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Homiletik.
Judica. — Ev. — Reine Lehre der höchſte Schatz der chriſtlichen Gemeinde. Das erkennen wir a. aus der Beſchaffenheit der reinen Lehre, b. daraus, daß nur auf die reine Lehre das rechte Leben folgt. — Ma. 13, 115.
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12.
Sonntag nach Trin
12. Sonntag nach Trin. — Epi. — Warum die rechtgläubige Kirche getroſt der reinen Lehre ſich rühmen ſolle. Weil ſie a. damit nicht ſich, ſondern Gott die Ehre gibt, b. weil ſie nicht das Amt des Buchſtabens, ſondern des Geiſtes führt. — Ma. 23, 272.
18. Sonntag nach Trin. — Epi. — Reine Lehre und Bekenntnis eine freie Gabe der göttlichen Gnade. a. Wir wollen lebendig erkennen, wie beides allein erlangt wird, b. wie daher beides allein bewahrt wird. — Luth. 21, 170.
Pſ. 93, 5. — Die wahre ſeligmachende Lehre. a. Wo ſie zu finden, b. welche Frucht ſie ſchafft. — Ma. 15, 9.
Joh. 8, 31—36. — Warum iſt es ſo nötig, daß wir an der reinen Lehre des Wortes Gottes feſthalten? Weil wir a. nur ſo die Wahrheit haben, b. nur ſo frei werden. — Ma. 34, 237.
1 Tim. 6, 20. 21. — Pauli Ermahnung an die Diener Chriſti, die heilſame Lehre göttlichen Wortes zu bewahren. — Ma. 10, 10.
Judä 3. — Warum dürfen und können wir den Kampf um die reine Lehre unſerer Kirche noch immer nicht aufgeben? a. Weil die reine Lehre nicht unſer Eigentum, ſondern ein uns nur zu treuer Verwaltung anvertrautes Gut iſt, b. weil der Verluſt dieſes Kleinods etwas viel Erſchrecklicheres wäre, als aller Streit und Unfriede unter den Menſchen, c. weil dieſer Kampf ein uns von Gott gebotener und darum auch gewiß ein in Zeit und Ewigkeit geſegneter iſt. — Ma. 2, 291. 292. Cal. 97, 11. Walth. Epi. 465.
Tit. 3, 8. — Daß es gerade dann, wenn wir wahrhaft chriſtliches Leben befördern wollen, ſchlechterdings notwendig ſei, mit allem Ernſt auf reine Lehre zu halten. a. Weil das Halten auf reine Lehre ſchon ſelbſt zu den Hauptſtücken eines chriſtlichen Lebens gehört, b. weil reine Lehre allein offenbart, worin ein wahrhaſt chriſtliches Leben beſteht, c. weil reine Lehre zu einem chriſtlichen Leben auch allein Luſt und Kraft gibt. — Luth. 22, 154. Bro. 407.
Lehreprüfen.
Homiletik.
8. Sonntag nach Trin. — Ev.
Die genaue Prüfung jeder Lehre, ob ſie recht oder falſch ſei. a. Wem ſie zukommt. b. Wie nötig ſie ſei. c. Was dazu erforderlich iſt. — Ma. 4, 218.
Das Gericht der Schafe über ihre Hirten. a. Daß die Schafe Richter ſind, b. daher die rechte Lehre kennen und derſelben Richter ſein ſollen, c. ſich von einem bloßen guten Schein nicht blenden laſſen dürfen, d. h. vor allem auf die rechten Früchte ſehen müſſen. — Walth. Ev. 258.
- Ma. 23, 272
- Ma. 23, 272.
18
- Luth. 21, 170
- Ma. 15, 9
- Ma. 34, 237
- Ma. 34, 237.
1
- Ma. 10, 10
- Ma. 2, 291
- Ma. 2, 291. 292
- Cal. 97, 11
- Walth. Epi. 465
- Luth. 22, 154
- Bro. 407
- Ma. 4, 218
- Walth. Ev. 258
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