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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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9 entries under reue.

Reue

—

Reue. Abhandlungen. 537—544. R. Pieper, Kat. 2, 127—136. Katechef Syn. Frei. 1908, 23—73. — Hön. Dog. 309—316. contri tion bear to repentance? Theol. 8, 215.228. Re

  • Kat. 2
  • Kat. 2, 127—136
  • Syn. Frei. 1908, 23—73
  • Hön. Dog. 309—316
  • Theol. 8, 215
  • Theol. 8, 215.228
  • Schulbl. 9, 105—107 margin
  • L. W. 57,

vol c, printed page 570 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0545_PA570

1. Rene iſt Traurigkeit des Herzens über di Gottes Geſetz erkannte Sünde

1. Rene iſt Traurigkeit des Herzens über di Gottes Geſetz erkannte Sünde. Pſ. 51, 19: 0.0 ängſtet und 0. 090 Herz. Joel 2, 13: zerreid Herzen. 2 Kor. 7, 10: die göttliche Traurigkeit Anm. a. Veiſriele von Reue: Ap. 2, 37˙ Da . 12 das höreten, gings ihnen durchs Herz. 2 Sam. Und das Herz ſchlug David, nachdem das Volt 1—1 war. Und David ſprach zum Herrn: Ich habe 84— gefündigt, daß ich das getan habe. Pf. 38, 9. Jur vor Unruhe meines Herzens. Luk. 18, 13: Der ſchlug an ſeine Bruſt und ſprach: Gott ſei mir Sünder gnädig. (Ma. 16, 245. 31, 231. Theol. 8, 220. 221.) Matth. 26, 75: Petrus ging hinaus und weinte bitterlich. Judas: Ich habe übel getan. Joſephs Brüder: Das haben wir an unſerm Bruder verſchuldet. — Francesca Spieras Reue über ſeinen Abfall von der lutheriſchen Kirche. Cal. 1901, 18. Anm. b. Wahre Reue iſt ein Vorſpiel, der Anfang der ewigen Strafe, ein Schluck aus dem Feuermeer der Hölle. Lied 242, 1: die nirgends Ruh und Rettung finden. 230, 1: Wo ſoll ich fliehen hin? Anm. c. Reue wird in der Schrift oft auch Buße (im engeren Sinn) genannt, wenn ſie neben den Glauben geſtellt wird: Mark. 1, 15: Tut Buße und glaubet an das Evangelium. . Ap. 20, 21: Buße zu Gott und den Glauben an unſern Herrn Jeſum Chriſtum. — Wenn von Buße vor der Bekehrung die Rede iſt, iſt darunter immer die Reue zu verſtehen. Anm. d. Die Buße im weiteren Sinn beſteht aus zwei Stücken: Reue und Glauben. Konk. 176, 57. 58. — Beide ſind aber nicht koordiniert, ſowenig wie das Geſetz und Evangelium, ſondern die Reue iſt dem Glauben ſubordiniert. Der Glaube iſt die Seele der Buße und die Reue nur eine notwendige Vorausſetzung für den Glauben, da ohne Reue Glaube nicht möglich iſt. Theol. 8, 215. 216. 221. 223. — Darum ſoll man auch 0 Geſetz und dann Evangelium predigen. Jo. Antitheſe: Papiſten verwerfen Reue und Glauben als Teile der Buße. Bei ihnen iſt Buße nichts anderes als Bußübung. Anm. e. Die Vorbedingung der Reue iſt Er— lenntnis der Sünde. Nur einer, der ſeine Sünde erkennt, kann ſie bereuen. Niemand wird vom eingeſchlagenen Weg umkehren, wenn er ihn nicht als falſch erkannt hat Jer. 3, 12: Kehre wieder, du abtruͤnnige Israel . . . allein erkenne deine Miſſetat. — Die Erkenntnis der Sünde kommt aus dem Geſetz. Röm. 3, 20. (Can. 82, 19.) *

  • Neb. 82, 11 margin
  • Cal. 1901, 19 margin
  • Schulbl. 9, 105 margin
  • Günth. 221 margin
  • Jo. 80, 89 margin
  • Neb. 82, 11 margin
  • Neb. 82, 11. 20 margin
  • Neb. 82, 11. 20 2 margin
  • Kat. 2 margin
  • Kat. 2, 129 margin
  • Ma. 16, 245
  • Ma. 16, 245. 31, 231
  • Theol. 8, 220
  • Theol. 8, 220. 221
  • Cal. 1901, 18
  • Lied 242, 1
  • Konk. 176
  • Konk. 176, 57
  • Konk. 176, 57. 58
  • Theol. 8, 215
  • Theol. 8, 215. 216
  • Theol. 8, 215. 216. 221
  • Theol. 8, 215. 216. 221. 223
  • Can. 82, 19
  • Stöckh. Pass. 1 margin
  • Stöckh. Pass. 111 margin
  • Stöckh. Pass. 112 margin
  • Stöckh. A. T. 56 margin
  • Can. 98, 69 margin
  • Can. 82, 19 margin
  • O. 77, 39 margin
  • L. W. 57, 544 margin
  • L. W. 57, 544. 537 margin
  • Ma. 16, 246 margin
  • Neb. 82, 11 margin
  • Baier 3, 211 margin
  • Neb. 82, 11 margin
  • Neb. 82, 11. 12 margin
  • Cal. 1901, 19 margin

vol c, printed page 570–571 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0545_PA570

