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Revivals können ſein ‚ 1. wahre Erweckungen. Was zu Pfingſten und zu Luthers Zeit im großen geſchehen iſt, wiederholt ſich auf dem Gebiet der Miſſion manchmal im kleineren. Anm. a. Die Erweckung zu Pfingſten geſchah durch die Predigt und dieſe war nicht danach angelegt, bloße Gefühlserregung zu erzeugen. Man hat auch die See⸗ len der Getauften nicht gezählt. Der Bericht davon: »bei dreitauſend Seelen“ wurde erſt etwa 36 Jahre ſpä⸗ ter geſchrieben. Daß dieſe Erweckung ſo groß war, lag zum Teil mit in den Umſtänden: es war das erſte Mal, daß das Evangelium in fremden Sprachen verkündigt wurde, und unter dem Volk waren noch manche, die auf die Erlöſung hofften. Anm. b. Auch wir wünſchen für unſere Gemeinden manchmal eine Erweckung inbezug auf Erziehung der Kinder in der Furcht Gottes, Hausgottesdienſt, Bibel⸗ leſen, Kirchen- und Abendmahlsgehen; 2. falſche Erweckungen, die zum großen Teil Gefühlserregungen ſind, die Kirche in Flammen ſetzen und hernach Ruinen eines niedergebrannten Gebäudes zurücklaſſen, den Boden ausſaugen. Konvulſionen wer⸗ den für geſunde Erweckungen gehalten. a. An Stelle der Predigt des Evangelii tritt das Strafen von gewiſſen Sünden und Untugenden, die gewaltig bloßgeſtellt werden. b. Die Evangeliſten üben einen übermäßigen und unberechtigten Einfluß aus über das Volk, das ſich ihnen hingibt. c. Marktſchreieriſche Berichte über die Anzahl der Bekehrten werden in den Zeitungen veröffentlicht und laſſen nur wenige Kohlen der Schwärmerei hinter ſich. Die meiſten fallen bald wieder ab und alle Mittel, ſie bei der Kirche zu erhalten, erweiſen ſich als nutzlos. d. Die Evangeliſten ſelbſt machen aus der Gott ſeligkeit ein Gewerbe. Das beweiſen die großen Summen Geldes, die ſie einheimſen. Und wie wird das Geld aufgebracht? Es bezahlt ſich weit beſſer als profeſſionelles Baſeballſpiel. e. Und dann das Auftreten mancher Evangeliſten! Unbeſchreiblich! Wie ſich Billy Sunday anſtellt L. W. 57, 374. ‚ f. Oft vereinigen ſich eine grode Anzahl verſchie dener Kirchengemeinſchaften zu einer revival“ Welche Gefahr für den, der daran teilnimmt! Wie — man dann noch wiſſen, welches die rechte Lehre i
- L. W. 57, 374
- L. W. 13, 152 margin
- L. W. 13, 152. 153 margin
- Mag. 6, 87 margin
- L. W. 56, 317 margin
- Schulbl. 45, 382 margin
- L. W. 13, 153 margin
- Luth. 68, 141 margin
- Luth. 68, 141. 190 margin
- Luth. 68, 141. 190. 204 margin
- L. W. 58, 132 margin
- Wis. 97, 22—24 margin
- L. W. 52, 182 margin
- L. W. 52, 182. 47, 121 margin
- Luth. 45, 77 margin
- L. W. 58, 275 margin
- Wis. Syn. 1907, 38 margin
vol c, printed page 579 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0152_PA579