—
Kreuz.
Abhandlungen.
Vom Kreuz der Chriſten. Il. 1900. Leiden der Chriſten um des Namens
Chriſti willen. O. 98. Welche Bewandtnis hat es mit dem Leiden in der Welt!
L. W. 43, 8—18. 36—44. 74—81. Vom Kreuz. Luth. 17, 157. Der gerecht
fertigten Chriſten ewiger Gottes⸗Troſt in Kreuz und Leiden. Luth. 65, 371. 372.
Abriß.
Was iſt unter Kreuz zu verſtehen? § 1.
Leiden und die Leiden der Gottloſen ſind kein Kreuz.
§
Sinn. §3 Wir ſollen uns das Kreuz nicht befremden laſſen. § 4. Verhalten im
Kreuz. § 5. Was uns dazu ermuntern ſoll. § 6.
Kren z.
- L. W. 43, 8—18
- L. W. 43, 8—18. 36—44
- L. W. 43, 8—18. 36—44. 74—81
- Luth. 17, 157
- Luth. 65, 371
- Luth. 65, 371. 372
- Il. 1900. Leiden der Chr
- O. 98. Welche Bewandtnis
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1.
—
1. Was iſt unter Kreuz zu verſtehen?
a. Kreuz im weiteren Sinne ſind alle Lei⸗
den der Chriſten, die ihnen von Gott aufgelegt ſind.
Agende S. 28: Das Kreuz derer, ſo an ihn glauben.
Trauformular.
b. Kreuz im engeren, eigentlichen
Sinn ſind die Leiden, die man um Chriſti und des
Glaubens willen leiden muß.
Anm. a. Das Wort „Kreuz“ kann bedeuten
1. das Kreuz Chriſti,
2. Chriſti Leiden und Verdienſt.
Eph. 2. 16.
Hebr. 12, 2,
3. die Predigt vom Gekreuzigten 1 Kor. 1, 17,
4. das Leiden der Chriſten. Matth. 10, 38:
Wer nicht ſein Kreuz auf ſich nimmt u. ſ. w. Matth.
16, 24. Mark. 8, 34. 10, 21. Luk. 9, 23. 14,
27. Lied 280. 1. 6.
Anm. b. Die Lehre vom Kreuz zu treiben iſt nötig,
um die Chriſten auf die Trübſal zu rüſten und dafür
geſchickt zu machen, nötig ſonderlich in unſerer Zeit, wo
man mit dem Evangelio gute Tage genießen will.
Anm. c. Nur wo das lautere Evangelium im
Schwange geht, wird dieſe Lehre recht getrieben. Schwär⸗
mer und Werkheilige faſſen ſie nicht.
- Lied 280
- Lied 280. 1
- Lied 280. 1. 6
- Il. 1900, 34
margin
- Wis. Syn. 75, 27
margin
- Wis. Syn. 75, 27. 28
margin
- Il. 1900, 34
margin
- Il. 1900, 34. 32
margin
- Ma. 22. 121
margin
- Büchner 672
margin
- Il. 1900, 29
margin
- Il. 1900, 26
margin
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2.
—
2. Mit dem Namen Kreuz kann nicht bezeichnet wer⸗
den
a. ſelbſtverſchuldetes Leiden. 1 Petr. 4,
15: Niemand aber unter euch leide als ein Mörder oder
Dieb u. ſ. w. 1 Petr. 2, 20: um Miſſetat willen Streiche
leiden. Ma. 3, 149. 150. Der Schächer am Kreuz:
Wir empfangen, was unſere Taten wert ſind.
Anm. a. Dahin gehört, wenn jemand ſich leichtfertig
in Schulden ſtürzt und hernach in Not kommt, wenn
Eltern ihre Kinder verziehen und dann Herzeleid er⸗
leben u. ſ. w. Der verlorene Sohn. Die Schmerzens⸗
tränen Petri.
Anm. b. Wer ſo leidet,
1. leidet wider Gottes Willen;
2. mache ſich keinen falſchen Troſt, als leide er
mit Chriſto, ſondern ſpreche lieber: Ich will des
Herrn Zorn tragen,
3. verdient keine Anerkennung,
auch wenn er
ſein Leiden geduldig trägt;
b. ſelbſterwähltes Leiden. Die Baals pfaffen ritzten ſich mit Meſſern. Martern und Qualen. welche Heiden, Mönche und Nonnen ſich auflegen, ſelbſterwählte Werke (ſ. Heiligung 5488 und Werke) wie ſelbſterwählte Leiden ſind dem Herrn ein Greuel.