2. Die Notwendigkeit der Rene

2. Die Notwendigkeit der Rene. Notwendig iſt die Reue, nicht um ſelig zu werden (f. S 9), wohl aber als eine Vorausſetzung für den Glauben. Nur auf dem Boden eines reumütigen Herzens kann der Glaube ge— deihen. MWo keine Reue iſt, kann das Evangelium nicht wirken. Wird jemand einen Arzt rufen, der ſeine Krank⸗ beit nicht erkennt? Die Geiunden bedürfen des Arztes 27. 5 Eine volle Seele zertritt wohl Honigſeim. Spr. 27, Anm. a. Könnte man ohne Rene zum Glauben kom⸗ men, ſo wäre die Reue nicht nötig. Könnte der Farmer eine Ernte ziehen ohne Pflügen, ſo würde er es tun, aber es geht nicht. So iſt auch die Reue der einzige Weg, auf dem man zum Glauben kommen kann. Anm. b. Darum müſſon alle Menſchen Buße tun, wenn ſie ſelig werden wollen. Ad. 17, 30: Nun u1 gebeut er allen Menſchen an allen Enden Vuße zu un. 3, 19: So tut nun Buße und bekehret euch. 2 Per 3, 9: Gott will, daß ſich jedermann zur Vuße bekehre. du rin iſt die Reue eingeſchloſſen. ů Anm. c. Obwohl die Reue ein Stück der Vuße B. ſo iſt ſie doch nicht der Anfang der Vekehrung, kin motus prreparatorius, durch den Verſtand und Büle des Menſchen für den Glauben und das Evangelium u. bereitet und empfänglich würden. Durch den Ehaba werden wir in ein neues geiſtliches Leben veriett, die Reue hat keinen Anteil daran. Geſetz gehött utn in den 3. Artikel. — Auch die Worte: „Zuchtmeiſeren Chriſtum“ können nicht ſo ausgelegt werden, als bräts die Reue den Menſchen dem Heil irgendwie näher. Antitheſe. Blecher ſtellt die Reue als Anſing dnr Belehrung, als halbe Bekehrung hin.

  • L. W. 57, 543 margin
  • L. W. 57, 543. 54, 14 margin
  • L. W. 57, 543. 54, 14. 15 margin
  • Theol. 8, 218 margin
  • Theol. 8, 218. 219 margin
  • Neb. 82,. 12 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 92 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 238 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 239 margin
  • Il. 79, 67 margin
  • Theol. 8. 221 margin
  • Theol. 8. 221. 222 margin
  • Ma. 3, 45 margin
  • Il. 79, 68 margin
  • L. W. 57, 543 margin
  • W. 50, 30 margin
  • W. 50, 30. 31 margin
  • Spr. 27, Anm. a. Könnte

vol c, printed page 571–572 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0150_PA571

