—
Das 7. Gebot. 30. Du ſollſt nicht ſtehlen. 2 Moſ. 20, 15. 5 Moſ. 5, 19. Matth. 19, 18. Mark. 10, 19. Luk. 18, 20. 3 Moſ. 19, 11. 13. — Stehlen ſchließt jede ſündliche Neigung nach dem Gut des Nächſten in ſich, ſei es in Gedanken, Worten oder Werken. Hierbei kommt in Be⸗ tracht: a. Raub. Luk. 10, 30. Der unter die Mörder Ge— ſallene. Achan. — Raubzüge, Eroberungskriege. — Menſchendiebſtahl. Kidnappers. Stock 243. b. Diebſtahl. Einbrecher, Ladendiebe, shop lifters. Stöckh. A. T. 161. 162. Sich vergreifen an der Kaſſe des Herrn. Bankkaſſierer. Wechſelfälſchung. Knechte und Mägde, die ihrer Herrſchaft allerlei aus Küche und Keller ſtehlen. Kleptomanie. Obſt ſtehlen. Luth. 39, 14. Geſtohlene Briefe Luth. 16. 31. 44. Geſchichte von dem Jungen, der ungelöſchten Kalk geſtohlen. Leſebuch. — Die Verſuchung zum Diebſtahl iſt groß. Luth. 38. 141. Interefſant. wie mauchmal Diebe ausgefun— den werden. Geſchichte Luth. 57,. 170. Dall. 165. — Die Maus geht doch endlich in die Falle. Stock. 241. — Was Jeſuiten unter Diebſtahl verſtehen. Schulb. 16, 40. 41. c. Betrug. Betrügeriſche Kontrakte. Thecl. 3. 443. (Blitzableiterkontrakte.) Das Alter niedriger angeben. um für die Kinder half fare zu bekommen. Dall. 166. Falſchmünzer. Min. 98. 43. Falſches Geld wiſſentlich weiter geben. Dall. 166. Min. 98, 41. Theol. 3, 1414. d. Falſche Ware oder Handel. 902748111 Geſchäftsmethoden. Unehrlichkeit. Theol. 2, 354. 210. 1. Falſche Maße und Gewichte. 3 Moſ. 19, 35. 36: Rechte Wage, rechte Pfunde. 5 Moſ. 25, 13: nicht zweierlei Gewicht. Spr. 11. 1: Falſche Wage iſt dem Herrn ein Greuel. 20, 10: mancherlei Gewicht. Mich. 6, 11: unrechte Wage. 2. Schlechte Ware, gefälſchte für gute Ware. Amos 8. 6. Spreu für Korn. — Nah⸗ rungsmittelfälſchung. 3. Zuhohe Preiſe. 1 Theſſ. 4, 6: daß nie⸗ mand zu weit greife. (Luk. 3, 13: Fordert nicht mehr, denn geſetzt iſt.) — Man ſetzt den Preis von vornherein zu hoch und läßt es darauf ankom- men, ob der Käufer ihn bezahlt. Mich. 98, 38. — Verkaufen ſo teuer, wie man kann. Luth. 64. 7. Was gemacht werden kann, wird gemacht. Mich. 95, 37. 38. Anm. a. Dazu kommt oft das Abſchwatzen, Aufdringen, ſodaß mancher kauft, der nicht kaufen wollte, bloß um den Händler los zu werden. Min. 98. 36. Luth. 51, 20, das Anpreiſen der Ware über Verdienſt. Dall. 185, marktſchreieriſche Anzeigen, die viel verſpre— chen und auf Betrug hinauslaufen. Min. 98, 42. 43. Anm. b. Wiederum belügen oft Kunden den Kauf⸗ mann, damit er ſeine Ware billiger verkauſen ſoll, um „Ich kann es da und die Kundſchaft nicht zu verlieren. dort viel billiger bekommen.“ Anm. c. Wie oft iſt Vertrauensbruch damit verbunden! Da man Ware, Arbeit u. ſ. w. nicht im⸗ mer ſo genau prüfen kann, muß man dem Händler trauen. Wie mancher Schurke mißbraucht unſer Ver⸗ trauen! Anm. d. Ein redliches, ehrliches Geſchäft zu treiben, iſt für einen Chriſten ſchwer. Die Verſuchung Chriſtliche Geſchäftsleute und Verführung iſt zu groß. als ein würden lieber ſich ihrer Hände Arbeit nähren, unehrliches Geſchäft treiben. Anm. e. So macht es auch der Teufel mit uns. Durch ſaliche Ware oder Handel will er uns betrügen und übervorteilen. 