A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation
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Sklaverei finds Sclaverei, Konkordienformel finds
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—
Von der Liebe zu Gott. a. Wie herrlich ſie ſei, b. wie wahre Chriſten zu der⸗
ſelben gekommen ſind, c. warum ſie ſich durch die Bruderliebe erweiſen müſſe. —
Na. 14, 184. 185.
Wie Johannes die Chriſten zur Liebe reizt. a. Er ſtellt ihnen zuerſt die höch⸗
ſien Liebeserfahrungen vor die Seele und dann b. fordert er ſie zur Liebe auf. —
Na. 14, 162.
Des Apoſtels Ermahnung, Gott zu lieben und in der Liebe zu bleiben. a.
Er führt uns zu Herzen, daß Gott uns geliebt hat und immerdar liebt, b. er zeigt
den ſeligen Zuſtand der beſtändigen Liebhaber Gottes. — Ma. 17, 186.
Die wahre Liebe iſt hoch zu preiſen. a. Sie iſt das Kennzeichen der Gemein-⸗
ſcaft Gottes, der die Liebe iſt, b. ſie gibt Freudigkeit und treibt die Furcht aus,
. ſie dient den Brüdern und in ihnen Gott. — Ma. 8, 177.
Wie Johannes die Chriſten zur Liebe gegen Gott reizt. Er zeigt ihnen a.
welch glückſelige Menſchen ſie geworden ſind durch Gottes Liebe, b. wie ſie ihre
Liebe zu Gott recht beweiſen können. — Ma. 30, 172.
Laßt uns Gott lieben. a. Was uns dazu bewegt, b. wie ſich dieſe Liebe zeigt.
— Ma. 30, 172.
Three excellencies ofeatrue christian love. a. It has communion with God,
d. casts out fear, c. prompts to brotherly affection.—Kueg. 3, 12.
18. Sonntag nach Trin. — Ev.
Loving God the first and great commandment. a. The excellency of this
0ve, b. the reason for this love, c. the manner and form of this love-lag.
3,. 150.
Freiterte.
Pf. 73, 25. 26. — Der wahre Liebhaber des Herrn. a. Nach ſeiner Herzens⸗
überzeugung, b. nach ſeiner ſeligen Erfahrung. — Ma. 5, 274.
Luk. 7, 36—50. — Die Früchte der Liebe gegen Gott. a. Was für Früchte der Liebe wir Gott ſchüldig ſind, b. warum ſich dieſe Früchte ſo ſpärlich finden, c. wie wir dazu tüchtig gemacht werden, unſerm Gott die Früchte der Liebe zu bringen. — Ma. 34, 49.
5
Joh. 14, 21. — Die Liebe zum Heiland das ſchönſte Band chriſtlicher Ehe— lente. a. Das geſegnetſte, b. das dauerhafteſte. — Ma. 3, 10.
Joh. 15, 9. — Bleibet in meiner Liebe. Ein Wort a. der Beſchämung, b. des Troſtes, c. heilſamer Reizung. — Ma. 10, 143.
Joh. 15, 9. — Das Bleiben in der Liebe Chriſti der beſte Grund eines chriſtlichen Eheſtandes. Es gibt a. das wahre Seelenglück, b. die rechte eheliche Liebe. — Ma. 5, 309.
Joh. 4, 19. — Liebt den, der vor Liebe brennt. a. Wie er vor Liebe brennr, b. wie er mit ſolcher ſeiner Liebe zur Gegenliebe reizt. — Ma. 11, 377.
Die erſte Liebe.
Offenb. 2, 4. 5. — Das Verlaſſen der erſten Liebe für eine chriſtliche Ge— meinde eine dringende Urſache Buße zu tun. a. Worin beſteht das Verlaſſen der eriten Liebe? b. Warum iſt es nötig, über dieſe Sünde ernſtlich Buße zu tun? — Na. 8, 56. 57.
Die traurige Wahrheit, daß auch unſere Gemeinde die erſte Liebe verlaſſen lat. a. Beweis davon aus den gegenwärtigen Zuſtänden der Gemeinde, b. der einzige Rat dagegen aus dem Munde Chriſti. — Walth. Kas. 128.