3. —

3. Wahre Reue iſt a. nicht ein Wort des Menſchen, Ru kann niemand durch ſein eigen Tun zuſtande brinze Selbſterzeugte Reue iſt Heuchelei. Darum ſoll man aie den Leuten nicht ſagen, daß ſie Reue in ſich erwecken nüß— ten; b. eine Wirkung Gottes. Ay. 11, 18•6 hat den Heiden Buße gegeben. 2 Tim. 2, 25:eb Gott dermaleins Bnße gäbe. Ap. 5, 31: zu geben rael Buße. Der Menſch kann vor ſeiner Bekehrung nah mitwirken. Gott wirkt ſie ohne unſer Zurnn. ‚ Anm. a. „Göttliche Traurigkeit“ 2 Kor. 7. 10. eit ſie, weil ſie von Gott kommt, von ihm geboten iit, der Worte gemäß iſt und Gott gefällt. — 1 n Anm. b. Die Renue iſt ein Leiden, das über e Menſchen kommt wider ſeinen Willen. Comriii ſer swa. Konk. 312. 2. Sie beſteht nicht in allerki danken, die ſich ein Menſch ſelbſt mackt über jeine S. Antitheſe: 1. Papiſten verſtehen unter Reue eine 17 machte Rene, in welche ſich ein Menich abi und willkürlich ſenkt, eine Reue, die der Menich de natürlichen Kräften leiſtet. 2. Sektenprediger ſagen den Leuten. was der müſſen, um zur rechten Rene zu kommen. — 3. Auch Cruciger machte aus der Reue eim 48 des Menſchen. 13f. ii de 4. Das Mittel, wodurch Gott die Reue wirkt, u i Geſetz. Durchs Geſetz komimt nicht allein Erkennmn Sünde Röm. 3. 20. 7, 7, es richtet auch Zorn on 0 4. 15. Der Auchnabe tötet. 2 Kor. 3. 4. Du e fenbarnng des Zornes Gottes entſteht Angſt n Schrecken über die Sünde. — Konk. 312. AUnm. a. Darum darf man die Predigt des Goejetzs nicht unterlaſſen. Als Werkzenge Gottes jollen wir die Zunde auidecken öffentlich und privatim. Jeſ. 58, 1. Anm. b. Wenn das Edangeltum dazu benutzt wird, Reue zu erwecken, ſo wirkt das Evangelium als Geſetz. Zo iſt z. B. die Leidensgeſchichte zugleich auch die größte Bußpredigt. Konk. 636, 12. Antitheſe. Herrnhuter: Reue kommt auch aus dem Ebangelium. Anm. c. Kommen wir dem Sünder mit andern Gründen, z. B.: „Was werden die Leute dazu ſagen? Es iſt ſogar gegen das Staatsgeſetz“ u. ſ. w., ſo könnte man kloß eine weltliche Traurigkeit bei ihm erzeugen. lum. d. Indem wir dem Sünder ſagen: Du mußt deine Sͤnden bereuen, will Gott an ihm wirken, was die Worte ſagen.

  • Konk. 312
  • Konk. 312. 2
  • Konk. 312
  • Ma. 3, 44 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 239 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 99 margin
  • Cal. 1901, 18 margin
  • Cal. 1901, 18. 19 margin
  • Can. 98, 69 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 132 margin
  • Neb. 82, 16 margin
  • Kat. 2 margin
  • Kat. 2. 128 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 95 margin
  • Ma. 3, 91 margin
  • Neb. 82, 23 margin
  • Neb. 82, 23. 21 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 95 margin
  • L. W. 50. 3 margin
  • Baier 3, 212 margin
  • Ma. 3, 44 margin
  • Quart. 3, 90 margin
  • Il. 70, 33 margin
  • Jo. 80, 89 margin
  • Hön. Dog. 310 margin
  • Neb. 82, 22 margin
  • Neb. 82, 23 margin
  • Neb. 82, 23. 28 margin
  • L. W. 57. 540 margin
  • Can. 82, 19 margin
  • Can. 82, 19 20 margin
  • Günth. 292 margin
  • Ma. 5. 271 margin
  • Ma. 5. 271. 3 margin
  • Ma. 5. 271. 3. 45 margin
  • N. W. 77. 38 margin
  • Kat. 2 margin
  • Kat. 2, 133 margin
  • Konk. 636
  • Konk. 636, 12
  • Il. 79, 68 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 132 margin
  • Theol. 8, 222 margin
  • Theol. 8, 222. 223 margin
  • Neb. 1907, 21 margin
  • Neb. 1907, 21. 22 margin
  • L. W. 57, 541 margin
  • L. W. 57, 541. 68, 15 margin
  • Neb. 86, 29 margin
  • O. 77,
  • Theol. L 218.

vol c, printed page 572–573 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0546_PA572

