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Reich Gottes.
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Collection › Eckhardt's Reallexikon › index › reichgottes
A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.
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4 entries under reichgottes.
Reich Gottes.
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1. Das Reich Gottes iſt ein dreifaches, das Machtreich Or. 90, 8. 9, das Gnadenreich und das Ehrenreich. Nur dan Gnadenreich oder derſchriſtlichen Kirche iſt hier die Rede. Anm. a. Die chriſtliche Kirche iſt ein Reich. Aum. b. Sie iſt nur ein Reich. Joh. 18, 36: Mein Reich. 1 Kor. 15, 24: das Reich. I. Die Gründung dieſes Reiches. Ur-zpvrünalich waren die Menſchen im Reiche Gottes, aber iie ſind nicht darin geblieben. So beſchloß Gott, das errüttete Verhältnis wieder herzuſtellen. Gleich nach dem Sündenfall erſcholl die Verheißung dieſes Reiches. Dann erichien der Sohn Gottes, das Reich wieder aufzurichten. Anm. a. Gegründet wurde dieſes Reich um der Zünde willen und im Gegenſatz zu des Teufels Reich. Anm. b. Der König dieſes Reiches iſt Chriſtus. Anm. c. In irdiſchen Reichen geht das Szepter vom Vater auf den Sohn. Chriſtus aber mußte ſein Reich erit ſelbſt gründen. Und wie? Nicht durch weltliche (ewalt, ſondern durch ſein Leiden und Sterben und die darauffolgende Predigt des Evangelii. b. Die Untertanendieſes Reiches ſind nur die wahrhaft Gläubigen. AUnm. a. Wie kommt man hinein in dies Reich? Nicht durch Geburt, wie in irdiſchen Reichen, ſondern durch Veränderung des Herzens, durch den Glauben. Kol. 1. 13: verſetzt in das Reich ſeines lieben Sohnes. — Chriſtus allein kann es bewirken, daß wir in ſein Reich kommen. Er muß die Menſchen in ſein Reich Immeln. Süd. 88, 17. Luth. 60, 146. Aum. b. Mer in dies Reich aufgenonnnen wird. wird geiſtlich lebendiga, von Gott geboren. Anm. e. Von Natur iſt kein Menſch in dieſem Reiche. „Amm. d. Alle Unalänbigen ſtehen außerhalb dieſes Reiches. Matth. 18, 3: Es ſei denn. daß ihr ench umlehret — ſo werdet ihr nicht ins Himmelreich köommen. Kor. 6. 9. 10: werden das Reich Gottes nicht ererben, auch wenn ſie noch ſo viel für die Kirche tun. Anm. e. Viele wollen Chriſtum nur als Brotkönig Voh. 6, 15 ohne Veränderung des Hordens. Anm. f. Die Untertanen dieſes Reiches haben große 1. Vürgerrechte. Schutz vor Feinden, freien Zu⸗ tritt zu Gott. Genuß aller Güter: 2. Bürgerpilichten. Sie mäſſen den Geietzen ge⸗ horchen. Abaaben entrichten, kömpien. Die Reſchaffenheit des Reiches Got s. Chriſti Reich iit nicht ein irdiſches, woltliches, ſon. dern ein geiſtliches Reich. Job. 16. 36: Mein Reich iſt Aaut — — Welt. Es iſt himmliſchen Urſprungs. Anm. a. Das Reich Gottes kommt nicht mit äde. lichen Gebärden. Es iſt inwendig in euch. Kol. 3. 3. Euer Leben iſt verborgen in Gott. Hön. Pred. 91.92 Anm. b. Weil Gottes Reich geiſtlich iſt, darum 1. ſind auch die Güter dieſes Reiches nur geit liche Güter, nicht Eſſen, Trinken, ſondern Frende. Friede u. ſ. w. Röm. 14, 17;