Anm. Wir ſollen die Leiden nicht ſuchen, an uns ziehen, mehren, treiben;
c. die Leiden der Unchriſten.
Pſ. 32, 10: Der Gottloſe hat viel Plage.
- Ma. 3, 149
- Ma. 3, 149. 150
- Ma. 20, 18
margin
- Ma. 20, 18. 27, 10
margin
- Ma. 20, 18. 27, 10. 5, 22
margin
- Ma. 20, 18. 27, 10. 5, 22. 31, 296
margin
- Mag. 6, 10
margin
- Mag. 6, 10. 11
margin
- Mag. 6, 10. 11. 1, 28
margin
- Kueg. 2, 82
margin
- Kueg. 2, 83
margin
- R. Pi. Epi. 738
margin
- Loch. Epi. 104
margin
- Loch. Epi. 104. 105
margin
- Il. 1900, 31
margin
- O. 98, 26
margin
- O. 98, 26. 27
margin
- Süd. 1901, 30
margin
- Süd. 1901, 30. 107
margin
- Loch. Epi. 106
margin
- Luth. 17, 157
margin
- Il. 1900, 36
margin
- Il. 1900, 36. 37
margin
- Il. 1900, 64
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- Wis. Syn. 75, 27
margin
- Can. 1904, 5
margin
- Can. 1904, 5. 6
margin
- Il. 1900, 29
margin
- Il. 1900, 29. 30
margin
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3.
—
3. Kreuz im eigentlichen Sinne ſind die Leiden, welche die Nachfolge Chriſti mit ſich bringt, die die Chriſten gerade deswegen treffen, weil ſie als Chriſten leben und den chriſtlichen Glauben bekennen. Ap. 9, 16: wie viel er leiden muß um meines Namens willen. 1 Petr. 4. 14: geſchmähet über dem Namen Chriſti. Joh. 15, 21: das alles werden ſie euch tun um meines Namens willen. 2 Kor. 1, 5: gleichwie wir des Leidens Chriſti viel haben. Hebr. 11, 26: die Schmach Chriſti. (Jo. 1900, 24.) Matth. 11, 29: Chriſti Joch. Lied 417, 3. (Il. 1900, 30. 31.) 1 Petr. 4, 16: Leidet er aber als ein Chriſt. (Ma. 27, 11. 5, 22. R. Pi. Epi. 73.) — Solche Leiden ſind
a. allerlei Entbehrungen. Weil der Chriſt für ſeine Seele ſorgt, muß er manchmal einen Dienſt und Beruf mit größerem Verdienſt fahren laſſen, welcher mit viel Gefahr für die Seele verbunden iſt, kann ſich Logen und ſündlichen Vereinen nicht anſchließen und verliert vielleicht ſeine Stellung deswegen, kann an ſündlichen Luſtbarkeiten nicht teilnehmen u. ſ. w.;
b. Haß der Welt. Matth. 10, 22: Ihr müſſet gehaſſet werden von jedermann um meines Namens willen. Joh. 15, 19: Darum haſſet euch die Welt. 1 Joh. 3. 13: Verwundert euch nicht, ob euch die Welt haſſet;
c. Spott. Matth. 5, 11: Selig ſeid ihr, wenn euch die Menſchen um meinetwillen ſchmähen:
d. Verleumdung. Matth. 5, 11: reden allerlei Übels wider euch, ſo ſie daran lügen. 1 Petr. 2, 12: aſterreden als von Übeltätern. Wie oft ſind Chriſten ſolcher Vergehen beſchuldigt worden, die ſie gar nicht getan hatten!
. Verfolgung. Matth. 5, 10: um Gerechtigteit willen verfolgt. 2 Tim. 3, 12: müſſen Verfolgung leiden.
gen.
Anm. a. Wer den Namen Chriſti trägt und damit Ernſt macht, muß die Schmach Chriſti auf ſich nehmen.
Anm. b. So war es allezeit in der Welt. Abel. Moſes. Jo. 1900, 24. 25. Iſaak verfolgt von Iſmael Gal. 4. 29 (Stöckh. A. T. 29.), David verſpottet von Simei. Stöckh. A. T. 260. Die drei Männer im Feuerofen. Daniel. Etliche haben Spott und Geißel erlitten. Hebr. 11, 36. 37. (Can. 1904, 4.) David. Pſ. 35, 7: Sie haben mir ohne Urſach geſtellt ihre Netze
Zu verderben. — Chriſtus. Jo. 98, 76. Ma. 31, 291.