5. Unterſcheidungen

5. Unterſcheidungen. Zu unterſcheiden iſt a. wahre und falſche Reue. 1. Wahre Reue iſt es, wenn jemand über ſeine Sünde betrübt iſt, weil er gegen Gott geſündigt hat. Pf. 51, 6: An dir allein habe ich geſündigt. 2. Falſche Reue iſt eine Traurigkeit bloß über die Folgen der Sünde. Der Säujer iſt traurig, wenn ſein Geld verſoffen iſt, der Wollüſtige, wenn ſein Leib ruiniert worden iſt. Ephialtes, der Verräter, beging Selbſtmord, weil er bei ſeinem Volk nie wieder wäre zu Ehren gekommen. O. 77, 39. Die Töchter zu Jeruſalem weinten über Chriſtum, aber nicht über ihre Sünde. Lut. 23. 28. (Stöckhardt, Paſſ. 2, 11. 12.) Anm. a. Dabei fehlt dem Sünder die rechte Erkenntnis ſeiner Sünde, er erkennt vielleicht die eine oder andere grobe Sünde, wie man oft noch bei Gottloſen findet, nicht aber ſein gänzliches, ſündliches Verderben. Anm. b. Die wahre Reue iſt von Gott, die jalſche vom Menſchen oder vom Teufel. (Urheber.) Die eine ſit Furcht vor Gott, die andere bloß Menſchenfurcht. Die eine hat Abſcheu vor der Sünde, die andere hat noch Liebe zur Sünde. Anm. e. Die Traurigkeit der Welt gebieret den Tod. Gottes Gericht kommt über ſie: Es wird die Zeit kommen, in welcher man ſogen wird u. f. w. Lut. 23, 29. Es geht ſolchen wie Eſau, der keinen Raum zur Buße jand, wiewohl er ſie mit Tränen ſuchte Hebr. 12, 17, d. h. er konnte ſeinen Vater zu keiner Sinnesänderung bewegen, alles Weinen und Flehen half nichts. — Die göttliche Traurigteit hingegen wirkt eine Reue, die niemand gerenet. R. Pi. Kat. 2, 130. 131. 128. Anm. d. Die falſche Reue gehört nicht in den Artikel von der Reue. Anm. e. Wer bloß weltliche Traurigkeit hat, ſoll nicht mit dem Evangelinm getröftet werden. da es ihnen nicht den Troft bringt, den ſie ſuchen: Geſundheit des Leibes, Ehre vor Menſchen u. ſ. w.; b. Reue vor der Bekehrung un d nach de Bekehrung, oder Reue, die mit Glauben, und ſolce. die ohne Glauben iſt. 1. Vor der Bekehrung iſt die Reue begleitet ver Haß und Feindſchaft gegen Gott, nach der Bett. rung von Liebe zu Gott. Die tägliche Reue und Buße nach der Betehrung iſt anders beſchaffen, die Reue vorher. Nun bereut man die Sünde, wel ſie ein Schlag in Gottes Angeſicht iſt, der uns d hoch begnadigt hat. Jo. 80, 70. 71. Antitheſe: Katholiken. Auch die Reue dor der e kehrung müſſe aus der Liebe zu Gott fließen. Tirum ſei die Reue des Judas keine wahre Rene g;. weſen, weil ihr die Liebe fehlte. Konk. 169, 10.— Aber Liebe iſt die Frucht des Glaubens. Sie ſt nicht vorhanden, ehe der Glaube da iſt. Wer Ran aus Liebe von einem Unbekehrten fordert, verlonn etwas Unmögliches. Walth. Geſ. u. Ev. 1, 92. . Und wie will ein Angefochtener ſich dann nöfun! Konk. 169, 10. 172, 34. 2. Vor der Bekehrung iſt die Reue ohne Glonker Erſt wenn der Glaube hinzukommt, wird die Kr eine heilſame Reue. Das war der Unterſchied E. ſchen der Reue des Petrus und des Judas. Kenl. 169, 10. 172, 36. Anm. a. Reue ohne hinzukommenden Glalbe hilft nichs zur Seligkeit und bringt den Nenn keinen Schritt Gott näher. — Alle Gnadewerge bungen, die der Buße gegeben ſind, beziehen ſne auf die Reue, ſondern auf den Glauben. Cal. 10, 19. Anm. b. Die Reue des Judas war eine walr Reue. Er erkannte ſein Unrecht, es tat ihm l bekannte ſeine Schuld: Ich habe übel — 2 es war keine heilſame Reue, da ihm der G fehlte. Anm. c. Reue kann beſtehen ohne Glauben, 60 dann iſt ſie nicht ein Stück der Buße. Stein, der frei daliegt, kann wohl zu einem 2i verwendet werden, aber er iſt erſt dann ein ann vom Hauſe, wenn er eingefügt iſt. 2 3. Das Geſetz für ſich allein wirkt nur I Tode. Erſt wenn das Evangelium hinzu ih b wird die Reue heilſam. Jer. 31, 19: Da icho kehret ward, tat ich Buße. Konk. 313, 7. Anm. a. Darf man ſolche, die durchs Gal m Furcht vor Gottes Zorn Reue haben, tröſten 35 f. Evangelium? Ja. Wollte man warten, 1e aus Liebe zu Gott Reue haben, käme Menit 0h Predigt des Evangelii. Könnte der Menſ lieben vor der Predigt des Evangelii, dann wäre er nicht in Sünden tot, ſondern ein Tugendheld. Antitheſe. Philppiſten: Nur die durchs Evange⸗ lium entſtandene Reue gehöre zur Buße, da eine nicht heuchleriſche Buße allein vom Heiligen Geiſt gewirkt wird, derſelbe aber nur durchs Evangelium wirken könne. — Obwohl der Geiſt nicht durchs Ge⸗ ſetz gegeben wird, ſo wirkt er doch durchs Geſetz. Anm. b. Gottgefällige Reue hat der Menſch erſt, wenn er gerechtfertigt iſt. Dann iſt ſie ein ange⸗ nehmes Opfer, weil ſie nicht bloß Geſetzeswerk, ſon⸗ dern auch ein Werk des Evangelii iſt, verbunden mit Liebe zu Gott. Anm. c. Die Buße nach dem Glauben erfahren die allermeiſten Chriſten mehr als die vor der Be— kehrung. Die Reue vor der Bekehrung iſt dem We⸗ ſen nach nicht von der Reue des Chriſten verſchieden, ſondern nur dem Grunde nach. Der Unbußfertige fürchtet die Hölle, dem Bußfertigen tut es leid, daß 10 15. größten Wohltäter erzürnt hat. N. 68,