2 Kor. 2, 11. e. Truſts und Monopole, die alle Konkurrenz aus dem Feld ſchlagen; die Kleinen an die Wand drücken und dann die Preiſe nach ihrem Belieben regulieren. Spr. 11, 26. Daß ſie hier und da eine Million für eine Aibliothek geben, macht die Sache nicht gut. — Im Min. 1900, Grunde iſt jeder von uns ein Monopoliſt. 2. 28. Einwand: Joſeph war ein Monopoliſt. ſ. Lohn. Hierbei verſündigt man ſich, wenn man 1. den Lohn zurückhält. Jer. 22, 12: gibt ihm ſeinen Lohn nicht. 3 Moſ. 19, 13: Es ſoll des Tagelöhners Lohn u. ſ. w. 5 Moſ. 24, 14. 15. Der Lohn ſoll regelmäßig ausbezahlt wer⸗ den. Auch die Obrigkeit hat dahingehende Geſetze erlaſſen: ö 2. vom Lo;hneabbricht. Jak. 5, 4: von euch abgebrochen iſt. 2 Moſ. 2, 23: Die Kinder Iſrael. Jakob und Laban. Stöckh. A. T. 42. 43.; 3. den Lohn zu niedrig ſetzt. Wie die Arbeit, ſo ſoll auch der Lohn ſein. Der Arbeiter iſt ſeines Lohnes wert. Matth. 10, 10. 1 Tim. 5, 18. Anm. a. Die Arbeiter (Unions) ſollen nicht einen zu hohen Lohn fordern und durch Streiks und Bonykott erzwingen. Damit ſägen ſie ſich oft den Aſt ab, auf dem ſie ſitzen. Künſtlich hinaufgeſchraubte Löhne laſſen ſich nicht halten. — Wie Graf Stollberg eine berechtigte 27 um Lohnerhöhung erfüllte. Mit. 1901, 58. Luth. 2. 227 Anm. b. Anſtatt durch Streiks ſollte die Lohnfrage durch ein Schiedsgericht geregelt werden. Anm. c. Verwerflich iſt es auch, den Lohn durch scrips auszubezahlen, auf die hin man im Kompagnie- Store zu hohen Preiſen kaufen ſoll. Anm. d. Auch den Paſtoren ſoll der Gehalt nicht vorenthalten werden. Anm. e. Dasſelbe iſt es, wenn Rentner ihre Rente nicht bezahlen, boarders ihr board. g. Unehrlicher Beruf. Wahrſager, Zeichendeuter, Tanzmeiſter, Spielbudenbeſitzer. Sie arbeiten nicht, auch ſpinnen ſie nicht. h. Unfähigkeit im Beruf, wenn unfähige Arzre. Ad⸗ 10 Arbeiter Bezahlung nehmen, die ſie nicht ver- ient. i. Beſtechung der Richter, Inſpektoren, Legislatoren u. ſ. w. Bribery. Jeſ. 1. 23: nehmen gerne Geſchenke 2 Moſ. 23, 8: Du ſollſt nicht Geſchenke nehmen. k. Borgen und nicht bezahlen. (Pſ. 37, 21.) Alles leichtſinnige Schuldenmachen. Jo. 1906, 28. Hat man von vornherein nicht die Abſicht, das Geborgte zu⸗- rückzuerſtatten oder weiß man, daß man es nicht kann, ſo iſt man nicht eimnal ein ehrlicher Weltmenſch. Wer borgt, muß auch, ſo weit Menſchen können, gewiß ſein, daß er wieder bezahlen kann. Luth. 49. 153. Anm. a. Bezahle alles, was du kaufſt. Ohne Not ſoll man nicht borgen. Anm. b. Leichtſinnige Schuldenmacher ſoll man nicht unterſtützen mit Geldborgen. Anm. c. Daß die Kinder Iſraels Gefäße borgten 2 Moſ. 11. 2, die ſie nicht wieder zurückbrachten, war keine Sünde. Anm. d. Den leichtſinnigen Schuldenmachern ſind ähnlich Leute, die leichtſinnig Würge für jemand wer-⸗ den. Spr. 17, 18: Es iſt ein Narr u. ſ. w. 11. 15: wird Schaden haben. Sir. 29, 21: hat viele reiche Leute verderbet. l. Stehlen unter dem Schein des Rechts: 1. Wucher. Theol. 3, 442. Luth. 51. 19. Schmidt 1. 79. 80. Min. 98. 51. ſ. Wucher. 