A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
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—
Unterſtützungskaſſe.
Abhandlungen.
Wie ſteht es um die Verſorgung amtsunfähiger Diener der Kirche, ſowie deren
Luth. 70, 121. 122. 138—140. über die Verſorgung inund ihrer Angehörigen. Wis. Syn. 1913, 84—-100.
Herzliche Empfehlung der Unterſtützungskaſſe für unſere
und -Waiſen. Luth. 36, 130. 131.
Unterſtützungskaſſe.
- Luth. 70, 121
- Luth. 70, 121. 122
- Luth. 70, 121. 122. 138—140
- Wis. Syn. 1913, 84
- Luth. 36, 130
- Luth. 36, 130. 131
- Quart. 10, 121—140
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42 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0122
1.
Die Gemeinden ſollen ihre Paſtoren und Lehrer reichlich verſorgen
1. Die Gemeinden ſollen ihre Paſtoren und Lehrer reichlich verſorgen. Ein Arbeiter iſt ſeines Lohnes wert. Wie ernſt es Gott damit iſt, zeigt, daß er die Drohung anhängt: Irret euch nicht, Gott läßt ſich nicht ſpotten. Wis. Syn. 1913, 89.
Anm. Würde das allenthalben geſchehen, dann würde auch die Unterſtützungskaſſe wenig in Anſpruch genom· men zu werden brauchen.
- Wis. Syn. 1913, 89
- Luth. 70, 121
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- Luth. 70, 121. 122
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- Wis. Syn. 1913, 86
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- Wis. Syn. 1913, 86. 87
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- Quart. 10, 124
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- Quart. 10, 124. 125
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- Quart. 10, 124. 125. 127
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42 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0122
2.
Die Diener der Kirche werden in der Regel nicht ſo beſoldet, wie ſie ſollten
2. Die Diener der Kirche werden in der Regel nicht ſo beſoldet, wie ſie ſollten. Der Lohn wird nicht bemeſſen nach der Arbeit, die ſie leiſten, ſondern nach dem, was ſie augenblicklich bedürſen. So kommt es, daß die meiſten nicht imſtande ſind, einen Sparpfennig für das Alter zurückzulegen.
Anm. Wenn mancher begabte junge Mann ſich nicht der Kirche widmen will, ſondern lieber einen weltlichen Beruf ergreift, ſo iſt die Kirche nicht ganz ohne Schuld.
- S. Il. 1913, 61
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- Luth. 70, 139
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43 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0123
3.
—
3. Daraus erwächſt für die Kirche die Pflicht, für ihre amtsunfähigen Diener und deren Witwen und Waiſen zu ſorgen.
a. Schon der natürliche Menſch ſtellt einen ſolchen, der ſein ganzes Leben und ſeine ganze Kraft ſeinem Dienſte gewidmet hat, nicht auf gleiche Linie mit einem Hilfsbedürftigen. Man gibt ausgedienten Beamten Penſion. Der Kriegsmann, der ſeinem Lande treu gedient hat, hat Anſpruch auf Verpflegung auch dann, wenn er Invalide geworden iſt. Luth. 70, 139.
b. Die Verſorgung der Prieſter und Leviten bezog ſich auf die ganze Lebenszeit.
c. Die Philipper verſorgten Paulus, auch nachdem er von ihnen ſortgezogen war. Phil. 4, 10. 15. Und Paulus ſah das an nicht als ein Almoſen, ſondern als Erfüllung einer dem Apoſtel ſchuldigen Dankespflicht.
- Luth. 70, 139
- S. Il. 1913, 62
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- Luth. 70, 138
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- Luth. 70, 138. 139
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- Wis. Syn. 1913, 92
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- Wis. Syn. 1913, 92. 93
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- Quart. 10, 131
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- Luth. 70, 139
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- Luth. 70, 139
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- Wis. Syn. 1913, 94
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- Quart. 10, 133
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- Quart. 10, 133. 134
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43 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0123
4.
—
4. Die Verſorgung amtsunfähiger Diener iſt zunächſt Pflicht der Gemeinde, an der ſie gearbeitet haben.
Anm. a. Iſt die Ortsgemeinde, welcher ein Paſtor ge— dient hat, nicht imſtande, die nötige Unterſtützung zu reichen, ſo ſollte die Kirche im Ganzen dieſes als ihre Liebespflicht erkennen.
Anm. b. Unter unſern Verhältniſſen wäre es praktiſch kaum ausführbar, die Verſorgung der einzelnen Ge— meinde zu überlaſſen. Einer trage des andern Laſt.
Anm. c. Urſprünglich hatte man in unſerer Synode eine Unterſtützungsgeſellſchaft. Wenn jeder auf eigene Fauſt unterſtützt, könnte mancher überſehen werden, während andere Üüberfluß haben. Luth. 36, 130. Mich. 82. 26. Später machte man es zur Synodalſache.
- Luth. 36, 130
- Mich. 82. 26
- Il. 1901, 23
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- Luth. 57, 375
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- Luth. 57, 375. 36, 131
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- Mich. 82, 13
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- Mich. 82, 13. 3
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- Il. 1912, 81
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- Wis. Syn. 1913, 97
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- Luth. 36, 130
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- Luth. 36, 130. 57, 375
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- Il. 1901, 23
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- Mich. 82, 13
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- Mich. 82, 13. 26
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- Mich. 82, 13. 26. 83, 71
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43 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0123
5.
