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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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9 entries under spiritismus.

Spiritismus

—

mus in den fünfziger und ſechziger Jahren des letzten Jahrhunderts gefunden! Seine Anhänger zählten bald in die Millionen. Anm. e. Urſache dieſer großen Verbreitung iſt neben dem ſündlichen Verderben des menſchlichen Herzens die Neugier. Die Leute möchten gerne wiſſen, was noch geſchehen wird. Daß es die Geiſter ihrer lieben Toten ſein ſollen, welche die Botſchaft bringen, gibt der Sache einen beſonderen Reiz. Trak. 6. — Man erkennt darin auch ein gerechtes Gericht Gottes. Pſ. 109, 17: Er wollte den Fluch haben, der wird ihm auch kommen. Röm. 1, 21. Wo der wahre Glaube fehlt, ſtellt der Aber⸗ glaube ſich ein. L. W. 46, 150.

  • Trak. 6
  • L. W. 46, 150
  • L. W. 46, 149 margin
  • L. W. 46, 149. 150 margin
  • Trak. 4 margin

vol c, printed page 721 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0125_RA2-PA36-IA20

3. —

3. Spiritiſten bringen entweder allerlei ſpukartige Wirkungen hervor oder beſitzen übernatürliche geiſtige Fähigkeit, z. B. Tiſche und andere Möbel bewegen ſich und ſchweben umher, ohne von jemand berührt zu wer⸗ den, Gegenſtände verſchwinden plötzlich und erſcheinen wieder, Hände, welche die Anweſenden berühren, werden ſichtbar, muſikaliſche Inſtrumente fangen an zu ſpielen, ein Schieſerſtift ſchreibt auf eine Tafel, Geiſter erſchei⸗ nen und laſſen Fußabdrücke zurück in Mehl auf Tellern oder in Ruß auf Papierbogen u. ſ. w. Noch wichtiger aber ſind die Offenbarungen aus der Geiſterwelt. 4. Urſache dieſer Erſcheinungen. Die Frage iſt, wie iſt das alles zu erklären? Wer bewirkt es? a. Iſtalles Betrug und Schwindel? 1. Die Medien ſind oft als Betrüger entlarpt worden. Die Sucht nach Ruhm treibt die profeſ⸗ ſionellen Medien, betrügeriſche Erſcheinungen her⸗ vorzurufen, wo die echten fehlen. Wis. Syn. 1900, 42. Anm. a. Schon das iſt Schwindel, daß die Spi⸗ ritiſten jeden Trance für eine Geiſterwirkung ausgeben. Wir finden dasſelbe bei Hypnotiſten, Somnambulen, Fieberkranken auf natürliche Weiſe. Anm. b. General Shermans Geiſt wurde zitiert und erſt am nächſten Tag erfuhr man, daß ſeine Todesnachricht verfrüht war und er noch lebte. Ein Meiſter eines korrekten Engliſch antwortete durchs Medium: Vep, it's me. Anm. e. Da man im dunklen Zimmer mit gro⸗ ßer Spannung auf das Erſcheinen des Geiſtes war⸗ tet, wie leicht ſieht eine aufgeregte Phantaſie et⸗ was, was Ähnlichkeit mit dem Verſtorbenen hat! Anm. d. Vieles iſt Fingerfertigkeit. Die Men⸗ ſchen bringen große Kunſtſtücke fertig. Das Gei⸗ ſterklopfen kann natürlich zugehen, die Geiſterſchaft beruht auf Fingerfertigkeit, die Geiſterphotogra⸗ phien ſind Reproduktionen. 2. Die Annahme, daß alles Betrug ſei, geht nicht. Männer der Wiſſenſchaft haben alles genau unterſucht und ſchließlich die Betrugstheorie aufge⸗