Die Apoſtel. „Sie ſind voll ſüßen Weines.“ O. 98,
38. Ma. 3, 131. 150. Sieck 1, 213. 214. uüber die
ſpäteren Verfolgungen ſ. Seite 498.
Anm. c. Die Kirche wird immer gedrückt wie die
Kinder Iſrael von den Agyptern. Sie iſt wie ein Schiff,
über das alle Wetter gehen.
Anm. d. Chriſti Reich iſt ein Kreuzreich.
Anm. e. Die Herrlichkeit der Kirche, ihr Schmuck iſt
inwendig. Von außen iſt oft nichts davon zu ſehen. Anm. f. Darum heißt das Evangelium das Wort
vom Kreuz 1 Kor. 1, 18, nicht bloß, weil es den Gekreu⸗
zigten predigt, ſondern auch, weil ihm das Kreuz als
eine Frucht folgt.
Anm. g. Auch zu unſerer Zeit muß man noch viel
um Chriſti willen leiden. Verſuch es nur, beweiſe dein
Chriſtentum und du wirſt es erfahren. Lied 366, 11.
Wie oft wird einem Paſtor das Leben verbittert! O.
98, 48.
Anm. h. Um guter Tage willen braucht niemand ein
Chriſt zu werden.
Anm. i. Beſonders in der lbetzten Zeit müſſen wir
uns auf viel Leiden gefaßt machen. Matth. 24, 29. Anm. k. Wen treffen ſolche Leiden?
1. Nicht die Heuchler. Sobald ſie um ih⸗
res äußerlichen Bekenntniſſes willen leiden ſollen,
iſt es mit dem Bekenntnis vorbei:
2. allein die wahren Chriſten. Pſ.
116, 10: Ich glaube, darum rede ich; ich werde
aber ſehr geplagt.
Anm. l. Beſonders müſſen Prediger des Evangelii
leiden.
Anm. m. Woher kommt ſolches Kreuz?
1. Weil die Chriſten nicht von der Welt ſind.
Joh. 15, 19.
2. Weil die Welt weder den Vater noch Chriſtum
kennt. Joh. 15, 21. 16, 3. Aber ſolche Unwiſ⸗
ſenheit iſt keine Entſchuldigung. 15, 24. 25: ohne
Urſache.
3. Weil Teufel und Welt das Evangelium nicht
leiden können.
Anm. n. Chriſten leiden nicht um Miſſetat, ſondern
um Wohltat willen. 1 Petr. 2, 20.
Einwand. Die Wahrheit, wenn ſie nur richtig be⸗
zeugt wird, finde immer Anklang in der Welt. Man
müſſe nur den richtigen Ton treffen.
- Jo. 1900, 24
- Lied 417, 3
- Il. 1900, 30
- Il. 1900, 30. 31
- Ma. 27, 11
- Ma. 27, 11. 5, 22
- R. Pi. Epi. 73
- Jo. 1900, 24
- Jo. 1900, 24. 25
- Jo. 1900, 24. 25. I
- Stöckh. A. T. 29
- Stöckh. A. T. 260
- Can. 1904, 4
- O. 98, 27
margin
- O. 98, 27. 28
margin
- Ma. 3, 150
margin
- Ma. 3, 150. 20, 17
margin
- Ma. 3, 150. 20, 17. 24, 345
margin
- Ma. 3, 150. 20, 17. 24, 345. 17, 112
margin
- Ma. 3, 150. 20, 17. 24, 345. 17, 112. 5, 21
margin
- L. W. 43, 16
margin
- Luth. 17, 157
margin
- Süd. 1901, 26
margin
- Ma. 27, 29
margin
- Ma. 27, 29. 31, 296
margin
- W. 1903, 69
margin
- W. 1903, 69. 70
margin
- O. 98, 48
margin
- O. 98, 48. 49
margin
- Ma. 31, 260
margin
- Ma. 31, 260. 3, 195
margin
- Ma. 31, 260. 3, 195. 196
margin
- Stöckh. Pass. 1
margin
- Stöckh. Pass. 43
margin
- O. 98, 36
margin
- O. 98, 36. 37
margin
- O. 98, 36. 37. 34
margin
- Ma. 20, 181
margin
- Ma. 20, 181. 31, 289
margin
- Ma. 20, 181. 31, 289. 290
margin
- R. Pi. Epi. 332
margin
- O. 98, 37
margin
- Ma. 24, 345
margin
- O. 98, 37
margin
- O. 98, 37
margin
- Ma. 17, 112
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 214
margin
- Sieck 1, 214. 215
margin
- Ma. 27. 7
margin
- Ma. 27. 7. 8
margin
- Jo. 98, 74
margin
- Mag. 7, 26
margin
- Mag. 7, 26. 6, 157
margin
- Mag. 7, 26. 6, 157. 158
margin
- Jo. 98, 76
- Ma. 31, 291
- O. 98,
38
- Ma. 3, 131
- Ma. 3, 131. 150
- Sieck 1
- Sieck 1, 213
- Sieck 1, 213. 214
- Lied 366, 11
- O.