  • O. 77, 39
  • R. Pi. Kat. 2, 130
  • R. Pi. Kat. 2, 130. 131
  • R. Pi. Kat. 2, 130. 131. 128
  • Jo. 80. 86 margin
  • Stöckh. Pass. 2 margin
  • Stöckh. Pass. 15 margin
  • Stöckh. Pass. 16 margin
  • Ma. 3, 14 margin
  • Jo. 80, 86 margin
  • Jo. 80, 86. 89 margin
  • Walth. Ev. 176 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 93 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 91 margin
  • L. W. 57, 537 margin
  • N. W. 77, 38 margin
  • Jo. 80, 36 margin
  • Ma. 3, 15 margin
  • Ma. 3, 15. 5, 272 margin
  • Brun 56 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 130 margin
  • Walth. Ev. 176 margin
  • Neb. 82, 12 margin
  • Stöckh. Pass. 2 margin
  • Stöckh. Pass. 12 margin
  • Stöckh. Pass. 13 margin
  • Stöckh. A. T. 38 margin
  • Jo. 80, 70
  • Jo. 80, 70. 71
  • Konk. 169
  • Konk. 169, 10
  • Ges. u. Ev. 1, 92
  • Konk. 169
  • Konk. 169, 10
  • Konk. 169, 10. 172
  • Konk. 169, 10. 172, 34
  • Konk. 169, 10. 172, 34. 2
  • Cal. 10, 19
  • Konk. 313
  • Konk. 313, 7
  • L. W. 52, 242 margin
  • L. W. 57, 538 margin
  • Theol. 8, 225 margin
  • Theol. 8, 225. 226 margin
  • Neb. 82, 13 margin
  • Jo. 80, 85 margin
  • L. W. 54, 340 margin
  • L. W. 54, 340. 341 margin
  • Baier 3, 213 margin
  • Theol. 8, 225 margin
  • Neb. 82, 13 margin
  • N. W. 77, 37 margin
  • N. W. 77, 37. 38 margin
  • Ma. 3, 45 margin
  • Stöckh. Pass. 1 margin
  • Stöckh. Pass. 127 margin
  • Stöckh. Pass. 128 margin
  • Stöckh. Pass. 130 margin
  • Stöckh. N. T. 292 margin
  • Jo. 80, 86 margin
  • Jo. 80, 86. 87 margin
  • L. W. 57, 539 margin
  • Schulbl. 11, 75 margin
  • Schulbl. 11, 75. 76 margin
  • Theol. 8, 222 margin
  • Theol. 8, 222. 221 margin
  • L. W. 54, 341 margin
  • Jo. 80, 88 margin
  • N. W. 77, 37 margin
  • Il. 1904, 73 margin
  • O. 77, 39 margin
  • Süd. 88, 35 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 96 margin
  • Jo. 80, 86 margin
  • O. 77, 39 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 111 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 244 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 244 margin
  • Cal. 19091, 18.

vol c, printed page 573–575 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0547_PA573

