Collection › Eckhardt's Reallexikon › index › sozialismns727

Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

The alphabetical run is here in full, Abendmahl through Wunder, assembled from five scans: two archive.org items, a pair from Google Books that closes what had looked like a gap in the middle of the alphabet, and the archive.org tail. With it are the Beichtreden appendix, Eckhardt's own printed Register, and the separate 1913 treatise Die Schule, bound in with the later volumes and kept here under its own heading.

clear

Headwords are spelled as Eckhardt set them, so the filter folds the differences that would otherwise hide them — Sklaverei finds Sclaverei, Konkordienformel finds Concordienformel. What you see listed is always the printed spelling.

4,478 entries under 828 headwords, carrying 129,203 citations and 2,331 fragments too damaged to read · built 2026-09-16. uncorrected OCR

The German below is machine transcription of the 1907–1917 print (tesseract, Fraktur model) and has not been proof-read against the page. Read it as a finding aid: the citations are what it is for, and a garbled word is a defect of our OCR, not of Eckhardt.

1 entry under sozialismns727.

Sozialismns. 7²27⁷

—

Anm. b. Die Sozialiſten wollen den Leuten nur ſol⸗ ten Beſitz gewähren, der ihnen nichts einträgt, ihren Sausrat. Oder der Reiche mag im Veſitz ſeines Reich⸗ umns bleiben, ihn verbrauchen, aber er findet keine Ge— egenheit mehr, Geſchäfte zu machen und Wucher zu trei⸗ den. Quart. 4, 222. 223. d. Der Staat wird abgeſchafft. Sie wol⸗ len den Staat nicht reformieren, ſondern aufheben. Anm. a. Die Obrigkeit iſt nicht von Gott. Darum predigt man offene Revolution. Anm. b. Dem Sozialiſten iſt der Staat nicht ein Or— gan des Voltes, ſondern Staat und Volk ſind idenriſch. Der Staat iſt der Menſch als Gattung. Alle menſch— lichen Pflichten ſind urſprünglich Staatspflichten, aus denen ſich die individuellen ableiten. Anm. c. Wie aber ſoll das kooperative Gemeinweſen geregelt werden? Die Arbeiter in den Fabriken erwäh⸗ len ihre Vormänner, dieſe wiederum ihren Superinten— denten. Die Briefträger erwählen ihren Vorgeſetzten, dieſe wieder den Poſtmeiſter. Anm. d. Dieſes alles ſchließt eine radikale Umände— rung der jetzt beſtehenden geſellſchaftlichen Verhältniſſe in ſich. Wie ſoll das hinausgeführt werden? Einig ſind die Sozialiſten in Vezug auf ihre Grundſätze, uneinig aber in Bezug auf die Art und Weiſe des Kampfes, die Mittel, die gebraucht werden ſollen. Man würde gern ſehen, daß ſich das alles von ſelbſt macht, erkennt aber, daß es einen gewaltigen Kampf. Revolution, geben muß. Darum ſchüren ſie den Klaſſenhaß. Mit. 190t, 17. Einwand. Könnte man nicht durch geſetzgeberiſche Maßregeln den Mißbrauch des Kapitalismus einſchrän— len? — Darauf antworten die Sozialiſten: 1. Man ſchneidet damit nur die größten Aus- wüchſe ab und läßt das eigentliche Übel unberührt. Kapitalismus iſt an ſich unrecht. Ob die Dividen- den 6 oder 300 Prozent betragen, darauf kommt es weniger an, als darauf, daß ſie dem Produzenten geraubt ſind. 2. Regulierung des kavpitaliſtiſchen Syſtems durch Geſetze iſt eine Ummöglichkeit. Die „Truſts“ finden immer neue Wege, die Geſetze zu migehen. Anm. e. Was ſoll die Folge des neuen Syſtems ſein? Der Abſtand zwiſchen Arm und Reich wird zwar bleiben, aber verhältnismäßig gering ſein. Der Reichtum in den Händen des Beſitzers hat aufgehört, ein Mittel zur Unterdrückung des Armen zu ſein. Da Eigentum wegfällt, würde auch Diebſtahl aufhören. Die Politik werde ge— reinigt. Die Motive zur ungebührlichen Beeinfluſſung der Geſetzgobung von ſeiten des Reichen ſchwinden. Der Menſch fühlt ſich nicht mehr als Knocht, ſondern als Mitarbeiter an einem großen Werke. Vebel über den Zukunftsſtaat Mit. 1901, 19.

  • Quart. 4, 222
  • Quart. 4, 222. 223
  • Mit. 1901, 19
  • Mit. 1901, 13 margin
  • Luth. 69, 360 margin
  • Luth. 70, 190 margin
  • W. 89, 30 margin
  • W. 89, 30. 31 margin
  • Quart. 4. 155 margin
  • Quart. 4. 155. 156 margin
  • Quart. 4. 155. 156. O margin
  • Luth. 69, 297 margin
  • Quart. 1, 166 margin
  • Quart. 1, 166. 167 margin
  • Quart. 4, 223 margin
  • Quart. 4, 223. 224 margin
  • Mit. 1901, 21 margin

vol c, printed page 724 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0532_RA2-PA36-IA11

A citation shown like this names a volume the archive does not hold — most of Der Lutheraner and Lehre und Wehre past Jahrgang 10, and the five other series Eckhardt indexes, none of which are here. Those references are printed as Eckhardt set them rather than hidden: the reference is the useful thing even when we cannot serve the page. Page images of the Reallexikon itself are not served in this build; the scan note under each entry gives the item and image index in the archive.org copy.