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Seligkeit. Abhandlungen. Vom ewigen Leben. Il. 85. Ich glaube ein ewiges Leben. Luth. 36, 137 bis
- Il. 85. I
- Luth. 36, 137
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Collection › Eckhardt's Reallexikon › index › seligkeit
A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.
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14 entries under seligkeit.
Seligkeit. Abhandlungen. Vom ewigen Leben. Il. 85. Ich glaube ein ewiges Leben. Luth. 36, 137 bis
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139. Ebeling, Der Menſchheit Zukunft. 167—208. Das ewige Leben. O. 7 R. Pi. Kat. Band 2, 373—399. Katecheſe Schulbl. 37, 69—72. De beatituſin⸗ aeterna. Baier 1, 181—203. Eternal Life Theol. 6, 143—147. Out. 278. Nom ewigen Leben. Hön. Dog. §S 76, 316—350. Abriß. Die Lehre von der Seligkeit iſt eine Lehre erſten Ranges. § 1. Erkenntniszelle iſt nicht die-Vernunft § 2, ſondern die Schrift. immel iſt ein gewiſſer Ort, aber kein phyſiſcher Ort. F§5. 1I. § 6. Namen und Bilder. § 7. Schauen Gottes. S8. it von Sünde. § 10. Das göttliche Ebenbild. § 11. 2. Herrlichkeit. § 13. Freude. § 14. Ruhe. § 15. lichaft. § 17. Herrlichkeit des Leibes. § 18. Stufen umma. § 20. Wir beſitzen ſie ſchon jetzt. § 21. nie erlangt man die Seligkeit? § 23. Ein Chriſt ſoll ſeiner Seligkeit gewiß ſein. 21. Anwendung dieſer Lehre. § 25. Seligkeit. 1. Die Lehre von der Seligkeit iſt eine Lehre erſten anges. Sie kann nicht weggnommen werden, ohne sSchriftfundament. den Grund der Heilslehre, zu ritören. Niemand kann den ſeligmachenden Glauben ben, der die Seligkeit nicht glaubt. Aum. Wer den Artikel vom ewigen Leben nicht lUanbt, den: nützt es nichts, wenn er auch von allen an»rn Lehren eine gute Erkenntnis hätte. Er würde ſie annicht glauben. 2. Erkenntnisquelle dieſer Lehre kann nicht die Verunit ſein. Die Vernunft kann freilich erkenen, daß es ein Leben nach dem Tode b1. Die Vernunft fordert eine Vergeltung in der wigteit. Da es hier dem Gottloſen oft ſo wohl und in Frommen übel geht, muß ein Ausgleich dereinſt men. Ium. a. Eine ſchwache Erkenntnis, ein dunkles Be- ein und allgemeines Verlangen nach Seligkeit iſt Menſchen geblieben. In uns lebt eine Sehnſucht—1, acheinem beſſern Leben. Heidniſche Philoſophen reden einer Fortdauer der Seele. Sophokles, Plato und ere. O. 76, 20. Anm. b. Der Glaube, daß es ein Leben nach dem de gibt, iſt nicht ſo gar töricht. Wenn Spötter be— nnten, mit dom Tode ſei alles aus, tun ſie das wider e Stimme ihres Gewiſſens. d. Dieſe Erkenntnis aber iſt unvoll. ommen. Wir wären betrogen., wenn wir unſere boffmung allein darauf bauen müßten. Anm. a. Die natürliche Theologie bringt es höchſtens meinem Glauben an die Unſterblichkeit der Seele. Da-. um verſpotteten die Athener den Apoſtel, als er von er Auferſtehung der Toten redete. Die Vernunft ſtellt eine allgemeine Seligkeit vor nach ihren eigenen Be— rien. z. B. herrliche Jagdgründe voll Gelage und rigslärm u. ſ. w. Unm. b. Die Lehre vom ewigen Leben, welches im Stauen Gottes beſteht, kann aus der Vernunft nicht rlannt werden.
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Vorſtellung davon machen. Die Seligkeit . unbeſchreiblich. 2 Kor. 4, 17: über alle Maße wichnen Herrlichkeit (unermeßlich). 1 Kor. 2. 9: kein Auge 3. ſehen. Wir reden davon, wie Blinde von der Farb— Mich. 1900, 46. Alles Reden davon erreicht nicht de Majeſtät und Kraft der Sache. Amn. a. Paulus war entzückt in das Paradies Warum erzählt er nicht, was er gehört hat? Er kann es nicht in menſchliche Worte faſſen. 2 Kor. 12. 4: un ausſprechliche Worte, welche kein Menſch ſagen kann. Anm. b. Gott hat uns nur ſo viel davon ofienbart als uns zu wiſſen not tut. Anm. c. Damit wir uns eine Vorſtellung machen können, beſchreibt uns Gott die Seligkeit viel in M— dern, die von der Erde genommen ſind. Anm. d. Es geht uns, wie den Kindern Israel in der Wüſte, die aus den Früchten, die die Kundichgiter gebracht hatten, das Land erkannten, ohne es ſelbſt ſchon geſehen zu haben.