98, 48
- Stöckh. A. T. 67
margin
- Stöckh. A. T. 67. 71
margin
- Ma. 3, 131
margin
- Süd. 88, 55
margin
- Ma. 32, 367
margin
- Stöckh. Pass. 1
margin
- Stöckh. Pass. 152
margin
- Kueg. 2, 77
margin
- Kueg. 2, 78
margin
- Wis. Syn. 75, 26
margin
- Wis. Syn. 75, 26. 27
margin
- W. 1903, 69
margin
- Ma. 3, 150
margin
- Ma. 3, 150. 20, 162
margin
- Loch. Epi. 103
margin
- Loch. Epi. 103. 104
margin
- Can. 1904, 5
margin
- Ma. 6, 127
margin
- W. 1903, 67
margin
- W. 1903, 67. 68
margin
- W. 89, 58
margin
- Ma. 27, 13
margin
- O. 98, 30
margin
- O. 98, 30. 31
margin
- Süd. 98, 36
margin
- Ma. 31, 290
margin
- O. 98, 31—33
margin
- Jo. 98, 72
margin
- Ma. 27, 29
margin
- Ma. 31, 293
margin
- Ma. 31,. 297
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 216
margin
- Sieck 1, 216. 217
margin
- Ma. 27, 3
margin
- Ma. 27, 3. 3
margin
- Ma. 27, 3. 3. 132
margin
- Ma. 27, 3. 3. 132. 150
margin
- O. 98, 28
margin
- O. 98, 28. 34—36
margin
- Stöckh. A. T. 382
margin
- Loch. Epi. 401
margin
- Süd. 98, 36
margin
- Ma. 5, 21
margin
- Ma. 5, 21. 27
margin
- Ma. 5, 21. 27. 2
margin
- Ma. 5, 21. 27. 2. 3
margin
- Pi. Epi. 70. 71.
- Loch. Evi. 398.
- Il. 1905,
vol b, printed page
852–853 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0933
4.
—
4. Daß wir Chriſten ſolches Krenz erdulden müſſen,
ſollen wir uns nicht befremden laſſen, als widerführe
uns etwas Seltſames. 1 Petr. 4, 12.
- Mag. 6, 8
margin
- Mag. 6, 8. 9
margin
- O. 98, 51
margin
- Jo. 98, 76
margin
- R. Pi. Epi. 71
margin
vol b, printed page
853 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0934
—
a. uns des Kreuzes nicht ſchämen. Wir
haben keine Urſache, zu klagen und zu murren, wenn uns
Verfolgung trifft. Solche Leiden gereichen uns vielmehr
zur Ehre. Geſchichte Luth. 38, 30.
Anm. Leiden um Übeltat willen iſt eine Schande,
leiden um Wohltat willen eine Ehre;
b. uns darüberfreuen. 1 Petr. 4, 13: Freuet
euch, daß ihr mit Chriſto leidet. Ap. 5, 41: Sie gingen
aber fröhlich von des Rats Angeſicht. — Das Leiden
um Chriſti willen muß etwas Großes und Herrliches
ſein. O. 98, 82.
Anm. a. Kreuz iſt nicht ein Zeichen des Zornes Gottes, ſondern unſerer Erwählung.
