—
Anm. k. Emanzipation des Weibes. Die heutigen Suffragetten. Mann und Weib ſollen gleichberechtigt ſein. Durch ſolche Reden aber kann man die Natur des Weibes nicht ändern. Mich. 1912, 30.
Anm. l. Am allerwenigſten ſollten chriſtliche Frauen Gottes Ordnung umgehen oder aufheben wollen.
Anm. m. Manche Männer ſind ſchwach und überlaſſen um des Friedens willen die Herrſchaft dem Weibe. Das iſt eine Verkehrung der göttlichen Ordnung. Ein ſolcher Mann iſt ein Zerrbild, eine Karikatur, ein Pan-toffelheld.
Anm. n. Die Strafe, die Gott auf das Weib gelegt hat, iſt eine heilſame. Sie dauert nur kurze Zeit und dann kommt Erquickung in der Seligkeit.
Anm. o. Gebietet der Mann etwas Sündliches, ſo muß die Frau Gott mehr gehorchen als den Menſchen.
Anm. p. In dem Verhältnis zu Gott iſt zwiſchen Mann und Weib kein Unterſchied. Gal. 3, 28: Hier iſt kein Mann noch Weib. Auch Frauen ſind geiſtliche Prieſterinnen, können unterrichten im Hauſe, taufen, abſol⸗
Durch den Glauben ſind ſie Sarahs vieren u. ſ. w.
Töchter. Mich. 1912, 57.
- Mich. 1912, 30
- Mich. 1912, 57
- Luth. 64, 314
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- Ma. 35, 80
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- Ma. 35, 80. 81
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- Luth. 71, 227
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- Mich. 1912, 32
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- Mich. 1912, 50
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- Mich. 1912, 50. 51
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- Mich. 1912, 30
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- Mich. 1912, 30. 31
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- Mich. 1912, 30. 31. 50
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- Can. 1903, 40
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- Or. 1913, 35
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- Mich. 1912, 33
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- Mich. 1912, 33. 34
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- Bro. 375
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- Il. 98, 37
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- Il. 98, 37. 38
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3.
Das Weib ſoll eine Gehilfin des Mannes ſein
3. Das Weib ſoll eine Gehilfin des Mannes ſein. 1 Moſ. 3, 18. Sie ſoll ihm zur Seite ſtehen und dienen. Das wird ſchon dadurch angedeutet, daß das Weib aus der Seite des Mannes genommen iſt. Süd. 1912, 31.
Anm. a. Gehilfin des Mannes im Hauſe! Welchen ſchönen Beruf hat das Weib im Hauſe! Kindererzie— hung.
Anm. b. Damit iſt nicht geſagt, daß ſie im Berufe ihres Mannes mithelfen ſoll, obwohl das unter Um ſtänden geſchehen kann.
Vor allen Dingen ſoll die Frau ihres Berufes im Hauſe warten.
Anm. c. Manche Jungfrauen finden keine Gelegen— heit, in dieſen ihren eigentlichen Beruf einzutreten.
- Süd. 1912, 31
- Mich. 1912, 28
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- Mich. 1912, 28. 29
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- Mich. 1912, 28. 29. 50
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- Mich. 1912, 28. 29. 50. 51
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- Ma. 28, 269
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- Can. 1903. 39
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- Can. 1903. 39. 40
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- Luth. 64, 348
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- Mich. 1912, 52
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- Ma. 28, 269
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4.
Stellung des Weibes in der Gemeinde
4. Stellung des Weibes in der Gemeinde. Das Weib ſoll in der Gemeinde ſchweigen. 1 Tim. 2, 12: Einem Weibe geſtatte ich nicht, daß ſie lehre. 1 Kor. 14, 34: Eure Weiber laſſet ſchweigen in der Gemeinde. Frauen ſollen darum
a. nicht das öffentliche Predigtamt verwalten, weil ſie den Männern untertan ſein ſollen.