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7. Namen und Bilder, die uns über die Beſchaffenben der Seligkeit manchen Aufſchluß geben. a. Seligkeit. 2 Theſſ. 2, 13: erwählt zur Seligkeit. 1 Petr. 1, 9. 10: Das Ende des Glaubens. der Seelen Seligkeit. Hebr. 1. 14: ererben ſollen die Sehin. keit. 2 Tim. 3, 15: unterweiſen zur Seligkeit. Oi11, 13: Selig ſind die Toten. Luth. 63, 393. Anm. Seligkeit iſt wohl abzuleiten vom altgotiſchen Sels, Gut. Selig ſein — im Glück ſein. b. Himmel. 2 Kor. 5, 1. Matth. 5. 12: im Him— mel wohl belohnet werden. 5 Moſ. 10, 14. Jeſ. 65. 17: neuer Himmel. c. Paradies. Luk. 23, 43: Heute wirſt du min mir im Paradieſe ſein. 2 Kor. 12, 4: entzückt in des Paradies. Off. 2. 7: im Paradieſe Gottes. — Paradies, Paradies, wie iſt deine Frucht ſo ſüß. d. Abrahams Schoß. Luk. 16, 22. e. Das ewige Leben. Matth. 25, 46: die G6e— rechten in das ewige Leben. Mark. 10, 7: Was muſ ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? Joh. 3. 1663 ſondern das ewige Leben haben. — Seliakeit iſt Leben Das geiſtliche Leben der Chriſten geht über ins ewige Leben. Dieſes Leben iſt ewig. f. Reich Gottes. Matth. 6, 33: Trachtet am er— ſten nach dem Reiche Gottes. 2 Tim. 4. 18: aushelien zu ſeinem himmliſchen Reich. Matthe 25, 34: ererber das Reich. Matth. 13. 43: leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Luk. 12, 32: euch das Reich zu geben. g. Haus. Joh. 14, 2: In meines Vaters Hans. — Was macht das Elternhaus ſo anziehend? Nicht die Möbel, die darin ſind, ſondern die Eltern. Vaterhaus iſt eine Erinnorung an die ſelige Gemeinſchaft Gottes 1 Theſſ. 4, 17: bei dem Herrn ſein allezeit. h. Das himmliſche Jeruſalem, die Suddt
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Welche Erkenntnis hatte ſchon Adam! Baier 1, 186. Objekt der Ertenntnis werden ſein Anm. a. 1 wir ſelbſt, die Engel, die Mitſeligen; 2 Gott. Wir werden die Geheimniſſe Gottes, ſeine Werke, Eigenſchaften (Gerechtigkeit, Heilig— keit, Liebe u. ſ. w.) ertennen. Anm. b. Ob wir alle Dinge, welche Gerhardt auf— galt, z. B. das Geheimnis der Dreieinigkeit, das Ge⸗ orenwerden des Sohnes, das Ausgehen des Geiſtes u. w. ertennen werden, wird von manchen bezweifelt. 1 Petr. 1, 12: welches auch die Engel gelüſtet zu ſchauen. Rönnen die Engel die Tiefe der Menſchwerdung nicht raründen, ſo mag auch für die Gläubigen noch manches echeimnis bleiben. Daß der Menſch nicht allwiſſend t. macht ſeine Ertenntnis nicht unvollkommen. Anm. c. Gott ertennen iſt das ewige Leben. Joh. 17. 3. Hier ſoll nicht von der Art und Weiſe geredet werden, wie man zum Leben kommt, ſondern worin es Leiteht. Anm. d. Weil die Erkenntnis vollkommen iſt, gibt auch kein Wachstum in derſelben. Wir werden nicht immer neue Tiefen der göttlichen Weisheit erfahren, nicht fortſchreiten von einer Klarheit zur andern. 2 Kor.
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18. Das widerſtrebt dem Begriff Vollkommenheit. Antitheſe. Kahnis. Die Seligkeit wird eine fort— chreitende Entwickelung ſein. Anm. e. Das Erkennen ſchließt das Kennen ein. Hier auf Erden muß man der Geſellſchaft vorgeſtellt derden, in großen Verſammlungen fragen: Wer iſt dieer? Dort werden wir alle kennen, nicht allein die, die wir hier kannten, ſondern auch die wir nicht kannten, wie die Jünger auf dem BVerge der Verklärung Moſen und Clias kannten Matth. 17, 4 oder wie Adam Eva kannte. Sonſt kämen auch die Stufen der Herrlichkeit gar nicht zur Geltung. Eb. 202. Anm. f. Wiſſen die Abgeſchiedenen et⸗— was von den Dingen hier auf Erden? zwar nehmen ſie die Erinnerung an die Vergangenheit mit (der reiche Mann weiß noch von ſeinen fünf Brü— dern), aber von den beſonderen Nöten der Menſchen hier ouf Erden weiß der Abgeſchiedene aus ſich ſelbſt nichts. Jei. 633, 16: Abraham weiß von uns nichts. Hiob 14, 1. 21: Sind ſeine Kinder in Ehren, das weiß er nicht. Pred. 9. 5: Die Toten aber wiſſen nichts. 2 Kön. 22, 20 und deine Augen nicht ſehen alle das Unglück. Anm. g. Unſer Bekenntnis gibt nur die Möglichkeit zu, daß die Seligen ſo im allgemeinen für uns bitten. Nonk. 224, 9. Einwand 1. Luk. 15. 