2. Glücksſpiele, Gambling. Kartenſpiele für Geld, Lotterie, Wetten. Da ſündigen beide. der da gewinnt und der verliert. — Man ſündigt gegen die 1. Tafel: Gottverſuchen, der geſagt hat, du ſollſt dich nähren deiner Hände Arbeit: gegen die 2. Ta- fel: du ſollſt deinen Nächſten lieben als dich ſelbſt. — Selbſt der Staat verwirft die Lotterie. Aus- ſprüche von Staatsmännern. O. 74, 54. 55. Luth. 41. 110. 30, 70. 3. Lebensverſicherung. ſ. Verſicherung. 4. Bargains, da man ſich die Not anderer zunutze macht, der Witwen Häuſer frißt, das Land unter dem Preiſe kauft, zahlungsunfähige Kunden wohl auch gerichtlich zum Verkauf zwingt. Die Grenze des Landes verrücken m. zum Schaden des Nächſten. 5 Moſ. 19, 14: du ſollſt deines Nächſten Grenze nicht zurücktreiben. 27, 17: Verflucht ſei, wer ſeines Nächſten Grenze engert. Spr. 22, 28: Treibe nicht zurück die vorigen Grenzen. n. Ungerechter Beſitzß, wenn man 1. anvertrautes Gut nicht herausgibt. Vormund, 2. Gefundenes dem Eigentümer nicht zu- rückerſtattet oder gar keinen Verſuch macht, ihn aus⸗ zufinden. Geſchichte: Geldbeutel 8 Jahre aufbe⸗ wahrt. Fick 272. o. Entziehung der Steuern an die Obrigkeit. Schmugg⸗ ler. Dem Aſſeſſor zu niedrige Angaben über Vermögen machen. — Matth. 22, 21: Gebet dem Kaiſer u. ſ. w. Röm. 13, 7: Zoll, dem der Zoll gebührt. p. Bankerott. ſ. Bankerott. 9. Verwahrloſung fremden Gutes. Mit fremdem Gut ſoll man umgehen als wäre es unſer eigenes. Stöckh. A. T. 93. Dem entgegen iſt, wenn man 1. fremdem Gut allerlei Schaden geſchehen läßt, den man wohl hätte verhüten können, z. B. Dienſt⸗ boten in Küche, Keller, Fabrik, auf dem Felde;: durch Nachläſſigkeit Brandſchaden anrichtet, durch unſer Vieh des Nachbars Feld verwüſten läßt, 2. durch Spekulation des Nächſten Geld vergeu⸗ et, ö 3. mit fremdem Geld mildtätig iſt. Crispi ſtahl Leder, um den Armen Schuhe zu machen. r. Untreue im Dienſte. Schlafen, während man für Vachen bezahlt wird, Arbeiter, die die Zeit fotſchlagen. ſ. Tagediebe, Bettler, tramps, zu faul zu arbeiten. Studenten, die ihre Studienzeit verbummeln. Wir find nicht verpflichtet, die Faulen zu füttern. 2 Theſſ. 3, 10: So jemand nicht will arbeiten u. ſ. w. — Wie oft brin⸗ gen wir andere um die edle Zeit. t. Trunkenbolde, die ihrer Familie den Lebensunter⸗ halt ſtehlen. u. Streiks (ſ. Streik). Boykott (ſ. Boykott). v. Teilhaftigmachung. Spr. 29, 24: Wer mit Die⸗ ben teil hat u. ſ. w. Hehler. — Eltern ſollen darauf dringen, daß ihre Kinder Geſtohlenes auch wieder zurück⸗ dringen. Geſchichte: Fick 259. Wiſſen chriſtliche Arbei⸗ ter von den 9% Geſchäft, ſo geht ihre Gewiſſens⸗ not an. Mich. 9 w. Der 70 2200 der Vorſatz zum Stehlen iſt Diebſtahl, iſt Sünde. Geſchichte Min. 98, 35. ĩ. Diebſtahl durch Unterlaſſung, indem wir den La⸗ zarus vor unſerer Tür nicht unterſtützen. Unbarmher- zigkeit. Jeſ. 58, 7: Brich dem Hungrigen. Chriſtus dedarf der Eſelin, die Miſſion des Geldes. Die Kirche leidet Not. — Entſchuldigung: „Ich kann mein Geld i herausnehmen.“ Luk. 12, 33: Verkaufet, was ihr abt. v. Diebſtahl mit Augen. Spr. 23. 5: Laß deine Au— gen nicht fliegen u. ſ. w. 27, 20: Der Menſchen Augen ſind unerſättlich. z. Diebſtahl im Herzen. Matth. 