  • Wis. Syn. 1900, 42
  • L. W. 46, 22 margin
  • L. W. 46, 22. 78 margin
  • L. W. 46, 22. 78. 79 margin
  • Wis. Syn. 1900, 40 margin
  • Wis. Syn. 1900, 40. 41 margin
  • L. W. 46, 57 margin
  • L. W. 46, 57. 58 margin
  • L. W. 46, 57. 58. 53, 93 margin
  • L. W. 46, 57. 58. 53, 93. 51, 230 margin
  • L. W. 46, 57. 58. 53, 93. 51, 230. 14, 156 margin
  • Luth. 44, 189 margin
  • Trak. 7 margin
  • Can. 80, 35 margin
  • Wis. Syn. 1900, 42 margin
  • Trak. 7 margin
  • Trak. 7. 8 margin
  • L. W. 59, 477 margin
  • Trak. 6 margin
  • L. W. 46, 21 margin
  • L. W. 46, 51—56 margin
  • L. W. 46, 75—78 margin
  • Can. 80, 35 margin
  • Wis. Syn. 1900, 40 margin

vol c, printed page 721 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0125_RA2-PA36-IA20

—

Spiritismus. Abhandlungen. Der Spiritismus. L. W. 46, 15—23. 47—58. 75—84. 101—110. 142—151. Wis. Syn. 1900. Mich. 1901, 52 —56. Können Luth. 41, 89. 99. 100. Katecheſe Schulbl. 11, 365 — Traktat: Der Spiritualismus. Von P. B. P. ‚ Spiritismus.

  • L. W. 46, 15—23
  • L. W. 46, 15—23. 47—58
  • L. W. 46, 15—23. 47—58. 75—84
  • L. W. 46, 15—23. 47—58. 75—84. 101—110
  • L. W. 46, 15—23. 47—58. 75—84. 101—110. 142—151
  • Mich. 1901, 52 —56
  • Luth. 41, 89
  • Luth. 41, 89. 99
  • Luth. 41, 89. 99. 100
  • Schulbl. 11, 365
  • Wis. Syn. 1900.
  • Trak. Nommenſen.

vol c, printed page 729–730 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0537_RA2-PA36-IA18

1. —

1. Was iſt Spiritismus? Spiritismus iſt der durch beſtimmte Mittel ins Werk geſetzte angebliche Verkehr mit den abgeſchiedenen Seelen. Anm. Zu unterſcheiden iſt Spiritismus und Spiri- tualismus. Spiritismus ſtellt den Verkehr mit den Geiſtern der Verſtorbenen her. Spiritualismus iſt das Erkennen einer geiſtigen Tätigkeit im Menſchen.

  • L. W. 46, 16 margin

vol c, printed page 730 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0538_RA2-PA36-IA19

2. —

2. Geſchichtliches. a. Spiritismus iſt nichts Neues, ſondern ein alter heidniſcher Wahn. Daß die Seelen der Abge⸗ ſchiedenen einen Einfluß auf unſer Geſchick ausüben und in Verbindung mit den Lebenden bleiben und daß der Menſch wiederum einen Einfluß auf die Geiſterwelt aus⸗ üben könnte, hat man ſchon immer geglaubt. 3 Moſ. 19, 31: Ihr ſollt euch nicht wenden zu den Wahrſagern und forſchet nicht von den Zeichendeutern. 3 Moſ. 20, 6. 27. 1 Sam. 28, 7—19. 2 Kön. 21, 6. 2 Chron. 33, 6. Wir finden dasſelbe unter den Agyptern, Chaldäern, Griechen, Römern. (Orakel.) Anm. Papiſten haben geglaubt, daß ſchon immer Seelen Abgeſchiedener erſchienen ſeien, um die Zuſtände im Fegfeuer zu offenbaren. Konk. 303, 16. 17. — Doch ſind die Mönche dabei oft auf Vetrug ertappt worden. Luth. 41, 90. Anm. b. Als Vater des modernen Spiritismus wird genannt 1. Swedenborg 16881772, der mit den abge⸗ ſchiedenen Seelen in einem ſehr intimen Verkehr geſtanden haben will; 2. Andrew Jackſon Davis. 1826. Anm. c. Von einer andern Seite aus arbeitete der Arzt Mesmer dem modernen Spiritismus vor. Mesmerismus und Hypnotismus. b. Einen neuen Aufſchwung nahm der Spiritismus durch die Entdeckung der Mediumſchaft ſeit 1847. For. Anm. a. Tiſchklopfen war eine alte Sache. Zunächſt bediente man ſich bei dem Klopfen des Alphabets, dann des Pſychographen, der die Buchftaben auf dem Alphabet anzeigte, bis zuletzt die Medien aufkamen und die Geiſterbotſchaft vermittelten. Anm. b. Medien ſind beſtimmte Perſonen, welche der Geiſterwelt ſympathiſch ſind. Sie müſſen ihre Körberkrafte oder Materialität den Geiſtern leihen, damit ſie ſich eine kurze Zeit verkörperlichen können. In ihnen ſoll nicht mehr der eigene bewußte Geiſt, ſondern ein mder Geiſt Verſtand, Zunge und andere Glieder des ediums regieren. Wis. Syn. 1900, 40. „Anm. c. Spiritiſten behaupten, daß ſchon Chriſtus ein Spiritiſt geweſen ſei und das ganze Chriſtentum Spiritismus ſei. ‚ Anm. d. Welche große Verbreitung hat der Spiritis⸗

