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9. 6: unſere Schuld iſt groß bis in den Himmel. 2 Moſ.
34. 7: Vor welchem niemand unſchuldig iſt. 3 Moſ. 5.
17: die haben ſich verſchuldet.
ö
Anm. a. Die Sünde hat nicht bloß eine Wirkung in
uns, ſondern auch außer uns. Die Zurechnung der
Miſſetat (Pſ. 32, 2) iſt ein Vorgang außerhalb des
Menſchen. ö
Anm. b. Das Bewußtſein dieſer Schuld haben wir
im böſen Gewiſſen. Die Sünde wird vom eigenen Ge— ö
wiſſen verdammt. Kain 1 Moſ. 4, 13. 14. Saul 1
Sam. 24, 18: Du biſt gerechter, denn ich. Judas Matth.
27. 4: Ich habe übel getan.
Anm. c. Die eigene Nichtswürdigkeit tritt noch ſtär⸗
ker an den Chriſten hervor, die ein aufgewecktes Gewiſ
ſen haben. Heſ. 6, 5: Wehe mir, ich vergehe. Eſra 9,
6: Ich ſchäme mich. Dan. 9, 7. 8: Wir aber müſſen uns ſchämen. Pſ. 38, 6—8. Luk. 5, 8: Ich bin ein ſündiger Menſch. Luk. 18, 13: wollte auch ſeine Augen nicht aufheben. 1 Tim. 1, 15: unter welchen ich der Vornehmſte bin.
Anm. d. Wer ſeine Schuld nicht bezahlen kann, wird u. f. w. Matth. 18, 25: hieß der Herr ihn verkaufen
- Can. 98, 49
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- Baier 2, 277
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- Süd. 1904, 12
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- Süd. 1904, 12. 13
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- Jo. 1903, 50
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- Ma. 2, 243
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- Ma. 2, 243. 244
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- Ma. 2, 243. 244. 5
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- Hön. Dog. 356
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- Can. 98, 48
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- Hön. Dog. 363—365
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- Can. 98, 50
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- Can. 98, 50. 51
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- Can. 98, 51
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- Can. 98, 51. 52
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- Süd. 1904, 14—17
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27.
Die Größe der Schuld
27. Die Größe der Schuld. Was macht unſere Schuld ſo groß? Es iſt der Umſtand, daß
a. wir uns mit jeder Sünde gegen Gott verſündigen. Pſ. 51, 6: An dir allein habe ich geſündigt. 2 Sam. 12, 13: geſündigt wider den Herrn. 1 Moſ. 39, 9: ein ſolch groß Üübel tun und wider Gott ſündigen!
Anm. a. Je höher die Perſon, die beleidigt wird. deſto größer die Schuld. Einem Bettler ins Angeſicht ſchlagen iſt unrecht, aber ſchlimmer iſt es, wenn es ein König iſt.
Anm. b. Darum muß auch die Bezahlung ſo groß ſein wie Gott.
Anm. c. Daß die Sünde ſo gering geachtet wird. kommt oft daher, daß der Glaube an Gott fehlt. Man⸗ ö cher hütet ſich, vor Menſchen zu ſündigen, aber nicht vor Gott; ö
b. unſerer Sünden ſo viele ſind. 10 000 Pfund. Pſ. 40, 13: Unſerer Sünden ſind mehr denn Haare auf dem Haupte. Pſ. 19, 13: Wer kann merten, wie oft er fehlet? Wir müſſen uns aller Sünden ſchul— dig geben.
Anm. a. Gott ſchenkt uns erſt die Kraft, die Hand. lung zu vollbringen und eben dieſe Kraft gebrauchen wir wider Gott.
Anm. b. Wir ſind Chriſten. Unſere Sünden ſind noch ſchwerer als die derjenigen, welche nie Gottes Wort gehört haben. Luk. 12, 48: Welchem viel gegeben wird‚, bei dem wird man viel ſuchen. Röm. 2, 23. 21: Du
- Ent. 231
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- Can. 98, 49
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- Süd. 1904, 19
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- Hön. Dog. 358
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- Mit. 77, 35
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- Walth. L. L. 630
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- Mit. 77, 41—42
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- Mich. 95, 38
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- Mich. 95, 38. 37
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- Dall. 301
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- Dall. 301. 302
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- Neb. 94, 38
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