15. 19: Aus den Herzen kommen u. ſ. w. — Hierher gehört 1. Habſucht, die böſe Begierde. Joſ. 7, 21: gelüſtete 2. Ne id. Kain. Stöckh. A. T. 7. 8. Joſephs Brüder waren neidiſch auf Joſeph, Saul auf Da⸗ vid. Stöckh. A. T. 227. Der Pſalmiſt auf die Gottloſen, daß es ihnen wohl ging Pſ. 73. Die erſten Arbeiter im Weinberg auf die letzten. — Ein Neidiſcher verbittert ſich ſelbſt das Leben und kommt aus dem Verdruß und der Unzufriedenheit nicht icraus. Min. 1900, 30. Anmerkungen:
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The Seventh Commandment. 30. You shall not steal. Exod. 20:15. Deut. 5:19. Matt. 19:18. Mark 10:19. Luke 18:20. Lev. 19:11, 13. -- Stealing includes within it every sinful inclination toward the goods of one's neighbor, whether in thoughts, words, or deeds. Here the following come into consideration: a. Robbery. Luke 10:30: the man who fell among robbers. Achan. -- Raiding, wars of conquest. -- Kidnapping. Stock 243. b. Theft. Burglars, shoplifters. Stockh. A. T. 161-162. Helping oneself from the Lord's treasury. Bank cashiers. Forgery of bills of exchange. Manservants and maidservants who steal all sorts of things from their masters' kitchen and cellar. Kleptomania. Stealing fruit. Luth. 39, 14. Stolen letters, Luth. 16, 31, 44. The story of the boy who stole unslaked lime. Reader [textbook]. -- The temptation to theft is great. Luth. 38, 141. It is interesting how thieves are sometimes found out. Story, Luth. 57, 170. Dall. 165. -- The mouse goes into the trap in the end after all. Stock. 241. -- What the Jesuits understand by theft. Schulb. 16, 40-41. c. Fraud. Fraudulent contracts, Theol. 3, 443 (lightning-rod contracts). Stating one's age too low in order to get half fare for children. Dall. 166. Counterfeiters, Min. 98, 43. Knowingly passing on counterfeit money, Dall. 166. Min. 98, 41. Theol. 3, 414 [likely]. d. False goods or trade. Dishonest business methods. Dishonesty. Theol. 2, 354. [--] 210. 1. False weights and measures. Lev. 19:35-36: just balances, just weights. Deut. 25:13: you shall not have two kinds of weights. Prov. 11:1: a false balance is an abomination to the LORD. 20:10: divers weights. Micah 6:11: wicked balances. 2. Bad goods, counterfeit passed off for good goods. Amos 8:6: chaff for grain [likely: selling the refuse of the wheat]. -- Adulteration of food. 3. Excessively high prices. 1 Thess. 4:6: that no man go beyond [and defraud his brother]. (Luke 3:13: require no more than that which is appointed you.) -- One sets the price too high from the outset and lets it depend on chance whether the buyer pays it. Min. 98, 38. -- Selling as dearly as one can. Luth. 64, 7. Whatever can be got away with is done. Min. 95, 37-38. Note a. To this is often added coaxing and pressing, so that many a person buys who did not want to, merely to get rid of the salesman. Min. 98, 36. Luth. 51, 20, praising the goods beyond their worth. Dall. 185. Blaring advertisements that promise much and amount to fraud. Min. 98, 42-43. Note b. Conversely, customers often