  • Konk. 303
  • Konk. 303, 16
  • Konk. 303, 16. 17
  • Luth. 41, 90
  • Wis. Syn. 1900, 40
  • Wis. Syn. 1900, 33— 36 margin
  • Trak. 3 margin
  • Trak. 3. 4 margin
  • L. W. 46, 16 margin
  • L. W. 46, 16. 17 margin
  • Luth. 39, 85 margin
  • Wis. Syn. 1900, 36 margin
  • Luth. 41, 89 margin
  • Luth. 41, 89 margin
  • Wis. Syn. 1900, 37 margin
  • L. W. 46, 19 margin
  • Wis. Syn. 1900, 38 margin
  • L. W. 46, 18 margin
  • L. W. 46, 18. 19 margin
  • L. W. 46, 20 margin
  • Wis. Syn. 1900, 40 margin
  • Can. 80, 34 margin
  • L. W. 46, 18 margin
  • Syn. 1900, 39 margin

vol c, printed page 730 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0538_RA2-PA36-IA19

—

geben. Daß Geiſter erſchienen ſind, iſt hiſtoriſche Tatſache. Mich. 1901, 53. Es kommen außer⸗ gewöhnliche, übernatürliche Dinge vor. die man nach wiſſenſchaftlichen Unterſuchungen ſtehen laſſen muß. Wis. Syn. 1900, 43—46. Zeugnis von Carl Schurz L. W. 53, 179. b. Laſſen ſich dieſe Erſcheinungen auf unbekannte und unerforſchte Natur⸗ kräfte zurückführen? Dieſe Möglichkeit wird für ausgeſchloſſen erklärt. Anm. a. Mancher ſpiritiſtiſchen Erſcheinung haben die Hypnotiſten durch ihre Erfolge den Geiſtermantel aus⸗ gezogen. Sie erzeugen einen Zuſtand, in welchem an⸗ ſcheinend eine andere Perſon von dem im Trance be⸗ findlichen Subjekt Beſitz ergriffen hat und ſtellen feſt, daß im Trance eine bis ins Unglaubliche gehende Schärfung etlicher Sinne ſtattfindet. — Vieles aber, was die Spi⸗ ritiſten leiſten, weiß man nicht zu erklären. Wis. Syn. 1900, 47. 48. Anm. b. Die meiſten Wiſſenſchaftler legen die Quelle der den ſpiritiſtiſchen Erſcheinungen zu Grunde liegen⸗ den Kräfte in die Medien. Dabei nehmen ſie eine Dua⸗ lität der Seele oder Dreiteilung des Menſchen an. Try- chotomie. Den Nervengeiſt, das Gewand, das die Seele einhüllt, ſoll der Menſch auch im Tode behalten. Cau. 1901, 42. c. Iſt Gott der Urheber? Sind die Perſonen, welche dieſe Wunder verrichten, von Gott auserwählte Werkzeuge? Das iſt nicht möglich. 1. Gott hat das Totenbefragen verboten und den Spiritismus als Greuel verdammt. Gott iſt nicht Urheber oder Mithelfer zur Sünde. 2. Die bibliſchen Wunder ſind großartige Erſcheim nungen, die die Geſchicke der einzelnen Menſchen oder ganzer Völker beeinfluſſen. Was tun aber die Spiritiſten für Wunder? Tiſchetanzenlaſſen u. ſ. w. Was für Blödſinn laſſen die Geiſter manch⸗ mal ſchreiben! Anm. a. Es verträgt ſich nicht mit der Lehre vom heiligen, gerechten, barmherzigen Gott, ihn mit ſolchem läppiſchen Spuk in Verbindung zu bringen. Anm. b. Auch Engel und gute Geiſter können es nicht ſein. Denn die Geiſter hängen von den Medien ab, er— ſcheinen auf ihren Ruf und Wunſch und gehorchen ihren Befehlen. d. Die Geiſter der Verſtorbenen kön⸗ nen es nicht ſein. 1. Sie ſind entweder im Paradies oder in der Hölle. Sie können nicht erſcheinen, um uns etwas zu offenbaren. Abraham erlaubt das nicht. Luk. 16, 30. 