—
Licht.
. Zinſternis bedeckt das Erdreich. Jeſ. 66, 2 Das
Voll, ſo im Finſtern wandelt u. ſ. w. Jeſ. 9, 2. Das
galt zur Zeit der Propheten, zur Zeit Chriſti, und auch
zu unſerer Zeit.
Unm. a. Von Natur erkennt der Menaſch weder ſei⸗
nen eigenen traurigen Zuſtand, noch Gott nach ſeinem
Beſen und Willen. 1 Kor. 2, 14: Der natürliche Menſch.
vernimmt nichts u. f. w. Eph. 5, 8: Ihr waret weiland
Zinſternis.
Unm. b. Die geiſtliche Finſternis, dle Finſternis im
Veritand und im Herzen des Menſchen iſt ſchlimmer, als
die ägyptiſche Finſternis. Man kann (ihriſtum nicht er⸗
lennen, den Weg zur Seligkeit nicht ſin den.
*
Talglichter Anm. c. Alle unſere eigenen Lichter ſind
Die Vernunft
und können die Welt nicht erleuchten.
wird in geiſtlichen Dingen zum Irrlicht.
- Ma. 8, 1
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- Ma. 8, 1. 2
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- Ma. 8, 1. 2. 34, 167
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- W. 1907, 7
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- Way 94
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- Il. 94, 13
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- Il. 94, 13. 14
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- Cal. 89, 17
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- Kueg. 2, 40
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2.
Ehriſtus iſt das Licht der Welt
2. Ehriſtus iſt das Licht der Welt. Joh. 8. 12. 12,
4½ Lied 21. 4. — Durch ihn wird alle Finſternis im
Herzen zerſtreut. In deinem Lichte ſohen wir das Licht.
»Way 93. 95. Can. 91, 23.
55.
Finſteruis
Anm. a. Licht iſt die Onelle des Lobens.
bedentet Tod. Das natürliche Licht.
Weil er
Aum. b. Warum iſt Chriſtus das Licht?
uns den Willen des Vaters verkündigt.
Aum. e. Er üſt nicht ein Licht, ſondern das Licht. Im Sonneninyſtem gibt es viele Sterne, aber bloß eine Sonne, ein Licht für die ganze Welt, für Europa ſowohl, wie Airika.
Anm. d. Wer dieſes Licht nicht hat, bleibt ein verlorener Menich bei aller ſeiner Weisheit.
. Gottes Wort iſt das Licht. 2 Petr. 1, 10: als auf ein Licht. Pi. 119, 105: ein Licht auf meinem Wege. 2 Kor. 4, 4: das helle Licht des Ebangelii.
Aum. a. Das iſt kein Widerſpruch mit dem Vorhergehenden. Chriſtus iſt das Licht, aber das Wort iſt der Träger des Lichtes. Wo iſt das Licht? Wo das Wort gebredigt wird.
Wort ein Licht iſt, kann die
Anm. b. Weil das
Schriſt nicht dunkel ſein.
Anm. e. Unſer Licht iſt nicht
1. Luther, Chemnitz u. ſ. w. Dieſe Männer ſind
uns liob, ſie haben vielen das Licht gebracht, aber
ſie haben nur das Licht reflektiert;
2. neue Offenbarung. Wir brauchen keine;
3. ſondern Gottes Wort allein.
- Lied 21. 4
- Way 93
- Way 93. 95
- Can. 91, 23
- Can. 91, 23.
55
- Pi. 119
- Pi. 119, 105
- Süd. 1900, 28
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- Can. 91, 22
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- Can. 91, 22. 23
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- Il. 97, 25
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- Ma. 8, 3
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- Süd. 1910, 21
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- Il. 97, 23
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- Il. 97, 25
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- Way 2
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- Cal. 91, 35
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- Il. 97, 26
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- Il. 97, 26
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- Il. 94, 13
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- Il. 94, 13. 97, 25
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- Il. 97, 26
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- Il. 91, 15
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- Way 91
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- Way 91. I
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- Way 91. I 94
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- Way 91. I 94, 15
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- Cal. 89. 47
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4.
Wir haben das Licht, eine herrliche Gottesgabe
4. Wir haben das Licht, eine herrliche Gottesgabe. Was für hochbegnadigte Menſchen ſind wir!
Anm. a. Es iſt kein neues Licht, ſondern hat ſchon den Vätern vor der Sintflut geleuchtet.
Anm. b. Nicht alle Kirchengemeinſchaften können ſa · gen, daß ſie das Licht in voller Klarheit und Reinheit haben. In Sekten iſt noch viel Finſternis.
Anm. c. Daß wir das helle Licht haben, iſt nicht das Reſultat unſerer Arbeit. Die Sonne iſt uns aufgegangen.
Anm. d. Das Licht hat auch ſeine Kraft bei uns bewieſen. Es iſt nicht bloß bei uns, ſondern in uns.
- Mit. 91, 9
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- Mit. 91, 9. 10
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- Il. 97, 26
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- Il. 97, 26
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- Il. 97, 26. 27
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- Mit. 91, 97
margin
- Mit. 91, 97, 10
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- Il. 97, 28
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- Il. 97, 42
margin
- Mit. 91, 10
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5.
Wie wir uns gegen das Licht verhalten ſollen
5. Wie wir uns gegen das Licht verhalten ſollen. Wir ſollen im Lichte wandeln. 1 Joh. 1, 7. Dazu gehört, daß wir
a. das Licht in unſere Herzen hineinleuchten laſſen. Mache dich auf, werde Licht, das heißt: Nimm Jeſum mit. bußfertigem, gläubigem Herzen auf.
Anm. a. Wohl leuchtet das Licht über alle Menſchen wie die Sonne, wer aber Türen und Fenſter ſeines Her
zens verſchließt, wird dennoch im Finſtern bleiben.
