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irden ſtehen. Fritſchel. Zweck dieſer Handlung ſei icht die Herrlichmachung., ſondern Annahme an Kindes— ult. Einwand. Auch die Schrift habe beide Lehrtropen: dach dem erſten Lehrtrorus werden alle Gläubigen userwählte genannt, nach dem zweiten Lehrtropus nur ie endgiltig Seligwerdenden an vier Stellen: Matth. 0, 16 und 22, 14: wenige ſind auserwählt, Mark. 13, 2 und Matth. 21J, 214: wo es möglich wäre, auch die luserwählten. Anm za. Demnach wären nach dieſem erſten Lehr— ropus alle Gläubigen, auch die Zeitgläubigen erwählt, lange ſie im Glauben bleiben. Dagegen: 1. Warum will man die Herrlichmachung, die doch Röm. 8S. 28—33 und Eph. 1, 3—14 inbegriffen rſt, von der Mahl ausſchließen? 2. Wie ſoll man ſich eine Wahl zur Kindſchaft vorſtellen, bei welcher nicht auf die Herrlichmachung refleftiert wird? Ift dann ein Stück der Gnade plötzlich zu Ende gekommen? 3. Da bei dieſem Lehrtropus das imuitu fidei keine Anwendung haben kann, jſo kann man hier gegen alle die Vorwürfe geltend machen, die man gegen unſere Lehre vorbringt. z. B. abſolute Wahl. Schrift und Bekenntnis beſchreiben die Gläu bigen immer als ſolche, die ſchließlich ſelig werden. Matth. 16, 16: Wer da glaubet u. ſ. w. Joh. 3. 16: auf daß alle, die an ihn glauben, nicht ver loren werden, Räm. 8, 17: ſind wir Kinder, ſo ſind wir auch Erben. Röm. 10, 11. Joh. 6. 40. Wer an den Sohn glaubt. wird auferweckt zum ewigen Leben. Joh. 10, 27: Niemand wird ſie aus mei— ner Fand reißen. (Man darf nicht hinzuſetzen: ſie lber aber können es doch.) Ap. 2, 47. tat hinzu, die da ſelig wurden. 3. Artikel: mir ſamt allen Gläubigen ein ewiges Leben geben wird. — Von Zeitgläubigen wird da ganz abgeſehen. Es iſt ſchriftwidrig. die Gläunbigen in zwei Teile zu tei len: finaliter credentes und Zeitgläubige. 5. Auch den Glauben beſchreibt die Schrift als ſolchen, der ſchließlich ins Schauen übergeht. Anm. b. Daß die Auserwählten ſolche ſind, die chließlich ſelig werden, geht hervor ans den Worten: 1. Wahl zur Seligkeit, zum ewigen Leben, 2. Vorſatz, Verordnung. 3. Wahl, was kein hahitus. oder Zuſtand im Menſchen iſt, ſondern ein Beſchluß. Anm. c. Die Frage iſt hier 1. nicht, ob die Zeitgläubigen wirklich glauben. XV ſagt die Schrift Luk. 8S. 13: LO 21 — ſondern, ob es Anserwählte gibt, die nicht ſe— — lig werden. Gibt es zwei Gattungen von Aus— erwählten. ſolche. welche ſelig werden. und ſolche,
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