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2. wird dieſes Reich auch ganz anders gean und regiert, nämlich durchs Wort;
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3. gefällt Chriſto nichts, was vom natürliten Menſchen kommt. — Anm. c. Das gereicht uns zum Troſt, wenn wit ſe hen, daß es Gottloſen oft ſo wohl auf Erden geht m zur Warnung, daß wir uns nicht mit äußerlichem gi chengehen begnügen. ‚ Anm. d. Man hat ſchon oft Chriſti Reich zu einen Weltreich machen wollen. 1. Die jüdiſchen Hoffnungen vn d Aufrichtung eines weltlichen meſſianiſchen Rat Dieſe Meinungen hatten Phariſäer Lul. V. 2. (Stöckh. N. T. 210). die Jünger Ap. 1, 6, MarJoh. 2, 4: Meine Stunde iſt noch nicht getommen (Stöckh. N. T. 31. 32). 2. Die chiliaſtiſchen Hoffnungen die in das Reich der Träume gehören. Anm. e. In die Antitheſe gehören alle, die die Re⸗ zu einem weltlichen Reiche machen wollen, die Kitche ſtatt mit Gottes Wort mit andern Mitteln bauen. V Sakramente ex opere operato wirken laſſen mag. Syn. Frei. 82, 82. Anm. f. Chriſti Reich iſt ferner Luk. 1. 33: Feie 1. ein ewiges Reich. — 1·8 Königreichs wird kein Ende ſein. Dan. 7. 1 115, 13: Dein Reich iſt ein ewiges Reich. ne dere Reiche ſind untergegangen, dieſes Reich 2, 1—.. nicht überwältigt werden. 44. 45. Ma. 6. 142. 143.): n. Esire 2 ein Reich G90. 10: fein Let ſich über die ganze Welt. 96, 10 1 10 weit die Welt iſt. In dieſem Reiche ach Sonne nie unter. — Man braucht keine walen R. ſen zu machen, um in Chriſti Reich zu kommen — 3. ein Kreuzreich. Wer Lürnrann Reiches ſein will. mache ſich auf Niedrigkeit . Verachtung gefaßt. Er nehme ſein Kreus Hier gibt es Haß und Veriolaung, Anſera f Sünde. Tod und Teufel. Auch iſt die Z ‚ Gläubigen gering im Verhältnis zur großen M. der Ungkäubigen. Luk. 12, 32: kleine Herde; J ein Reich der Herrlichkeit. Der Kö⸗ nig iſt Gott ſelbſt, die Reichsgenoſſen ſind die Aus- erwählten. d. Die Güter dieſes Reiches ſind Friede, Freude, Vergebung, Schutz u. ſ. w. Gnade ſchließt alles andere in ſich. Unverdiente Güter, wahre, gewiſſe Güter. Der Tiſch iſt gedeckt. Walth. Ent. 284. e. Das Ende dieſes Reiches hier auf Erden. Endlich wird der Sohn das Reich dem Vater überantworten. Das heißt nicht, daß Chriſti Reich und Herr ⸗ö ſchaft dann aufhören wird, ſondern daß das Gnadenreich ſeinen Zweck erfüllt hat und Chriſtus ſich nicht mehr als Mittler zwiſchen Gott und Menſchen darſtellt. Dieſe Überantwortung des Reiches 1 Kor. 15, 24—28, iſt die Ofienbarung der Herrlichkeit Chriſti. 3. Das Reich Gottes ſollen a. alle Menſchen zu erlangen ſuchen. Matth. 6. 