A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation
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Sklaverei finds Sclaverei, Konkordienformel finds
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—
IJngendverein.
Abhandlungen.
Etwas über Vereinsweſen. Luth. 42, 10. 11. Ein
gsvereine. Luth. 49, 113. 114. Über Jünglingsvereine.
bkürzung:
Trak. Traktat. Die Notwendigkeit und praktiſche Ausführung der Ar⸗
beit an der konfirmierten Jugend. — Aug.
Jugendvereiun.
- Luth. 42, 10
- Luth. 42, 10. 11
- Luth. 49, 113
- Luth. 49, 113. 114
vol b, printed page
641 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0722
1.
—
1. Jugendvereine ſind erſt in den zwanziger Jahren
es vorigen Jahrhunderts entſtanden. ö Anm. a. In unſerer Synode wurde ſchon von Wal⸗
er und Bünger darauf hingearbeitet. Der erſte Ver:-
in in St. Louis 1848. (Sein goldenes Jubiläum
ſchulb. 33, 251.) ö Anm. b. Aufmunterung zur Bildung von Jugend—
ereinen Luth. 7, 170. 62, 389. 16, 31.
- Luth. 7, 170
- Luth. 7, 170. 62, 389
- Luth. 7, 170. 62, 389. 16, 31
- Wis. 89, 43
margin
- Luth. 7, 170
margin
- Luth. 7, 170. 62, 388
margin
- Trak. 37
margin
- Wis. 89, 43
margin
vol b, printed page
641 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0722
2.
Zweck dieſer Vereine
2. Zweck dieſer Vereine. Der Zweck dieſer Vereine iſt a. Pflege des geſelligen Bedürfniſſes der Jugend. Un⸗-
erhaltung:
b. Förderung chriſtlicher Geſinnung durch Vortre und Ermunterung;
c. Ausbreitung des Reiches Gottes, Ausbildung a Predigern, Liebeswerke;
d. Erweiterung des Kreiſes der Kenntniſſe. Bei rung.
Anm. a. Schon der Zweck des erſten Vereins umt uns war nicht bloß Ausbildung von Predigern, ſonde auch Geſelligkeit.
Anm. b. Die Vereinsverſammlungen ſollen nicht d Charakter von Erbauungsſtunden haben, ſondern di mehr Unterhaltung und Geſellſchaft ſein. Doch dart? Erbauung nicht davon ausgeſchloſſen bleiben.
Einwand. Für geſellige Unterhaltung und Belehrm in irdiſchen Dingen zu ſorgen, gehöre nicht zur Auiga der Kirche. — Das iſt richtig. Doch wird man bei d Jugendarbeit dieſe Dinge nicht ganz von ſich abwen können.
- Il. 95, 41
margin
- Ma. 16, 173
margin
- Ma. 28, 341
margin
- Ma. 28, 341. 342
margin
- Luth. 42, 11
margin
- Luth. 16, 30
margin
- Luth. 16, 30. 42, 11
margin
- Ma. 21, 118
margin
- Luth. 62, 388
margin
- Trak. 38
margin
- Wis. 89, 43
margin
- Luth. 13, 36
margin
- Luth. 13, 36. 37
margin
- Trak. 5
margin
vol b, printed page
641–642 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0722
3.
—
3. Chriſtliche Jugendvereine ſind an ſich löblich u können, wenn im rechten Geiſt geführt, viel Segen in ten. Der Nutzen ſolcher Vereine iſt:
a. In den Vereinsverſammlungen iſt Gelegende Gottes Wort gerade der Jugend nahe zu bringdurch Lehre und Ermahnung.
b. Der Paſtor hat Gelegenheit, mit der Jugend met in Berührung zu kommen.
c. Die Jugend der Gemeinde hält ſich beſſer zuſm men. Indem wir die Jugend in Geſellſchaft ihrer M konfirmanden zu erhalten ſuchen, helfen wir, daß ſie m nigſtens äußerlich bei der Kirche bleibt.
d. Die Bewahrung vor Anſchluß an ſündliche Verein wird erleichtert.
e. Beteiligt ſich der Verein an Neuanſchaffungenen der Gemeinde u. ſ. w., ſo wird Intereſſe der Jugend in Gemeindeangelegenheiten erweckt.
f. Gute Vereinsmitglieder laſſen ſpäter auch gute Ge
meindeglieder erwarten.
g. Durch Anlegung einer guten Bibliothek kann den
Leſen ſchlechter Schriften entgegengearbeitet werden.
Anm. Nur wenn der Verein in chriſtlicheem Sim geführt wird, kann er Segen ſtiften.
- Walth. Kas. 283
margin
- Ma. 25, 377
margin
- Ma. 25, 377. 378
margin
- Süd. 83, 88
margin
- Süd. 83, 88. 89
margin
- Il. 92, 110
margin
- Luth. 49, 114
margin
- Mit. 1907, 29
margin
- Wis. Syn. 1902, 54
margin
- Syn. 1902, 62
margin
- Syn. 1902, 62. 63
margin
- Trak. 39
margin
- Il. 95, 41
margin
- Trak. 40
margin
- Il. 92, 110
margin
- Trak. 40
margin
- Luth. 62, 389
margin
- Trak. 40
margin
- Trak. 40
margin
- Luth. 62, 388
margin
- Luth. 62, 388. 42, 11
margin
- Luth. 42, 11
margin
- Ma. 16, 169
margin
vol b, printed page
642 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0723
4.