Anm. b. Röm. 5, 3: Wir rühmen uns auch der Trübſal. 2 Kor. 11, 23. Sich des Kreuzes rühmen, iſt die enn Kunſt. — Rühmen iſt etwas anderes als prahen;
c. Gott danken, daß er uns würdig geachtet hat, um ſeinetwillen zu leiden;
d. das Kreuz darum auf uns nehmen und den, und geduldig nach Chriſti Vorbild tragen (ſ. Lei⸗
en).
Anm. a. Das Kreuz um Chriſti willen iſt etwas, das man nicht tragen muß. Es wird einem nicht aufgezwungen. Man kann es liegen laſſen. Nur ein Gläubiger wird es auf ſich nehmen und tragen.
Anm. b. Wir wollen das uns angetane Unrecht lei— den. 1 Petr. 2, 19: denn das iſt Gnade, ſo jemand um des Gewiſſens willen zu Gott das Übel verträgt. Lied 89, 14.
Anm. c. Das Fleiſch ärgert ſich an dem Kreuz. „Herr, das widerfahre dir nur nicht!“
e. alles Drohen und alle Selbſtrache unterlaſſen. Chriſtus ſchalt nicht wieder, da er geſcholten ward. — David gegen Simei. Stöckh. A. T. 260.
Anm. a. Wir ſollen vielmehr das Böſe mit Gutem überwinden. Röm. 12, 21.
Anm. b. Was muß Gott von der Welt leiden! Den— noch gibt er den böſen Buben das tägliche Brot.
Anm. c. Aus Liebe gegen ſeine Feinde war Paulus bereit, ſich für die Juden verbannen zu laſſen von Chriſto. nur um ihre Seele zu erretten;
f. fortfahren im Bekenntnis und in guten Werken. Chriſtus hat uns mit ſeinem Blut
Ihn wollen wir bekennen. — Der vom Tode errettet.
Herr wird unſer Zeugnis ſegnen.
- Luth. 38, 30
- O. 98, 82
- Lied 89, 14
- Stöckh. A. T. 260
- Ma. 27, 12
margin
- Ma. 27, 12. 20, 18
margin
- R. Pi. Epi. 74. 75
margin
- Kueg. 2, 81
margin
- Stock 657
margin
- Mag. 6, 159
margin
- Kueg. 2, 289
margin
- R. Pi. Epi. 71. 72
margin
- Ma. 5, 22
margin
- Ma. 5, 22. 27, 5
margin
- Ma. 5, 22. 27, 5. 6
margin
- Ma. 31, 295
margin
- Il. 1900, 62
margin
- Il. 1900, 62. 63
margin
- O. 98, 82
margin
- Il. 1900, 59
margin
- Ma. 14, 118
margin
- Il. 1900, 27
margin
- Il. 1900, 27. 28
margin
- Ma. 8, 122
margin
- Ma. 5, 149
margin
- Ma. 5, 149. 150
margin
- Stöckh. Pass. 2
margin
- Stöckh. Pass. 71
margin
- O. 98, 79
margin
- O. 98, 79. 80
margin
- Loch. Epi. 104
margin
- O. 98. 78
margin
vol b, printed page
855 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0936
6.
—
6. Was ſoll uns dazu ermuntern?
1 Petr. 4.
a. Chriſtus preiſt die Kreuzträger ſelig.
14: Selig ſeid ihr. Matth. 5, 11.
b. Kreuzträger ſollen auch mit zur Herrlichkeit erho— ben werden. Röm. 8, 17. 1 Petr. 4, 13: auf daß ihr auch, zu der Zeit der Offenbarung ſeiner Herrlichkeit, Freude und Wonne haben möget.
Il. 83, 77. O. 98, 94. c. Chriſtus verheißt ihnen herrlichen Gnadenletz 95. Luth. 17, 157. Matth. 5, 12: Es wird euch im Himmel wohl belehn
werden. Matth. 19, 27— 29.
Anm. Urſache, Urheber, Zweck des Kreuzes, Trch
im Kreuz, Verhalten u. ſ. w. ſ. unter Leiden.
Homiletik.
Sonntag nach Neujahr. — Epi.
Von dem Leiden der Chriſten. a. Was wir als ſolches anzuſehen haben. als was wir ſolches anzuſehen haben. — Ma. 2, 20.
Ein Wort des Troſtes und der Ermahnung für diejenigen, welche um Chenn willen Trübſal zu erdulden haben. a. Troſt, b. Ermahnung. — Ma. 5, 21.