33: Trachtet am erſten nach dem Reiche Gottes. Hier ſoll jeder Bürgerrecht begehren. Hön. Pred. 91. Der himmliſche Beruf geht über den irdiſchen. S. Beruf 378. über dem Irdiſchen ſollen wir das Himmliche nicht vergeſſen. S. Güter d451. Anm. a. Das größte Hindernis für den Eingang in Reich iſt nicht die Sünde, ſondern die Selbſtgerechigkeit. Anm. b. Es gibt nur zwei Reiche. Wer nicht in Chriſti Reich iſt, gehört in des Teufels Reich: balle Chriſten bauen, fördernundausbreiten helfen. Wir ſollen dafür ſorgen, daß Chriſti Reich bis ans Ende der Welt getragen wird. Na. 6, 142. Wir dürfen die Hände nicht in den Schoß bun oder es beim Gebet bewenden laſſen: Dein Reich omme. Anm. a. Wir beſitzen in dieſem Lande Religionsfreiheit und dürfen unſere Religion ausbreiten. Wir haben die reine Lehre, ſollten wir nicht alle Kräfte anſtrengen? Hier ſollen alle helſen. wie beim Bau der Mauer Jeru— clems. Neh. 3. 1—19. Stöckh. A. T. 367—369. Eifer ür den alücklichen Fortgang des Reiches Chriſti auf Er— den iſt ein nötiges Kennzeichen ſeiner wahren Reichsgenoſſen. Walth. Bro. 2. Anm. b. Der Aufbau des Reiches Gottes beſteht nicht in Zunahme der Gemeindegliederzabl, der Lehranſtalten. Kirchen u. ſ. w., ſondern in Zunahme derer, die zum Glauben kommen. Anm. e. Die Ausbreitung des Reiches Gottes geſchieht 1. nicht durch Waffen, ſondern 2. durchs Wort des Cvangelii. Anm. d. Was ſoll uns zu dieſem Werk ermuntern? 1. Gott erwartet es von uns und lohnt es nz reichlich. ö N. 2. Daß Chriſtus ſein Reich durch uns Menn bauen will, iſt eine hohe Ehre. Er bedarf mer nicht. 3. Chriſtus hat ſein Blut vergoſſen, um diz Reich zu gründen. 4. Es iſt ein köſtliches Werk N. W. 70, 12, S höchſte Werk der Liebe Mich. 92, 30. Mener⸗ fiſcher! Ma. 19. 216. Ter. 1906. 7. Luth. 64, Anm. e. Es iſt Arbeit der Synode (S. Dak. M. 18), der Gemeinden und aller einzelnen Chriſten, mett Sen für Gottes Reich zu gewinnen. Arbeit für z en. Anm. f. Darum ſollen Chriſten ſich nicht bloß n einer Gemeinde zuſammentun, ſondern auch füt de Nachkommen ſorgen. Anm. g. Die Angelegenheiten des Reiches Gottes ſtl len uns höher ſlehen als perſönliche, häusliche, geſcteh— liche Angelegenheiten. Anm. h. Sollen wir unſere Leiber opfern Räm. B. 1, wie viel mehr von unſerm Vermögen! Velche Odin habon manche von den ſächſiſchen Einwanderern um deReiches Gottes willen gebracht! Jo. 190t, 35. Anm. i. Mammonsdienſt iſt ein großes Hindentz beim Vau des Reiches Gottes. Anm. k. Auch in Zeiten des Kampfes ſoll man in Eifer um das Reich Gottes nicht nachlaſsen. 4., Anm. I. Die große Ausbreitung des Reiches Ban tes iſt vorgebildet im Gleichnis vom Senfkorn und z ö weisſagt Jeſ. 60, 4—6. ö Anm. m. Die Ausbreitung des Chriſtentums in de erſten beiden Jahrhunderten Ma. 8, 265. Anwendung. Biſt du ein Bürger des Mits Gottes? Kannſt du ſprechen: Ich bin beide. dein M. arim und dein Bürger? Pſ. 309, 13. — Tuſt du dem Bürgerpflicht? Homiletik. 1. Sonntag des Advents. — Ev. Das Gnadenreich unſers Herrn Jeſu. a. Von dem König dieſes Reiches, — Ma. 4, 316. Was lehrt uns das heutige Evangelium über die Veſchaffenheit des Ritts Es iſt a. ein Reich der Niedrigkeit, b. der Herlihtit ede Gnade. — Ma. 32, 367. ö Eiſer für den glücklichen Fortgang des Reiches Chriſti ein nötiges Kennzrihn einer wahren Reichsgenoſſen. a. Worin ſolcher Eiſer beſtehe und wie er ſic gen ein ſo nötiges Kennzeichen der wahren Reichsgenoſſen ſi. — Sonntagnach