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Abriß. Lehre. §1. Notwendigkeit der Genugtunng. 8§ Win 2 einer beſchaffen ſein mußte, der für uns genugtun wollte. § 3. Chriſtus hat fün Der tätige Gehorſam. 8 Der leidende Gehorſam. 8 6 9. der Genugtnung: allgemein und vollkommen. U Genugtuung. 1. Die Wichtigkeit dieſer Lehre. Die Lehre von der Genugtuung Chriſti a. iſt der Mittelpunkt der Lehre von der Rechtferti gung. Ohne Genugtuung könnten wir nicht um Chriſt willen, auch nicht allein aus dem Glauben gerecht wer— den; b. iſt der Prüfſtein falſchen und wahren Chriſtentums c. iſt das unterſcheidende Merkmal zwiſchen chriſtlichen und heidniſchen Religionen. Alle andern Religionen lehren eine Vergebung ohne Genugtuung: d. gibt dem Paſtor Freudigkeit zur Ausrichtung ſeines Amtes. Könnten wir nicht ſagen, daß die Menſchen er— löſt ſind, ſo wäre unſer Amt ein troſtloſes. Anm. Der Ausdruck: ſtellvertretende Genugtuung, satisfactio vicaria, iſt ein kirchlicher Ausdruck. 2. Die Notwendigkeit der Genngtuung wird aus fol⸗ genden Sätzen bewieſen: a. Gott iſt gerecht und heilig. Dan. 9. 7: Du Herr biſt gerecht. 3 Moſ. 19. 2. Ich bin heilig. Anm. Dieſe Gerechtigkeit Gottes muß auch von den Paſtoren hervorgekehrt werden. Man ſoll nicht denken, Gott nimmt es nicht ſo genau. b. Gott fordert in ſeinem Geſetz voll⸗ kommene Gerechtigkeit, Bezahlung bis auf auf den letzten Heller. Matth. 5. 26. 18. 34. 35. — Gottes Geſetz iſt unverletzlich. O. 75, 20. 21. c. Der Menſch kann die geforderte Ge⸗ nugtuungenicht leiſten. Pſ. 19, 8—-10: es ko⸗ Denn ſtet zu viel. 1. der Menſch iſt gänzlich unfähig Eph. 2, 3: 2. ſelbſt wenn er von heute an alles täte, was er zu tun ſchuldig iſt, ſo kann er damit begangene Sünden nicht gut machen. Anm. a. Wie ſteht es mit deiner Geſetzeserfüllung? Betrüge ſich niemand. Anm. o. Müßte der Sünder Genugtuung leiſten, dann wäre es aus mit ihm. d. Ohne Genugtuung hätte kein Menſch Gottwohlgefallemkönnen. Pſ. 5, 5: Du biſt nicht ein Gott u. ſ. w. Joh. 9, 31. Gott hört die Sün⸗ der nicht. Anm. Das ſagt dem Menſchen auch ſein Gewiſſen. Darum die Opfer der Heiden.
- O. 75, 20
- O. 75, 20. 21
- F. Pi. 75 margin
- F. Pi. 75, 7 margin
- F. Pi. 75, 7. 29 margin
- Mich. 1906, 55 margin
- Mich. 1906, 55. 256 margin
- Syn. 79, 38 margin
- Syn. 79, 32 margin
- Mich. 1906. 55 margin
- O. 19. 75 margin
- O. 75, 20 margin
- O. — 1903, 50. 19. 20.
- Ma. 6,
vol b, printed page 144 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0220