Wie ſollen ſich Chriſten in der Trübſal verhalten? Sie ſollen a. ſich de Trübſal nicht befremden laſſen, b. ſich derſelben freuen, c. ſich derſelben nicht ſchämen, d. ihre Seele in der Trübſal Gott befehlen. — Ma. 11, 21.
Die Chriſten in ihren Leiden. a. Sie werden durch die Leiden von Gott geehrt. b. Sie ehren Gott in denſelben. — Ma. 14, 27.
Eine apoſtoliſche Unterweiſung für die Chriſten, welche um ihres Herrn willen leiden. Eine Ermunterung a. zur willigen Übernahme der Leiden, b. zum rechten Verhalten in den Leiden. — Ma. 20, 17.
Three reasons why Christians should not think their sufferings strange thing. Because a. the Son is their fellow-sufferer, b. the Holy Ghost supports them in their sufferings, c. the Father sends them their sufferings ior their oπun good.Mag. 6, 8.
Why we should cheerfully commit our souls to God in the crosses and afflictions of this life. Because a. it is not a shame to suffer with Christ. b. judgment must begin at the house of God.Kueg. 2, 78.
Das Verhalten der Chriſten in den Leiden, die ſie um Chriſti willen erdulden. Sie ſollen a. ſich dieſelben nicht befremden laſſen, ſondern ſich darüber freuen, 5 ſich derſelben nicht ſchämen, ſondern Gott darüber preiſen. — R. Pi. Epi. 70.
Die Leiden, welche dem Chriſten verordnet ſind und welche ihm als ſolchem nicht verordnet ſind. a. Welches die beiderlei Arten von Leiden ſeien, b. wie ſich 85 Chriſt hinſichtlich dieſer beiderlei Arten von Leiden verhalten ſoll. — Loch.
pi. 101.
Die Leiden, welche die Chriſten um Jeſu willen zu erdulden haben. a. Wie dieſe Leiden beſchaffen ſind, b. welchen herrlichen Troſt die Chriſten in ſolchen Leiden haben. — Ma. 27, 17.
Wie ſollen wir Chriſten unſere Leiden um Jeſu willen anſehen? a. Nicht als etwas Seltſames, b. als etwas, darüber wir uns freuen ſollen, c. als etwas. deſſen wir uns nicht zu ſchämen haben. — Ma. 27, 17.
Warum ſoll uns die Hitze der Trübſal nicht befremden? Weil a. ſolche Leiden uns nötig ſind, b. auch Chriſtus gelitten hat und wir ſeinen Fußtapfen nachwandeln ſollen, c. die Welt nicht anders kann, als Gott und Chriſten läſtern, d. wir in der letzten Zeit leben, für welche Chriſtus ſolche Leiden uns vorausgeſagt hat. — Ma. 27, 17.
Was tröſtet uns in den Leiden dieſer Zeit? Der Hinblick a. auf Gottes Willen, der uns das Kreuz auflegt zu unſerm Beſten, b. auf Jeſum, der uns im Leiden vorangegangen iſt, c. auf den heiligen Geiſt, der das Pfand der zukünftigen Herrlichkeit iſt, d. auf das nahende Gericht der Vergeltung. — Ma. 27, 17.
Wann ehren wir Gott in unſerem Kreuz? Wenn wir a. das Kreuz, das er uns ſendet, geduldig hinnehmen, b. im Kreuz geduldig unſerm Heiland nachfolgen. c. im Kreuz geduldig unſere Seelen Gott befehlen. — Ma. 27, 18.
Unterricht über das Leiden. Leiden a. gehört zum Leben des Chriſten, b. iſt eine Ehre für ihn, c. erfordert viel Kraft. — Hön. Ent. 92.
Warum wir gerne willig Kreuzträger ſein wollen? Wir a. ſind da in ſe— liger Gemeinſchaft, b. haben eine herrliche Ehre, c. bewähren uns gerade damit als rechte Hausgenoſſen Gottes. — Hön. Ent. 94.
Sonntag nach Neujahr. — Ev.
Warum wir willig ſind zum Leiden um Chriſti willen. Weil a. ohne Leiden wir mit und bei Chriſto nicht ſein können, b. uns ſo herrliche Beiſpiele bewegen, c. die Stärke zum Tragen und Überwinden uns gegeben wird, d. es doch einmal die Ordnung des himmliſchen Vaters, wie mit ſeinem eingeborenen Kinde, ſo mit allen Kindern Gottes iſt. — Hön. Ent. 87.