Anm. b. Das ſind die Kinder des Lichts, die an
Chriſtum glauben. Joh. 12, 36. Von ihnen heißt es:
Ihr ſeid das Licht der Welt. Matth. 5, 14.
Anm. c. Das Werk der Erleuchtung iſt Gottes Werk.
Wir haben das Licht nicht von uns ſelbſt, ſondern Gott
hat einen hellen Schein in unſere Herzen gegeben.
Anm. d. Es gibt große Lichter und kleine Lichter.
Wer iſt ein großes Licht? Wer großen, ſtarken Glau—
ben hat. Was für ein Licht biſt du? Große Lichter
brauchen viel Sl;
b. unſer Licht nicht untereinen Scheffel
ſtellen, ſondern leuchten laſſen. Matth. 5, 16. Wie
ſoll das geſchehen?
1. Durch Verkündigung des Evangeliums, Be⸗
kenntnis, Miſſion.
2. Durch unſern Wandel. Matth. 5, 16: daß ſie
eure guten Werke ſehen. Röm. 13, 12: laßt uns
ablegen die Werke der Finſternis. Wir ſollen ihm
nachfolgen Joh. 8, 12, uns nach dieſem Lichte rich—
ten Il. 97, 54. 55.
Anm. b. Wo ſollon wir unſer Licht leuchten laſſen?
Gerade da, wo das Licht iſt. Das wäre ein ſonderbares
Licht, das in der Ferne leuchtet, und den Hausgenoſſen,
die drum herumſitzen, kein Licht gibt.
Anm. b.
„Der Herr iſt mein Licht.“ das ſoll die Lo⸗
ſung ſein für
Paſtor und Gemeinde.
Anm. e.
Je mehr Lichter in einer Gemeinde zuſam—
menkommen, deſto heller und beſſer iſt es.
Anm. d. Je heller das Licht, ſo uns ſcheint, deſto
dunkler aber auch die Schatten, die unſere Sünden und
Gebrechen worfen:
c. bei dem Lichte bleiben und zuſehen, daß
uir es nicht verlieren und durch Undank verſcherzen. Wir
bleiben im Glauben, bei ſeinem Wort, in ſeiner
Liebe.
Anm. a. Joh. 12, 35: Es iſt das Licht noch eine Il.
lline Zeit bei euch. Ein Platzregen. Darum kauft die
git aus.
Anm. b. Dazu gehört
1. Gebet. „Laß das helle, unwandelbare Licht,
1⁰0 uns jetzt ſcheint, nicht unterdrückt oder ausge⸗
löſcht werden.“ Lied 61, 3;
2. fleißiger Gebrauch der Gnadenmittel. Das
Licht muß genährt werden. Was ſoll man halten
von einem Menſchen, der das elektriſche Licht ab⸗
dreht und meint, es werde ſchon von ſelbſt hell
bleiben?
Homiletik.
Epiphaniasfeſt. — Epi.
Chriſtus das Licht der Welt. a. Die Finſternis, darin alle Heiden von Natur
liegen, b. die Erleuchtung, die ihnen durch Chriſtum widerfährt, e. die Ehre und
Anbetung, die ſie Chriſtum darbringen. — Si. Epi. 74.
Mache dich auf, werde Licht.“ a. Was das heißt,
joll, dieſem Aufrufe zu folgen. — Ma. 8, 3.
Eine lutheriſche Gemeinde eine Lichtbringerin für die Welt. a. Die Finſter—
nis, in der die Welt des Lichts bedarf. b. Das Licht, welches durch Gottes Gnade
eine lutheriſche Gemeinde der Welt bringen ſoll. e. Die Freude, welche ſie durch
ihr Lichtbringen ſchafft. — Hön. Ent. 99.
Freiterte.
Joh. 8. 12—14. — Chriſtus das Licht der Welt. a. So zeugt der Herr von
ſch ſelbſt. b. Nimm dies Zeugnis an. e. Laß dies Zeugnis
horen. — Quart. 5, 186.
John 8. 12-14.—Christ the Light of the world the way to life. a. Why
Vesus calls Himself the light of the world, b. how, as the light of the world,
He is the way to life.—Sieck Way 92.
Matth. 5, 14—16. — Die Chriſten das Licht der Welt.
5 7 iſt. b. was die Chriſten bewegen ſoll, dieſe Aufgabe treu zu erfüllen. —
Na. 34, 172.
- Il. 97, 54
- Il. 97, 54. 55
- Kueg. 2, 41
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- Ma. 8, 4
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- Ma. 8, 4. 5
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- Can. 91, 23
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- Ma. 34, 166
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- Ma. 34, 166. 20, 154
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- W. 1907, 6
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- W. 1907, 6. 8
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- Stöckh. N. T. 91
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- Luth. 57, 3
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- Luth. 57, 3. 4
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- W. 1907, 8
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- Ma. 8, 4
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- Cal. 1903, 25
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- Il. 97, 42
margin
- Il. 97, 42. 62
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- Ma. 34, 168
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- Ma. 34, 168. 20, 155
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- Ma. 34, 168. 20, 155. 8, 4
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- Mit. 91, 12
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- W. 1907, 8
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- W. 1907, 8. 9
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- Ma. 30, 66
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- Ma. 30, 66. 67
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- Il. 97, 54—56
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- Il. 97, 75
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- Il. 97, 75. 76
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- Lied 61, 3
- Lied 61, 3;
2
- Si. Epi. 74
- Ma. 8, 3
- Hön. Ent. 99
- Quart. 5, 186
- Sieck, Way. 92
- Mit. 91, 11
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- Cal. 1903, 23
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- Große Lichter
brauchen v
vol b, printed page
988–989 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0620_SL2-PA988