lie to the merchant, so that he will sell his goods more cheaply, in order not to lose the custom: "I can get it much cheaper here and there." Note c. How often a breach of trust is bound up with this! Since one cannot always examine goods, work, etc. so closely, one must trust the merchant. How many a scoundrel abuses our trust! Note d. To carry on an upright, honest business is hard for a Christian. The temptation and seduction is too great. Christian businessmen would rather feed themselves by the work of their hands than carry on a dishonest business. Note e. So the devil, too, deals with us. Through false goods or false dealing he wants to deceive and defraud us. 2 Cor. 2:11. e. Trusts and monopolies, which beat down all competition, crush the small businesses against the wall, and then regulate the prices as they please. Prov. 11:26. That they give a million here and there for a library does not make the matter right. -- At bottom every one of us is a monopolist. Min. 1900, 2, 28. Objection: Joseph was a monopolist. See Wages. One sins in this regard when one 1. withholds wages. Jer. 22:13: [woe to him that] gives him not for his work. Lev. 19:13: the wages of him that is hired shall [not abide with you all night]. Deut. 24:14-15. Wages should be paid regularly. Even the civil authority has issued laws to this effect; 2. keeps back wages. James 5:4: [the wages] which is of you kept back. Exod. 2:23 [likely different reference]: the children of Israel. Jacob and Laban, Stockh. A. T. 42-43; 3. sets wages too low. As the work is, so should the wage be. The laborer is worthy of his hire. Matt. 10:10. 1 Tim. 5:18. Note a. The workers (unions) should not demand too high a wage and enforce it through strikes and boycotts. By this they often saw off the branch on which they sit. Artificially inflated wages cannot be sustained. -- How Count Stollberg met a justified [request] for a wage increase. Min. 1901, 58. Luth. 62, 227. Note b. Instead of by strikes, the wage question should be settled by a court of arbitration. Note c. It is also reprehensible to pay wages in scrip, which one is then supposed to spend at inflated prices at the company store. Note d. Pastors, too, should not have their salary withheld. Note e. It is the same thing when landlords do not pay their rent [due], or boarders their board. g. A dishonest calling. Fortune-tellers, sign-readers, dance instructors, showmen. They do not work, neither do they spin. h. Incompetence in one's calling, when incompetent physicians, or other unfit workers, take pay that they have not earned. i. Bribery of judges, inspectors, legislators, etc. Bribery. Isa. 1:23: [everyone] loves gifts. Exod. 23:8: you shall take no gift [bribe]. k. Borrowing and not paying back. (Ps. 37:21.) All reckless incurring of debt. Jo. 1906, 28. If one does not from the outset intend to repay what is borrowed, or knows that one cannot, one is not even an honest man of the world. Whoever borrows must also, so far as a person can be, be certain that he will be able to repay. Luth. 49, 153. Note