Neujahr. — Ev. The nature oif Christ's kingdom. a. It is a kinsdom of the cross. l the hidden vower ofρf Cod unto salvation. Kueg. 4. &. Oeuli. — Eyv. Warum kann und muß ein jeder wiſſen, ob er im Reiche Chriſti oder im Räte des Teufels iſt? Weil a. beide Reiche kenntlich und offenbar ſind, b. niemand zugleich in beiden Reichen ſein kann, e. jeder zur Gewiſſenheit kommen kann und muß, ob er wahrhaft bekehrt iſt oder nicht. — Ma. 3, 83. Miſericordias Domini. — Ev. Die wahre Beſchaffenheit des Reiches Chriſti. a. Was Chriſtus in ſeinem Reiche ſei, b. wie Chriſtus ſein Reich regiert, c. wie gut es diejenigen haben, die in ſeinem Reiche unter ihm leben. — Walth. L. L. 311. Himmelfahrt — Epi. Die Art und Beſchaffenheit des Reiches Chriſti. Es iſt a. nicht ein welt— liches, ſondern ein geiſtliches, b. nicht ein begrenztes Reich, ſondern ein Reich, das ganze Welt geht, c. nicht ein zeitliches, ſondern ein ewiges Reich. — Ma. 33, 30. Die Himmelfahrt Chriſti, der Antritt ſeines herrlichen dreifachen Reiches: nämlich a. ſeines Machtreiches, b. Gnadenreiches. c. Ehrenreiches. — Ma. 8. 170. Von dem wichtigen Einfluß der Himmelfahrt Chriſti auf die Gründung und Erhaltung ſeines Reiches auf Erden. Durch Chriſti Himmelfahrt iſt es a. ein geiftlich⸗himmliſches, b. ein ſich über die ganze Welt erſtreckendes, e. ein durch nichts zu überwältigendes Reich geworden. — Ma. 6, 138. Von der Beſchaffenheit des Reiches unſeres auffahrenden Heilandes. Es iſt a. ein unſichtbares, geiſtliches, b. ein über die ganze Welt ſich erſtreckendes, c. ein bis zum jüngſten Tage dauerndes Reich. — Ma. 14, 156. Chriſti Einzug in das himmliſche Reich. a. Es iſt der König des Gnadenreiches hienieden, der dieſen Einzug hält. b. Das Ehrenreich droben iſt es, in das er ſeinen Einzug hält. — Ma. 16, 148. 2. Sonntagnach Trinitatis. Was ſoll uns locken, in das Reich Chriſti einzugehen? a. Die Herrlichkeit dieſes Reiches, b. der leichte und liebliche Eingang in dasſelbe. — Walth. Ent. 284. 5. Sonntag nach Trin. — Ev. Was ſoll uns bewegen, Gottes Reich mit unſerm irdiſchen Gut bauen und fördern zu helfen? a. Daß Gott es von uns erwartet, b. daß er es uns reichlich lohnt, e. daß wir dadurch Menſchenfiſcher werden. — Ma. 19, 216. 15. Sonntagnach Trin. — Ev. Von der Gewohnheit, das Trachten nach dem Reiche Gottes als eine Neben— ſache anzuſehen. Daß es a. zwar eine ſehr allgemeine, b. aber ſehr unſelige Ge— wohnheit ſei. — Walth. L. L. 547. Freiterte. Joh. 18, 33—38. — Mein Reich iſt nicht von dieſer Welt. Es iſt a. ein Reich der Wahrheit, b. ein Kreuzreich. — Stöckh. Paſſ. 1. 148. Matth. 21, 24—28. — Das größte Hindernis für den Eingang in das Reich Gottes. a. Welches dieſes Hindernis ſei, b. warum es das größte Hindernis ſei. — Quart. 6, 169. 1 Kor. 15, 24—28. — Die überantwortung des Reiches Chriſti an Gott und den Vater. a. Worin ſie beſteht, b. wann ſie geſchehen wird, e. von welchen Folgen ſie begleitet ſein wird. — Ma. 34, 10.
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