Die erſte Liebe. a. Was ſie ſei, b. wie ſie bewahrt wird, c. wie ſie verlaſſen wird. — Luth. 45, 9.
- Ka. 14, 184
- Ka. 14, 185
- Ka. 14, 162
- Ma. 17, 186
- Ma. 8, 177
- Ma. 30, 172
- Ma. 30, 172
- Kueg. 3, 12
- Kueg. 3, 12.
18
- Ma. 5, 274
- Ma. 34, 49
- Ma. 34, 49.
5
- Ma. 3, 10
- Ma. 10, 143
- Ma. 5, 309
- Ma. 11, 377
- Walth. Kas. 128
- Luth. 45, 9
vol c, printed page
1 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0008_PA1
—
Abriß.
Vas iſt Liebe zu Gott? § 1. Warum ſollen wir Gott lieben? 8 2. Wie ſollen rir Gott lieben? § 3. Was ſtreitet gegen dieſe Liebe? § 4. Wie ſoll ſich die Liebe agen Gott beweiſen? § 5. Die Liebe zu Gott muß die Triebfeder ſein bei allem, vas wir tun. 8 6. Wie kommt man zu ſolcher Liebe §S 7. Die erſte Liebe. § 8§. awendungen. § 9.
Liebe zu Gott.
1. Liebe zu Gott iſt völlige Hingabe des Herzens an
3
Gott. Gott lieben heißt, mit dem Herzen an Gott hangen. *—
Anm. Völlige Liebe treibt die Furcht aus. 1 Joh.
4., 16.
5,
ö ‚
- Ma. 24, 70
margin
- Brun 59
margin
- Mezg. 17
margin
- Mezg. 17. 18
margin
- Kueg. 3, 18
margin
- R. Pi. Epi. 327
margin
- Ma. 5, 190
margin
- Ma. 5, 190. 30, 166
margin
- Ma. 5, 190. 30, 166. 14, 164
margin
- Mag. 88
margin
- Loch. Epi. 507
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 26
margin
vol b, printed page
995–996 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0625_SL2-PA995
2.
—
2. Warum ſollen wir Gott lieben? Wir ſollen ihn
lieben, weil er
a. es geboten hat. Als unſer Schöpfer und
Herr kann Gott nichts anders bei uns ſuchen, als Liebe zu ihm. Mich. 6, S.
Anm. a. Iſt es nicht zum. Erbarmen, daß Gott die
Liebe erſt ſordern muß?
Anm. b. Die Liebe zu Gott iſt das größte Gebot. Matth. 22, 38
b. uns mit ſo viel Wohltaten überſchültet hat. Verpflichten dieſe nicht zur Gegenliebe?
Anm. Wie gnädig iſt Gott, daß er auch ſeinen Geboten noch eine Verheißung anhängt. „Darum ſollen wir ihn auch lieben und vertrauen;“
c. uns erlöſt hat. Sollten wir den nicht lieben, der für uns in den Tod gegangen iſt? 1 Kor. 16, 22: So jemand den Herrn Jeſum Chriſtum nicht lieb hat,
der ſei Anathema.
Anm. a. Laßt uns ihn wieder lieben, hat er es nicht
um uns verdient, gibt er uns nicht alles Nötige für Leib und Seele, für Zeit und Ewigkeit?
Anm. b. Der Grund, warum wir ihn lieben ſollen,
iſt nicht, um von ihm Gaben zu empfangen. Wir ſol⸗
len ihn lieben um ſein ſelbſt willen.
Anm. c. Wohl dem, der in der Liebe Gottes ſteht!
Lied 257. 1. 258, 8—12.
1. Wer mich liebet, der wird von meinem Vater
geliebet werden. Joh. 14. 21.
2. Er hat Frendigkeit am Tage des Gerichts.
1 Joh. 4., 17.
Anm. d. Chriſtum lieb haben, iſt beſſer, denn alles
Wiſſen. Lied 90, 1.
Wir ſollen ihn lieben
- Lied 257
- Lied 257. 1
- Lied 257. 1. 258, 8—12
- Lied 257. 1. 258, 8—12.