Anm. a. Das Untertanſein bezieht ſich nicht bloß auf ihren eigenen Mann, ſondern auf alle Männer, die in der Gemeinde verſammelt ſind.
Anm. b. Gott hat keins der 66 Bücher der Schrift von einer Frau ſchreiben laſſen, und von allen frommen Frauen keine ausgeſandt, das Evangelium zu predigen.
Anm. c. Es iſt kein Zweifel, daß manche Frauen außerordentlich hoch begabt ſind, auch gut Beſcheid wiſſen in der Schrift, im Glauben ſtark ſind.
Dennoch hat Gott dieſe Ordnung getroffen.
- Wis. 1910, 13
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- Wis. 1910, 13. 14
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- Ma. 23, 63
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- Theol. 6, 17
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- Mich. 1912, 34
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- Luth. 64, 315
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- Syn. Frei. 95, 71
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- L. W. 59, 647
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- L. W. 59, 647. 518
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- Il. 98, 34
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- Il. 98, 34. 34
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- Mich. 1912, 11
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- Mich. 1912, 11. 12
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- Luth. 64, 315
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- Luth. 64, 315
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—
3. vor allen Dingen aber erziehen.
Anm. b. Eltern ſollen den Kindern Schätze ſammeln,
die ewig bleiben (W. 94, 43. 44), die Kinder nicht nur
für dieſes, ſondern auch für jenes Leben erziehen (Ma.
22, 260. 261.), nicht bloß für den Leib, ſondern auch für
die Seele ſorgen (Schulb. 2, 41.), auf ihrer Kinder Se⸗—
ligkeit bedacht ſein (Tex. 1906, 39.). Was hilft den
Kindern Reichtum, wenn ſie geiſtlich arm ſind (Luth. 44,
38.), wenn ſie alles genießen können, während die Seele
derhungert (Luth. 24, 58.), wenn ſie alle Wiſſenſchaft
beſitzen und den Weg zum Himmel nicht wiſſen (Ka.
1904, 25. 26.), wenn ſie in köſtliche Leinwand gekleidet
find und einſt dort nackt daſtehen (R. Pi. Pred. 1, 134.),
wenn ſie die ganze Welt gewinnen und nehmen Schaden
an ihrer Seele (Ma. 17, 331.). Die Furcht des Herrn
iſt der Weisheit Anfang. (Ma. 26, 262—264.) Eph.
3. 19. Chriſtum lieb haben iſt viel beſſer, denn alles
Wiſſen.
Anm. c. Man ſollte meinen, dazu zu ermahnen, ſei
gar nicht nötig. Eltern, welche ſelbſt in Wahrheit vom
(Slauben an ihren Heiland erfüllt und ſo ſelig ſind, ſoll⸗
ten gegen ihre Kinder ganz davon ſchweigen können? Anm. d. Dazu läßt Gott die Chriſten in dieſer Welt.
Sonſt könnte er ſie auch gleich in den Himmel nehmen,
nachdem ſie gläubig geworden ſind.
Anm. e. Vorbilder:
1. Adam und Eva.
2. Abraham. 1 Moſ. 18, 19: Ich weiß, er wird
befehlen ſeinen Kindern, — daß ſie des Herrn Wege
halten. ö
3. Loide und Eunike. 2 Tim.
1. 5: Weil du
von Kind auf die heilige Schrift weißt.
3, 15.
4. Maria und Joſeph.
Anm. f. Dies Recht
1. kann niemand, weder Staat noch Kirche, den
Eltern nehmen,
2. können Eltern nicht von ſich abwälzen auf Pa-
ſtor oder Schule. Von dieſer Pflicht gibt es keinen
Dispens.
Anm. g. Eltern haben
1. die größte Liebe und Erbarmen mit ihren
Kindern, mehr als fremde Leute,
2. den größten Einfluß auf ihre Kinder. Wenn
die Eltern ihr Kind nicht zurecht bringen, wird es
ſchwerlich jemand anders gelingen. Das Wort des
Vaters gilt bei einem Kinde alles,
3. die beſte und meiſte Gelegenheit. Da⸗
rum iſt die Hauptſtation der chriſtlichen Miſſion die
Familie. Luth. 63, 250.