7: Die Engel freuen ſich über inen Sünder, der Buße tut. — Aber dieſer Syruch bandelt nur von den Engeln, welche ja Diener der Men— chen auf Erden ſind. un Gebotsſchab: ein gott⸗ Einwand 2. Wir beten ſeliges Leben, das allen Auserwählten im Himmel 5. fallen möge. Wenn es ihnen zur Prüfung vorgelen. würde! 10. Freiheit von Sünde. Die Seligen ſind frei n— der Erbſünde, von der wirklichen Sünde, vom böſen — wiſſen. Jeſ. 60, 18: Man ſoll feinen Frevel mehr hän in deinem Lande. Jer. 50, 20: Man wird die Miiinn Israels ſuchen, aber es wird keine mehr da ſein. Oi 14, 5: In ihrem Munde iſt kein Falſches funden, der— Off. 21,27 ſie ſind unſträflich vor dem Stuhle Gottes. und wird nicht hineingehen irgend ein Gemeines. 2 Petr. 3, 13: in welchem Gerechtigkeit wohnt. Hier müſſen wir noch kämpfen gegen die Anm. a. Sünde. Die Sünde iſt die Haupturſache. warum wir hier auf Erden nie vollkommen glücklich werden. Ma 33, 103. 101. Dort iſt die Sünde weggenommen. U— ſere Gerechtigkeit iſt nicht mehr wie ein unflätig Kleid Rene Wir brauchen nicht mehr zu beten: Vergib uns. und Buße haben aufgehört. Anm. b. Es iſt auch keine Verſuchung zur Sündmehr vorhanden. Die Welt vergeht mit ihrer Luſt. Der Teufel iſt nicht im Himmel. Daß der Selige fündigen wollte, um ſich einen Genuß zu verſchaffen, iſt unmen lich, denn er hat ſchon alles. Anm. c. Selbſt die Möglichkeit, ſündigen zn wollen oder zu können, iſt ausgeſchloſſen. —fñ— Die Se⸗ Anm. d. Der Wille des Menſchen iſt frei. ligen wollen nur, was Gott will. Anm. e. Ob des Menſchen Seligkeit mehr in der Er kenntnis oder mehr im Wollen und Tun beſteht, iſt eine müßige Frage. Die Erkenntnis iſt der Anfang der Se— ligkeit, das Wollen ihre Vollendung. Anm. f. Wird die Erinnerung an die Sünde dieſes Lebens ausgetilgt ſein? Nein. Paulus wird nicht ver geſſen haben, daß er die Gemeinde Gottes verfolgte Wäre keine Erinnerung an die Sünde, dann wäre über. haupt keine Erinnerung an dieſes Leben. Wo bliebe dann die Erinnerung an die Gnadenerweiſungen Gottes“ Durch Erinnerung an die Sünde wird die Seligkeit nicht geſtört. 11. Das göttliche Ebenbild iſt wieder hergeſtellt, das in vollkommener Heiligkeit und Gerechtigkeit und in ſe— liger Erkenntnis beſteht. Pf. 17, 15: wenn ich erwache nach deinem Bilde. Gottes Bild leuchtet wieder an uns, wie die Sonne in einem Spiegel. Il. 85, 30. 31. Amn. Die Seligen ſind vollkommen gerecht. Pi. 17, 15: in Gerechtigkeit. 2. Artikel: in ewiger Gerech ö tigkeit. Unſchuld und Seligkeit. Darum iſt auch diet Rode von weißen Kleidern. 12. Freiheit von allem übel. Die Seligen ſind frei a. vom Tode. Off. 21, 4: Der Tod wird nicht mehr ſein. 1 Kor. 15, 26: Der letzte Feind, der aufge: hoben wird, iſt der Tod. 15, 53: Dies Sterbliche muß anzichen die Uunſterblichkeit. — Eine Stadt ohne Toten— gräber und KLirchhof. Aum. Die Seligen ſind unſterblich, und zwar ſo, daſz zie die Unſterblichkeit nicht wieder verlieren können wie Adam; b. von allen Vorboten und Folgen des Todes, Krankheit, Gebrechen. Schmerzen, Alter. Pred. 12. 1: die Jahre, da du wirſt ſagen, ſie gefallen mir nicht: c. von aller Verſuchung und Anfech— zung. Sie ſind im ſichern Hafen angekommen: dl vonaller Sorge und Furcht. Sie ſind beitätigt im Guten. Nichts kann ihre Seligkeit ſtören oder rauben. Sie brauchen nicht um die Zukunft zu. orgen: e. von aller Not dieſes Lebens. Ein Frund, warum wir hier nie glücklich werden können, iſt die mancherlei Not dieſes Lebens. Aber alles Leiden wird in Herrlichkeit verwandelt. Il. 1900, 54. 57. Walth. Feſt. 234. 2 Tim. J4. 18: Der Herr wird mich erlöſen von allem übel. 7. Bitte. Off. 21, 4: abwiſchen alle Tränen. Off. 7, 16: Sie wird nicht mehr hungern, noch dürſten. Kejine Hitze wird auf ſie fallen. Lied 137: Wenn Gott von allem Böſen u. ſ. w. 16, 7. 13. Herrlichkeit. Die Seligkeit wird eine herrliche jein. 1 Kor. 15. 43: auferſtehen in Herrlichkeit. Röm. 5. 2: Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit. 1 Petr. 5, 109½ bernien zu ſeiner ewigen Herrlichteit. 1 Theſſ. 2 12: und zu ſeiner Herrlichteit. 2 Kior. 1. 