2. Sie wiſſen nichts von uns und verkehren nicht mit uns. Jeſ. 63, 16: Abraham weiß von uns nichts. Pred. 9, 6: Die Toten haben keinen Teil mehr auf der Welt in allem, das unter der Sonne geſchieht. 2 Sam. 12, 23: Ich werde wohl zu ihm fahren, er kommt aber nicht wieder zu mir. 2 Kön. 22, 20: und deine Augen nicht ſehen alle das Unglück, das ich über dieſe Stätte bringen will. Hiob 14, 21: Sind ſeine Kinder in Ehren, das weiß er nicht. Hiob 7, 9. 10: Wer in die Hölle hinunter fährt, kommt nicht wieder herauf, und kommt nicht wieder in ſein Haus. Anm. Spiritiſten behaupten, damit ſoll die Unſterb⸗ lichkeit der Seele bewieſen ſein. Nun brauche niemand mehr zu ſagen: Wenn einer vom Himmel herunter käme, ſo wollte ich glauben. Hinfort braucht man nicht zu glauben, jeder könne ſich von der Exiſtenz der Seele nach dem Tode und von der Beſchaffenheit des Lebens nach dem Tode ſelbſt überzeugen. — Dagegen: 1. Der Beweis, daß der wirkende Geiſt der Geiſt eines Abgeſchiedenen iſt, der einmal auf Erden gelebt und für den er ſich ausgibt, iſt in befriedigender Weiſe noch nicht erbracht worden. Kein einziger war imſtande, die nötigen Fragen zu beantworten, um ſeine Identität zu beweiſen. 2. Die Geiſter ſcheinen über das Jenſeits nichts mehr zu wiſſen, als was wir uns ſchon längſt ſelbſt geſagt haben. Sie geben nichtsſagende, unbeſtimmte und widerſprechende Ausſagen darüber. 3. Was gäbe es Entwürdigenderes, als den Seelen der Verſtorbenen zuzumuten, zu klopfen, Lärm zu machen, Vorhänge zu zerreißen u. ſ. w. Einwand 1. Sind nicht Moſes und Elias erſchienen —.—p....—. auf dem Berge der Verklärung? — Das waren nicht ihre Seelen, ſondern ihre Perſonen. Einwand 2. Iſt nicht Samuel dem Saul erſchienen? — Saul hielt das Geſpenſt für Samuel, aber er war es nicht. 1. Der Herr antwortete Saul nicht, weder durch Träume, noch durchs Licht, noch durch Propheten. 1 Sam. 28, 6. 2. Samuel erſchien auf Befehl eines Zauberweibes. Das wäre eine ſchöne Ruhe der Seligen im Himmel, wenn ſie gehorchen müßten, ſo oft ſie von einem Zauberweibe zitiert werden. Der von Gott verworfene Saul hätte Samuel ſtören können. 3. Samuels Seele konnte es nicht ſein. Sie iſt unſichtbar. Sein Leib war ſchon zwei Jahre am Verweſen. (Sollte ſein ſeidener Rock ſo lange unverſehrt geblieben ſein?) Seine ganze Perſon, aus Leib und Seele beſtehend, war es auch nicht, ſonſt müßte der Teufel die Toten auferwecken können. Anm. Daß es der Teufel ſelbſt war, der dieſe Er— ſcheinung hervorbrachte, geht aus Folgendem hervor: 1. Saul hatte die Zauberer hart beſtraft. 