a. Pay for everything you buy. Without need one should not borrow. Note b. Reckless debtors should not be supported by lending them money. Note c. That the children of Israel borrowed vessels, Exod. 11:2, which they did not bring back, was no sin. Note d. Similar to reckless debtors are people who recklessly become surety for someone. Prov. 17:18: he is a fool, etc. 11:15: shall smart for it [suffer harm]. Sir. 29:18 [21]: has ruined many rich people. l. Stealing under the appearance of right: 1. Usury. Theol. 3, 442. Luth. 51, 19. Schmidt 1, 79-80. Min. 98, 51. See Usury. 2. Games of chance, gambling. Card games for money, lottery, betting. Here both sin -- the one who wins and the one who loses. -- One sins against the first table: tempting God, who has said, you shall feed yourself by the work of your hands; against the second table: you shall love your neighbor as yourself. -- Even the state rejects the lottery. Statements by statesmen. O. 74, 54-55. Luth. 41, 110. 30, 70. 3. Life insurance. See Insurance. 4. Bargains, whereby one takes advantage of others' need, devours widows' houses, buys land under price, and forces insolvent customers even into a court-ordered sale. m. Moving the boundary of the land to the harm of one's neighbor. Deut. 19:14: you shall not remove your neighbor's landmark. 27:17: cursed be he that removes his neighbor's landmark. Prov. 22:28: remove not the ancient landmark. n. Unjust possession, when one 1. does not give back entrusted goods. Guardian, 2. does not restore found goods to their owner, or makes no attempt at all to find him. Story: a purse kept for eight years. Fick 272. o. Withholding taxes from the civil authority. Smugglers. Giving the assessor too low a statement of one's property. -- Matt. 22:21: render unto Caesar, etc. Rom. 13:7: custom to whom custom [is due]. p. Bankruptcy. See Bankruptcy. q. Neglect of another's property. One should handle another's property as though it were one's own. Stockh. A. T. 93. Contrary to this is when one 1. lets all sorts of damage happen to another's property that one could well have prevented, e.g. servants in the kitchen, cellar, factory, or field; causing fire damage through carelessness, letting one's cattle ravage a neighbor's field, 2. wastes a neighbor's money through speculation, 3. is charitable with another's money. Crispin stole leather to make shoes for the poor. r. Unfaithfulness in service. Sleeping while being paid to watch. Workers who kill time. See Idlers. Beggars, tramps, too lazy to work. Students who fritter away their years of study. We are not obligated to feed the lazy. 2 Thess. 