17: eine Fava und über alle Maßen wichtige Herrlichkeit. Röm. 8. 18: nicht wert der Herrlichkeit, die an uns ſoll geoffenbarei werden. Anm. a. Die Seligen haben teil an der Herrlichkeit Chriſti. Joh. 17, 22: Ich habe ihnen gegeben die Herr— lichleit. die du mir gegeben haſt. Anm. b. Verbunden mit der Herrlichkeit iſt die Ehre. Ehrenreich. Das Zeichen der königlichen Herrlichkeit iſt die Krone. Jak. 1, 12: Nachdem er bewährt iſt, wird er die Krone des Eahen⸗ empfangen. 2 Tim. J. 8S: Hinjort iſt mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit. Off. 2. 10: ſo will ich dir die Krone des Lebens geben. Anm. c. Was iſt dagegen alle Herrlichkeit auf Er— den? 14. Freude. Seligkeit iſt ein Ort der Die größten Freude. Matth. 23: Gehe ein zu deines Herrn 1 5„ Frende. Pf. 16. 11: Vor dir iſt Frende die Fülle. Jei. 5, 10: Ewige Frende wird über ihrem-Haupte ſein. I Petr. 1, 8: werdet ihr euch freuen mit unausſprechlicher und herrlicher Freude. Joh. 16, 22: Euer Herz ſoll ſich frenen. (Ma. 7. 171. Mag. 3, 74.) Luk. 6. 21: Ihr werdet lachen. i. 126, 2: Dann wird unſer Mund voll Lachens. Vers 5: mit Frenden ernten. Lied 37, : Wo iſt der Freudenort? Dieſe Freude wird ſein aeine vollkommene. Sie wird durch nichts mehr getrübt. Kein Tropfen von Vitterkeit wird ſich
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Er wird bei ihnen wohnen. Anm. a. Gott wird alles in allem ſein. 1 Kor. 15, 8. Ohne Gott iſt auch der Himmel nichts. Lied 259, Aum. b. Gott und Himmel ſind unzertrennlich. lart. 11, 30 : Die Taufe Johannis, iſt ſie vom Hinumel nott) oder von Menſchen? (Himmel — Gott.) Wo zott ſich ſchanen läßßt, iſt der Himmel. b. Die Gemeinſchaft unſerer Lieben. niere Vorwandten und Bekannten, die im Glauben ge— orben ſind, ſehen wir in jener Ewigkeit wieder. Wie iel Freunde und Verwandte haben wir ſchon dort? uth. 64, 178. Wir können ſprechen, wie Chriſtus vor einom Tode: Ich will euch wiederſehen. Mag. 3, 73. 4. — Was für ein Wiederſehen muß das ſein! Noch errlicher als das Wiederſehen zwiſchen Jakob und Jo— h. Stöckh. A. T. 60. 61.8 c. Die Gemeinſchaft aller Engel und luserwählten. Off. 12, 22. 23: zu der Menge ieler Tauſend Engel und zu der Gemeinde der Erſt— jeborenen. Matth. 8, 11: mit Abraham, Iſaak und Ja— ob im Himmelreich ſitzen. Luk. 13, 29. Anm. a. Was für eine liebliche Geſellſchaft! Hier übt es böſe oder langweilige Geſellſchaften, nicht aber dort. Die Geſellſchaft wird auch nicht ſtumm ſein, ſon— dern in lieblichen Geſprächen wird ihr Mund übergehen. AUnm. b. Alle aber werden von unendlicher Liebe um— chlungen ſein. Die Liebe höret nimmer auf.
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18. Herrlichkeit des Leibes. Auch der Leib wird der Derrlichkeit teilhaftig werden. Der Leib wird ſein a. ein geiſtlicher Leib. 1 Kor. 15, 44. Ein Leib mit geiſtlichen Eigenſchaften. Hier iſt unſer Leib eine Feſſel, ein Hemmſchuh der Seele, dort ſind wir nicht mehr an Zeit und Raum gebunden, können feſte Körper durchdringen, wie die Sonnenſtrahlen das Glas; b. unſterblich und unverweslich. 1 Kor. 15, 42. Luk. 20, 36: Sie können hinfort nicht ſterben; c. verklärt. Phil. 3, 21: welcher unſern nichtigen Leib verklären wird; dherrlich. 1 Kor. 15, 43: auſerſtehen in Herrlichktit. Alle Glieder des Leibes werden im ſchönſten Verheiltnis ſtehen: efreivon körperlichen Gebrechen. Alle Mißgeſtalt iſt abgetan. Die Seligen ſind keinem Leid mehr unterworfen. Was hier kranket, ſeufzt und fleht, mird ort friſch und herrlich gehen. Il. 85, 46. Anm. Wird man an Chriſto noch die Nägelmale »hen? Er hatte ſie noch nach ſeiner Auferſtehung und niate ſie ſoinen Jüngern: kaiftig. 1 Kor. 15, 43: in Kraft. Cal. 1907, — H. ſchnell., 1 Theſſ. 4. 17: hingerückt. Il. 85, 67: leuchtend. Matth. 13, 13: leuchten wie die Sonne. Dan. 12, leuchten wie des Himmels (lar 3* ** Moſes hatte mit Gott geredet und ſein Angeſicht glänn. 2 Moſ. 34. 29. Stöckh. A. T. 113. Verklärung Corn— Lied 443, 6; i. unbekleidet. Wohl heißt es, ſie ſind angene mit weißen Kleidern Off. 3, 5. 6. 11, aber die weiien Kleider ſind die Kleider der Gerechtigkeit. Off. 19. 8.
