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Die Schule (1913)
auch die Gelegenheit ausnützen und das Intereſſe der
Eltern für die Schule zu erwecken ſuchen. 38, 34. 26,
129.
Anm. b. Etliche Winke über Schulfeſt:
1. Es ſollte nicht dazu benutzt werden, um Geld
für Lehrergehalt herauszuſchlagen.
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2.
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Die Schule (1913)
2. Der Lehrer ſollte nicht leichtfertige oder gar
widerchriſtliche Stücke vortragen laſſen.
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3.
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Die Schule (1913)
3. Es ſollte nicht ausarten in ein Sauffeſt, zum
Argernis der Kinder und der Welt.
Anm. c. Schulfeſte werden am beſten im Frühjahr
abgehalten;
Ferien ſind nötig für Lehrer und e. die Ferien.
Kinder. Auch Weihnachtsferien ſollten ſein.
39, 40.
Die Ferien ſollte man
1. nicht zu ſehr abkürzen. Die Schulzeit ſollte
etwa 40 Wochen betragen. Man wird dabei den
Wünſchen der Gemeinde Rechnung tragen;
2. ausnützen für ſeine Geſundheit.
Geſundheit der Kinder und des
Abhandlungen.
Die Schulluft. 3, 213—216. 237—241.
29, 371.
lers muß in jeder Schule ernſtlich berückſichtigt werden.
trag zur Hygiene in der Schule.
13, 53—56. Zur Geſundheitspflege in der Schule.
4. 172—178. Welche Geſundheitsregeln ſind zu beachten, wenn die Sinne geſund
hleiben ſollen? 26, 236—243. Geſundheitspflege in
Winte in ſanitärer Hinſicht. 41, 348. 32, 205. 206.
care of his health. 37, 137-144.
26. Geſundheit der Kinder.
Der Lehrer muß achten auf die Geſundheit ſeiner
Schüler und alle ſchädlichen Einflüſſe von ihnen fern
zu halten ſuchen.
a. Das Auge. Regeln über die Pflege des Auges
25. 281. 282. Schonung der Augen der Kinder 30, 7. Winke, um das Auge des Kindes zu ſchonen 44,
5. Hygiene des Auges 44, 15. Defective eyesight
zmong children 44. 56.
1. Kurzſichtigkeit. Urſache davon kann ſein: Viel
Leſen 31, 159, unpaſſende Vänte 27, 347, ſchlechte
Beleuchtung 14, 175. (Die Befürworter der la—
teiniſchen Schrift ſchieben ſogar die Schuld auf die
deutſchen Schriftzeichen 16, 123.)
2. Weitſichtigteit 26. 241.
3. Schielen. 36, 283.
Anm. Wie iſt dem entgegenzuarbeiten? Man achte
auf gute Beleuchtung, richtige Lage und Bau des Schul⸗
muſes, guten Bücherdruck, rechte Haltung des Körpers
beim Schreiben und Leſen u. ſ. w.
b. Das Gehör. Geſundheitsregeln für das Ohr
25, 236. 237, Hygiene des Ohres 44, 14.
. Stottern. Allerlei Regeln, um es zu heilen
20, 76. Hygiene des Sprachorgans 44, 16. Einem Stot⸗
terer nachzuahmen, hat üble Folgen 18, 94.
d. Die Haut.
- Wis. Syn. 90, 44
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- Luth. 57, 275
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- Luth. 57, 275. 276
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Die Schule (1913)
e. Die Luſ. Die Luft in der Schule muß rein
ſein. Verpeſtete Luft macht unfähig zu geiſtiger Arden
38, 130. 131 und iſt geſundheitsſchädlich. 28, 193. Anm. a. Darum muß der Lehrer fleißig lüften.
Ventilation. Das iſt beſonders nötig in überfüllten
hilaſſenzimmern. Luth. 39, 148.
Anm. b. In manrchen Schulen hat man auch Blumen
und Iflanben aufgeſtellt.
f. Die Heizung. Daß das Zimmer nicht zu heiß
und nicht zu kalt iſt, iſt von großer Wichtigkeit.
g. Die Schulbänke. Die Bänke müſſen ven
verſchiedener Höhe ſein, den Kindern angepaßt. 3, 328.
Die Kinder werden am beſten nach ihrer Größe geſett.
13, 56. Die Entfernung zwiſchen Sitz und Pult dar“
nicht zu groß ſein. 13, 54.
h. Haltung des Körpers beim Sitzen und
Aufſtehen. Die Kinder
1. müſſen gerade ſitzen;
2. dürfen die Bruſt nicht gegen die Kante dez
Pultes ſtemmen.
Anm. Das Sitzen hängt viel von den Bänken
ab, aber meiſt ſitzen die Kinder auch bei guten Bänken
nicht gerade. Darum muß das rechte Sitzen den Kin⸗
dern anerzogen werden.
i. Krankheiten der Kinder.
Anleitung zur Be⸗
handlung erkrankter Kinder 43, 285.
1. Erkältung. Der Lehrer muß darauf ſehen.
daß die Kinder ſich in der Schule nicht erkälten.
Darum ſoll er nicht geſtatten, daß Kinder den gan⸗
zen Tag mit naſſen Kleidern und Strümpfen in
der Schule ſiten. Sie müſſen die Strümpfe gegen
trockene eintaͤuſchen. Bei Offnung des Fenſters im
Winter ſoll man Rückſicht nehmen auf die zunächt
Sitzenden. 44, 125.
2. Nervoſität und ihre Urſachen. Von nervöſen
Kindern kann man nicht die Arbeitsleiſtung er—
warten, wie von geſunden Kindern. 35, 144.
3. Rückgratsverkrümmung, oft eine Folge unpaſ.
ſender Bänke.
4. Aproſeria, eine neue Krankheit.
Anm. Haben Kinder ſchlimmen Huſten oder Erkäl—
tung, ſo ſollten ſie heimgeſchickt werden. Verhaltungs.
maßregeln in Deutſchland bei anſteckenden Krankheiten
24, 191.
k. Zahnpflege.
l. Nägelkauen.
m. Rauchen unter Kindern.
n. Das Hinausgehen der Kinder während de—
Schulzeit kann nicht verboten werden.
o. Körperliche Züchtigung darf nicht ſo wei
gehen, daß die Geſundheit darunter leidet.
p. Bleiſtifte, die jeden Morgen ausgeteilt werden
können anſteckende Krankheiten verbreiten.
q. Trinkbrunnen ohne Becher ſind in manchen Schu
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