3:10: if any would not work, etc. -- How often we rob others of their precious time. t. Drunkards, who steal their family's livelihood. u. Strikes (see Strike). Boycott (see Boycott). v. Complicity. Prov. 29:24: whoever shares with a thief, etc. Receivers of stolen goods. -- Parents should insist that their children also return stolen goods. Story: Fick 259. If Christian workers know of dishonest business dealings, their conscience is bound to be troubled by it. Min. [98, --]. w. The intent to steal is itself theft, is sin. Story, Min. 98, 35. x. Theft by omission, in that we do not support the Lazarus at our door. Unmercifulness. Isa. 58:7: deal your bread to the hungry. Christ needs the donkey; the mission needs money. The church suffers want. -- Excuse: "I can withdraw my money [whenever I like]." Luke 12:33: sell what you have. y. Theft with the eyes. Prov. 23:5: do not let your eyes fly [after riches], etc. 27:20 [likely different]: the eyes of man are never satisfied. z. Theft in the heart. Matt. 15:19: out of the heart come [thefts], etc. Here belong 1. covetousness, evil desire. Josh. 7:21: I coveted [them], 2. envy. Cain, Stockh. A. T. 7-8. Joseph's brothers were envious of Joseph, Saul of David, Stockh. A. T. 227. The psalmist envious of the wicked, that it went well with them, Ps. 73. The first laborers in the vineyard, of the last. -- An envious person embitters his own life and never comes out of his vexation and discontent. Min. 1900, 30. Notes:
- Stock 243
- Stöckh. A. T. 161
- Stöckh. A. T. 161. 162
- Luth. 39, 14
- Luth. 16. 31
- Luth. 16. 31. 44
- Luth. 38. 141
- Luth. 38. 141. I
- Luth. 57,. 170
- Dall. 165
- Stock. 241
- Schulb. 16, 40
- Schulb. 16, 40. 41
- Dall. 166
- Min. 98. 43
- Dall. 166
- Min. 98, 41
- Theol. 2, 354
- Theol. 2, 354. 210
- Theol. 2, 354. 210. 1
- Spr. 11. 1
- Mich. 98, 38
- Luth. 64. 7
- Mich. 95, 37
- Mich. 95, 37. 38
- Min. 98. 36
- Luth. 51, 20
- Dall. 185
- Min. 98, 56 margin
- R. Pi. 1. 173 margin
- Lied 180, 8 margin
- Lied 180, 8. 182, 8 margin
- Min. 98, 36 margin
- Mezg. 56 margin
- Min. 98, 37 margin
- Min. 98, 37. 38 margin
- Schmidt 1 margin
- Schmidt 1, 78 margin
- Min. 98, 38 margin
- Min. 98, 38. 39 margin
- Luth. 51. 19 margin
- Mezg. 56 margin
- Brun 118 margin
- Schmidt 1 margin
- Schmidt 1, 79 margin
- W. 95, 15 margin
- Dall. 166 margin
- Dall. 166. 167 margin
- Mezg. 57 margin
- R. Pi. 1, 178 margin
- Min. 98, 39 margin
- Min. 98, 39. 40 margin
- R. Pi. 1, 1 margin
- R. Pi. 1, 1 78 margin
- R. Pi. 1, 1 78. 179 margin
- Min. 98, 40 margin
- R. Pi. 1, 179 margin
- Min. 98, 42
- Min. 98, 42. 43
- Spr. 11, 26
- Stöckh. A. T. 42
- Stöckh. A. T. 42. 43
- Stöckh. A. T. 42. 43.; 3
- Mit. 1901, 58
- Luth. 2. 227
- Min. 98, 41 margin
- Mich. 98, 41 margin
- Mich. 98, 39 margin
- Mich. 98, 39. 40 margin
- Ma. 32, 300 margin
- Süd. 1906, 54 margin
- Süd. 1906, 54. 55 margin
- Min. 1900, 25—27 margin
- Min. 1900, 25—27. 98, 10 margin
- Min. 1900, 25—27. 98, 10. 52 margin
- Mit. 1900, 35 — 38 margin
- Mich. 98, 38 margin
- Dall. 170 margin
- R. Pi. 1, 179 margin
- R. Pi. 1, 179. 180 margin
- Schmidt 1 margin
- Schmidt 1, 180 margin
- Luth. 42. 41 margin
- Luth. 42. 41. 60, 147 margin
- Luth. 42. 41. 60, 147. 148 margin
- Luth. 42. 41. 60, 147. 148. 64, 7 margin
- W. 1900, 49 margin
- O. 86, 20 margin
- O. 86, 20. 40 margin
- O. 86, 20. 40. 41 margin
- W. 44. 15 margin
- W. 44. 15 0 margin
- Dall. 172 margin
- Theol. 3, 441 margin
- Min. 98, 45 margin
- R. Pi. 1. 184 margin
- Mit. 1900, 26 margin
- Mit. 1900, 26 margin