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19. Stufen der Herrlichkeit. Es gibt keine Senen der Seligkeit. Alle ſind gleich ſelig. Aber die Hen—— lichkeit wird eine verſchiedene ſein. Matth. 19. 25 Luk. 22, 30: werden ſitzen auf 12 Stühlen. Wie en Stern den andern an Klarheit übertrifft, ſo wird e— auch mit den Seligen ſein. (Doch will der Avoſtehn! Kor. 15, 11 nicht die verſchiedenen Stufen der Herrſic keit lehren. L. W. 30, 414.) — Ein beſonderer 6n; denlohn wird denen verheißen, a. die viel um Chriſti willen leiden müſſeen. Matth. 5, 12: Es wird euch im Himme— wohl belohnet werden. (Wer freilich darum ſelig un werden hofft, weil er viel Kreuz getragen hat, baut ſeinen Glauben auf Sand. Il. 1900, 55. Gna. 95); b. die vielgute Werketun in dieſem La ben. Ofi. 11. 13: Ihre Werke folgen ihnen nach. Sen gehen nicht voraus, um den Weg zur Seligkeit zu de reiten, aber ſie folgoen, d. h. ſie werden belohnt. Der Lohn wird ausgeteilt nach der Arbeit. 1 Kor. 3. S. 2 Kor. 9, 6: der wird auch kärglich ernten: c. die viel zur Gerechtigkeit weiſen Dan. 12. 3: Die Lehrer werden leuchten u. ſ. w. Anm. a. Dieſes wird uns vorgehalten, damit wi— uns reizen laſſen, recht fleißig zu ſein in guten Werken Meinet nicht, daß nichts darauf ankomme, welchen Ener ihr in der Heiligung beweiſt! Anm. b. Niemand aber wird den andern im Himmal beneiden. Solche Regungen ſind im Himmel unmöglichz Jedem wird gerade ſein Kleid paſſen und der andere kein Verlangen danach tragen. Wer ſatt iſt, beneidet den nicht, der noch ißt. Anm. c. Den Heiligenſchein, welchen die römiich— Kirche für ihre Heiligen erfunden hat, kennt die Bibel nicht. Die Seligkeit iſt ein Sein in volliier
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20. Summa. Pſ. 36, 9: trunken von den reichen 66Glückſeligkeit. tern des Hauſes. Beſchreibungen der Seligkeit: Wis. Son. 99, 56. 57. Ma. 3. 37. 38. Walth. Feſt. 13 Thool. 6, 4. 115. 378. 379. ‚ Anm. a. Die Seligkeit dauert ewig. Joh. 3. 165: das ewige Leben. Matth. 25, 46: in das ewige Leben 2 Petr. 14. 17: eine ewige Herrlichkeit. 1 Petr. 1.4 ein unvergängliches, unbeflocktes und unverwelkliches Er— be. Theſſ. 4. 17: bei dem Herrn ſein allezeit. Joh. 8. 51. den Tod nicht ſehen ewiglich. 2 Petr. 1, 11: das ewige Reich unſers Herrn. Anm. b. In dieſe Seligkeit kommt der Chriſt. ſe⸗ bald er ſtirbt. Heute noch wirſt du mit mir im Paradieſe ſein. Selig ſind die Toten, die in dem Herrn ſterben. von nun an. Am jüngſten Tag wird die Selig— teit auch auf die Leiber ausgedehnt. Anm. c. Von einem Seelenſchlaf, einem Zu— ſtande der Bewußtloſigkeit vom Tode des Meuſchen bis zum jüngiten Tage, weiß die Schrift nichts. Zwar ſagt dib Schrift, daß die Toten ſchlafen. 1 Theſſ. 4, 13: nicht verhalten von denen, die da ſchlafen. Dan. 12, 2: jo unter der Erde ſchlafen liegen. Joh. 11, 11: Lazarus, unſer Freund, ſchläft. Das bezieht ſich aber nicht auf die Seele. Anm. d. Einen Vorgeſchmack der Seligkeit ha— ben die Chriſten ſchon in dieſem Leben. Röm. 8. 23: Wir haben des Geiſtes Erſtlinge. Hebr. 6, 5: geſchmeckt baben die Kräfte der zukünftigen Welt. Auch die leiblichen Wohltaten ſind ein Vorgeſchmack des ewigen Le— bens. Lied 363, 8: Den Vorſchmack hab' ich ſchon auf Erden. Ja, manchmal hat Gott noch etwas beſon— Anm. e. Moſes ſchaut die Herrlichkeit des Herrn deres getan. 2 Moſ. 33, 23. Paulus ward entzückt in von hinten. das Paradies. Stephanus ſah den Himmel offen. Die drei Apoſtel bei der Verklärung. Johannes in der Of— jenbarung. Wie Moſes noch vor ſeinem Tode das Land Kanaan ſchauen konnte, ſo gewährt Gott wohl einem frommen Chriſten vor ſeinem Tod mitunter einen Ein— blick in die zukünftige Welt. Stöckh. A. T. 155. Antitheſe. Falſche Begriffe von der Seligkeit machen ſich a. Papiſten. Der Himmel ſei ein feuriger Himmel: b. Harms. Leiblichkeit iſt das Ende aller Wege Gottes. Wir werden auch Tiere dort wiederfinden, eine wirkliche Erde mit Bäumen. Flüſſen u. ſ. w. — Wohl redet die Bibel von einer Erde nach dem jüngſten Tag, aber von einer neuen, alſo kann es nicht die alte ſein. 2I. Dieſe Seligkeit haben wir dem Beſitze nach ſchon jett. Einem Erben gehört das Erbteil. Luk. 11, 28: Selig ſind, die Gottes Wort hören und bewahren. Eph. 2. S: ſeid ihr jelig worden. Röm. 8, 24: denn wir ſind wohl ſelig. Joh. 6, 17: Wer an mich glaubt, der hat. das ewige Leben. (Nicht: er wird es erſt dereinſt be— kommen.) Joh. 3, 36. 