—
ſondere Wirken geſchieht da, wo Gott einmal einem Geſchöpfe mehr Kraft beilegt, als dem ordentlichen Laufe der Natur nach geſchieht. Richt. 16, 28: Die Wiedererlangung der Stärke Simſons. Sara im Alter gebärend. Solches beſondere Wirken verleiht Gott niemand zum Böſen.
2. Das allgemeine Wirken Gottes und das beſondere Wirken in den Chriſten. In den Chriſten wirkt Gott Wollen und Vollbringen, den neuen Gehorſam, und zwar durch beſondere Wir— kung. — Calvin führt auch das Böſe auf eine beſondere Wirkung Gottes zurück.
3. Gute Handlungen und böſe Handlungen. Von den guten heißt es: welche er zuvorbereitet hat Erb. 2, 10. Der in euch angefangen hat Phil. 1, 6. Gott wirkt Wollen. Phil. 2, 13. — So kann von böſen Handlungen nicht geredet werden.
1. Der Gegenſatz, wie die Schrift von Gott und wie ſie vom Teufel redet. 2 Tim. 2, 26: nach dem Willen des Teufels. Eph. 2, 2: Er hat ſein Verk in den Kindern des Unglaubens. — So redet die Schrift nicht von Gott in Bezug auf das Böſe.
5. Actiones civiliter et spiritualiter bonae. Die bürgerlich guten Handlungen in Unwiedergeborenen wirkt Gott vermöge ſeiner allgemeinen Welt regierung, die geiſtlich guten durch beſondere Wir— kung des Geiſtes. ‚
- Hüb. 45—47
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- Hüb. 84
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- Baier 1, 171
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- W. 73, 75
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- W. 73, 75. 76
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7.
—
7. Die Mitwirkung Gottes iſt ein Geheimnis, das wir
Sterblichen nicht zu erklären vermögen.
Anm. a. Wir ſollen auch nicht darüber grübeln. Man
verliert ſonſt leicht allen Halt und verzweifelt an allem
Denken. Wir ſollen uns halten an das Wort: Du, Herr,
biſt gerecht, und iſt kein Unrecht in ihm.
Anm. b. Dieſe Lehre zeigt *
1. die Schwere der Sünde. Der abtrünnige Sohn, der aus Erbarmen noch im Haus geduldet wird, benutzt eben dieſe Stellung, ſeinen Vater zu ſtürzen. Mit den herrlichen Gliedern, die er vom —ẽᷣ bekommen hat, ſtiftet er Empörung an gegen ihn; ‚
2. die große Langmut Gottes. Er unterſtütt die Glieder, die ihn auf das höchſte ſchänden, die Zunge. hu der ſie ihn läſtern, die Augen, die Ehebruch trei⸗
en.
Murren.
18¹
Murren.
Nurren wider Gott iſt Rebellion. Es läuft auf Got⸗
Neb. 95, 34. Min. 95,
keläſterung hinaus. Man iſt mit Gottes Führung und
24.
Regierung nicht zufrieden.
Anm. a. Gemurrt haben z. B.:
Ma. 30, 282. Min. 95,
1. das Volk Israel. 1 Kor. 10, 10. 4 Moſ.
24. Stöckh. A. T. 123.
11, 1—15. Pſ. 78, 41;
Stöckh. A. T. 125.
2. Mirjam;
3. die lohnſüchtigen Arbeiter. Matth. 20, 11;
Mag. 9, 18.
4. die Phariſäer, als Jeſus die Sünder annahm.
En b. Solches Murren iſt oft ſchon ſchwer beſtraft
Neb. 95, 34.
dvorden.
Anm. c. Daß die Welt murrt, darf uns nicht wun⸗
Neb. 95, 33. 35.
ern. Sie ſieht ſchwere Zeiten als ein Unrecht an, das
hnen zugefügt wird. Aber auch ein Chriſt kommt oft,
Ihne daß er es denkt und will, in das Murren hinein.
Anm. d. Chriſten ſollen auch in harten Zeiten nicht
Neb. 95, 33. 35. 36•
nurren, ſondern ſich vorhalten, daß auch ſchwere Zeiten
don Gott kommen.
Anm. e. Rechte Chriſten murren nicht über Gott,
Neb. 95, 35.
endern vielmehr über ihre Sünde und ſich ſelbſt.
Homiletik.
„ Mo. 11. 1—3. — Die ſchwere Sünde des Murrens
Ma. 30, 283.
eer Gottes wunderbare Führung. a. Es iſt eine Sün⸗
de die ſich leider häufig unter den Chriſten findet, b.
naber eine ſchwere Sünde und ruft Gottes Zorn auf
nsherab, e. auch für dieſe Sünde finden wir Vergebung
Eain bei Chriſto, unſerm Mittler.
Klagel. 3. 39. — Warum wir nicht über harte Zei⸗
Ma. 18, 332.
an, ſondern über unſere Sünden murren ſollen. a. Wa—
Zmden über harte Zeiten. b. Warum über unſere
Zünden.
- Mich. 95, 43
margin
- Mich. 95, 36
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- Mich. 95, 36. 37
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- Mich. 95, 38
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- Hüb. 52
margin
- Hüb. 53
margin
- W. 73. 77
margin
- W. 73. 77. 78
margin
- Neb. 95, 34
- Ma. 30, 282
- Min. 95,
1
- Stöckh. A. T. 123
- Stöckh. A. T. 123.
11
- Stöckh. A. T. 123.
11, 1—15
- Stöckh. A. T. 125
- Stöckh. A. T. 125.
2
- Mag. 9, 18
- Mag. 9, 18.
4
- Neb. 95, 34
- Neb. 95, 33
- Neb. 95, 33. 35
- Neb. 95, 33
- Neb. 95, 33. 35
- Neb. 95, 33. 35. 36
- Neb. 95, 35
- Ma. 30, 283
- Ma. 18, 332
- Min. 95,
keläſterung hin
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