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ere Kritik den bibliſchen Urtext feſtzuſtellen ſucht. -extkritik. Anm. a. Allerlei, die höhere Kritik betreffend: Schöpfungsbericht. — Theol. 2, 144. Pentateuchkritik. Die 5 Bücher Moſe. „Das alte Teſtament überhaupt. 4. Das neue Teſtament. Anm. b. Die modernen höheren Kritiker leugnen 1. die Inſpiration. Sie gehen von dem Grund⸗ ſatz aus, daß die Bibel nicht Gottes Wort iſt, daß alles in der Bibel durch Zeugnis von außen beſtä⸗ tigt werden muß. — Nimmt man Verbalinſpira⸗ tion an, ſo iſt der Kritik der Boden genommen, auf dem ſie allein gedeihen kann. L. W. 50, 7. 47, 240; 2. die Wunder. — Wenn jemand die Menſch⸗ werdung und Auferſtehung Chriſti glaubt, ſo iſt damit ſeiner höheren Kritik die Wurzel abgeſchnit⸗ ten. Anm. c. Das Charakteriſtikum der modernen höhe— ren Kritik iſt die Unterſtellung der Schrift unter die menſchliche Vernunft. Anm. d. Und welches ſind die Reſultate der Kritik? Eine Hypotheſe folgt der andern. Was der eine aufſtellt, wird vom andern verworfen. Anm. e. Kritiker legen Dynamit unter die Evange⸗ lien und ſprengen ſie in alle Richtungen auseinander. Sie rufen: No danger! und verraten Chriſtum mit einem Kuß. Theol. 2, 142. Ihre Predigten, wenn ſie unter das Volk kommen, ſind tauſendmal ſchlimmer als Pocken und Peſt. Theol. 7, 106. — Dr. Briggs. Theol. 7, 106—113. Anm. f. Die moderne Kritik verdankt ihren Ur⸗ ſprung teils ungläubigen, teils recht zweifelhaften Perſönlichkeiten. Nicht hat die Kritik den Unglauben erzeugt, ſondern der Unglaube die Kritik. Anm. g. Vorurteilsfreie Kritik an der Bi⸗ bel gibt es nicht. Der Menſch ſteht Chriſto nicht neutral gegenüber. Ungläubige ſind von vornherein gegen die Schrift eingenommen. Es iſt Tollkühnheit, dann Kri⸗ tik üben zu wollen. Anm. h. An Gottes Wort übt ein Lutheraner gar keine Kritik. Wer ſich Kritik an der Schrift erlaubt, iſt kein wahrer Lutheraner. — Menſchliche Schriften un⸗ terwerfen wir immer der Kritik. Anm. i. An ſich iſt Kritik nicht zu verwerfen. Der Tertkritik verdanken wir einen korrekteren Text als z. Durch Kritik ſind die Apo⸗ B. Luther vor ſich hatte. kryphen. die Briefe des Clemens Romanus und andere und Antilegomena. ausgeſchieden. — Homologumena
- Theol. 2, 144
- L. W. 50, 7
- L. W. 50, 7. 47, 240
- L. W. 50, 7. 47, 240; 2
- Theol. 2, 142
- Theol. 2, 142. I
- Theol. 7, 106
- Theol. 7, 106—113
- L. W. 52, 328 margin
- L. W. 52, 328. 54, 120 margin
- Proc. 1901, 65 margin
- Proc. 1901, 65. 66 margin
- Theol. 2, 144—149 margin
- Quart. 5, 43—56 margin
- N. Il. 1909, 49 margin
- Quart. 5, 38 margin
- Theol. 3, 245 margin
- Theol. 3, 247 margin
- Il. 1909, 48 margin
- Theol. 7, 62 margin
- Theol. 7, 62. 61 margin
- Theol. 7, 62. 61. I margin
- L. W. 48, 158 margin
- L. W. 48, 238 margin
- L. W. 48, 238. 237 margin
- L. W. 47, 240 margin
- N. Il. 1909, 50 margin
- Mich. 1904, 29 margin
- Quart. 5, 42 margin
- Syn. 1902, 27 margin
- Syn. 1902, 27. 28 margin
- Syn. 84, 58 margin
- Syn. 84, 58. 59 margin
- Quart. 5, 41 margin
vol b, printed page 859 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0940