2.
Unſere Kinder ſind Gottes Eigentum
2. Unſere Kinder ſind Gottes Eigentum. Sie gehören
amn, weil er ſie erſchaffen, teuer erlöſt, durch den Glau—
en geheiligt hat. (Nach dem 1., 2. und 3. Artikel.)
Jarum
a. ſind ſie unſere eigenen Kinder nur in einem ge—
giſſen Sinn,
b. können wir Eltern nicht mit ihnen tun, was wir
bollen, ſondern müſſen tun, was der Herr beſtimmt,
c. wird Gott einſt Rechenſchaft fordern von uns. Er
bird die Kinder, die er uns anvertraut, zurückfordern,
d. kann Gott unſere Kinder zu ſich nehmen, wenn er
vill. Er tut das oft plötzlich. 2 Kön. 4, 18—20. (Jo.
14906, 37.) Warum nimmt er ſie uns? Um uns zu
Geſchichte. Luth. 1, 182.
ich zu ziehen.
Anm. a. Unſere Kinder ſind Gottes Kinder. Sie
ennen den Vater. 1 Joh. 2, 13. (Schulb. 32, 2. 3.)
Anm. b. Gottes Kinder ſind unſere Kinder nicht von
RNatur, ſondern durch die Taufe.
- Luth. 1, 182
- Luth. 1, 182.
i Preliminary remarks on the cause, purpose, and content of the paper.
- Schulb. 32, 2
- Schulb. 32, 2. 3
- Jo. 82, 18
margin
- Il. 91, 19
margin
- Il. 91, 19. 50
margin
- Ka. 1904, 21
margin
- Jo. 82, 19
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- Ma. 27, 177
margin
- Il. 91, 67
margin
- Il. 91, 67. 68
margin
- Freik. 1904, 39
margin
- Il. 92, 37
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- Süd. 95, 65
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- Süd. 95, 65. 66
margin
- Ma. „176. 27
vol b, printed page
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3.
—
3. Ehelente ſollen
a. Kinderſegen von Gott
erbitten. 1
1 Sam. 1, 10.
Moſ. 30, 22: Der Herr erhörte Rahel.
11. Hanna. 1 Moſ. 25, 21. Rebekka;
Matth. 18, 10.
b. Kinder nicht verachten.
Das geſchieht, wenn man
1. Kinder für eine Laſt und Plage hält, Kinder— ſegen für ein Unglück anſieht;
2. den Eheſegen auf künſtliche Weiſe verhindert.
Anm. a. Welcher Kinderreichtum bei
manchen Familien im alten Teſtament! Ziba 15
Söhne (2 Sam. 0, 10), David 19 Kinder (1 Chron.
Abdon 40 Söhne (Richter 12, 14).
feſter als
Anm. b. Nichts vereinigt Eheleute
Kinder:
Seelen der Kinder leer ausgehen läßt, das
3. die
geiſtliche Leben nicht mit allem Fleiß fördert.
Anm. Welche Verachtung der Kinder, wenn ein Lehrer denkt: Mit dem Schulehalten verplempert man ſeine beſte Zeit!
4. den Kindern Argernis gibt und ſo das neue geiſtliche Leben der Kinder wieder zerſtört. Wehe dem Menſchen, durch welchen Argernis kommt! Matth. 10, 7. (Ma. 12, 253. 254),
c. die Kinder hochſchätzen. Wie hoch hält
Gott die Kinder! Er
1. ſagt von keinem Stand ſo viel Schönes und Herrliches in der Schrift als von den Kindern,
2. ſtellt ſie den Apoſteln zum Vorbild hin,
3. gibt ihnen die Engel zu Wächtern. Matth. 18. 10: Ihre Engel.
Anm. a. Engel dienen ihnen und du ſollteſt dich zu
hoch halten, als Vater oder Mutter den Kindern zu die—
nen? — Sollte uns das nicht mit Luſt zur Arbeit an
den Kindern erfüllen? Ma. 14, 171. ö
—— — — ——ö
Anm. b. Chriſtliche Eltern ſehen die Kinder nichr & als Plage, nicht als ein Spielzeug oder gar als Es Luth. 63, 41, ſondern als ein Unterpfand der Li Gottes, als ein uns von Gott anvertrautes Eigent Wis. 88, 25;
d. die Kinder leiblich verſorgen, näahrc kleiden u. ſ. w.