—
5. Einwände.
a. Die Verſorgung der Invaliden ſei zunächſt Sache der Kinder. Wenn die nicht können, müſſe die Kirche helfen. — Wir reden hier von der Pflicht der Gemeinde und man verwirrt die Sache nur, wenn man die Pflicht der Kinder hier hereinzieht.
b. Die Verwandten ſollten helfen. — Reicht die Gemeinde aber ihren Arbeitern nur Nahrung und Klei— dung, ſo ſollte ſie dieſe, wenn ſie ihre Kräfte verbraucht haben, nicht den Verwandten zur Verſorgung überweiſen.
c. 1 Tim. 5, 16: So aber ein Gläubiger oder Gläu— bigin Witwen hat, der verſorge dieſelbigen und laſſe die Gemeinde nicht beſchweret werden.
d. Ich bezahle meinen Arbeiter vollauf, was ſeine Arbeit wert iſt und bin nicht verpflichtet, ihn zu erhalten, wenn er nicht mehr arbeiten kann. — Man muß aber zugeſtehen, daß das nicht von Dienern der Kirche gilt. Sie müſſen arbeiten bei geringem oder hohem Lohn, ob es ſich bezahlt oder nicht, können ſich nicht ihr Arbeitsfeld ausſuchen, nicht fortgehen, wenn ſie wenig Gehalt bekommen.
e. Für die invaliden Kirchendiener wollen wir ſorgen. Wo ſteht aber, daß man auch für ihre Angehörigen ſorgen ſoll? — 4 Moſ. 18, 11. 19.
f. Die Verſorgung ſei Sache der Ortsgemeinde. — — Es iſt Sache chriſtlicher Freiheit, ob die Gemeinde dieſe Verſorgung einzeln oder gemeinſam mit andern betrei— ben will. Einer trage des andern Laſt.
g. Die ganze Not kommt daher, daß die Paſtoren nicht zu ſparen verſtehen. — So könnte man etwa reden, wenn die Gemeinden ihre Paſtoren reichlich verſorgen würden. Das iſt aber meiſt nicht der Fall.
- Wis. Syn. 1913, 100
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- Luth. 70, 138
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- S. Il. 1913, 62
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- Wis. Syn. 1913, 91
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- Quart. 10, 130
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- Luth. 70, 139
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- Wis. Syn. 1913, 96
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- Wis. Syn. 1913, 96. 97
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- Quart. 10, 136
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- Quart. 10, 136. 137
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- Wis. Syn. 1913, 97
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- Quart. 10, 137
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- Wis. Syn. 1913, 95
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- Wis. Syn. 1913, 95. 96
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- Quart. 10, 135
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vol d, printed page
43–44 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0123
6.
—
6. Mit der Verſorgung amtsunfähiger Paſtoren und deren Angehörigen ſteht es nicht ſo unter uns, wie es rollte.
Anm. a. Woher kommt das? Man ſieht dieſe Verforgung an als ein Werk der Barmherzigkeit, als Armenunterſtützung, Almoſen, nicht als Pflicht.
Anm. b. Der Paſtor ſoll freilich auch kein Lohndiener ſein, auch nicht ſeinen Troſt darauf ſetzen: Wenn ich ſterbe, bekommt meine Frau auch etwas. Mich. 83, 71.
- Mich. 83, 71
- Wis. Syn. 1913, 84
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- Wis. Syn. 1913, 84. 85
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- Quart. 10, 122
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- Luth. 70, 121
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- Wis. Syn. 1913, 85
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- Quart. 10, 122
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- Quart. 10, 122. 123
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- Wis. Syn. 1913, 98
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- Quart. 10, 137
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- Quart. 10, 137. 138
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vol d, printed page
44 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0124
7.
—
7. Die Unterſtützungskaſſe iſt etwas ganz anderes als ein weltlicher Unterſtützungsverein.
a. Niemand wird vorgeſchrieben., wie viel er hineinbezahlen ſoll. Jeder bedürftige Paſtor u. ſ. w. wird draus unterſtützt, gleichviel, ob er dazu beigetragen hat oder nicht.
b. Nur Bedürftige werden unterſtützt.
Bei weltlichen Geſellſchaften erhalten auch die Reichen.
c. Die Unterſtützung geht fort, ſolange die Not dauert. Bei weltlichen Geſellſchaften hört ſie auf, wenn die verſprochene Summe ausbezahlt iſt.
d. Hier darf niemand fordern, weil er etwas dazu be⸗zahlt hat.
Einwand. Wir unterſtützten auf Hoffnung, daß auch wir wieder erhalten. — Von wem aber ſollen wir etwas erhalten? Von den Witwen? Von der Synode? Die ſagt uns von vornherein: Wenn ihr nicht in Not ſeid, bekommt ihr nichts.
Anm. Die Synode iſt keine Unterſtützunasgeſellſchaft. Wenn ſie Paſtoren und Gemeinden unterſtützt, ſo geſchieht das nicht, weil ſie dazu verpflichtet iſt.
- Luth. 36, 130
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- Luth. 36, 130. 27, 154
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- Luth. 36, 130. 27, 154. 26, 35
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- Z. Il. 1912, 82
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- Z. Il. 1912, 82. 83
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- Il. 1907. 100
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- Mich. 82, 13
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- Mich. 82, 13. 25
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- Mich. 82, 13. 25. 26
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- Luth. 63, 293
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- Mich. 83, 71
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- Mich. 82, 26
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- Cal. 95, 64
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vol d, printed page
44 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0124