- Luth. 51. 20 margin
- Dall. 172 margin
- Ka. 91. 43 margin
- Mag. 2. 100 margin
- Mezg. 57 margin
- Mich. 98. 44 margin
- Mich. 98. 44 23 margin
- Ma. 4. 8 margin
- Dall. 172 margin
- Luth. 42, 57 margin
- O. 86, 36 margin
- O. 86, 36. 57 margin
- Mag. 2, 100 margin
- Jo. 1906, 28
- Luth. 49. 153
- Spr. 17, 18
- Theol. 3, 442
- Luth. 51. 19
- Schmidt 1
- Schmidt 1. 79
- Schmidt 1. 79. 80
- Min. 98. 51
- O. 74, 54
- O. 74, 54. 55
- Luth. 41. 110
- Luth. 41. 110. 30, 70
- Luth. 41. 110. 30, 70. 3
- Mit. 1900, 26 margin
- Mit. 1900, 26. 27 margin
- Min. 98, 44 margin
- Min. 98, 44. 45 margin
- Mag. 2, 101 margin
- Dall. 172 margin
- Dall. 177 margin
- Min. 98, 48 margin
- Dall. 177 margin
- Dall. 178 margin
- Min. 98, 41 margin
- Luth. 51, 19 margin
- Mezg. 57 margin
- R. Pi. 1, 185 margin
- Luth. 64, 147 margin
- Dall. 172 margin
- Luth. 26, 99 margin
- Luth. 54, 154 margin
- Min. 98, 34 margin
- Mit. 76, 32 margin
- Baier 2, 304 margin
- Luth. 51, 19 margin
- R. Pi. 1, 181 margin
- Luth. 49. 26 margin
- Luth. 49. 26. 51, 19 margin
- Luth. 49. 26. 51, 19. 34, 334 margin
- Min. 98, 49 margin
- Min. 98, 49. 50 margin
- Theol. 3. 146 margin
- R. Pi. 1, 183 margin
- Schmidt 1 margin
- Schmidt 1. 81 margin
- Neb. 94, 31 margin
- L. W. 45, 303—306 margin
- Min. 98, 48 margin
- Min. 98, 48. 49 margin
- Dall. 170 margin
- Dall. 170. 171 margin
- Min. 98, 43 margin
- Spr. 22, 28
- Fick 272
- Fick 272. o
- Stöckh. A. T. 93
- Spr. 29, 24
- Fick 259
- Min. 98, 35
- Spr. 23. 5
- Min. 98, 45 margin
- Min. 98, 46 margin
- R. Pi. 1, 191 margin
- Min. 98, 43 margin
- Dall. 165 margin
- Dall. 165. 166 margin
- Dall. 168 margin
- Dall. 168. 169 margin
- Pio. 1904, 7 margin
- Min. 98, 51 margin
- Min. 98, 51. 52 margin
- R. Pi. 173 margin
- R. Pi. 173. 186 margin
- Stöckh. A. T 93 margin
- Theol. 3, 444 margin
- Dall. 172 margin
- Dall. 179 margin
- Dall. 179. 180 margin
- Min. 98, 47 margin
- Min. 98, 47. 48 margin
- Luth. 51, 20 margin
- R. Pi. 1, 185 margin
- R. Pi. 1, 185. 186 margin
- Brun 117 margin
- Schmidt 1 margin
- Schmidt 1, 81 margin
- Min. 91, 75 margin
- Dall. 179 margin
- Min. 98, 54 margin
- Min. 98, 54. 55 margin
- Luth. 51, 19 margin
- Min. 98, 38 margin
- Min. 98. 47 margin
- Dall. 173 margin
- Dall. 173. 174 margin
- Dall. 173. 174. 181 margin
- R. Pi. 1. 186 margin
- Brun 118 margin
- Brun 118. 119 margin
- Lied 182, 8 margin
- Stöckh. A. T. 7
- Stöckh. A. T. 7. 8
- Stöckh. A. T. 227
- Min. 1900, 30
- Dall. 186 margin
- Dall. 186. 187 margin
- Min. 98, 35 margin
- Brun 118 margin
- Mezg. 57 margin
- R. Pi. 1, 176 margin
- R. Pi. 1, 176. 177 margin
- Min. 1900, 18—24 margin
- Min. 1900, 18—24. 98, 35 margin
- Min. 1900, 18—24. 98, 35. 36 margin
- Min. 1900, 28 margin
- Min. 1900, 28. 29 margin
- Min. 1900, 28. 29. 91, 36 margin
- Ma. 24, 380 margin
- Min. 1901, 21 margin
- Min. 1901, 21. 95, 48 margin
- Min. 1901, 21. 95, 48. 98, 35 margin
- Min. 1901, 21. 95, 48. 98, 35. 36 margin
- Theol. 3, 1414. d. Falſc
- Min. 1900, Grunde iſt je
vol b, printed page 12–16 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0088