A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation
below is a link to that page.
Headwords are spelled as Eckhardt set
them, so the filter folds the differences that would otherwise hide them —
Sklaverei finds Sclaverei, Konkordienformel finds
Concordienformel. What you see listed is always the printed spelling.
4,478 entries
under 828 headwords, carrying
129,203 citations and
2,331 fragments too damaged to read
· built 2026-09-16.
uncorrected OCR
The German below is machine transcription of
the 1907–1917 print (tesseract, Fraktur model) and has not been proof-read
against the page. Read it as a finding aid: the citations are what it is for, and a
garbled word is a defect of our OCR, not of Eckhardt.
—
Die Schule (1913)
Schreiben.
Abhandlungen.
Vom Schreiben. 34, 80—82. Schreiben und Schrift in der Volksſchule. 23,
90—92. Der Schönſchreibunterricht. 9, 203—212.
No citation printed with this thesis.
Die Schule (1913), its own page 301 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0336_PA301
—
Die Schule (1913)
Schreiben.
No citation printed with this thesis.
Die Schule (1913), its own page 302 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0337_PA302
1.
Geſchichtliches
Die Schule (1913)
1. Geſchichtliches. Urſprung der Schrift 39, 360. 361.
Die genetiſche Entwickelung der Buchſtaben 44, 334.
Schreiben zur Zeit des Pietismus L. W. 53, 391.
Die Schule (1913), its own page 302 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0337_PA302
2.
Notwendigkeit
Die Schule (1913)
2. Notwendigkeit. Schreiben lernen iſt für jeden Men⸗
ſchen unentbehrlich.
No citation printed with this thesis.
Die Schule (1913), its own page 302 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0337_PA302
3.
—
Die Schule (1913)
3. Winke über Schreibunterricht:
a. Die Kinder ſollen ſchreiben
1 nicht mechaniſch:
2. ſchön und korrekt. Nicht bloß i im Schönſchreib·
heft, ſondern überall. Auch müſſen alle Schreibbü⸗
cher ſauber ſein. 7, 56.
Anm. a. Müſſen die Kinder in den Oberklaſſen viel
ſchreiben, dann ſchreiben ſie ſchnell. Aber nachläſſig darf
die Schrift nicht werden.
Anm. b. Wie viel ſchreiben die Kinder in der Schulel
Man ſollte meinen, ſie müßten ſich eine gute Handſchrift
andnnn Aber es iſt vielſach nicht der Fall.
b. Auf der Unterſtufe ſchreiben die Kinder
1. auf die Schiefertafel, ſpäter, vom drit ⸗
ten Schuljahr an, ſchreiben ſie auch mit Tinte und
Feder; vergl. Schiefertafel oder Schreibheft? 47,
217. 248;
2. auf Doppellinien, die am beſten in die Schie⸗
fertafel eingeritzt ſind, ſpäter geht man zur einfachen
Linie über. Bei dem Übergang iſt aber Vorſicht nö⸗
tig.
c. Die erſten Vor übungen beſtehen in Punkten und
326 Wie man das i, n u. ſ. w. üben ſoll 26, 325.
26.
Anm. Mit dem Leſen in der Fibel iſt das Schreiben
ſofort zu verbinden. Je früher die Kinder ſchreiben ler⸗
nen, deſto größere Fertigkeit bekommen ſie, und deſto
eher kann man ſie im Stillen beſchäftigen.
d. Im erſten und zweiten Schuljahr ſchreiben die Kin⸗
der gewöhnlich ab. Kinder ihre eigenen Gedanken ſchrei ⸗
ben zu laſſen, iſt unnatürlich und der Erfolg gering. S.
Deutſch § 3.
Anm. Die Kinder ſollen aber jeden Satz, den ſie
ſchreiben, verſtehen.
7. der Unterſtuſe iſt Taktſchreiben zu empfehlen.
S.
f. Beim Schreiben achte man auf Haltung des Kör⸗
pers und der Feder. Die Kinder müſſen gerade ſitzen. 4. Steilſchrift oder Schrägſchrift? Welches iſt das
beſte? Gründe für die Steilſchrift, die ins Feld geführt
wurden: Sie ſei am lesbarſten, nehme weniger Raum
ein, ſei ſchneller zu ſchreiben, beſeitige das Krummſitzen
der Kinder. Die Steilſchrift iſt aber für Kinder zu
ſchwer 35, 318, unnatürlich (das Naturgemäße iſt
Schrägſchrift, im Winkel von 58 Grad,) 34, 80—52,
42, 144, gibt keine rechte Befriedigung 39, 365, wird
von Geſchäftsleuten verworfen 39, 369. 370 und iſt meiſt
No citation printed with this thesis.
Die Schule (1913), its own page 302 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0337_PA302
—
Die Schule (1913)
wieder abgeſchafft worden. 39, 366. 367.
45, 28. Anm. Die Kurzſichtigkeit der Kinder hat mit beiden
Schreibweiſen nichts zu tun. Auch die Behauptung, daß
bei der Steilſchrift die Körperhaltung beſſer ſei, fällt hin.
39, 367. 368.