1
- Lied 90, 1
- Cal. 97, 70—72
margin
- Loch. Epi. 500
margin
- Loch. Epi. 500. 50
margin
- Ma. 14, 165
margin
- Min. 1903, 34
margin
- Min. 1903, 34. 35
margin
- Kueg. 1, 82
margin
- Ma. 10, 146
margin
- Or. 1904, 34
margin
- Ma. 14, 164
margin
- Ma. 14, 164. 165
margin
- Ma. 14, 164. 165. 30, 168
margin
- Ma. 14, 164. 165. 30, 168. 33, 116
margin
- Dall 35
margin
- Ma. 3. 41
margin
- R. Pi. Epi. 325
margin
- R. Pi. Epi. 325. 326
margin
- Walth. Epi. 283
margin
- Ma. 7, 196
margin
- Ma. 7, 196. 198
margin
vol b, printed page
996 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0626_SL2-PA996
3.
—
3. Wie ſollen wir ihn lieben?
Pi. Lat. 1, 54. Schmidt über alle Dinge. Wir ſollen ihn als unſer höchſtes Gut
erkennen.
Schulbl. 36. 72. 73.
Anm. a. Wir ſollen ihn lieben von ganzem Herzon,
von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Matth. 22,
37.
Anm. b. Etwas anderes mehr lieben iſt Abgötterei.
(Abgötterei 82:)
Anm. c. Solche vollkommene Liebe
1. hatten Adam und Eva im Paradies:
2. hat jetzt kein Menſch von Natur;
3. wird erſt im Himmel wieder zu finden ſein.
Lied 37, 5. 7.
Anm. d. Wohl redet die Schrift von völliger Liebe Joh. J, 18, aber in Bezug auf Qualität, nicht Quanntät.
Anm. e. Wie kann Gott ſolche Liebe ſordern, da wir i nicht leiſten können? — Hat ein Gläubiger nicht das hacht, ſein jchuldiges Geld zu fordern?
Anm. f. Auch der Teufel fordert Liebe. Er ſtellt ſich, als wäre er mit der Hälfte der Herzens zufrieden. Er weiß, dann hat er die andere Hälfte auch.
- Schulbl. 36. 72
- Schulbl. 36. 72. 73
- Dall. 32
margin
- Ma. 21. 70
margin
- Mezg. 17
margin
- Mezg. 17. 18
margin
- Ma. 7. 260
margin
- Ma. 7. 260. 19
margin
- Ma. 7. 260. 19. 291
margin
- Ma. 7. 260. 19. 291. 292
margin
- Cal. 97, 70
margin
- Süd. 88, 10
margin
- Lied 37, 5
- Lied 37, 5. 7
- Walth. Epi. 280
margin
- Walth. Epi. 280. 281
margin
- Kueg. 3, 17
margin
- Kueg. 3, 18
margin
- Min. 83, 55
margin
- Kueg. 3, 17
margin
- Kueg. 3, 18
margin
- Min. 83, 58
margin
vol b, printed page
996–997 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0626_SL2-PA996
4.
—
4. Gegen dieſe Liebe ſtreitet
a. Liebe zu irdiſchen Gütern. Wer das Herz an das Irdiſche hängt, kann keine wahre Liebe zu Gott haben. Riemand kann zween Herren dienen. Dahin gehören
1. Geizige Eph. 5, 5. Theol. 2, 297;
2. Bauchdiener Phil. 3, 19. Theol. 2, 298:
3. Modediener. Mancher bleibt aus der Kirche
heim, weil die Kleider nicht gut genug ſind:
b. Liebe zur Welt 1 Joh. 2, 15;
cübertriebene Liebe zu Kindern, Eltern und Freunden. Wie oft tun Männer um ihrer Frauen willen, Eltern um ihrer Kinder willen Dinge, die Gott verboten hat! Matth. 10, 37. Wer Vater oder Mutter mehr liebt u. ſ. w. Theol. 2, 295. Ma. 7, 247.
Anm. über Affenliebe zu den Kindern Ka. 190t, 26. Luth. 16, 41;
d. fündliche Liebe zu Hunden. Was wird manchmal an ſie gewendet! Luth. 62, 290. 291:
Zelbſtliebe und die angeborene Feindſchaft wider Vott.
