, ſo würde uns das zum Nachdenken und zu erneuter Prüfung bewegen, ehe wir uns in Gegenſatz zu ihnen ſetzen. Anm. c. In unſern Schriften befinden ſich viele Zi⸗ tate. Berufung auf die Väter aber hat bei uns nie den Sinn des Beweiſes der Lehre. Anm. d. Hüten wir uns, 1. daß wir nicht einfach abſchreiben, was andere niedergeſchrieben haben. Die menſchliche Trägheit ſpart ſich leicht die Mühe des Zuſammenſuchens, des logiſchen Ordnens, des eigenen Denkens. Man kann auch ſo ein tüchtiger Theologe werden, aber der Weg iſt verkehrt. Das Schriftſtudium leidet und man gerät leicht in eine Abhängigkeit von andern: 2. daß wir nicht durch zu viele Zitate Leute in dem Wahn beſtärken, daß menſchliche Definitionen in Sachen des Glaubens entſcheiden oder die Väter zu Autoritäten heranwachſen oder Nichtlutheriſche den Eindruck gewinnen, es handele ſich in unſern Streitigkeiten nur darum, bei dem zu bleiben, was vor Zeiten unſere Väter ausgeſprochen. Autoritä— tenpolemik iſt unfruchtbar. Quart. 6, 208.

  • Quart. 6, 208
  • W. 1901, 55 margin
  • Mit. 67, 41 margin
  • Mit. 92, 54 margin
  • L. W. 21, 66 margin
  • L. W. 21, 66. 57, 103 margin
  • Quart. 10, 6 margin
  • Quart. 10, 6. 6, 202 margin
  • Syn. 83, 5 margin
  • Syn. 83, 5. 6 margin
  • L. W. 19, 76 margin
  • Mit. 92, 42 margin
  • Mich. 85, 44 margin
  • Mich. 85, 44. 45 margin
  • L. W. 27, 192 margin
  • Quart. 6 margin
  • Quart. 6 193 margin
  • Quart. 10, 3 margin
  • Quart. 10, 3. 6, 219 margin
  • Quart. 6, 200 margin
  • Quart. 6, 200. 201 margin
  • Quart. 6, 200. 201. 203 margin
  • Quart. 6, 200. 201. 203. 205 margin
  • Quart. 6, 216 margin
  • Quart. 6, 216. 218 margin
  • Quart. 6, 216. 218. 202 margin
  • Quart. 6, 216. 218. 202. 203 margin
  • Quart. 6, 216. 218. 202. 203. 10,. 4—6 margin

vol d, printed page 103 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0187

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