24. —
24. Die calbiniſtiſche und ſynergiſtiſche Löſung dieſes Heheimniſſes. a. Die Calviniſten ſuchen die Löſung in Gott. Zott hat ſich die einen erwählt und iſt an den andern vor— übergegangen. Leugnung der gratia universalis. — Selbſt wenn der göttliche Beruf bei den einen weniger wirkſam wäre, wie bei den andern, wäre das Rätſel ge— loſt. b. Die Synergiſten leugnen die sola gratia und iuchen die causa discriminis, den Erklärungsgrund im Renſchen. Melanchthon: So muß notwendig in uns ane Urſache des Unterſchieds ſein. L. W. 26, 262. W. 0. 49. Und zwar ſoll Erklärungsgrund ſein 1. das Verhalten des Menſchen, 2. der Glaube als ein gutes Werk, 3. die Unterlaſſung des mutwilligen Widerſtre⸗ bens, 4. die Selbſtentſcheidung, 5. das intuitu fidei 8§ 18. d. 2. Anm. a. Damit iſt das Geheimnis zerſtört. — Wenn ein Menſch beſſer wäre wie die andern, wäre die Sache leicht. Was bei uns Geheimnis iſt, iſt bei ihnen klar. Anm. b. Wenn auch ſie noch von einem Geheimnis reden, dann legen ſie es in 1l. die Allwiſſenheit Gottes. Sie wiſſen nicht, weſſen Glaube Gott vorausgeſehen hat, wer am jüngſten Tag auf die rechte oder linke Seite kommt, ſie wundern ſich, daß Gott alles weiß und ſie Hicht. die Bosheit des Menſchen, wie die M . ſo verſchieden angelegt ſind, wie es einem Menſchen möglich iſt, der Gnade zu widerſtehen; 3. die wunderbaren Führungen Gottes. Anm. c. Die Menſchen möchten gern alle Geheimniſſe Gottes ergründen. Anm. d. Hätte jeder im Gnadenwahlslehrſtreit ſeine Vernunft gefangen genommen unter Gottes Wort, ſo wäre keiner verführt worden. Anm. e. Dies Geheimnis iſt der Probierſtein, 1. ob man recht ſteht in der Bekehrung, 2. ob man rein iſt von Synergismus. Anni. f. Wer hier einen Erklärungsgrund ſucht, muß ialiche Lehre haben. Anm. g. Will jemand das Geheimnis auf obige Weiſe löſen, ſo rede man mit ihm nicht über Gnadenwahl, ſon⸗ dern Bekehrung.
- L. W. 26, 262
- L. W. 27, 338 margin
- L. W. 27, 338. 358 margin
- L. W. 27, 338. 358. 161 margin
- L. W. 27, 338. 358. 161. 26, 297 margin
- W. 1904, 56 margin
- Luth. 36, 58 margin
- Luth. 36, 58. 47, 85 margin
- W. 80, 48 margin
- W. 80, 48. 55 margin
- Luth. 37, 157 margin
- F. Pi. 15 margin
- L. W. 50, 198 margin
- L. W. 50, 198. 292 margin
- L. W. 50, 198. 292. 29, 93 margin
- L. W. 50, 198. 292. 29, 93. 52, 127 margin
- Syn. 83, 29 margin
- F. Pi. 7 margin
- F. Pi. 7. 17 margin
- Syn. Frei. 81, 124 margin
- Luth. 36, 58 margin
- Süd. 83, 8 margin
- L. W. 50, 544 margin
- L. W. 50, 544. 545 margin
- Luth. 38, 139 margin
- L. W. 26, 87 margin
- L. W. 26, 87. 18, 240 margin
- L. W. 26, 87. 18, 240. 241 margin
- L. W. 30, 10 margin
- L. W. 30, 10. 27, 216 margin
- L. W. 27, 473 margin
- L. W. 27, 473. 474 margin
- W. 80, 50 margin
- Luth. 36, 58 margin
- L. W. 27. 424 margin
- L. W. 27. 424. 541 margin
- L. W. 27. 424. 541. 407 margin
- L. W. 27. 424. 541. 407. 33, 253 margin
- L. W. 27. 424. 541. 407. 33, 253. 254 margin
- Syn. 82, 76 margin
- Syn. 82, 76. 8 margin
- Syn. 82, 76. 8. 275 margin
- Syn. 82, 76. 8. 275. 34 margin
- Syn. 82, 76. 8. 275. 34, 39 margin
- Walth. Ev. 89 margin
- Süd. 85, 13 margin
- Süd. 85, 13. 14 margin
- Süd. 85, 13. 14. 57 margin
vol b, printed page 397 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0473