- Theol. 2, 297
- Theol. 2, 297;
2
- Theol. 2, 298
- Theol. 2, 295
- Ma. 7, 247
- Luth. 16, 41
- Luth. 62, 290
- Luth. 62, 290. 291
- Ma. 8, 154
margin
- Ma. 8, 154. 155
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 21
margin
- Dall. 20
margin
- Schulbl. 36, 7
margin
- Walth. Epi. 456
margin
- Ma. 17, 182
margin
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 21
margin
- Dall. 25
margin
- Dall. 25. 26
margin
- Min. 83, 60
margin
- Dall. 37
margin
- Dall. 37. 38
margin
- Dall. 37. 38. 22
margin
- Ma. 21, 81
margin
- Dall. 16
margin
- Dall. 16. 17
margin
- Min. 83, 60
margin
- Schulbl 36, 6
margin
- Min. 83, 60
margin
- Dall. 32
margin
vol b, printed page
997 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0627_SL2-PA997
5.
—
5. Wie ſoll ſich die Liebe gegen Gott beweiſen?
Sie ioll ſich zeigen darin, daß man
aherzliches Verlangen und Sehnſucht nach ihm hat. Pſ. 42. 2. 3: Wie der Hirſch u. ſ. w.
AUnm. a. Das iſt die Art der Liebe, daß ſie dem Ge— liebten anhängt, am liebſten immer mit ihm verkehren möchte, in Gedanken, Worten und Werken mit ihm um— geht. Beiſpiele: Der Trunkenbold und ſein Getränk, der Geizhals und ſein Geld, Braut und Bräutigam.
Anm. b. Wahre Liebe ſpricht: Wenn ich nur dich babe. Pf. 73, 25. Lied 271, 1: ‚
bſeine Gebote hält. Joh. 14. 23: Wer mich liebet, der wird mein Wort halten. Vers 15. Man kann unmöglich den lieben, deſſen Willen man nicht tut. Walth. Epi. 285.
Anm. a. Abraham war im Gehorſam gegen Gottes Hebot bereit, ſeinen Sohn zu opfern.
Anm. b. Die Liebe zu Gott zeigt ſich beſonders in Erfüllung der drei erſten Gebote:
ö c. um Gottes willen auch den Rächſten
liebt. Wer Gott liebt, muß auch die Vrüder lieben.
Gott lieben und die Vrüder haſſen, iſt ein Widerſpruch.
Darum iſt die Liebe zu den Brüdern ein Kennzeichen der
Liebe zu Gott.
Anm. a. Hierfür haben wir
1. ein ausdrückliches Gebot: 1 Joh. 4, 21: Dies
Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebet.
daß der auch ſeinen Bruder liebe; Vers 11;
2. einen Schluß vom geringeren aufs größere.
Wer ſeinen Bruder nicht liebet, den er ſiehet, wie
lann er Gott lieben, den er nicht ſiehet?
Anm. b. So jemand ſpricht: Ich liebe Gott und haf⸗
ſet ſeinen Bruder, der iſt ein Lügner. 1 Joh. 4, 20.
Wie viele Menſchen behaupten ſteif und ſeſt, ſie lieben
Gott, aber wie handeln ſie gegen die Brüder!
Amn. c. Hat unſer Glaube nicht Liebe gewirkt, ſo
werden wir im Tode mit Schrecken ſehen, daß unſer
Glaube nichts als ein Traum war.
Aum. d. Wenn wir Gott über alle Dinge lieben,
wird dadurch das Band der Liebe zu unſerm Nächſten
nicht aufgelöſt, ſondern nur befeſtigt.
Anm. e. Wir können Gott nichts ſchenken. Was
wir aber unſerm Nächſten tun, will er anſehen, als ihm
getan.