Die Stellung des Vereins zur Gemeinde
4. Die Stellung des Vereins zur Gemeinde. Der Ju gendverein muß allezeit eine dienende, untergeordnen
Stellung gegen die Gemeinde einnehmen. Er darf nichts gegen Wunſch und Willen der Gemeinde und des Pa⸗
ſtors tun.
Anm. a. Darum ſoll der Verein immer unter Aui—
ſicht des Paſtors ſtehen.
Anm. b. Sobald der Verein mehr ſein will, iſt er als
fündlich zu verwerfen.
Anm. c. Der von Gott geſtiftete Verein iſt die Ge einde.
- Luth. 49, 113
margin
- Trak. 39
margin
- Ma. 31, 328
margin
- Proc. 97, 33
margin
- Proc. 97, 33. 34
margin
- Il. 92, 110
margin
- Luth. 19, 113
margin
- Luth. 49, 113
margin
- Mich. 83, 55
margin
- L. W. 43, 326
margin
- L. W. 43, 326. 327
margin
- Ma. 16, 169
margin
- Ma. 16, 169. 31, 327
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vol b, printed page
642–643 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0723
5.
Gefahren des Vereinsweſens
5. Gefahren des Vereinsweſens. Gefahren ſind, a. daß der Verein ausartet und ein Mittelpunkt der ergnügungsſucht wird;
b. daß er ſich der Kontrolle der Gemeinde und des aſtors entzieht und ſeine eigenen Wege geht. Ein Ge— eindlein in der Gemeinde. Dann iſt er zu bekämpfen:
c. daß er angeſehen wird als ein Mittel, die Jugend i der Kirche zu erhalten. Durch Unterhaltungen ge— in hält man niemand bei der Kirche.
Anm. Das Mittel, wodurch die Kirche gebaut wird, mallein Gottes Wort;
d. daß man im Eifer für ſeinen Verein das Intereſſe der Gemeinde vergißt, ſich z. B. nicht anſchließt an e Gemeinde, weil man ſchon zum Jugendverein gehört, in Gottesdienſt verſäumt, um am Nachmittag oder bend in die Verſammlung des Vereins gehen zu kön— en. Sekten klagen darüber L. W. 47, 239. 240.
- L. W. 47, 239
- L. W. 47, 239. 240
- Syn. 1902, 63
margin
- Trak. 38
margin
- Ma. 25, 379
margin
- Luth. 62, 388
margin
- Il. 92, 110
margin
- Syn. 1902, 63
margin
- Ma. 25, 378
margin
- Luth. 49, 113
margin
- Luth. 49, 113. 95
margin
- Luth. 49, 113. 95 34
margin
- Trak. 38
margin
- Luth. 52, 34
margin
- Ma. 25, 379
margin
- Wis. Syn. 1902, 54
margin
- Mit. 95, 48
margin
- Mit. 95, 48. 50
margin
- Mit. 95, 48. 50. 51
margin
- Trak. 38
margin
- Mit. 1907, 29
margin
- Ma. 28. 342
margin
vol b, printed page
643 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0724
6.
—
6. Führung des Ingendvereins.
a. Der Verein darf nur Lut 0 eraner aufnehmen.
b. Die Jugend ſoll ſelbſt mittätig dabei wirken.
c. Im allgemeinen mag es beſſer ſein, beiderlei eſchlecht zuſammen zu haben, wo ſie überwacht werden. Zerden ſie ängſtlich getrennt, ſo ſuchen ſie hernach um ſo iehr Gelegenheit, zuſammenzukommen, wo ſie nicht berwacht werden.
d. Was ſoll in den Verſammlungen getrieben werden? zeſchäfte und Unterhaltung. Kein Vereinsabend ohne zottes
Wort. — Man kann auch beſondere Spielnd Unterhaltungsabende haben.
e. Legt der Verein eine Bibliothek an, ſo ſind nur
ute Bücher anzuſchaffen.
f. Von großer Wichtigkeit iſt ein vaſſendes Lokal.
- Proc. 97, 34
margin
- Trak. 36
margin
- Trak. 41
margin
- Trak. 41
margin
- Il. 92, 110
margin
- Ma. 25, 380
margin
- Wis. 89, 44
margin
- Luth. 18, 95
margin
- Trak. 41
margin
- Trak. 41. 42
margin
vol b, printed page
643 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0724
7.
Der Paſtor und der Jugendverein
7. Der Paſtor und der Jugendverein. Der Paſtor ſoll
a. über den Verein wachen, der eigentliche Leiter und zerater des Vereins ſein, auch wenn die äußere Leitung es Vereins der Jugend ſelbſt überlaſſen iſt, in Bezug mf die Art der Unterhaltung mit Rat beiſtehen:
b. mit allerlei Vorträgen über Zeiterſcheinungen, Weltid Kirchengeſchichte u. ſ. w. dienen.