Miſericordias Domini. — Epi.
Wie der Apoſtel die Chriſten zur Geduld im Leiden ermuntert. a. Warum ſie geduldig ſein ſollen, b. woher ſie die Kraft zum geduldigen Leiden nehmen ſollen. — Ma. 2, 144.
Warum ſollen Chriſten auch um Wohltat willen leiden? a. Dazu ſind ſie berufen, b. dazu hat ihnen Chriſtus ein Vorbild gelaſſen. — Ma. 8, 122.
Leiden iſt unſer Chriſtenberuf. a. Dazu verpflichtet Chriſti Vorbild, b. auch darin ſollen wir die Kraft der Erlöſung offenbar werden laſſen, c. und Gottes Ehre groß machen. — Hön. Ent. 259.
Der Beruf der Chriſten, dem Vorbilde des Herrn gemäß zu leiden. Chriſtus hat gelitten a. unſchuldig, b. geduldig, c. für uns. — R. Pi. Epi. 246.
Warum ſind Chriſten immer bereit, um Wohltat willen zu leiden? Weil ſie a. dazu berufen ſind, b. an Chriſto das vollkommenſte Vorbild dazu haben, c. dazu tüchtig gemacht werden als Schäflein Chriſti, des guten Hirten. — Hön. Ent. 260.
Die Leiden, welche den Chriſten um Jeſu willen von der Welt widerfahren. 85 7.itet und Beſchaffenheit der Leiden, b. Verhalten darin. — Loch. Epi.
Why we should willingly suffer with Christ. Because a. hereunto we 268 called, b. Christ suffered, c. He is our shepherd and bishop.—Kueg. 2, 288.
Die Nachfolge Chriſti im unverſchuldeten Leiden. a. Wie Chriſtus ſeinen Gläubigen für dieſe Nachfolge ein Vorbild gelaſſen hat, b. wodurch ſie zu dieſer Nachfolge geſchickt und tüchtig werden. — Sihl. Epi. 271.
Warum ſind Chriſten dazu berufen, auch das ihnen angetane Unrecht gedul— dig zu leiden? Weil Chriſtus a. ihnen dazu ein Vorbild gelaſſen hat, b. auch zu dieſem Zweck ihre Sünden ſelbſt geopfert hat. — Ma. 5, 149. 26, 108.
Chriſten ſollen das ihnen angetane Unrecht geduldig leiden. a. Wo lernen ſie das? b. Woher nehmen ſie die Kraft dazu? — Ma. 14, 118.
Chriſtus hat uns in ſeinem Leiden ein Vorbild gelaſſen, dem wir nachfolgen ſollen. a. Daß Chriſtus uns in ſeinem Leiden ein Vorbild gelaſſen hat, b. wie dies Vorbild beſchaffen iſt, e. warum wir dem Vorbild nachfolgen ſollen. — Ma. 11, 124.
Was ſoll uns bewegen, im Leiden Geduld zu üben? a. Unſer Chriſtenberuf, b. Chriſti Werk und Vorbild, c. die Herrlichkeit unſeres Chriſtenſtandes. — Ma. 20, 118.
Nehmt euer Kreuz und Ungemach auf euch, folgt meinem Wandel nach. a. Das ſollen, b. das können die Chriſten tun. — Ma. 22, 120.
Exaudi. — Ev.
Von der Chriſten Leiden um des Zeugniſſes Chriſti willen. a. Worin dies Leiden beſtehe, b. warum es notwendig über die Chriſten komme, c. warum ſich die Chriſten an demſelben nicht ärgern ſollen. — Ma. 3, 150.
Wie der Herr ſeine Jünger wider die zukünftige Trübſal rüſtet. a. Er weiſt ſie hin auf die Gabe des Geiſtes, b. er redet von den Trübſalen, die ſie treffen werden. — Ma. 6, 154.
2. Sonntag nach Trin. — Epi.
Daß ſich die Chriſten nicht über den Haß verwundern ſollen, den ſie von ſeiten der Welt erfahren. a. Die Chriſten erfahren von ſeiten der Welt Haß, b. ſie haben aber keine Urſache, ſich darüber zu verwundern. — Ma. 20, 181.
Persecution for Christ's sake? a. That true Christians must suffer per— secution, b. why? —Sieck 1, 213.
Freiterte.