6. Die Reue hat verſchiedene Grade

6. Die Reue hat verſchiedene Grade. Die Erkenntnis der Sünde und die Betrübnis darüber iſt nicht immer gleich groß. David ſchwemmt ſein Bett mit Tränen. Einem andern ſchenkt Gott nach kurzem Erſchrecken den Troſt der Gnade. Man vergleiche Pf. 6, 7, 8. 38,7—9 mit Ap. 2, 37. 38. 16, 30. 31. 2 Sam. 12, 13. Gott läßt ſich nichts vorſchreiben. a. Darum ſollen auch wir keinen beſtimmten Grad der Reue fordern. Vermiſchung von Geſetz und Evangelium. Es kommt nicht auf den Grad, ſondern auf die Wahrhaftigkeit und Wirklichkeit der Reue an. Walth. Geſ. u. Ev. 1, 109. Anm. a. Der Grad der Reue hängt ab vom Willen Gottes, von der Größe der Sünde, vom Gemüt des Menſchen u. ſ. w. Der eine grämt ſich mehr über eine Sünde wie der andere. Antitheſe. 1. Die Reue muß ſo groß ſein, daß die Bitterkeit der Schmerzen mit der Größe der Sünde gleichgeſtellt iſt. 2. Pietiſten: Es muß eine lange Zeit der Buße ſein, ehe man glauben dürfe. Walth. Geſ. u. Ev. 2, 243. 1, 106. 3. Methodiſten, Vereinigte Brüder u. ſ. w.: Wenn du erſt paar Tränen geweint haſt, iſt es noch nichts mit deiner Reue. Geſ. u. Ev. 1, 109. Anm. b. Wie kann man auf die Frage, ob man das rechte Maß von Reue habe, mit „Ja“ antworten? Das weiß Gott allein. So ſoll man auch gar nicht fragen. Wir wiſſen im Voraus, daß kein Menſch vollkommene Reue hat. Wenn ſie nach dem Geſetz beurteilt wird, iſt die Reue nicht hinreichend. Müßte die Reue ſo groß ſein, wie die Sünde es verdient, ſo hätte niemand Reue. Süd. 88, 34. Nur einer hat Reue empfunden, wie ſie ſein ſoll: Chriſtus am Kreuz. Jo. 80, 90. Süd. 88, 35. 83, 28. Anm. c. Fordere keinen beſtimmten Grad don Re⸗ in der Sterbeſtunde kann die Reue droß genug. e der Glaube klein ſein. Anm. d. Anfechtung: Ich habe zu wenig Rene. — Das iſt leider wahr, aber Chriſtus hat für uns geren und den Zorn Gottes gefühlt in ſeinem Herzen. Zont nur: „Gott ſei mir Sünder gnädig,“ das iſt Reue g nug. Anm. e. Es geht mit der Reue wie mit dem Ulus⸗ ben: Man kann ſie nicht immer fühlen. b. Wir ſollen aber auch inicht mit zupe nig zufrieden ſein. 1. Papiſten fragen: Wünſchſt du, daß du Raue haben möchteſt? Dann nimmt dich Gott dech an. — Dabei möchte wohl mancher denken: Ich möchte zurr Reue haben, aber wenn ich an meine Hurerei Dente möchte ich ſie doch auch noch länger betreiben. Kort. 314, 17. — Solche Reue ohne Erkenntnis und V trübnis über die Sünde iſt keine Reue und nithz als Heuchelei. 2. Man darf ſich auch damit nicht zufrieden gr⸗ ben, daß ein Gottloſer eine grobe Sünde ertem und bereut, wiewohlwer ſich im übrigen wür qut hält. Man muß tiefer gehen, von den Früthn des Baumes bis zur Wurzel. Man muß ſein gan. zes ſündliches Verderben erkennen. 1 Mof 8. Al. Das Dichten des menſchlichen Herzens iſt biſe vn Jugend auf. Pſ. 51, 7: Ich bin aus ſündlichen Samen gezeuget. Jeſ. 64, 6: Alle unſere Gert tigkeit iſt wie ein unflätig Kleid.

  • Ges. u. Ev. 1, 109
  • Ges. u. Ev. 2, 243
  • Ges. u. Ev. 1, 106
  • Ges. u. Ev. 1, 3
  • Ges. u. Ev. 1, 109
  • Süd. 88, 34
  • Jo. 80, 90
  • Süd. 88, 35
  • Süd. 88, 35. 83, 28
  • Neb. 82, 12 margin
  • Neb. 82, 12. 13 margin
  • Cal. 95, 38 margin
  • Cal. 95, 38. 39 margin
  • Baier 3, 214 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 23 margin
  • Jo. 80, 89 margin
  • Cal. 1901, 18 margin
  • Fick 45 margin
  • Il. 79, 33 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 110 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 112 margin
  • Jo. 80, 90 margin
  • Neb. 85, 34 margin
  • Süd. 83, 28 margin
  • Baier 3, 214 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 240 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 241 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 240 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 246 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 106 margin
  • Neb. 82, 12 margin
  • Neb. 82, 12. 22 margin
  • Baier 3, 213 margin
  • Quart. 3, 90 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 211 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 107 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 108 margin
  • Ma. 3, 44 margin
  • R. Pi. 2, 129 margin
  • O. 77,

vol c, printed page 575–576 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0151_PA575