Anm. f. Hier ſind etliche Stücke, darin ſich die Liebe
zu Gott beweiſt, die im obigen bereits eingeſchloſſen ſind:
daß man
Wort
1. Luſt und Freude an ihm und ſeinem
at;
Schu·
2. aus Liebe zu ſeinem Wort Kirchen und
len unterhält;
3. in innigem Gebetsverkehr mit Gott ſteht;
4. ihm lebt und dient, ſeinen Leib ihm zum Opfer
begibt:
5. in Kreuz und Trübſal nicht murrt und un⸗
zufrieden iſt mit Gottes Führung:
- Lied 271, 1
- Walth. Epi. 285
- Min. 83, 57
margin
- Brun 62
margin
- Walth. Epi. 279
margin
- Min. 94, 61
margin
- Ma. 16. 333
margin
- Ma. 16. 333. 334
margin
- Brun 60
margin
- Ma. 5. 274
margin
- Ma. 5. 274. 275
margin
- Theol. 2. 401
margin
- Brun 64
margin
- Min. 1903. 35
margin
- Min. 1903. 35. 8
margin
- Ma. 21. 71
margin
- Kueg. 3, 20
margin
- Mezg. 18
margin
- Dall. 30
margin
- Dall. 30. 31
margin
- Ma. 21, 71
margin
- Ma. 8. 155
margin
- Ma. 8. 155. 156
margin
- Ma. 19, 293
margin
- Mag. 6, 18
margin
- W. 1904, 70
margin
- Kueg. 1, 82
margin
- Loch. Epi. 510
margin
- Loch. Epi. 509
margin
- Walth. Epi. 284
margin
- Mag. 5, 85
margin
- Mag. 5, 85. 19
margin
- Mag. 5, 85. 19. 20
margin
- Ma. 30, 169
margin
- Ma. 8, 178
margin
- Walth. Epi. 283
margin
- Dall. 33
margin
- Dall. 33. 34
margin
- Ma. 14, 165
margin
- Ma. 14, 165. 166
margin
- Brun. 60
margin
- Brun. 60. 61
margin
- Jo. 82, 65
margin
- Süd. 88, 49
margin
- Can. 1900, 37
margin
- Can. 1900, 37. 38
margin
- Dall. 38
margin
- Dall. 38. 39
margin
- Min. 83, 57
margin
- Walth. Epi. Epi. 328. 28
vol b, printed page
997–998 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0627_SL2-PA997
6.
—
6. ſein Herz reinigt von mutwilligen Sünden.
Liebe zu Gott iſt z. B. ein kräftiges Mittel zu ei—
nem keuſchen Leben; Min. 91, 61: ‚
- Min. 91, 61
- Walth. Epi. 279
margin
vol b, printed page
998 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0007_SL2-PA998
7.
ſich losreißt von allem Irdiſchen
7. ſich losreißt von allem Irdiſchen. Wo die
Liebe zu Gott einzieht, zieht die Liebe zur Eitel⸗
keit dieſer Welt hinaus:
- Brun 63
margin
- Bro. 153
margin
vol b, printed page
998 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0007_SL2-PA998
8.
—
8. ſeine Liebe beweiſt in guten Werken;
vol b, printed page
998 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0007_SL2-PA998
9.
—
9. ſeinen Glauben bekennt vor den Menſchen:
- O. 88, 26
margin
- O. 88, 26. 27
margin
vol b, printed page
998 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0007_SL2-PA998
10.
—
10. eifrig in Miſſionsarbeit iſt.
6. Die Liebe zu Gott muß die Triebfeder ſein bei al⸗
lem, was wir tun.
a. Alle Tugenden. z. B. Gehorſam gegen Gott. Dank⸗
barkeit. Geduld n. ſ. w. müſſen von Liebe zu Gott durch⸗
drungen ſein.
b. Alle Gaben für kirchliche Zwecke müſſen aus Liebe
zu Gott fließen.
Anm. a. „Wir ſollen Gott fürchten und lieben“, das
joll die Quelle der Erfüllung aller Gebote ſein.
Anm. b. Wäre es nicht armſelig, wenn Gott nur
olche Kreaturen zuwege gebracht hätte, die gezwungen
und gedrungen, mit kaltem Herzen den Geſetzen äußer⸗
lich nachkommen?
Anm. e. Mit natürlicher Liebe iſt es im Reich Got— tes nicht getan. Die Flamme der Begeiſterung ſinkt bald in ſich zuſammen.
7. Wie kommt man zu ſolcher Liebe?
a. Nicht aus ſich ſelbſt. Man kann die Feind— ſchaft wider Gott nicht aus dem Herzen reißen und in Freundichaft verwandeln. Man kann die Liebe nicht be— ſtellen oder ſich anpaſſen laſſen wie einen Rock.
b. Allein durch Gottes Gnade.