5. Deutſche oder lateiniſche Schrift? Von manchen
Seiten iſt Abſchaffung der deutſchen Schriftzeichen be⸗
fürwortet worden. Der deutſch-amerikaniſche Lehrertag
26, 252. 253. Gründe, die dafür angeführt werden: a. Die großen deutſchen Buchſtaben ſeien bedeutend
ichwieriger zu leſen als die lateiniſchen, ſie ſeien ſchädlicher
für das Auge, die lateiniſchen natürlicher und bequemer
für die Hand und gebrauchten weniger Zeit.
b. Für Amerikaner werde das Leſen deutſcher Bücher
und Schrift leichter; die lateiniſchen Buchſtaben ſind bei
250 Millionen Menſchen in Gebrauch 26, 204.
c. Der Gebrauch zweier Schriften in der Schule koſte
mehr Zeit und Mühe. Die Zeit für deutſchen Schreib-
unterricht könne man nutzbringender anwenden. Bei
einer Schrift werde mehr erreicht. Die Handſchrift
werde beſſer. Eine Schrift ſei auch völlig hinreichend. Anm. a. Trob alledem ſollten wir neben der eng—
liſchen Schrift auch die deutſche gebrauchen und für deut⸗
ſche Schrift nicht lateiniſche Buchſtaben benutzen.
1. Die deutſchen Schriftzeichen ſind zur Eigentüm⸗
lichkeit der deutſchen Sprache geworden. Durch Ab-—
ſchaffung der deutſchen Schrift würde ein ſpezielles
Stück Deutſchtum verloren gehen. Könnte man
24.130 gerade ſo gut die deutſche Sprache abſchaffen?
123
2. Die Zeit, die man in der Schule auf die deut—
ſche Schrift verwendet, iſt nicht verloren. Die Ein⸗
übung einer zweiten Schrift wird dann in wenig
Tagen erlangt. 47, 372.
3. Würde ein deutſches Buch lateiniſch gedruckt,
wie wenige würden es leſen!
Ammn. b. Bismarck war ein Feind der lateiniſchen
Schrift für deutſche Sprache. Die Mehrzahl in Deutſch—
land iſt dagegen. 46, 239.
Anm. c. Geſchichte der deutſchen Lettern 26, 319. 6. Schönſchreiben.
a. Der Zweck des Schönſchreibunterrichts iſt nicht Er⸗
zielung kalligraphiſcher Künſtelei, daß jeder Buchſtabe wie
ausgeſtochen ausſieht 28, 256 (dazu gehört gewiſſes Ta—
* ſondern eine gefällige, ſchöne Handſchrift.
Anm. a. Darum müſſen Kinder vor allem deutlich
38, 329.
ſhreiben. Die kleinen Buchſtaben müſſen von gleicher
Höhe, auch die Zwiſchenräume gleich ſein. 39, 108. Anm. b. Kinder ſollten freilich nicht bloß in der
28, 256.
du aſchreibung ſchön ſchreiben, ſondern in allen StunAnm. c. Die fließende Schrift iſt die letzte Stufe.
9, 211.
Hier bildet ſich dann die Charakterſchrift, die aber nicht
gelehrt, ſondern nur überwacht werden kann. — Natür—
No citation printed with this thesis.
Die Schule (1913), its own page 303 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0338_PA303
—
Die Schule (1913)
liche und dekorative Schrift 47, 230—239.
b. Winke über Schönſchreibunterricht: How to teach penmanship 45, 53-58.
Schönſchreiben ſollte nicht nach Vorlagen im
42, 54. 28, 257.
Schreibheft, ſondern nach einer Vorſchrift an der
Wandtafel geſchehen.
42, 143. 28, 256. 257.
Anm. a. Schreibhefte mit Vorſchriften haben
mancherlei Nachteile. Bei gewiſſen Buchſtaben ſolle
47, 235..
man ſich vielleicht länger aufhalten. Die letzte Zeile
auf der Seite fällt gewöhnlich am dürftigſten aus.
Doch laſſen ſich dieſe Nachteile durch fleißigen Ge⸗
brauch der Wandtafel wohl beſeitigen.
Anm. b. Der Lehrer ſollte die Schüler nicht bloß
9, 209.
ſchreiben laſſen, ſondern ihr Schreiben leiten. Dazu
gehört, daß alle denſelben Satz ſchreiben.
Anm. c. Die Vorſchrift an der Wandtafel mus
ſorgfältig und in entſprechender Größe ſein.
c. Zunächſt müſſen die einzelnen Buchſtaben eingeibt werden. In welcher Ordnung ſie vorgeführt werden ſel⸗
9, 205. — Dann kommen einzelne Worte und endlich Sätze.
Anm. Man lege aber nur Sätze mit gutem Inbelt vor.
d. Das Geſchriebene muß vom Lehrer immer korri— giert werden, ſonſt wird es Schmiererei.
Anm. Der Lehrer aber laufe nicht während des Schreibens herum, um einzelne Hefte nachzuſehen und ſtöre dadurch andere. Das Nachſehen geſchieht am beſten nach der Schule. Dabei fallen ihm die Buchſtaben auf, die von verſchiedenen nicht ſchön geſchrieben worden ſind. Dieſe werden nun von der Klaſſe nochmals geſchrieben. Selbſt verbeſſern iſt die beſte Korrektur.
e. Lehrmittel. Eine gute Wandtafel, gut Schreibwerkzeuge. Muſterhefte 26, 114. Blackboard Charts 12, 289.
7. Taktſchreiben. Das Taktſchreiben iſt ſehr zu empfehlen, nicht bloß im Deutſchen, ſondern auch im Engliſchen 18, 53. Es ſollte nicht vernachläſſigt werden. 3. 91. Man kann es auf 6 Schuljahre verteilen. 39, 100 bis 109. Es muß auf Kommando geſchehen. 39, 102. Dabei muß man auf die kleinſten Fehler achten. 31, 312. Bei dem Vorſchreiben in der Luft mache der Lehrer den Buchſtaben ſo, wie ihn die Kinder an der Wandtafel ſehen. 31, 312.
Anm. An der Handſchrift einer Klaſſe kann man gleith erkennen, ob Taktſchreiben geübt wird oder nicht.
No citation printed with this thesis.
Die Schule (1913), its own page 304 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0096_PA304