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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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12 entries under sprachenfrage.

Sprachenfrage

—

Syrachenfrage. Abhandlungen. Die engliſche Frage. Mit. 1903. Bildung evangeliſch-lutheriſcher Gemeine unter unſern engliſch redenden Nachkommen. L. W. 11, 236—241. A comparisg of the Apostolic with our Lutheran congregations in regard to the langusg question. Theol. 13, 129-150. A lesson on the language question. The 5, 165-189. 221-238. Status of the English work of the German Misse Synod. Theol. 13, 178-183. 14, 243-247. 15, 164-169. 16, 228-232. Sprachenfrage. Mit. 1903, 12. 14. Süd. 1. Unſere Syunode iſt im übergangsſtadium ven 1913, 4. 5. Theol. 13, Deutſchen ins Engliſche begriffen. Das Deutſche wird 141. 142. Luth. 62, 327. mehr und mehr verlernt und das Engliſche wird in un— 44, 123. ſern Familien die Umgangsſprache. Die Zeit iſt nich ferne, wo wir ganz engliſch ſein werden. Mit. 1903, 11. Theol. 13, Anm. a. Darum tritt nun die Sprachenfrage an ur 129. heran: Wann, wo und wie ſollen wir in unſern deutſchen Gemeinden mit der engliſchen Arbeit beginnen? Mit. 1903, 19. Anm. b. Es iſt in der Geſchichte keine neue Erichei— nung, daß ſich ein Volk ſeiner Umgebung anbequemt Germaniſche Volksſtämme. dit. 1903, 16. 2. Urſachen des Sprachenwechſels. Die hauptſät⸗ lichſten Urſachen, daß wir unſere Sprache wechſeln. fnd

  • L. W. 11, 236—241
  • Theol. 13, 129-150
  • Theol. 13, 178-183
  • Theol. 13, 178-183. 14, 243-247
  • Theol. 13, 178-183. 14, 243-247. 15, 164-169
  • Theol. 13, 178-183. 14, 243-247. 15, 164-169. 16, 228-232
  • Mit. 1903, 12
  • Mit. 1903, 12. 14
  • Luth. 62, 327
  • Mit. 1903, 11
  • Mit. 1903, 19
  • Mit. 1903. Bildung evang
  • Theol. 13, Deutſchen ins
  • Theol. 13, Anm. a. Darum

vol c, printed page 744 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0127_RA2-PA44

—

bleibt und ihnen die reichen Schätze lutheriſcher Literate nicht verloren gehen. Ka. 1906, 24.

  • Ka. 1906, 24

vol c, printed page 746 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0552_RA2-PA46

4. —

4. Als Kirche haben wir nicht die Aufgabe, für dit oder jene Sprache einzutreten. Wir ſollen das Edan gelium verkündigen, die lutheriſche Lehre erhalten. c= das engliſch oder deutſch geſchieht, iſt nicht weſentlich. Anm. a. Wir brauchen uns nicht darum I beküm mern, wann die Kirche engliſch wird, unſere Sorge jol vielmehr ſein, daß wir allezeit gerüſtet ſind, den Den— ſchen deutſch und den Engliſchen engliſch zu predigen. Anm. b. Der übergang ins Engliſche iſt nicht eire Verbeſſerung oder Verſchlechterung der Situation. Anm. c. Die Generalſynode ſieht Annahme der eneliſchen Sprache als Kirchenſprache mit als ihre Aufgabe— Man verſucht, ſo ſchnell wie möglich, engliſch zu an. werden.

  • Mit. 1903, 15 margin
  • Theol 16, 235 margin
  • Quart. 1, 47 margin
  • Quart. 1, 47. 48 margin
  • L. W. 37, 4 margin
  • Il. 92, 111 margin
  • L. W. 45, 153 margin
  • Luth. 68, 89 margin
  • L. W. 52, 229 margin
  • L. W. 52, 229. 231 margin

vol c, printed page 746 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0552_RA2-PA46