Matth. 16, 24. — Wir Chriſten müſſen dem Gekreuzigten das Kreuz geduldig nachtragen. a. Dazu ſind wir berufen, b. die Kraft dazu gibt uns das Kreuz Chriſti. — Ma. 25, 94.
Joh. 15, 1825⁵ . — Der Troſt, den die Chriſten haben, wenn ſie den Haß der Welt erfahren. Sie dedenien daran, a. daß die Welt Chriſtum, ihren Heiland. vor ihnen gehaßt hat und noch haßt, b. daß dieſer Haß für ſie ein Zeichen ihrer Erwählung iſt, c. daß die Welt mit ihrem Haß ſich ſelbſt immer tiefer ins Verderben rennt. — Ma. 31, 302.
Joh. 15, 18—25. — Wie getroſt wir Chriſten ſind gegenüber dem Haß der Welt. Wir ſind gewiß, a. daß wir Chriſto angehören, der auch den Haß der Welt getragen hat, b. daß die Welt mit ihrem Haß nicht uns, ſondern nur ſich ſchadet. — Ma. 31, 302.
Joh. 15, 18—25. — Wozu ſoll uns Chriſten der Haß bewegen, den wir von der Welt erfahren? a. Zu immer treuerem Feſthalten an dem Herrn, b. zu immer freudigerem Bekenntnis Chriſti vor der Welt, c. zu herzlichem Mitleid mit der Welt, die ſich ſelbſt ins Verderben ſtürzt. — Ma. 31, 302.
Joh. 15, 18—25. — Der Haß der Welt gegen Chriſtum. a. Welche Urſache er hat, b. wozu er uns dienen ſoll. — Ma. 31, 302.
Joh. 15, 18—25. — „Sie haſſen mich ohn' Urſache,“ ſo kann jeder wahre Chriſt mit ſeinem Herrn klagen. Das gibt uns a. reichen Troſt, b. Veranlaſſung. 202— zu wandeln, daß wir der Welt keine Urſache zum Haß geben. — Ma. 31.
Vergleiche die Dispoſitionen unter Leiden.
Krititk.
Abhandlungen.
The higher criticism in the pulpit. Theol. 7, 106—114. The higher criticism betrays the Master with a kiss. Theol. 2, 142—149. Zur Orientierung über die moderne altteſtamentliche Kritik. Quart. 5, 37— 57. N. Il. 1909. 18—51.
Kritik.
Quart. 5, 42. N. Il. Die höhere Kritik beſchäftigt ſich mit der Frage 1909, 48. nach der Entſtehung der einzelnen bibliſchen Bücher, ih⸗
rer Echtheit und Glaubwürdigkeit, während die mie⸗
- Luth. 17. 157
margin
- Kueg. 2, 82
margin
- Ma. 27. 9
margin
- R. Pi. Epi. 72
margin
- Loch. Epi. 108
margin
- Ma. 27, 6
margin
- Ma. 27, 6. 7
margin
- Ma. 27, 6. 7. 32
margin
- Il. 83, 77
- O. 98, 94
- Luth. 17, 157
- Ma. 2, 20
- Ma. 5, 21
- Ma. 11, 21
- Ma. 14, 27
- Ma. 20, 17
- Mag. 6, 8
- Kueg. 2, 78
- R. Pi. Epi. 70
- Ma. 27, 17
- Ma. 27, 17
- Ma. 27, 17
- Ma. 27, 17
- Ma. 27, 18
- Hön. Ent. 92
- Hön. Ent. 94
- Hön. Ent. 87
- Ma. 2, 144
- Ma. 8, 122
- Hön. Ent. 259
- R. Pi. Epi. 246
- Hön. Ent. 260
- Kueg. 2, 288
- Ma. 5, 149
- Ma. 5, 149. 26, 108
- Ma. 14, 118
- Ma. 11, 124
- Ma. 20, 118
- Ma. 22, 120
- Ma. 3, 150
- Ma. 6, 154
- Ma. 20, 181
- Sieck 1
- Sieck 1, 213
- Ma. 25, 94
- Ma. 31, 302
- Ma. 31, 302
- Ma. 31, 302
- Ma. 31, 302
- Ma. 31
- Theol. 7, 106—114
- Theol. 2, 142—149
- Quart. 5, 37— 57
- N. Il. 1909. 18—51
- Quart. 5, 42
- Loch.
pi. 101.
Die Leide
vol b, printed page
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