—
Reinigung. Wir Menſchen ſind unrein. Die Sünde iſt Schmutz, Ausſaz. — Auch die Chriſten bedürfen noch der täg— lichen Reinigung. Unſer Gottesdienſt iſt noch befleckt, an unſerm Chriſtentum hängt noch viel Unreinigkeit. Na. 5, 18. 23. 75. Anm. a. Wir tönnen uns nicht ſelbſt reinigen. Un— ſer natürliches Vermögen reicht nicht dazu. Es iſt nicht um oberflächliche Reinigung zu tun, die Sünde ſitzt tief. Erbſünde 714. Anm. b. Chriſtus iſt es, der uns reinigt. Hebr. 9, 14: Das Blut Chriſti reinigt unſer Gewiſſen. 1 Joh. 1. 7: Chriſti Blut macht uns rein von allen Sünden. Hebr. 1, 3: Chriſtus hat gemacht die Reinigung unſerer Sünden durch ſich ſelbſt. 10, 22: gewaſchen am Leibe mit reinem Waſſer. Anm. c. Die Reinigung geſchieht durch Wort und Satrament. Joh. 15, 3: rein um des Wortes willen. Vad der Wiodergeburt. Aum. d. Zu Jeſu müſſen wir darum kommen, wenn wir rein werden wollen von unſerm Ausſatz und ſprechen: Herr Jeſu, lieber Meiſter, erbarme dich unſer. — Wer nicht gereinigt wird, hat keinen Teil an Chriſto. Ma. 23. 73. Joh. 13, 8. Anm. e. Sind wir gereinigt, ſo ſollen wir 1. ihm von Herzen danken. Die hohe Gnade ver⸗ bindet uns zu gottgefälligen Opfern: 2. uns hüten, daß wir uns nicht wieder mit Sünden verunreinigen. Ein Leben in Sünden kann nicht ſtatthaben in der Gemeinſchaft mit Chriſto. Anm. f. Die Reinigung von Sünden wurde vorgebildet im alten Teſtament durch allerlei Waſchungen. Wer für unrein galt, mußte mit Reinigungswaſſer be⸗ fprengt werden. 4 Moſ. 19, 8. 17—2t. Auch die Wa⸗ ichung im Vorhof des Tempels war Vild der Reinigung von Sünden. Stockh. A. T. 107. 132. — Mariä Rei⸗ zigung Stöckh. N. T. 13. — Das Vorbild war eine be— tändige Predigt an das Volk: Wir ſind unrein und be⸗ dürfen der Reinigung. Homiletik. . I4. Sonntag nach Trin. — Die Heilung der zehn Aus- aigen ein Bild unſerer Reinigung von Sünden. a. Die Krankheit, von der wir geheilt werden müſſen, b. der einzige Urheber unſerer Heilung: Chriſtus, e. der 989 Dank, den wir ihm dafür ſchuldig ſind. — Ma. 9, Andere Dispoſitionen ſ. unter „Maria“; Mariä Rei— nigung.
- Ma. 23. 73
- Stöckh. N. T. 13
- Ma. 9, 282 margin
- Ma. 8, 48 margin
- Ma. 8, 48. 49 margin
- Ma. 8, 49 margin
- Ma. 8, 49. 50 margin
- Stöckh. A. T. 132 margin
- Ma. 11, 52 margin
- Ma. 11, 52. 53 margin
- Ma. 5, 58 margin
- Ma. 5, 58. 49 margin
- Ma. 5, 58. 49. 8, 50 margin
- Ma. 9, 282 margin
- Ma. 9, 282. 283 margin
- Ma. 9, 283 margin
- Ma. 9, 283. 11, 54 margin
- Ma. 8, 49 margin
- Neb. 1903, 66 margin
- Neb. 1903, 66. 67 margin
- Ma. 9, Andere Dispoſitio
vol c, printed page 569 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0543_PA569