5. Das Luthertum hängt nicht an der Sprache

5. Das Luthertum hängt nicht an der Sprache. Man kann die lutheriſche Lehre auch in andern Sprachen rein erhalten. Gott will keinen Unterſchied unter den Sprachen gemacht haben. Anm. a. Das Deutſche macht niemand zum Lutbe. raner und das Engliſche niemand zum Irrlehrer. De deutſche Sprache bietet keine Garantie gegen Indifferen. tismus und keinen Schutz gegen Unionismus, falice Lehre und gottloſes Leben, und die engliſche Spratbringt den Abfall nicht mit ſich. Mit. 1903, 21. 22 L. W. 52, 232. 512. 513. Anm. b. Von einem amerikaniſchen Luthertum kann in dieſem Sinne nicht die Rede ſein. . Wir müſſen den Leuten in der Sprache predigen, die ſie verſtehen. Sollen die Menſchen durch das arpredigte Wort ſelig werden, dann müſſen ſie es verſteden. Anm. a . Wir ſollen die Miſſion nicht bloß in der eigenen Sprache treiben. Predigt das Evangelium aller Kreatur. Wis. 1907, 62. Anm. b. Jede Sprache iſt uns Mittel zum Zweck. Anm. c. „Ich halte es gar nicht mit denen, die nun auf eine Sprache ſich ſo gar geben und alle andern verachten.“ Luther. Anm. d. Demgemäß haben lutheriſche Fürſten auc gehandelt und in verſchiedenen Ländern und Sprachen Miſſion angefangen.

  • Mit. 1903, 21
  • Mit. 1903, 21. 22
  • L. W. 52, 232
  • L. W. 52, 232. 512
  • L. W. 52, 232. 512. 513
  • Wis. 1907, 62
  • L. W. 52, 557 margin
  • L. W. 37, 2 margin
  • Mit. 1903, 24 margin
  • Luth. 44, 115 margin
  • L. W. 51, 324 margin
  • Theol. 13. 145 margin
  • Theol. 13. 145. 146 margin
  • Luth. 44, 115 margin
  • Luth. 44, 115 margin
  • Luth. 44, 115. 116 margin
  • Luth. 44, 1903, 20.

vol c, printed page 746 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0552_RA2-PA46

7. —

7. Welche Verpflichtung liegt darin für uns? Dieſe: a. Wir müſſen deutſch predigen, wo Deutſche ſind. Wir haben noch viel Arbeit unter den Deutſchen. Anm. a. Auch engliſche Kirchengemeinſchaften verwenden noch viel Zeit und Kraft auf deutſche Miſſionsarbeit. x Amn. b. Auch diejenigen, die zwar Engliſch reden. aber Deutſch unterrichtet und konfirmiert worden ſind— verſtehen ſchließlich die deutſche Predigt noch am beiten. Anm. e. Solange die Gemeinde deutſch iſt, ſollte auch der Religionsunterricht deutich ſein b. Wir müſſen aber Engliſchpredigen, oimmer ſich das Bedürfnis zeigt. Wir üſſen jedermann allerlei werden, um ſie zu gewinnen. Ror. 9, 22. Mit. 1903, 26. Wir würden ſonſt 1. unſere Pflicht verſäumen. Wozu hat Gott unſere lutheriſche Kirche in dieſes Land verpflanzt? Gewiß nicht bloß um der Deutſchen willen; 2. viele unſerer eigenen Kinder verlieren, die dann den Sekten in die Hände fielen. Anm. a. Haben wir nicht auch Verpflichtungen gegen gil die Engliſch reden? Wir reden mit den Negern naliſch. Anm. b. Warum gaben die Apoſtel die hebräiſche prache auf und predigten Griechiſch? Anm. c. Wie viel größer wäre Dr. Walthers Wirngskreis geweſen, wenn er auch unter den Engliſchen ehr hätte arbeiten können! Anm. d. Auch dem Mangel an guter engliſchtheriſcher Literatur ſollte die Kirche abhelfen. Es hlt uns daran. Quart. 1, 48. Anm. e. Wenn Leute nicht mehr gut Deutſch verehen, ſo können wir ſie nicht zwingen, bei uns zu eiben, wenn wir ſie nicht engliſch verſorgen. Einwand 1. Wir müſſen für uns ſelbſt ſorgen. Einwand 2. Würde dadurch nicht das Engliſchwer— 'n der Gemeinde befördert? Einwand 3. Laß die Leute ihre deutſche Sprache ſthalten. — Was ſoll aber aus denen werden, die urch ihre Eltern oder durch Umſtände Engliſch werden? Einwand 4. Es ſind meiſt ſolche, die ein anderes hriſtentum wollen. — Das iſt durchaus nicht bei allen er Fall. Und wenn es wäre, hat es die Miſſion nicht it den Verirrten zu tun? Wie will man an ſie hernkommen, wenn man ſich ihrer Sprache nicht bedienen ull? Einwand 5. Sie wollen amerikaniſch ſein, aber was ür ein ſchlechtes Engliſch ſprechen ſie. — Wir verlangen ber auch von den Deutſchen nicht, daß ſie erſt beſſeres deutſch lernen, ehe wir ihnen predigen.

