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Pfarrhaus. Paſtoren und Lehrern ein eigenes Wohnhaus zu lie— fern, iſt a. für unſere Gemeindeverhältniſſe gewöhnlich dringendes Bedürfnis; b. eine alte kirchliche Sitte; c. gehört zum täglichen Brot. Anm. a. Die Wohnung ſollte auch paſſend ſein, nicht zu weit von der Kirche, nicht ſchlechter und geringer als die anderer Leute. Min. Syn. 1902, 60. Anm. b. Der neuberufene Paſtor ſollte auch mit ge— ringem eigenem Haus zufrieden ſein, was immerhin beſſer iſt, als bei andern wohnen. Wie ging es J. G. 1767. Luth. 41, 37. Paul Gerhard? Luth. 3. 374. Anm. c. Da über kurz oder lang ein anderer Paſtor das Haus bewohnen wird, ſollten Paſtoren auf ihre eigentümlichen Wünſche nicht ſo viel Gewicht legen. Die verbauteſten Pfarrhäuſer ſind oft die, wo es ganz nach Vunſch des Paſtors gegangen iſt. Einwand. Des Menſchen Sohn hat nicht, wo er ſein Haupt hinlege. Matth. 8, 20. — Damit iſt nicht verboten, daß wir des Irdiſchen brauchen dürfen.
- Syn. 1902, 60
- Luth. 41, 37
- Luth. 3. 374
- Wis. 1907, 28 margin
- Wis. 1907, 25 margin
- Wis. 1907, 27 margin
- Wis. 1907, 27 margin
- Past. 62 margin
- Syn. 1902, 60 margin
- Wis. 1907, 25 margin
- Wis. 1907, 25. 26 margin
vol c, printed page 389 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0397_PA389