- Past. 268
margin
- Trak. 39
margin
- Ma. 25, 380
margin
- Luth. 49, 114
margin
- Wis. 89, 12
margin
- Ma. 25, 380
margin
- Ma. 25, 380. 381
margin
vol b, printed page
643 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0724
8.
Verbindung von Ingendvereinen
8. Verbindung von Ingendvereinen. Liga. Auch die 4.09 von Jugendvereinen kann Nutzen bringen,
a. Gefühl der Zuſammenaeböriakeit mit den Glau— densgenoſſen, der gemeinſamen Arbeit.
b. Dienſtleiſtungen für ſolche, die aus einer Stadt in ine andere ziehen. Die Judendyereine können ſich ſol— ber annehmen. daß ſie ſich in der fremden Stadt doch
heimiſch fühlen.
c. Erteilung von guten Ratſchlägen über Geſtaltung
des Vereins, Erweckung des Intereſſes an ihm.
dDd. Förderung des Verkehrs zwiſchen den Vereinen.
e. Bewahrung vor Anſchluß an unioniſtiſche Ligas, wie z. B. Y. M. C. A.
f. Förderung und Ausführung von Dingen, die dem einzelnen Verein unmöglich ſind, z. B. Publikation von Schriften, Einrichtung von chriſtlichen Herbergen in gro— ßen Städten.
Anm. a. Auch die Verſammlungen der Liga können viel Einfluß auf die Delegaten und indirekt auf deren Verein ausüben.
Anm. b. Doch iſt auch hier nicht zu vergeſſen,
1. daß alles unter der Kontrolle der Gemeinden
ſtehen muß. Will ein Verein ſich der Liga anſchlie⸗
ßen, ſo ſoll es nur mit Erlaubnis der Gemeinde ge⸗
ſchehen. Die Gemeinde muß darauf achten, was ihr
Verein in Gemeinſchaft mit andern treibt,
2. daß man nicht mit menſchlichen Einrichtungen
ausrichten zu können meint, was allein Gottes
Wort ausrichten kann.
Anm. c. Nimmt die Synode ſelbſt ſich der Ligaſache an, daß ſie mit Rat oder ſo, daß ſie die Aufſicht darüber führt, beiſteht ſo iſt um ſo mehr vorgebeugt. daß die Jugendvereine oder die Ligas zum Verderben der Kirche ausarten.
Anm. d. Beſtehende Ligas in unſerer Mitte: Der Generalverband lutheriſcher Jugend- und Männervereine der Synodalkonferenz. Die Walther-Liga.
Anm. e. Schon Walther forderte zu ſolchen Vereini— gungen auf. 1854.
Einwand 1. Das Beſchicken der Konvention koſtet zu
viel. — Vergleiche die Geldopfer mit dem Nutzen aus einem gut geleiteten Verband!
Einwand 2. Vieles vom Nutzen der Liga kommt nur den Delegaten zur Verſammlung zu gut. — Schon damit iſt viel gewonnen. Aber Delegaten und Ort der
Konvention können oft wechſeln.
Einwand 3. Die Vereinigung möchte ſich der Kontrolle der Gemeinde entziehen. Was dann? — Um der Gefahr des Mißbrauchs willen kann man eine an ſich
gaute Sache nicht verurteilen.
Homiletik.
1 Joh. 2. 13. — Daß ein chriſtlicher Jünglingsverein nur dann ſeinen Na⸗
men mit der Tat trägt, wenn er ein geiſtliches, ſiegreiches Kriegerheer Chriſti iſt.
Darum weil a. Satan unter den Menſchen vor allem wider die Jünglinge Krieg
chriſtliche Jünglinge ſind, welche wider dieſen Böſewicht
haben. — Walth. Kaſ. 292.
Phil. 2, 5. — Daß ein Verein nur dann wahren Segen in einer Gemeind—
ſtiften kann, wenn Chriſti Sinn und Geiſt die Herzen der einzelnen Glieder erfüllt
und regiert. a. Etliche Stücke chriſtlichen Sinnes und Geiſtes. b. Wie nur durch
Segen geſtiftet werden kann. — Ma. 16. 169.
S. Jugend.
V
- Luth. 49, 114
margin
- Trak. 46
margin
- Trak. 46
margin
- Proc. 97, 34
margin
- Walth. Kas. 292
- Ma. 16. 169
- Trak. 47
margin
- Trak. 44
margin
- Trak. 44. 45
margin
- Trak. 48
margin
- Trak. 48. 49
margin
- Luth. 49, 114
margin
- Proc. 97, 33
margin
- Proc. 97, 33. 34
margin
- Trak. 44
margin
- Trak. 44. 20
margin
- Trak. 57—61
margin
- Luth. 49, 113
margin
- Trak. 43
margin
- Trak. 43
margin
- Luth. 16, 30
margin
- Trak. 52
margin
- Trak. 51
margin
- Trak. 50
margin
- Trak. 50. 51
margin
- Proc. 97y, 34.
vol b, printed page
643–644 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0724