1 Sam. 28, 9. Das Weib fürchtete ſich ſehr. Sie trieb alſo die von Gott verbotene Zauberei. 2. Sie erkennt Saul durch ihre Schwarzkunſt. Vers 12. 3. Morgen wirſt du und deine Söhne mit mir ſein. Vers 19. Saul iſt zum Teufel gefahren. Einwand 3. Hätte Samuel nicht auf Befehl Gottes erſcheinen können? — Aber dann hätte Gott, der die Zauberei ernſtlich verboten hat, ſie gutgeheißen. Auch hätte Sammel nicht geſagt: Warum haſt du mich unruhig gemacht? ‚ e. Spiritismus iſt Teufelswerk. 2 Kor. 4, 4: Bei welchen der Gott dieſer Welt der Ungläubigen Sinn verblendet hat. 2 Theſſ. 2, 9: welches Zukunft geſchieht nach der Wirkung des Satans. 1. Die Schrift führt ſolche Erſcheinungen auf den Teufel zurück. Ap. 16, 16—18: die hatte einen Wahrſagergeiſt. 1 Sam. 28, 7. 2. Der Teufel kann ſolche Dinge tun. Er tat zu Pharaos Zeit Wunder, führte Jeſum leibhaftig mit ſich u. ſ. w. Auch Luther hat es erfahren. L. W. 46, 102. 3. Es liegt in ſeinem Intereſſe und in ſeiner Art, ſolche Dinge zu tun. Er iſt ein Lügner. Joh. 8, 44. Dazu paßt die Unzuverläſſigkeit und Verlogenheit der Geiſtermitteilungen. Er iſt ein Mörder. Trance iſt eine gewaltſame Störung des gei— ſtigen, körperlichen Lebens, künſtlich hervorgerufener Wahnſinn, eine Quelle der Zerrüttung des Nervenſyſtems. L. W. 46, 147—149. 4. Die Spiritiſten verehren den Teufel und beten ihn an. 5. Darin wird man noch beſtärkt dadurch, daß die Geiſter eine neue Religion, ein neues Evangelium verkündigen. Die Lehren der Spiritiſten ſind Teufelslehren. Bei allem gleißenden Schein ver— nichten Spiritiſten allen wahren Glauben, alle Gottesfurcht, alle Moral. Wis. Syn. 1900, 61. Anm. a. Was lehren die Spiritiſten? 1. Manche Medien leugnen die Exriſtenz Gottes, andere behaupten ſie. Pantheiſtiſche Spiritiſten er— kennen keinen Gott und Schöpfer an. An die Menſchwerdung des Sohnes Gottes glauben ſie nicht. Der Geiſt iſt ihnen die inſpirierte Kraft. Die Dreieinigkeit erkennen ſie nicht an. — Darum iſt Spiritismus keine Religion. Wie wollen ſie die Men ſchen in das rechte Verhältnis zu Gott bringen? 2. Es gibt keine Auſerſtehung des Fleiſches, keine Hölle, keine Strafe der Sünde, keine Sünde, keinen Heiland, keinen Teufel. Engel ſind abgeſchiedene Seelen. 3. Wunder verwerfen ſie. 4. Der Menſch hat ſich von unten herauf nach und nach entwickelt. 5. Hat ein Geiſt ſein Leben hier auf Erden ver— fehlt ſo wird er wiederum als Menſch geboren, das Verfehlte nachzuholen.

