—
Einwand. Wurde nicht Abraham ſein Glaube ge— rechnet zur Gerechtigkeit? — Aber das heißt nicht, daß ſer ſich damit die Gerechtigkeit verdient habe.
c. Der Glaube rechtfertigt nur durch
ſein Objekt, das er ergreift: Chriſtum. Kont. 97,
- Mit. 1909, 27
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- Stöckh. Röm. 272
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- Stöckh. Röm. 272. 273
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- Geſ. u. Ev. 2,
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56.
Der Glaube iſt wie ein Ring, der einen wunderbaren Diamanten einfaßt
56. Der Glaube iſt wie ein Ring, der einen wunderbaren Diamanten einfaßt. Der Diamant iſt die Hauptſjache. Neb. 83, 48. Syn. 72, 65. — Das Eſſen macht
nicht ſatt, ſondern die Speiſe, die gegeſſen wird. Syn. 72. 66. Süd. 83, 61. Min. 1907, 23.
Anm. a. Durch den Glauben werden wir gerecht, iſt Netonumie. das Enthaltende für das Enthaltene.
V 16 3 C
Anm. b. Darum heißt es anſtatt „durch den Glau— ben“ mauchmal auch „durch Chriſtun“. Gal. 2. 17. Röm. 10, 4: wer an den glaubt. Joh 3, 16. 11, 25. Röm. 9. 33.
31. Antitheſe. Der Glaube wird zum Werk gemacht.
a. Papiſten ſchreiben dem Glauben eine gewiſſe Wür digteit zu, machen ihn zu einem verdienſtlichen Werk. b. Reformierte. Der Glaube rechtfertigt als Beſchaffenheit.
e. Scholaſtiker. Der Glaube iſt eine Qualität, welche die Liebe in ſich ſchließt.
d. Arminianer. Der Glaube kommt in der Rechtferti— gung als Werk, Tun, Gehoriam gegen Gottes Gebot in Vetracht.
e. Sozinianer, Unitarier. Glaube ein Akt der Selbſtübergabe an Gott. Campbelliten: nicht durch den Glauben, ſondern durch den Akt des Glaubens. Günth. 206. f. Rationaliſten. Glaube iſt die Annahme der herr— lichen Tugenden, die Chriſtus gepredigt hat.
9. Schwärmer. Glaube iſt eine Veränderung des Herzens, ein Ringen und Kämpfen.
h. Schleiermacher macht den Glauben zur Bedingung.
i. Die modernen Theologen. Elaube iſt ſittliche Tat,
Bedingung. die der Menſch erfüllen muß. Gehorſam, den
der Menſch leiſten muß. Or. 19001, 65. Der Glaube
iſt die gottwohlgefällige Geſinnung, und Gott nehme den
Anfang dieſer Geſetzeserfüllung ſür die Tat. Luth. 44,
1J. Glaube iſt ein Produkt der menſchlichen Kraft.
Walth. Geſ. u. Ev. 2, 257. 258. Kahnis: Der Glaube
iſt ein Tun unſeres „Ich“. Luth. 12. 123.
k. Synergiſten. Der Glaube iſt teilweiſes Menſchen⸗
werk. Im letzten Grunde beruht die Seligkeit auf der
Entſcheidung des Menſchen. Sie ſchieben die Werke in
den Glauben ſelbſt. Süd. 82. 41. Das intnitu fidei
wird ſynergiſtiſch ausgelegt. Or. 1904, 66.
l. Ohioiynode. Glaube iſt Bodingung und Urſache der
Rechtfertigung.
Anm. a. Viele ſehen den Glauben als ein Werk an.
- Neb. 83, 48
- Syn. 72, 65
- Syn. 72. 66
- Süd. 83, 61
- Min. 1907, 23
- Günth. 206
- Luth. 44,
1
- Ges. u. Ev. 2, 257
- Ges. u. Ev. 2, 258
- Luth. 12. 123
- Süd. 82. 41
- Or. 1904, 66
- Or. 1904, 66.
l
- Or. 1904, 66.
l. O
- Luth. 44, 67
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- Luth. 44, 67. 42, 130
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- Neb. 83, 48
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- Neb. 83, 48. 49
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- Jo. 1904. 16
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- Jo. 1904. 16. 17
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- Mit. 91, 31
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- Cal. 57, 10
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- L. W. 11, 211
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- L. W. 11, 211, 215
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- Luth. 13, 50
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- Wis. Syn. 80, 38
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- Baier 3, 267
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- L. W. 35, 214
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- Syn. 72, 6
margin
- W. 75, 37
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- Ma. 17, 290
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- Ma. 17, 290. 291
margin
- Jo. 1904, 16
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- Jo. 1904, 16. 17
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- Wis. Syn. 80, 38
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- Ges. u. Ev. 2, 127
margin
- Wis. Syn. 80, 36
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- Wis. Syn. 80, 36. 37
margin
- L. W. 36, 183
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- Baier 3, 270
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- O. 77, 29
margin
- Jo. 1903, 33
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- Jo. 1903, 33. 34
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- W. 75, 22
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- Jo. 1904, 19
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- Günth. 205
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- Süd. 83, 51
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- Süd. 83, 51. 52
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- Hön. Dog. 387
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- Ges. u. Ev. 2, 557–9
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- L. W. 36, 184
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- Syn. 72, 35
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- Or. 1904, 61
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- Mich. 85, 13
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- Cal. 97, 42
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- Mit. 94, 22
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- Mit. 94, 22. 23
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- Ma. 17
margin
- L. W. 35, 215
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- W. 77, 81
margin
- Süd. 82, 30
margin
- Or. 19001, 65. Der Glaub
- L. W. 36, Del. 93. 35. 2
- Neb. 83, gismus.
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