Gott allein kann ſie in uns neu ſchaffen. Gott iſt die Liebe.
Amn. a. Die Liebe zu Gott fließt aus der Liebe Gottes gegen uns. Dieſe Liebe Gottes müſſen wir durch den Glauben erkennen.
Anm. b. Es iſt unmöglich, dem Feuer der Liebe Got— tes in Chriſto zu nahen, ohne von derſelben in brünſtiger Gegenliebe ergriffen zu werden.
Anm. c. Iſt dein Herz kalt wie ein Eiszapfen, dann laß es von dem Feuer der Liebe Gottes zerſchmelzen.
Anm. d. Erſt wenn ein Menſch geiſtlich lebendig ge— worden iſt und die Vergebung im Glauben ergriffen hat, kann er Gott lieben.
Anm. e. Die Liebe zu Gott kommt aus dem Evangeliun. Aus dem Geſetz kommt nur Furcht.
Anm. f. Lies die Paſſionspredigt mit gläubigem — und die Liebe wird zur hellen Flamme entzün⸗
8. Die erſte Liebe.
a. Die Zeit der erſten Liebe iſt eine herrliche, ſelige Zeit. Die erſten Chriſtengemeinden, die Zeit der Reformation, die Anfangszeit in unſerer Synode.
Anm. a. Zu keiner Zeit hat man mehr Verlangen nach Gottes Wort, als wenn es teuer iſt.
Anm. b. An einer Gemeinde, wo das Feuer der erſten Liebe glüht, hat Gott ſein Wohlgefallen.
Anm. c. Wenn jemand nie in ſeinem Leben die Zeit der erſten Liebe erfahren hat, deſſen Glaube wird ſchwerlich der rechte ſein.
Anm. d. Die erſte Liebe hat manche Vorzüge, ſie iſt Ift ſehr jeurig, aber ſie hat auch ihre Mängel und Ge—
techen. Petrus: Wenn ich auch mit dir ſterben müßte. Die erſte Liebe hält andere Menſchen, die weniger Liebe beſtzen, leicht für unbekehrt.
b. Die erſte Liebe kann verlaſſen werden. Off. 2. 4. Das iſt kein geringer Vorwurf. Ge— denke, wovon du gefallen biſt.
Anm. a. Dieſer Abfall geſchieht ſo nach und nach. Ganz allmählich beginnt das Feuer zu verlöſchen.
Anm. b. In dem Maße wie die Liebe abnimmt,
nimmt die Eigenliebe zu, und alle chriſtlichen Werke ge. raten zum Stillſtand.
Anm. c. Beiſpiele. Die Gemeinden in Galatien. Ka. 1900, 16. 17. Unſere Synode. Wie ganz anders ſah es in früheren Zeiten aus als jetzt! Il. 97, 57. Wie ſteht es in unſerer Gemeinde? Walth. Kas. 129 bis 132.
c. Was iſt dann zu tun, wenn man die erſte Liebe verlaſſen hat? Der einzige Rat, daß wir umkeh— ren und wieder aufſtehen von dem Fall.
9. Anwendungen.
a. Röm. 1, 5: Die Liebe Gottes iſt ausgegoſſen in unſer Herz. Gott hat uns gegeben den Geiſt der Liebe. Lied 141. 7. Es findet ſich noch Liebe zu Gott unter uns.
b. Prüfung. Wie ſteht es mit deiner Liebe zu Gott? Keiner wird ſagen, er haſſe Gott. Aber viele täuſchen ſich doch. Müſſen wir nicht auch viel klagen,
daß es an der Liebe fehlt?
Anm. a. Wer iſt unter uns, der Chriſtum vollkom— men geliebt hätte? Wie wenig haben wir uns über ihn gefreut! Gereicht dir das zur Beſchämung? Lied 257, 2: Dies iſt mein Schmerz u. ſ. w.
Anm. b. Denke niemand, daß er das Gebot der Liebe erfüllt habe. Iſt nicht jede Sünde, die wir noch tun, ein Zeugnis, daß wir Gott nicht völlig geliebt haben? Heißt das Gott lieben, wenn man mit ſeinen Führungen unzufrieden iſt?