Anm. h. In der Schule müſſen alle Kinder doch mehr
oder weniger als Maſſe behandelt werden. Im Haus
wird jedes Kind einzeln erzogen.
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3. but above all things they should educate them.
Note b. Parents should gather treasures for their children that remain forever (W. 94, 43-44), raise their children not only for this life but also for that one (Ma. 22, 260-261), care not merely for the body, but also for the soul (Schulb. 2, 41), be mindful of their children's salvation (Tex. 1906, 39). What good does wealth do children if they are spiritually poor (Luth. 44, 38), if they can enjoy everything while the soul starves (Luth. 24, 58), if they possess all learning and do not know the way to heaven (Ka. 1904, 25-26), if they are clothed in costly linen and one day stand naked there (R. Pi. Pred. 1, 134), if they gain the whole world and lose their own soul (Ma. 17, 331). The fear of the Lord is the beginning of wisdom. (Ma. 26, 262-264.) Eph. 3:19. To love Christ is far better than all knowledge.
Note c. One would think it should not even be necessary to exhort to this. Should parents who are themselves truly filled with faith in their Savior and are thus blessed be able to keep entirely silent about it toward their children?
Note d. For this reason God leaves Christians in this world. Otherwise he could just as well take them straight to heaven as soon as they have come to faith.
Note e. Examples:
1. Adam and Eve.
2. Abraham. Gen. 18:19: I know that he will command his children — that they keep the way of the LORD.
3. Lois and Eunice. 2 Tim. 1:5: because from a child you have known the Holy Scriptures. 3:15.
4. Mary and Joseph.
Note f. This right
1. can be taken away from parents by no one, neither state nor church,
2. cannot be shifted off by parents onto the pastor or the school. From this duty there is no dispensation.
Note g. Parents have
1. the greatest love and compassion for their children, more than strangers have,
2. the greatest influence on their children. If the parents cannot set their child right, it will hardly succeed with anyone else. A father's word counts for everything with a child,
3. the best and most opportunity. Therefore the chief station of Christian mission is the family. Luth. 63, 250.
Note h. In school, all children must, more or less, be treated as a mass. In the home, each child is raised individually.
- W. 94, 43
- W. 94, 43. 44
- Ma.
22, 260
- Ma.
22, 260. 261
- Schulb. 2, 41
- Tex. 1906, 39
- Luth. 44,
38
- Luth. 24, 58
- Ka.
1904, 25
- Ka.
1904, 25. 26
- R. Pi. Pred. 1, 134
- Ma. 17, 331
- Ma. 26, 262—264
- Luth. 63, 250
- R. Pi. Pred. 1, 133
margin
- Luth. 27, 193
margin
- Ma. 31, 276
margin
- Syn. 1900, 7
margin
- Jo. 82, 27
margin
- Jo. 82, 27. 28
margin
- Cal. 91, 41
margin
- Syn. 77, 11
margin
- Schulb. 2, 112
margin
- Ma. 26, 47
margin
- Ma. 26, 47. 48
margin
- Il. 91, 69
margin
- Jo. 82, 24
margin
- Jo. 83, 65
margin
- Süd. 92, 75
margin
- Ma. 17, 330
margin
- Proc. 99, 25
margin
- R. Pi. Pred. 1, 131
margin
- W. 86, 20
margin
- Ka. 1904, 37
margin
- Walth. Ev. 61
margin
- Walth. Ev. 61. 63
margin
- Syn. 1900, 9
margin
- Il. 91, 70
margin
- Il. 92, 106
margin
- Syn. 1900, 10
margin
- Jo. 82, 37
margin
- Ka. 1906, 12
margin
- Proc. 95, 28
margin
- Cal. 91, 44
margin
- Jo. 83, 67
margin
- Jo. 83, 67. 69
margin
- Mich. 98. 25
margin
- Schulb. 2, 99
margin
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