Anm. a. Die Kinder ſind von Natur ganz auf d Eltern angewieſen.
Anm. b. Wie man die Kinder bei Geſundheit erba— ten ſoll und worauf zu achten vor und nach der Gebur Schulb. 28, 1—7, wie man ſie übt im Verſtand 7—
in der Arbeit 11—15, in der Beredſamkeit 15—18. Tugend und guten Sitten 18.
Anm. c. Kinder ſind ſehr empfänglich für die 335
dende Hand des Erziehers.
Anm. d. In der Kindheitsgeſchichte eines Menichen liegt das Geheimnis des Werdens. Geſchichten aus der
Kinderſtube Schulb. 32. 114. 115;
e. die Kinder ausbilden zu einem ordentlichen Beruf.
Anm. a. Was ein Häkchen werden will, krümmt 3
bei Zeiten. Kinder treten oft in die Fußtapfen der E—
tern.
Anm. b. Wir ſollen die Kinder nicht anſehen als das 6 ſie jetzt ſind, ſondern als das, was ſie werden jol—
en;
f. die Kinder vor allen Dingen chrik
lich erziehen nach Gottes Willen. — D Hoffnung der Kirche für ihre Zukunft beruht auf ihter
;
Jugend. Ma. J, 287.
4. Pflichten der Kinder
a. gegen Gott. Die Kinder ſollen ſchon in ihre Jugend Gott dienen. „Wiſſet ihr nicht, daß ich ſer miuß in dem, was meines Vaters iſt?“
b. gegenihre Eltern. Kinder ſollen ihre El— tern ehren, ihnen gehorchen.
Anm. Kinder ſind den Eltern untergeordnet. Dies Verhältnis iſt begründet in der Natur, da die Kinder von den Eltern abhängig ſind, und im Willen Gottes:
c. gegen ihre Geſchwiſter. Geſchwiſter ſellen einander lieben, für einander ſorgen (Joſeph), einträchtig bei einander wohnen. Pſ. 133, 1. — Abraham und Lot.
Homiletik.
Kinder.
wichtig es ſei, uns immer wieder ernſtlich daran n
erinnern, wie hoch geachtet vor Gott unſere getauften Kindlein ſeien. a. Wie bes
geachtet ſie ſeien, b. wie wichtig es ſei, immer wieder daran erinnert zu werden. —
Von der Verachtung der Kleinen. a. Wie ſie ſich zein
wird. — Luth. 58. 17.
Siehe Erziehung 827.
- Ma. 12, 253
- Ma. 12, 253. 254
- Ka. 1904, 15
margin
- Ma. 14, 268
margin
- Ka. 1904, 15
margin
- Ka. 1904, 15. 16
margin
- Freik. 1901, 38
margin
- Ka. 1904. 15
margin
- Freik. 1901, 38
margin
- Ma. 14. 169
margin
- Ma. 14. 169. 12, 250
margin
- Schulb. 32, 113
margin
- Ma. 12, 219
margin
- Süd. 92, 73
margin
- Süd. 92, 73. 74
margin
- Wis. 88, 50
margin
- Wis. 88, 50. 51
margin
- Il. 92. 93
margin
- Ka. 1904, 20
margin
- Ka. 1904, 20. 21
margin
- Ma. 9, 287
margin
- Ma. 9, 287. 288
margin
- Luth. 58, 19
margin
- Ma. 14. 170
margin
- Luth. 58, 19
margin
- Ma. 12, 254
margin
- Ma. 14, 171
- Luth. 63, 41
- Wis. 88, 25
- Schulb. 28, 1—7
- Schulb. 32. 114
- Schulb. 32. 114. 115
- Luth. 58. 17
- Il. 92, 36
margin
- Il. 92, 36. 38
margin
- Ka. 91, 42
margin
- W. 86, 17
margin
- Theol. 3, 413
margin
- Ma. 12, 253
margin
- Schulb. 32, 112
margin
- Schulb. 32, 185
margin
- Schulb. 2, 38
margin
- Süd. 92, 73
margin
- Schulb. 28. 25
margin
- Ma. 27, 177
margin
- Ma. 19, 317
margin
- Theol. 3, 415
margin
- Ma. 9, 287
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vol b, printed page
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