—
— —4 Durch gute Werte machen wir unſere Be—
rufung und Erwählung feſt. 2 Petr. 1, 10.
Nimmt man die Früchte des Glaubens wahr, ſo iſt uns
das ein Beweis, daß unſer Glaube kein toter Glaube ſei.
Welche der Geiſt Gottes treibet. — Auf Gortes Seite
iſt die Erwählung immer feſt.
- L. W. 26
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- L. W. 26., 307
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- W. 77, 110
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- W. 77, 110. 119
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- Luth. 62. 250
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- Luth. 62. 250. 36, 188
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31.
—
31. Bin ich ein Auserwählter? Die Frage ſteigt bei
uns auf. Luth. 61. 353. Sie il identiſch mit der
Frage: Werde ich ſelig? R. Pi. 2, 323. Um deſſen
gewiß zu werden, ſollſt du
a. nicht deine Vernunft fragen,
b. nicht den geheimen Rat Gottes er⸗
forſchen wollen, 1 Kor. 2, 11. Denn das führt
zur Sicherheit und Verzweiflung, ſondern
c. dich an den geoffenbarten Willen Gotte balten 61 Tim. 1J. 10: jetzt aber offenbart,. 2 Theſſ. 2 1und zwar nicht an das Geſetz (W. 79, 16. 17), ſon⸗
dern an das Evangelium. Lied 85, 11.
Anm. a. Daß du erwählt biſt, ſollſt du auf Grund der Verheißung glauben. Glaubſt du Gott in einem Stück. warum nicht im andern? 1 Kor. 1. 8.
Anm. b. Gott, der die Seinen kennt (S 10 Anm. enhat uns nicht die Nanien aufgeſchrieben (Xlag. 5, 58), wohl aber
1. die Auserwählten beſchrieben Joh. 10,
27. 28 und ihre Kennzeichen angegeben:
2. auch den Weg, den er die Auserwählten
führt, genau beſchrieben. — Hat Gott dich nicht
bekehrt und zum Glauben gebracht? Wer ſich auf
dieſem Wege befindet, ſoll ſich für einen Auser—
wählten halten. Schluß von Wirkungen auf die
Urſachen.
Anm. c. Es iſt eine Wahl zur Kindſchaft. Die Kinder Gottes, d. h. die Gläubigen Gal. 3, 26. ſind die Erwählten. Die Auserwählten ſind darum nicht außerhalb der Kirche zu ſuchen.
Anm. c. Aus Berufung allein, ohne gläubiges An— nehmen derſelben, kann kein Schluß auf die Erwählung gemacht werden. Matth. 20, 16: viele ſind berufen, aber u. ſ. w.
Anm. d. Wer in mutwilligen Sünden dahingeht. ſich nicht zum Evangelium hält, iſt gewiß ausgeſchloſſen.
Anm. e. Der äußerliche Schein, ob es einem gut geht in dieſer Welt oder bös, hat hier nichts zu ſagen.
Anm. f. Jeder Chriſt ſoll ſich für einen Erwählten halten und ſeiner Erwählung gewiß ſein. Röm. d, 31—39: Ich bin gewiß u. ſ. w. Phil. 1, 6: Ich bin desſelbigen in guter Zuverſicht u. ſ. w. — Darum ſagt Paulus: wie er uns denn erwählt hat Eph. 1, 4. Er hält der Liebe nach jeden für einen Auserwählten, an dem ſich Kennzeichen des Glaubens finden. ſ. S 6 e. Einwand.
Anm. g. Chriſten werden oft angefochten.
1. Anfechtung: Ich gehöre nicht zu den Erwähl⸗
ten. — Solche weiſen wir aufs Evangelium.
2. Anſechtung: Bin ich kein Auserwählter, dan—
werde ich doch nicht ſelig. Was ja wahr iſt
Auch Angefochtenen gegenüber wird man nicht die
Wahrheit, z. B. das unfehlbare Vorauswiſſen Got—
tes, leugnen. Einem Angefochtenen, der da meint.
die Sünde wider den hl. Geiſt begangen zu haben
wird man freilich zugeben, daß dieſe Sünde nicht
vergeben werden kann, aber man würde ihm ee
gen, daß ſeine Gedanken vom Teufel ſind.
Einwand 1. Von den Verheißungen, die allgemein ſind und alle Menſchen angehen, könne man unmölich ſchließen, daß man unter die Erwählten gehört. — Aber der Glaube bezieht die evangeliſche Verheißun: auf ſeine Perſon.
Einwand 2. Auf einer Vergleichung mit der Beſchreibung der Auserwählten ſoll unſere Gewißheit beruhen! Auf dieſem Wege käme man nie zur Gewiß
heit.
Einwand 3. Auch die Zeitgläubigen hören das Evangelium. Darum könne man nicht mit Sicherheit auf die Wahl zurückſchließen.