  • Luth. 41, 77 margin
  • Luth. 61, 262 margin
  • Luth. 69, 214 margin
  • Cal. 91, 52 margin
  • Mit. 1903, 26
  • Quart. 1, 48
  • Süd. 1913, 5 margin
  • Proc. 93, 33 margin
  • Luth. 44, 124 margin
  • Luth. 44, 124. 123 margin
  • Proc. 93, 26 margin
  • Proc. 93, 26. 27 margin
  • Luth. 13, 49 margin
  • Wis. 1907, 62 margin
  • Luth. 69, 215 margin
  • Luth. 44, 123 margin
  • Theol. 13, 143 margin
  • Theol. 13, 143. 144 margin
  • Luth. 43, 160 margin
  • Proc. 93, 29 margin
  • Luth. 43, 49 margin
  • Luth. 43, 48 margin
  • Proc. 93, 27 margin
  • Luth. 44, 123 margin
  • Luth. 44, 123. 124 margin
  • Luth. 44, 124 margin

vol c, printed page 746–747 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0552_RA2-PA46

8. —

8. Auf welche Weiſe aber ſollen wir für die Engijchen ſorgen? Es gibt zwei Wege. a. Die Engliſchen bildeneine Gemeinde ür ſich. Dabei ergeben ſich aber folgende Nachteile: 1. Zwei kleinere Gemeinden ſind nebeneinander oft nicht lebensfähig. 2. Zwei Gemeinden machen doppelte Unkoſten. 3. Im Laufe der Zeit würde die deutſche Ge— meinde abſterben und ihr Kircheneigentum leer daſtehen. 4. Die engliſche Gemeinde hat mehr Schwierig · keiten, eine Gemeindeſchule zu gründen. Anm. Wird aber eine beſondere engliſche Gemeinde gegründet, ſo iſt die Sprache ein Grund zur Entlaſſung in die Schweſtergemeinde. Die Sprache gibt den Aus— 32. 33. ſchlag, an welche Gemeinde man ſich wenden ſoll. b. Beide Teile, die Deutſchen und die Engliſchen, werden in eine Gemeinde vereinigt. Nachteile dabei ſind: 1. Zwiſchen den Deutſchen und Engliſchen bil⸗ den ſich leicht Parteien in der Gemeinde. 2. Jeder Teil hat etwa bloß die Hälfte Gottes dienſte in ſeiner Sprache. 3. Der Paſtor muß in zwei Sprachen arbeiten. Anm. a. Während man in früheren Jahren mehr darauf hinarbeitete, beſondere engliſche Gemeinden zu gründen, findet man es in jetziger Zeit meiſt vorteilhafter, beiſammen zu bleiben und die Engliſchen inner halb der deutſchen Gemeinde mit engliſcher Predigt zu verſorgen. Die Umſtände müſſen hier entſcheiden. Einwand 1. Unſere Konſtitution ſagt, unſere Gemeinde ſoll deutſch ſein. — Aber iſt der Paragrard denn unveränderlich? Mitteldinge können allezeit verändert werden. Einwand 2. Unſer Paſtor kann nicht gut Engliſch. — Wie, wenn ſein Engliſch auf der Kanzel viel beſſer wäre, als das tägliche Engliſch unſerer Jugend? Einwand 3. Aber die Ausſprache des Paſtors. — Petrus hatte auch einen Akzent. „Du biſt ein Galiläet und deine Sprache verrät dich.“ Anm. b. Darin liegt für uns die Aufgabe, die Studenten auf unſern Anſtalten lſo auszubilden, daß ſie in beiden Sprachen fließend predigen können. Sie müſſen ein fehlerfreies Deutſch reden, ſonſt werden ſie zum Spott der Leute. L. W. 45, 60. 61. Ebenſo ſteht es aber auch mit dem Engliſchen. Anm. c. Was von Gemeinden gilt, gilt auch von Synoden. Es iſt vorteilhafter, daß die deutſchen und engliſchen Gemeinden in einem Verbande bleiben. Wäbrend man im Jahre 1887 engliſche Gemeinden abwies und ſie ermunterte, eine eigene Synode zu bilden Luth. 43, 48. 49. 89. 160, hat man im Jahre 1911 beide Teile wieder vereinigt. Schon 1905 beſchloß man, auch engliſche Gemeinden und Paſtoren aufzunehmen, obwohl der alleinige Gebrauch der deutſchen Sprache auf S.= nodalverſammlungen noch ſtehen blieb. Luth. 61, 247.