  • Mich. 1901, 53
  • Wis. Syn. 1900, 43—46
  • L. W. 53, 179
  • Wis. Syn. 1900, 47
  • Wis. Syn. 1900, 47. 48
  • L. W. 46, 49 margin
  • L. W. 46, 49. 50 margin
  • Wis. Syn. 1900, 47 margin
  • Wis. Syn. 1900, 49 margin
  • Wis. Syn. 1900, 49. 50 margin
  • L. W. 46, 146 margin
  • Wis. Syn. 1900, 56 margin
  • L. W. 46, 78 margin
  • L. W. 46, 78. 79 margin
  • L. W. 46, 78. 79. 7— 18 margin
  • L. W. 46, 78. 79. 7— 18, 80 margin
  • L. W. 46, 102 margin
  • Wis. Syn. 1900, 56 margin
  • Trak. 9 margin
  • Trak. 9. 10 margin
  • Schulbl. 11, 309 margin
  • Schulbl. 11, 309. 311 margin
  • Luth. 41, 89 margin
  • Wis. Syn. 1900, 55 margin
  • Wis. Syn. 1900, 55. 56 margin
  • Trak. 10 margin
  • Trak. 10. 11 margin
  • Wis. Syn. 1900, 51 margin
  • Wis. Syn. 1900, 51. 52 margin
  • L. W. 46, 80 margin
  • L. W. 46, 83 margin
  • Wis. Syn. 1900, 52 margin
  • L. W. 46, 82 margin
  • Wis. Syn. 1900, 52 margin
  • L. W. 46, 83 margin
  • Luth. 41, 89 margin
  • Mich. 1901, 48 margin
  • Trak. 8 margin
  • Schulbl. 11, 312 margin
  • Baier 1. 235 margin
  • Can. 80, 43 margin
  • Can. 80, 43. 44 margin
  • Luth. 41, 99 margin
  • Luth. 41, 99 margin
  • Trak. 9 margin
  • Schulbl. 8, 266—268 margin
  • Mich. 1901, 48 margin
  • Schulbl. 8, 266—268 margin
  • L. W. 46, 102
  • L. W. 46, 102. 3
  • L. W. 46, 147—149
  • L. W. 46, 147—149. 4
  • Wis. Syn. 1900, 61
  • Wis. Syn. 1900, 59 margin
  • Luth. 41, 99 margin
  • Schulbl. 11, 312 margin
  • Luth. 41, 99 margin
  • Luth. 41, 89 margin
  • Luth. 41, 89. 90 margin
  • Mich. 1901, 53 margin
  • Mich. 1901, 53. 54 margin
  • L. W. 46, 102 margin
  • Min. 82, 37 margin
  • W. 89, 42 margin
  • Schulbl. 11, 310 margin
  • Wis. Syn. 1900, 59 margin
  • Wis. Syn. 1900, 57 margin
  • Wis. Syn. 1900, 57 margin
  • Wis. Syn. 1900, 57. 58 margin
  • Mich. 1901, 22 margin
  • L. W. 46, 105—107 margin
  • Wis. Syn. 1900, 59 margin
  • Wis. Syn. 1900, 59 margin
  • Wis. Syn. 1900, 59. 53 margin
  • L. W. 46, 142 margin
  • Günth. 106 margin
  • Wis. Syn. 1900, 60 margin
  • L. W. 46, 145 margin
  • L. W. 46, 145. 146 margin
  • W. 46, 108 margin
  • W. 46, 14 margin
  • L. W. 16, 145 margin
  • Mich. 1901,

