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Daß der Chriſt auch ein treuer Untertan der weltlichen Obrigkeit ſein könne und ſolle. — Ma. 12. 346. Wozu fordert jetzt die Chriſten dieſes Landes der Ausſpruch Chriſti auf: Gebet dem Kaiſer u. ſ. w.? a. Die große Gnade zu bedenken, die uns in dieſem Lande zuteil geworden iſt, b. die drohende Gefahr zu erkennen, ſolche überreiche Gnade durch eigene Schuld wieder zu verlieren. — Ma. 13, 322. Was ſollen wir uns als Bürger und Chriſten nach dem heutigen Evangelium geſagt ſein laſſen? Daß wir a. der Obrigkeit geben, was der Obrigkeit zukommt, b. Gott geben, was Gott gehört, c. die hohe Wohltat erkennen, daß in unſerem Lande Kirche und Staat getrennt ſind. — Ma. 29, 343. Wie dankbar wir die hohe Wohltat Gottes erkennen ſollen, daß in unſerem Amerika Chriſti Wort völlige Geltung erlangt hat: Gebet dem Kaiſer u. ſ. w. a. Daß dies Wort hier wirklich völlige Geltung hat, b. daß wir dies als eine hohe Wohltat Gottes dankbar erkennen ſollen. — Ma. 9, 339. Worauf weiſt uns vornehmlich der Ausſpruch Chriſti: Gebet dem Kaiſer u. ſ. w.? a. Auf die Unterſcheidung zwiſchen Chriſti Reich und Weltreich, b. auf das rechte V zerhältnis der Bürger⸗ und Chriſtenpflichten. — Luth. 23, 98. Daß auch in dieſem unſerem neuen Vaterlande der Befehl Chriſti ſeine Giltig— keit habe: a. Gebet dem Kaiſer, was des Kaiſers iſt und b. Gott, was Gottes iſt. — Walth. Ev. 340. Welches iſt das rechte Verhältnis zwiſchen Kirche und Staat? a. Beide ſind Gottes Ordnung und ſollen daher neben einander beſtehen. b. Beide müſſen ſtreng geſchieden bleiben und dürfen nicht mit einander vermiſcht werden. — Ma. 21, 332. Welchen reichen Segen bringt es für Staat und Kirche, wenn dieſe beiden Reiche wohl unterſchieden werden? — Ma. 21, 333 2½956. Kirche und Staat ſollen ſich gegenſeitig dienen. a. Die Kirche ſoll dem Staat dienen, b. der Staat ſoll der Kirche dienen. Das gegenſeitige Verhältnis des Chriſten und des Staats bürgers. a. Daß ein Menſch ein Chriſt und zugleich ein guter Staatsbürger ſein könne, ja, notwendig ſein müſſe, b. daß aber zu einem wahren Chriſten mehr gehöre, als daß er nur ein guter Staatsbürger ſei. — Gna. 664. The relation between church and state. a. What alone is the right re— lation? b. What duties devolve on Christian citizens in this regard:— Kueg. 4. 635. Two lessons taught by Christ's saying: Render unto Caesar, etc. a. Mark the difference between church and state, b. do your duty to both— Sieck 2, 140. Freitert. Joh. 16, 36. 37. — Wozu fordert uns das Verhältnis auf. in welchem ſich unſere amerikaniſche lutheriſche Kirche zum Staat befindet? a. Gott für ihre Frei— heit und Unabhängigkeit vom Staat als eine hohe göttliche Wohltat von Herzen zu danken, b. dieſe treu zu gebrauchen und zu benutzen. — Bro. 497.
- Ma. 12. 346
- Ma. 13, 322
- Ma. 29, 343
- Ma. 9, 339
- Luth. 23, 98
- Walth. Ev. 340
- Ma. 21, 332
- Ma. 21, 333
- Ma. 21, 333 2
- Gna. 664
- Kueg. 4. 635
- Sieck 2
- Sieck 2, 140
- Bro. 497
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