5, 24. Ap. 26, 18: zu empiangen das Erbe. Lied 375, 1. Anm. a. Das Evangelium erzählt nicht bloß von den Heilsgütern, ſondern ſchenkt ſie. Die Taufe gibt die Se— ligkeit. Wis. Syn. 89, 40. Anm. b. Wir ſind jett ſchon ſelig. 1 Joh. 3, 2: Wir ſind nun Gottes Kinder. Anm. c. Das geiſtliche Leben hier und das ewige Le— ben dort ſind ein Ding. Das Leben wird hier ange— angen und dort fortgeſetzt. Es hört nicht mit dem Tode auf, ſondern geht über in das ewige Leben. — Der Unterſchied liegt nur in der Art und Weiſe, wie es geführt wird: hier verborgen, dort offenbar, hier nicht ſehen, den ſchauen. 2 Kor. 5, 7: Wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. Anm. d. Wir beſitzen die Seligkeit, aber genießen ſe noch nicht vollkommen. Wir ſtehen zur Seligkeit, win die aliteſtamentlichen Chriſten zu den Ereigniſſen des neuen Teſtaments Il. 85, 21, wie die Jnden, denen des Land Kanaan zugeſagt war, die es aber noch nicht ein genommen hatten. Anm. e. Darum ſagt der Apoſtel auch: ſelig in Heinung. Röm. 8. 21. Tit. 3, 7: Erben des ewigen Le— bens nach der Hoffnung. An andern Stellen heißt es Ihr werdet ſelig.
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22. Urſachen der Seligkeit. a. Die bewirkende Urſache der Seligkeit iit Gor: Gott hat die Seligkeit bereitet. Matth. 25. 34: Daz Reich iſt bereitet von Anbeginn der Welt. 1 Kor. 2, das Gott bereitet hat denen, die ihn lieben. Hebr. 11 16: denn er hat ihnen eine Stadt zubereitet. Komen. es iſt alles bereit. b. Die verdienſtliche Urſache iſt Chriſtus. Heb: 5, 9: Chriſtus iſt geworden allen, die ihm gehorſam ſind eine Urſache zur ewigen Seligkeit. Röm. 6. 23: Die Gabe Gottes iſt das ewige Leben in Chriſto Jeſu. unſerm Herrn. Anm. Die Menſchen konnten das ewige Leben ver— lieren, aber nicht wieder gewinnen. Eine Verſöhnung Gottes und der Menſchen war nötig. Durch Leiden und Sterben Chriſti iſt die Seligkeit allen Menſchen wieder erworben. c. Die bewegende Urſache iſt Gottes Gnade. Was hat Gott veranlaßt, den Menſchen die Seligkeit zu be— reiten? Sein Wohlgefallen. Die Seligkeit iſt eine Gnadengabe. Röm. 6, 23. Luk. 12, 32: Es iſt eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu geben. Anm. Zweckund Ziel des ewigen Lebens iſt die Ehre Gottes. Gott beweiſt dadurch ſeine Trene, Wahrheit. Allmacht, Weisheit und Güte.
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23. Wie erlangt man die Seligkeit? Wir werden ieliz a. nicht durch Werke. Die Seligkeit mit Wer— ken verdienen zu wollen, iſt Wahnſinn. Röm. 6, 23 Die Gabe Gottes iſt das ewige Leben. Ap. 15, 11: Wir glauben, durch die (önade des Herrn Jeſu ſelig zu wer— den. So liegt es nun nicht an jemandes Rennen oder Lanfen. Lied 231, 1. Einwand. Das ewige Leben wird ein Lohn genannt. Matth. 5. 12. 20, 8S. — Nicht der Himmel iſt der Lohn. ſondern euer Loͤhn wird groß ſein im Himmel; b. durch den Glauben, das einzige Mittel, ſic die Gabe Gottes zuzueignen. Ay. 16, 31: Was muß ich tun, daß ich ſelig werde? Glanbe an den Herrn Je— ſum Chriſtum. Joh. 3, 16: auf daß alle, die an ihn glaunben, das ewige Leben haben. Mark. 16, 16: Ber da glaubet u. ſ. w. 2 Tim. 3, 15: unterweiſen zur Se— ligkeit durch den Glauben. Eph. 2, 8: Aus Gnaden ſeid ihr ſelig worden durch den Glauben. 1 Kor. 15, 1. 2. Joh. 17, 3: Das iſt das ewige Leben, Gott und Chriſtum erkennen. S. 1903, 19. Anm. a. Die Seligen haben ihre Kleider gewaſchen im Blute des Lammes. Off. 7. 14. Wer ſeine Kleider nicht beindelt und überwindet, der wird ſelig. Jo. 9/, 11. 42. Anm. b. Chriſtus, der Mittler zwiſchen Gott und doen Menichen, iſt die einzige Pforte, der Weg zum Himmel. Leider wollen die meiſten von dieſem Wege nichts wiſſen. Darum iſt er ſchmal. Matth. 7, 14. Anm. c. Was geſchieht mit denen, zu welchen die Kunde vom ewigen Leben nie gekommen iſt? — Kann man nicht beweiſen, daß ſie glauben, ſo kann man auch nicht beweiſen, daß ſie ſelig werden. Antitheſe. a. Zwingli rechnet auch Numa, Sokrates und andere Heiden unter die Seligen. Ahnlich Hofmann. — Da— durch wird das Chriſtentum verleuanet. Dann war es nicht nötig. daß Chriſtus in die Welt kam. b. Viele nehmen an, daß die Gottloſen auch nach dem Tode ſich noch bekehren und ſelig werden können. c. Univerjaliſten. Das ewige Leben iſt für alle be— ſtimmt.