vol c, printed page 737–740 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0545_RA2-PA37

6. —

6. Erkenntnisquelle ſind die fortlaufenden Oſſen— barungen der Geiſter durch die Mediumſchaft. Di Bibel iſt nicht hinreichend. Die neuen Offenbarun⸗ gen ſind Dinge, von denen die Schrift nichts ent⸗ hält oder die der Schrift entgegen ſind.

  • Wis. Syn. 1900, 60 margin
  • L. W. 46, 107 margin

vol c, printed page 740 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0126_RA2-PA40

7. Die Moral wird untergraben

7. Die Moral wird untergraben. Eheliche Un⸗ treue herrſcht und viele Eheſcheidungen kommen vor. Jede männliche Seele hat eine ihr genau em⸗ ſprechende weibliche Seele in der Welt. Wenn da⸗ rum Eheleute unglücklich leben, haben ſie ſich in der Wahl vergriffen und Eheſcheidung iſt am Platze.

  • Wis. Syn. 1900, 61 margin
  • Can. 80, 35 margin

vol c, printed page 740 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0126_RA2-PA40

8. —

8. Gottes Wort wird ſchändlich verdreht, die ganze Bibel im Sinne der Spiritiſten ausgelegt. Die greulichſten Läſterungen gegen Gott und ſein Worte werden ausgeſchäumt. Sie ſuchen Bibel und Chriſtentum zu ſtürzen. Can. 80, 35. L. W. 13, 90. Spiritismus iſt heidniſch Mich. 1901, 55, jührt in die Finſternis des Aberglaubens. L. B. 46, 147. Einwand 1. Die Spiritiſten reden aber doch ſo fromm und gebrauchen Gottes Wort, führen ſeinen Namen im Munde. Sollten ſie mit dem Teufel zu tun haben? — Der Teufel verſteckt ſich gern hinter Gottes Wort und Namen. Spiritismus tritt im Gewande des Chriſten- tums auf. L. W. 46, 15. Einwand 2. Wie kann Spiritismus vom Teufel ſein, da er ſo viel Gutes ſtiftet, Kranke heilt u. ſ. w.? — Daz ann jeder Zauberer ſagen. Anm. b. Die Unterſcheidung zwiſchen natürlichen ind übernatürlichen Erſcheinungen iſt nicht ſo leicht. Wir können es nicht immer feſtſtellen. Wenn die Er— ſcheinungen aber übernatürlich ſind, ſind ſie vom Teufel. 5. Spiritismus iſt Zauberei. Darin beſteht das We⸗ ſen der Zauberei, daß man über Gottes Offenbarung in Ratur, Gewiſſen und Schrift Dinge wiſſen will, die uns Gott verborgen hat. Anm. a. Gott hat das Totenbefragen verboten. 5 Moſ. 18, 11: oder der die Toten frage. Jeſ. 8, 19: Soll man die Toten für die Lebendigen fragen? Anm. b. Zanuberei gehört zu den offenbaren Werken des Fleiſches. Gal. 5, 20. Off. 22, 15. 3 Moſ. 20, 6. Anm. c. Wir ſollen uns allein an Gottes Wort als den rechten Wegweiſer halten. Jeſ. 8, 20: nach dem Ge⸗ ſetzz und Zeugnis. Anm. d. Die chriſtliche Kirche hat alle Urſache, den Spiritismus zu bekämpfen. Sie allein kann den Kampf erfolgreich führen. Sie allein hat die rechten Waffen. Anm. e. Chriſten ſollen ſich von jeder direkten oder indirekten Teilnahme an ſpiritiſtiſchen Sitzungen fern⸗ halten.

  • Can. 80, 35
  • L. W. 13, 90
  • Mich. 1901, 55
  • L. W. 46, 15
  • Luth. 44, 125 margin
  • L. W. 46, 108—110 margin
  • Trak. 12 margin
  • Mich. 1901, 55 margin
  • Wis. Syn. 1900, 55 margin
  • Syn. 1900, 53 margin
  • Syn. 1900, 53. 54 margin
  • Mich. 1901, 48 margin
  • Trak. 13 margin
  • Trak. 13. 14 margin
  • Wis. Syn. 1900, 54 margin
  • Wis. Syn. 1902, 59 margin
  • Wis. Syn. 1900, 62 margin
  • Wis. Syn. 1900, 62. 63 margin
  • L. W. 46, 151 margin
  • Wis. Syn. 1900,

vol c, printed page 740 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0126_RA2-PA40

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