Anm. e. Sehen wir bei allen unſern Werken, ob Chriſtus der eine iſt, den wir lieben?
Anm. d. Erſt im Kreuz wird es recht offenbar, wie es mit unſerer Liebe zu Gott ſteht.
c. Troſt. Er hat uns noch nicht verſtoßen. Noch immer iſt des Vergebens nicht zu viel.
d. Strebet nach der Liebe. Laßt uns dem Ziele der Vollkommenheit immer mehr nachjagen. Lied 257, 6. Laßt uns Gott fleißig um wahre Liebe bitten, Lied 269, 6. Gebet um Liebe Min, 83, 60. ‚
Anm. a. Die Stärke der Liebe kann wachſen und zu— nehmen.
Anm. b. Die Liebe wird goſtärkt durch fleißiges Be— trachten des Wortes (Hausgottesdienſt) und durch das heilige Abendmahl. (Abendmahl 17.)
Einwand. Sollte die Liebe ſo nötig ſein, da doch al. lein der Glanbe gerecht macht? Vergeblich rühmt ſich der des Glaubens, der die Liebe zu Gott nicht in ſeinem
Herzen hat.
Homiletik.
Sonntag nach Trin. — Epi.
Von der Liebe zu Gott. a. Ihr göttlicher Urſprung, b. ihre ſelige Wirkung—
c. ihr untrügliches Kennzeichen. — Lochn. Epi. 50t.
a. Wie ſie in unſer Her; kommt, b. wie notwendig ſie ſei,
miiſſe. — Walth. Epi. 280.
- Ma. 20, 275
margin
- Hön. Ent. 337
margin
- Theol. 3. 148
margin
- Cal. 97, 72
margin
- Cal. 97, 72. 73
margin
- Min. 85, 17
margin
- Min. 85, 17. 18
margin
- Bro. 152
margin
- Can. 98, 74
margin
- Can. 98, 74. 75
margin
- Walth. Epi. 281
margin
- Ma. 14, 185
margin
- Ma. 14, 185. 2, 181
margin
- Hön. Ent. 337
margin
- Loch. Epi. 504
margin
- Loch. Epi. 504. 505
margin
- Walth. Epi. 281
margin
- Kueg. 3, 16
margin
- W. 1904, 66
margin
- Min. 91, 61
margin
- Freik. 1904, 34
margin
- Jo. 94, 17
margin
- Jo. 94, 17. 18
margin
- Walth. Kas. 126
margin
- Walth. Kas. 126. 127
margin
- Luth. 45, 9
margin
- Luth. 45, 9. 10
margin
- Schulbl. 2, 4
margin
- Schulbl. 2, 4. 5
margin
- Walth. Kas. 126
margin
- Walth. Kas. 126. 127
margin
- Jo. 94, 13
margin
- Luth. 45, 10
margin
- Luth. 45, 10
margin
- Ma. 8. 56
margin
- Ma. 8. 56. 57
margin
- Jo. 91, 16
margin
- Jo. 91, 16. 17
margin
- Luth. 15. 11
margin
- Jo. 91. 16
margin
- Jo. 91. 16. 17
margin
- Ka. 1900, 16
- Ka. 1900, 16. 17
- Il. 97, 57
- Walth. Kas. 129
- Lied 141
- Lied 141. 7
- Lied 257, 2
- Lied 257, 6
- Lied 269, 6
- Min, 83, 60
- Walth. Epi. 280
- Luth. 45, 12
margin
- Walth. Kas. 134
margin
- Walth. Kas. 134. 135
margin
- Luth. 49, 9
margin
- Wis. 94, 8
margin
- Wis. 94, 8. 9
margin
- Walth. Epi. 278
margin
- Ma. 16, 333
margin
- Ma. 16, 333. 334
margin
- Freik. 1904, 34
margin
- Ma. 10, 144
margin
- Ma. 16, 261
margin
- Jo. 94, 18
margin
- Ma. 8, 155
margin
- Ma. 10, 145
margin
- R. Pi. Epi. 325
margin
- Cal. 1900, 71
margin
- Walth. Epi. 282
margin
- Walth. Epi. 282. 1
margin
vol b, printed page
998–1000 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0007_SL2-PA998