Einwand 1. Gott hat nirgends geoffenbart. daß du zu den Erwählten gehörſt.
Einwand 5. Paulus habe für ſeine Perſon eine be ſondere Offenbarung gehabt. — Eine verzweifelte Aus— flucht, da Paulus ſagt: mag uns ſcheiden. Röm. 8.
39.
Antith.
a. Katholiken. Niemand ſoll ſich für einen Erwähl ten halten und ſeiner Erwählung gewiß ſein.
b. Unſere Gegner. „Ob ich im ſtrengeren Sinn er— wählt bin, weiß ich nicht.“ Chic. 21. Ihre Gewißhen der Erwählung iſt eine bedingte: wo wir uns an Gor tes Wort halten. Unterſch. 79. Erſt wenn jemand beharrt hat, iſt man gewiß, daß er unter die Er— wählten gehört. L. W. 27, 176—191.
c. Calviniſten fordern zwar den Glauben, daß man erwählt ſei, aber es fehlt ein Mittelglied: Woran ſoll ich mich halten?
- Luth. 61. 353
- R. Pi. 2, 323
- W. 79, 16
- W. 79, 16. 17
- Lied 85, 11
- W. 79, 41
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- W. 79, 50
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- W. 79, 50. 58
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- L. W. 19, 129
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- L. W. 19, 129. 130
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- Syn. 82, 59
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- Luth. 36, 20
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- Luth. 36, 20. 62, 251
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- Luth. 36, 20. 62, 251. 250
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- Luth. 36, 20. 62, 251. 250. 62, 187
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- Luth. 36, 20. 62, 251. 250. 62, 187. 38, 107
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- L. W. 27, 342
margin
- L. W. 27, 342. 173
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- L. W. 27, 342. 173. 26
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- L. W. 27, 342. 173. 26. 305 —307
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- L. W. 27, 342. 173. 26. 305 —307. 19, 129
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- L. W. 27, 342. 173. 26. 305 —307. 19, 129. 130
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- L. W. 27, 342. 173. 26. 305 —307. 19, 129. 130. 176
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- L. W. 27, 342. 173. 26. 305 —307. 19, 129. 130. 176. 177
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- W. 79, 48
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- W. 79, 48. 54
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- W. 79, 48. 54. 55
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- Walth. Ev. 92
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- Walth. Ev. 92. 93
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- Syn. 83. 52
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- Luth. 36, 21
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- L. W. 37, 133
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- L. W. 37, 133. 50, 241
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- Luth. 37, 171
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- Wis. 83. 13
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- Wis. 83. 13. 11
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- Ma. 4. 316
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- Syn. Frei. 81, 135
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- Mag. 5, 58
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- Luth. 62, 266
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- Luth. 62, 266. 267
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- Luth. 62, 266. 267. 250
margin
- Luth. 62, 266. 267. 250. 36
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- Luth. 62, 266. 267. 250. 36. 52
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- Luth. 62, 266. 267. 250. 36. 52. 61
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- Luth. 62, 266. 267. 250. 36. 52. 61. 356
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- Schmidt 1
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- Schmidt 1. 273
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- L. W. 51. 187
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- L. W. 51. 187. 488
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- Luth. 54, 124i
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- Schulb. 19, 53
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- Syn. Frei. 81, 138
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- Luth. 37, 170
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- Baier 3, 594
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- Baier 3, 594. 595
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- R. Pi. 2, 324
margin
- R. Pi. 2, 324. 325
margin
- R. Pi. 2. 326
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- W. 79, 48
margin
- W. 79, 48. 49
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- L. W. 27, 176—191
- L. W. 26, 303
margin
- L. W. 26, 303. 305
margin
- L. W. 26, 303. 305. 184
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- L. W. 26, 303. 305. 184. 27, 186
margin
- L. W. 26, 303. 305. 184. 27, 186. 28, 473
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- L. W. 26, 303. 305. 184. 27, 186. 28, 473. 51, 487
margin
- R. Pi. 2, 324
margin
- Luth. 37, 172
margin
- Luth. 62, 267
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- W. 79, 109
margin
- L. W. 51, 488
margin
- L. W. 51, 488. 14, 314
margin
- W. 59, 45
margin
- W. 77, 97
margin
- Trak. 4
margin
- Trak. 4, 47 —49
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- L. W. 27, 208
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- L. W. 27, 208. 209
margin
- L. W. 27, 514
margin
- L. W. 26, 307
margin
- Syn. 83, 58
margin
- L. W. 26, 304
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- L. W. 28, 474
margin
- Günth. 144
margin
- L. W. 26, 135
margin
- Cal. 1904, 61
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- Wis. 83, 13
margin
- W. 59, 48
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vol b, printed page
405–406 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0481