  • Neb. 1903, 27 margin
  • Theol. 16, 236 margin
  • Mit. 1903, 27 margin
  • Mit. 1903, 30 margin
  • Wis. Syn. 1907, 62 margin
  • Wis. Syn. 1907, 62. 63 margin
  • Mit. 1903, 28-30 margin
  • Wis. 1907, 63 margin
  • Luth. 69,. 214 margin
  • Luth. 69,. 214. 215 margin
  • Proc. 93, 33 margin
  • L. W. 45, 60
  • L. W. 45, 60. 61
  • Luth. 43, 48
  • Luth. 43, 48. 49
  • Luth. 43, 48. 49. 89
  • Luth. 43, 48. 49. 89. 160
  • Luth. 61, 247
  • Mit. 1903, 32 margin
  • Mit. 1903, 32 margin
  • Mit. 1903, 32. 33 margin
  • Mit. 1903, 32. 33. 27 margin
  • Luth. 61, 247 margin
  • Luth. 61, 247. 205 margin
  • Luth. 61, 247. 205. 69, 215 margin
  • Il. 92, 113 margin
  • Mit. 1903, 42 margin
  • Mit. 1903, 42 margin
  • Mit. 1903, 42. 43 margin
  • Mit. 1903, 43 margin
  • Syn. 74,

vol c, printed page 747–748 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0553_RA2-PA47

9. —

9. Wie wird ſich die Verſorgung der Engliſchen in der deutſchen Gemeinde machen laſſen? a. Taufe. Die Kinder in Miſchehen taufe man engliſch. b. Schule. In der Schule führe man neben deutſchem Religionsunterricht auch ſolchen in engliſcher Sprache ein, damit alle Kinder vorbereitet werden für den übergang. Ganz engliſche Kinder ſollten ihren Religionsunterricht ganz engliſch haben. c. Sonntagsſchule, Konfirmandenunterricht. Auch hier wird man Rückſicht nehmen auf die Engliſchen. Iſt mit den Konfirmanden Bibelſtunde eingeführt, ſe wird ſich der Paſtor der engliſchen Sprache bedienen, wenn die meiſten engliſch, ſind. Ma. 34, 285. 286. d. Chriſtenlehre. An manchen Orten möchte ſich vielleicht eher eine engliſche Chriſtenlehre als eine engliſche Predigt empfehlen. e. Predigt. Man predige Engliſch, wo und wie dit es not tut. f. Beichtanmeldung, Abendmahlsgottesdienſt kann in engliſcher Sprache geſchehen. g. Trauung, Begräbnis. Wenn wünſchenswert, halte man engliſche Reden. h. Gemeindeverſammlung. Man erlaube die engliſche Sprache in der Verſammlung. i. Miſſion. Bei Miſchehen kümmere man ſich auch um den andern Teil, gehe den Engliſchen in der Um— gogend nach.