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24. Ein Chriſt kann und ſoll ſeiner Seligkeit gewiß ſein. Der Chriſt iſt gewiß, daß es ein ewiges Leben gibt, daß es ſo beſchaffen iſt, wie Gott ſagt und daß er hinein kommt. Cal. 1909. 14. 15. David. Ich will ſchauen dein Antlitz u. ſ. w. Pſ. 17, 15. Paulus. 2 Tim. 1, 12: Ich weiß, an wen ich glaube und bin gewiß nu. ſ. w. Röm. 8, 38. 39: Ich bin gewiß u. ſ. w. (Wenn wir auch nicht ſo ſtarken Glauben haben, wie Paulus, ſo jit doch ſchwacher Glaube auch Glaube.) 3. Artikel: daß bott mir ein ewiges Leben geben wird, das iſt gewiſß— lich wahr. Luth. 36, 138. Schmidt 1, 271. — Dieſe Gewißheit a. iſt nicht unſer eigen Werk, ſondern Gottes; b. gründet ſich nicht auf uns, ſondern allein auf die Gnadenverheißung Chriſti. das Evangelium: ((zottes Verheißung Joh. 10, 28: ich gebe ihnen das ewige Leben, iſt jeſt und gewiß. R. Pi. Kat. 2, 396 bis 398. Unſere Hoffnung iſt eine lebendige, die nicht ſtirbt, nicht getäuſcht wird. 1 Petr. 4. 3. Schmidt 1, 271. Anm. So wird Gott alle Ehre gegeben; cliſt eine Glaubensgewißheit. Sie kann ſich nur bei den Gläubigen finden. Anm. a. Glaubſt du? Wohlan; wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Anm. b. Das gegenwärtige Heil und das zukünftige fallen zuſammen. Wo Vergebung der Sünden iſt, da iſt auch Leben und Seligkeit. Der Vergebung, aber nicht der Seligkeit gewiß ſein, iſt ein Unding. Der Chriſt iſt auch gewiß, daß er im Glauben bleibt und beharrt 5is ans Ende. Cal. 1910, 13. 18. Anm. c. Die Folgen ſolcher Gewißheit ſind 1. Troſt in allen Leiden dieſer Zeit. Man ſchmech jetzt ſchon, wie freundlich der Herr iſt. Pſ. 34, 6. Lied 262; 2. Jagen nach der Heiligung. Darum ſollen wir der Seligkeit immer gewiſſer zu werden ſuchen. Cal. 1910, 44. Anm. d. Das Gegenteil von Gewißheit iſt Zweifel. Der Paypſt lehrt Zweifel. Cal. 1910, 11. Selbſt in unſern Chriſtengemeinden iſt noch viel Zweifel und Un— gewißheit in Bezug auf die Seligkeit. Can. , 7.