7. —

7. Die Rene muß durch das ganze Leben eines Chnäün hindurchgehen. Die erſte von Luthers 95 Theſen d alte Adam foll durch tägliche Reue und Vuße erfäuft den. Aufhören, Reue zu haben, heißt auch den Glauben verlieren. Anm. Wie haben auch wir das Eitle noch ſo licb. un unſerm Nächſten manches Unrecht u. ſ. w.! W Antitheſe. Paviſten: Nur zuweilen braucht man Sünde zu verabſcheuen. in de 8. Kennzeichen der Reue. Wir können niemand —— Herz ſehen und müſſen damn Wt nach dem, w⸗ vor Augen iſt. Früchte der Reue ſin a. Veken niunis der Sünde. Dabvid: dbntr geſündigt. Judas: Ich habe übelgetan. — mt Buße tut, entſchuldigt und beſchönigt ſeine —1 p0b — Solange jemand noch ſeine Sünde leugnet, kan Buße nicht die Rede ſein: Intett, b. der Wunſch, das begangene Unte. wo möglich, wieder gut zu uea nt 19, 8: So ich jemand betrogen habe, das Kdirs Il jältig wieder. Der Schaltsknecht: Ich wil dide g. bezahlen. Jndas brachte die 30 Silberlinge wie c. Beſſerung, der Vorſah, ſein ſündliches zu beſſern und von der Sünde abzulaſſen. Anm. a. Doch darf man dabei nicht vorgeſſen, daß dieſes nicht Stücke der Reue ſind, die dem Glauben vor⸗ aufgeht, ſondern Früchte der Bekehrung. Das Ablaſſen von Sünde geſchieht nicht kraft der Reue, ſondern kraft des Glaubens. Unbekehrte können äußerlich grobe Sünde laſſen, aber nicht von Sünden laſſen. Anm. b. Die Buße bringt nicht immer gleich die Irucht, die man erwarten könnte. Petrus wagte noch nicht, in den Palaſt des Hohenprieſters zurückzugehen und ſein Unrecht gutzumachen. Erſt ſpäter hat er ſich als Chriſti Jünger bekannt. Anm. c. Es gibt auch noch andere äußere Kennzeichen: bitterlich weinen, ſich in Staub und Aſche legen, ſeine Kleider zerreißen, an die Bruſt ſchlagen, die Augen nie— derſchlagen u. ſ. w. Doch darf man darauf nicht viel Gewicht legen. Die Weiber zu Jeruſalem weinten und es war doch nichts dahinter. Man kann auch nicht ſchliegen: Wo viel Tränen ſind, muß auch die Reue tief ſein. Mancher iſt leicht zu Tränen gerührt, aber die Reue iſt rur oberflächlich. Mancher iſt tief bekümmert, aber keine Träne kommt aus ſeinen Augen.

  • Wis. 97, 18 margin
  • Wis. 97, 18. 19 margin
  • Brun 529 margin
  • Ma. 16, 246 margin
  • Günth. 222 margin
  • Günth. 222. 223 margin
  • R. Pi. Kat. 2, 130 margin
  • Hön. Dog. 314 margin
  • L. W. 52, 279 margin
  • L. W. 52, 279. 278 margin
  • L. W. 52, 279. 278. 50, 31 margin
  • Stöckh. Pass. 1 margin
  • Stöckh. Pass. 113 margin

vol c, printed page 576–577 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0549_PA576

9. Reue iſt nicht verdienſtlich

9. Reue iſt nicht verdienſtlich. Die Gnade hängt nicht von unſerer Reue ab, auch wenn wir uns zu Tode grämen. Was hat ein Kaufmann, der über ſeine Schulden erſchrickt, verdient? L. W. 57, 543. a. Unſere Reue macht die Tat nicht wieder gut. Mit ſeiner Reue bringt der Menſch keine Bezahlung dar, ſowenig wie mit ſelbſterwählten Werten. Wie die Reue des Mörders nicht das Leben ſeines Tofers zurückbringen kann, ſo macht auch die Reue die Tat nicht ungeſchehen, obwohl der Menſch das wünſchte. Durch Reue können wir Gott nicht verſöhnen, die Schuld nicht abwaſchen. Ma. 31, 231. b. Die Reue iſtenicht Urſache der Vergebung. Unter Menſchen kommt das vor, daß der Vater ſeinem Sohne verzeiht, wenn er ein renmütiges Ge— ſtändnis ablegt, aber Gott wird nicht dadurch boſtimmt. c. Die Reue kommt bei der Rechtfertigungnichtin Betracht. Wie kann man die Reue, die aus dem Geſetz kommt, verbinden mit der Rechtforti⸗ zung, welche ohne des Geiebes Werk geſchieht? Wer durch Reue ſelig werden will, will durchs Geſetz ſelig wer⸗ den. Gal. 3. 11. (Throl. 8. 222.) — Die rechtier⸗ ngende Kraft ninnnt der Elaube nicht aus der Reue. Kont. 170, 4. L. W. 52, 2.13. 241. d. Von unſerer Reue hängt auch die Kraft der Ab— ſolution und der Sakramente nicht ab. Wir jollen den Troſt der Abſolution nicht auf die Reue gründen. Wenn wir vor dem Abendmahl die Frage ſtellen: ob ihr enre Sünden herzlich berenr? ſo hat dieſe Frage einen ganz: andern Zweck. Wir wollen die Perle nicht vor die Säue werfen. Jo. 80, 90. e. Reue iſt nicht nötig zur Seligkeit, ebenſowenig wie gute Werke. Durch Reue kommt der Menſch keinen Schritt näher zu Gott. Anm. a. Warum kann Reue nicht verdienſtlich ſen! 1. Weil ſie nicht einmal ein gutes Werk, ſondern en Leiden iſt, 2. weil ſie unvollkommen iſt. Käme eauf unſere Reue an, ſo würde jeder zum Teufel fahrn Anm. b. Wer die Reue zu einem verdienſtlichen Wert macht, macht aus dem Geſetz eine Gnadenbotſchaft (Vermiſchung von Geſetz und Evangelium) und leugnet das vollkommene Verdienſt Chriſti. Anm. c. Käme es auf Verdienſt an, ſo hätten Luut wie Judas und Kain das größte Verdienſt. Die Reu über begangene Sünden iſt gewöhnlich größer bei de nen, welche durch Verzweiflung in die Verdammnis ſiüt— zen, als bei den Auserwählten, die heilſame Buße uun. Antitheſe: 1. Papiſten. Die Reue iſt ein vom Sin— der freiwillig gewirtter, verdienſtlicher Schmerz, ud zwar hängt die Gnade von der Größe der Reue cd. Konk. 172, 10. Die Kraft der Gnadenmittel hängt vn der Reue ab. R. Pi. Kat. 3 Band 2, 39. Abſoluton 94. Damit ſchwindet alle Gewißheit der Vergebung 2. Sektenleute reden oft ſo: Wenn der Menſch ic ſeine Sünden nur leid ſein laſſe, werde Gott ihn ſthen ſelig machen. ‚ 3. Cruciger und Melanchthon nannten die Reue „causa sine qua non“ der Rechtfertigung. Die Rn ſei nötig zur Rechtfertigung. Dagegen trat Cordatis auf