  • Mit. 1903, 33 margin
  • Mit. 1903, 34 margin
  • Mit. 1903, 38 margin
  • Ma. 34, 285
  • Ma. 34, 285. 286
  • Mit. 1903, 40 margin
  • Mit. 1903, 41 margin
  • Mit. 1903, 41. 42 margin
  • Mit. 1903, 13 margin
  • Mit. 1903, 44 margin
  • Mit. 1903, 44. 45 margin
  • Mit. 1903, 45 margin
  • Mit. 1903, 45 margin

vol c, printed page 748–749 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0128_RA2-PA48

10. —

10. Wann ſoll man anufangen, in der deutſchen Ge⸗ meinde Engliſch zu predigen? Wenn Leute da ſind, die in der engliſchen Sprache am beſten bedient werden nnen. Anm. a. Schaiſen wir uns kein Problem, indem wir den Engliſchen Deutſch und den Deutſchen Engliſch predigen wollen. Anm. b. Viele, die Engliſch ſprechen, verſtehen eine deutſche Predigt innner noch beſſer als die engliſche, da ſie ihren Religionsunterricht deutſch genoſſen haben. Daß die Jugend Engliſch ſpricht, iſt darum noch nicht immer ein Zeichen, daß man gleich mit engliſcher Predigt aufangen müßte. Anm. e. Sind aber Leute da, die die deutſche Pre— digt nicht oder nicht mehr ordentlich verſtehen, ſo finden ſie nicht die nötige geiſtliche Nahrung. Dann iſt die engliſche Predigt nicht mehr zu vermeiden. Anm. d. Der übergang ins Engliſche geht an manchen Orten ſchneller vor ſich als an andern. Dem muß man ſich anbeguemen. Der Zeitpunkt, wo man mit Engliſch anſängt, muß darum Paſtor und Gemeinde überlaſſen dleiben. Anm. e. Der Übergang ſoll mit Verſtand geſchehen.

  • Mit. 1903, 26 margin
  • Mit. 1903, 26. 27 margin
  • Theol. 5, 237 margin
  • L. W. 18, 103 margin
  • Il. 92, 112 margin
  • Mit. 1903, 12 margin
  • Mit. 1903, 12. 13 margin
  • Luth. 41, 76 margin
  • Mit. 1903, 19 margin
  • Proc. 93, 27 margin
  • Theol. 5, 237 margin
  • Theol. 5, 237. 238 margin
  • Quart. 1, 48 margin

vol c, printed page 749 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0554_RA2-PA49

11. —

11. Den übergang ins Engliſche ſollen wir a. nicht beſchleunigen. Dazu ſind beſonders junge Paſtoren geneigt, die lieber Engliſch als Deutſch reden. Wir ſollen nicht verſuchen, ſo raſch wie möglich engliſch zu werden, oder die Gemeinde durch engliſche Predigt engliſch machen wollen, wenn kein Bedürfnis vorhanden iſt. Anm. a. Wir wären Toren, wenn wir das täten. Daß unſerc Kinder zwei Sprachen können, ſchadet ihnen nichts. Anm. b. Manche meinen, es ſei unamerkaniſch, wenn wir den Prozeß der Amerikaniſierung nicht beſchleunigen; b. nicht zurückhalten. Zur Verzögerung ſind beſonders ältere Paſtoren geneigt, denen die engliſche Arbeit ſchwer fällt. Anm. a. Will man ſo lange warten, bis genug Enzliſche da ſind, ſo ſind die erſten ſchon längſt bei den Sekten angelangt. Man muß ſchließlich doch mit er— lichen den Anfang machen. Anm. b. Die Kirche ſollte keins ihrer Glieder oder ihrer Kinder der Sprache wegen verlieren. Anm. c. In Bezug auf den übergang ſollen wir nichts künſtlich machen, ſondern uns vom Herrn leiten und führen laſſen.