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25. Anwendung dieſer Lehre. a. Troſt. Chriſten tröſten ſich mit dieſer Lehre von der Seligkeit in allem Krenz. Röm. 8. 18: D 4.15 Zeit Leiden nicht wert der Herrlichkeit. 1 Petr. 4. 13. 2 Tim. 2, 11. 12: Dulden wir, ſo werden wir mit herr— ſchen. Jak. 1, 12: nachdem er bewährt iſt, wird er die Krone des Lebens empfangen. — Abraham. Heb. 11, 8—16. Hiob, die Märtyrer. O. 76, 11. 12 Anm. Chriſten ſehnen ſich nach dem Himmel. Lied 259, 7. 124, 4. 443, 2 b. Ermahnung. Die Hoffnung der Seligkeit ſoll 1. uns ermuntern, unſere Seligkeit zu ſchaffon mit Furcht und Zittern. Lied 16. 1: Hili Gott, daß wir nicht ſchlafen, in Sünden ſchlummern ieſt: 2. unſer Herz losreißen von den irdiſchen Gütern. Ein Wandersmann verlangt nicht nach viel Gepäck auf der Reiſe: 3. uns anſpornen zur Heiligung des Lebens und Verleugnung alles ungöttlichen Weſens. Das Kleinod iſt des Kampfes wert. Anm. a. Paſtoren ſollen 1. ſich dieſe Lehre einen Sporn ſein laſſen zu rechter Treue im Amt. Die Seligkeit iſt das herr— liche Ziel aller unſerer Arbeit: 2. um dieſer Lehre willen gern alle Schmach um des V amens Chriſti willen dulden. Warum, werden wir ſagen, haben wir nicht noch Größeres er— litten? 3. dieſe Lehre fleißig treiben. Was für ein herr— liches Mittel, die Herzen vom Geiz und vom Ir-diſchen freizumachen! Was man mit Geſetzen, Ordnungen nicht erreichen kann, wird erreicht durch Vorhaltung der Seligkeit. Wer die himmliſchen Güter hat, kann leicht auf die irdiſchen verzichten. Eb. 206. 207. Anm. b. Chiliaſten lenken durch eine ſchriftwidrige Hoffnung einer noch n Glanzperjode hier auf Erden das Herz vom ewigen Leben ab. Homiletik. 6. Sonntagnach Epiph. — Ev. Die Vertlärung Chriſti eine herrliche Predigt vom ewigen Leben. a. Daß es in ewiges Leben gibt, b. wie ſelig und herrlich es iſt, e. wie man desſelben teilhaftig erden kann. — Ma. 21, 45. Septuageſimä. — Epi. Schafjet, daß ihr ſelig werdet. a. Daß Chriſten mit allem Ernſt ihre Seligkeit aſſen ſollen, b. warum ſie das tun ſollen. — Ma. 11, 34. Oſtern 1.— Ev. Die Hoffnung der Chriſten anf ein anderes Leben. a. Ihr guter Grund, b. hre herrliche Beſchaffenheit. — Ma. 33, 100. 7. Sonntagnach Trin. — Ev. Vom Himmel. a. Was er iſt, b. wer hineinkommt. — Ma. 6, 186. Ein Blick in die ſelige Ewigkeit. a. Wen finden wir dort? b. In was für mem Zuſtande werden ſie ſein? — Ma. 25, 182. Willſt du in das ewige ſelige Himmelreich, a. ſo nütze die Zeit, die Gott dazu ibt, b. das Wort, das Gott gegeben hat. — Hön. Ent. 333. 4. Sonntagnach Trin. — Epi. Die Herrlichkeit, welche nach den Leiden dieſer Zeit an uns ſoll geoffenbart verden. a. Eine große, b. eine gewiſſe. — Ma. 23. 178. Die zukünftige Herrlichkeit ein Troſt in den Leiden dieſer Zeit. a. Was für ine Herrlichkeit das iſt, b. wie wir uns damit im Leiden dieſer Zeit tröſten ſollen. Freiterte. Joh. 14, 1—11. — Von der himmliſchen Heimat. a. Deren BVereitung' durch Ihriſtum, b. ihre Herrlichkeit, e. der Weg dazu. Ma. 16, 145. Joh. 16, 22. — Der troſtvolle Scheidegruß der Gläubigen beim Tode: Wir ſe— den uns wieder. Dieſer Troſt fließt aus drei Quellen: aus der a. Gewißheit, b. der Seligkeit, e. der Dauer des Wiederſehens. — Ma. 7, 169. — Oder: Ich will euch wiederſehen a. gewiß, b. herrlich, e. ewig. — Ma. 16, 287. ah. 16. 22.—The Christians' rennion in heaven. a. Its certainty, b. its ayiness. c. its eternitx.Xlag. 3. 73. Phil. 3. 20. 21. — Von der Chriſten ewigem Bürgerrecht. a. Wo die Chriſten ewiges Bürgerrecht beſitzen, b. welchen herrlichen Gewinn ihnen das bringt. — Ma. 1, 216. 1 Joh. 2, 24. 25. — Vom ewigen Leben. — Wer ſich desſelben getröſten könne, b. welch ein großes Gut es iſt. — Ma. 3, 34. 1 Joh. 3, 2. — Von der Seligkeit der Chriſten a. in der Zeit, b. in der Ewigkeit. — Ma. 1. 182. Hebr. 12, 22—24. — Das himmliſche Jeruſalem. a. Sein König, b. ſeine Lewohner, e. ſeine Pforten. — Ma. 30, 269. Off. 7, 9—17. — Die Veſchreibung der Auserwählten in der Vollendung. Beichreibung a. der Perſonen der Auserwählten, b. des Mittels, durch welches ſie dorthin gelangen, c. der Glückſeligkeit, welche ſie dort genießen. — R. Pi. Pred. 1, 3. Off. 21, 1—5. — Die Herrlichkeit, welche die Kirche nach dem Ende der Welt zu erwarten hat. a. Die herrliche Wohnung, in welche ſie eingehen, b. der herrliche Inſtand, in welchen ſie verſetzt werden. — Walth. Kaſ. 190. Off. 21. 1—5. — Vom ewigen ſeligen Leben im Reiche der Herrlichkeit a. Ein ewiges Leben, b. ein ſeliges Leben, e. ein Leben im Reiche der Herrlichkeit. — Na. 19, 351. Katechismuspredigt. Ich glaube an ein ewiges Leben. a. Warum wir ein ewiges Leben glauben, b. was für ein Leben es ſein wird. — Schmidt 1, 262. Ich glaube ein ewiges Leben. a. Wo iſt der Ort des ewigen Lebens? b. Werden wir dort alle gleich ſelig und herrlich ſein? e. Kann der einzelne Chriſt des ewigen Lebens gewiß ſein? — Schmidt 1, 268.
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