  • L. W. 57, 543
  • Ma. 31, 231
  • L. W. 52, 2
  • L. W. 52, 2.13
  • L. W. 52, 2.13. 241
  • Jo. 80, 90
  • Neb. 82, 13 margin
  • Süd. 88, 35 margin
  • Can. 98, 68 margin
  • Jo. 80, 91 margin
  • Can. 98, 68 margin
  • Can. 98, 68. 69 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 1041 margin
  • Ges. u. Ev. 1, 6 margin
  • L. W. 52, 212 margin
  • Theol. 12, 3 margin
  • Jo. 80, 90 margin
  • Theol. 8, 218 margin
  • Konk. 172
  • Konk. 172, 10
  • R. Pi. Kat. 3
  • Ges. u. Ev. 2, 239 margin
  • Wis. Syn. 80, 49 margin
  • Ges. u. Ev. 2, 239 margin
  • Günth. 221 margin
  • L. W. 52, 243 margin
  • L. W. 52, 243. 244 margin
  • Fick 44 margin
  • Fick 44. 45 margin
  • Neb. 82, 13 margin
  • Jo 80, 89 margin
  • Ma. 3, 45 margin
  • Jo. 80, 89 margin
  • Theol. 11, 203 margin
  • Theol. 11, 203. 205 margin
  • Theol. 11, 203. 205. 207 margin
  • Theol. 11, 203. 205. 207. 194 margin
  • L. W. 54, 12 margin
  • L. W. 54, 12. 15 margin

vol c, printed page 577–578 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0550_PA577

10. Die Reue Gottes

10. Die Reue Gottes. Wenn von Gott geſagt win: (s reute ihn, 3. B. 1 Moſ. 6, 6. 7. 1 Sam. 15, l. Pf. 106, 45. Jonas 3, 10. 9. u. ſ. w., ſo ist dre nit eine Bewegung des Gemüts, kein Leiden, kein Ihnit teine Korrettur des Urteils. Gott iſt nicht ein ach daß er lüge, noch ein Menſchenkind, daß ihn etwas 6 reue. 4 Moſ. 23, 19. Kommt ein Menſch, muiht ud einen Entſchluß gefaßt hat, zur beſſeren Gulee führt ſeinen Entſchluß nicht aus, ſo ſagt man (h reut ihn. So verſteht man unter Reue E+νπ popathiſch geredet) eine Anderung ſeines Handelne. Anm. a. Gott ändert dabei ſeinen Willen . Ofr hat ſchon von Ewigkeit alles bedacht. Aber die O barung ſeines Willens geſchieht ſtufenweiſe. nar, K. Anm. b. Wird uns dabei noch nicht alles weln ſonders wenn man 1 Moſ. 6, 6 im Auge hat, * wir uns an die Regel halten, ſolche Fragen, 0 W0. an den Tron der göttlichen Majeſtät hinziehen, wie mne il ti· omiletik. 55 göttliche Traurigkeit. a. Wie ſie beſchaffen, b. wi n Menſchen ſei. — Ma. 3, 45. „ Unterſchied zwiſchen der göttlichen und mn .N. Traurigkeit. Verſchieden ſind a. die Urſachen, b. die Wirkungen. — a. What mourner 5 are they that mourn. comforted.Mag. 1, 72.

  • Ma. 3, 45
  • Mag. 1, 72

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