  • Luth. 61, 215 margin
  • Luth. 61, 215. 216 margin
  • L. W. 53, 517 margin
  • Luth. 62, 327 margin
  • Mit. 1903, 47 margin
  • Luth. 61, 135 margin
  • Luth. 61, 135. 40, 78 margin
  • L. W. 37, 4 margin
  • Mit. 1903, 48 margin
  • Mit. 1903, 48 margin
  • Proc. 93. 27 margin
  • Proc. 93. 27. 28 margin
  • L. W. 37, 4 margin
  • Il. 92, 112 margin
  • Il. 92, 112. 113 margin

vol c, printed page 749–750 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0554_RA2-PA49

12. Für den übergang ſollen wir gerüſtet ſein

12. Für den übergang ſollen wir gerüſtet ſein. Dos geſchieht a. durch die Gemeindeſchule. Hier werden die Kinder unterrichtet, daß ſie die deutſche Predigr noch verſtehen. Hier kann man aber auch beizeiten engliſchen Religionsunterricht beginnen, daß die Kinder auch eine engliſche Predigt mit Nutzen hören. Anm. Die zweiſprachige Gemeindeſchule iſt die beſte Löſung der Sprachenfrage; b. durch unſere Lehranſtalten. Bilden wir Paſtoren aus, die ebenſo gut Engliſch wie Deuritz predigen können.

  • Cal. 91, 52 margin
  • Luth. 61, 135 margin
  • Luth. 61, 135. 68, 90 margin
  • Theol. 13, 149 margin

vol c, printed page 750 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0555_RA2-PA50

13. —

13. Sprachenwechſel iſt mit beſonderen Gefahren verbunden. a. Die erſte Gefahr iſt die, daß uns manche der Sprache wegen verloren gehen, wenn wir ſie nicht ge— nügend verſorgen. Anm. Daß ſolche, die uns verloren gehen, der Sprache wegen verloren gehen, iſt nicht immer die Wahrheit. Die Urſache iſt oft im Sektentum zu ſuchen. b. Die zweite Gefahr iſt die, daß mit der enaliſchen Sprache auch der flatterhafte Sektengeiſt eindringt und einen Wechſel der Lehre und Praris mit ſich bringt. Anm. Sehen wir zu, daß wir dieſe Gefahren ver— meiden und unſere Güter und Schätze unverkürzt ins Engliſche hinüber nehmen.

  • Il. 92, 113 margin
  • Cal. 91, 52 margin
  • Cal. 91, 52. 53 margin
  • Luth. 62, 327 margin
  • Süd. 1913, 7 margin
  • Süd. 1913, 7. 6 margin

vol c, printed page 750 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0555_RA2-PA50

14. —

14. Die Geſchichte als Lehrmeiſterin. a In den erſten Chriſtengemeinden hatte man verſchiedene Sprachen neben einander. Mie ſagt der Apoſtel: „Geht auseinander, das gibt bloß Schwierigkeiten,“ ſondern er ſagt: Bleibt und vertrag— Das wahre Chriſtentum haben ſie dabei behalten. euch. b. Die erſten lutheriſchen Anſiedlungen in dieſem Lande unter den Schweden und Holländern haben mit der Zeit ihre Mutterſprache, aber auch zugleich ihr Luthertum verloren. Anm. Die Urſache davon lag 1. nicht zunächſt darin, daß ſie ſich gegen die Landesſprache abſchloſſen. Das hatte allerdings zur Folge, daß Episkopale und Presbyterianer eine reiche Ernte hatten; 2. vor allem darin, daß ſie keine Gemeindeſchule hatten und es an Erziehung ihrer Kinder fehlen ließen.

  • Mit. 1903, 32 margin
  • Mit. 1903, 32. 33 margin
  • Neb. 1903, 27 margin
  • Theol. 13, 130 margin
  • Theol. 13, 130..146 margin
  • Theol. 13, 130..146. 147 margin
  • Theol. 13. 138—141 margin
  • Theol. 13. 138—141. 147 margin
  • Theol. 5. 165—189 margin
  • Theol. 5. 165—189. 221—235 margin
  • Mit. 1903, 20 margin
  • Mit. 1903, 20. 21 margin
  • Luth. 44, 123 margin
  • Il. 92. 112 margin
  • Theol. 5, 235 margin
  • Quart. 1, 48 margin
  • Theol. 5, 169 margin
  • L. W. 37, 4 margin

vol c, printed page 750 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0555_RA2-PA50

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