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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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2 entries under buldiut.

Buldiut

—

Geltung kommen laſſen wollen. — Wer aber wird be⸗ haupten, daß eine menſchliche Rede, in der kein Irrtum dorkommt, keine menſchliche Rede, ſondern nur Schein ſei! Anm. b. Die menſchliche Seite weiſt der Apoſtel ab. Gal. 1, 11: nicht menſchlich. 1 Theſſ. 2, 13: nicht als Menſchenwort. Anm. c. So wenig meine Taufe gottmenſchlich iſt, ſo wenig die Schrift. Anm. d. In gewiſſem Sinne freilich kann man das Wort „Gottmenſchlichkeit der Schrift“ richtig verſtehen: Gottes Wort in Menſchenſprache. Die Schreiber haben mit Bewußtſein geſchrieben. e. Man muß darum unterſcheiden in der Bibel zwiſchen ö 1. Göttlichem, das allerdings irrtumsfrei ſei, und Menſchlichem, darin Fehler ſind oder ſein können; oder 2. Hauptſachen und Nebenumſtänden, Weſentli⸗ chem und Unweſentlichen (hiſtoriſche, geographiſche, aſtronomiſche Notizen u. ſ. w.), 3. Glaubenslehren und Dingen, die unſer Heil nicht betreffen, Lehre und Geſchichte; 4. Geiſt und Form der Schrift, 5. Wahrem und Falſchem. Anm. a. Die Bibel ein Schutthaufen, aus dem un⸗ ſer erleuchteter Menſchenverſtand das Wort Gottes her⸗ ausleſen muß! Anm. b. Und der heilige Geiſt müßte ſprungweiſe diktiert haben: Hier vaar Worte. da paar Worte, dann hat er ſeine Kraft für etliche Momente wieder zurück— gezogen. Anm. c. Um die Scheidung vollziehen zu können, muß man das Einzelne im Verhältnis zum Heil beur⸗ teilen. Volck. Anm. d. Wer aber ſoll entſcheiden? — Dazu ſind die Theologen da, die höhere Kritik! — Dann muß der Pächter Schmidt, wenn er in der Bibel geleſen hat, im⸗ mer erſt zu ſeinem Paſtor gehen und fragen: Gehört dieſe Stelle zum inſpirierten Teil? L. W. 53, 267. Anm. e. Wir bedanken uns! 1. Unter den Theologen ſelbſt herrſcht keine Ei⸗ nigkeit darüber, was Wahrheit und was Irrtum iſt. 2. Wo die Grenze zwiſchen beiden iſt, wo das Irr⸗ tumsloſe aufhört und das andere anfängt, vermöchte niemand anzugeben. „Der Ausleger ſoll entſcheiden.“ Dann aber ſetzen ſie ſelbſt hinzu: Das kann er nicht. Kübel. — Da muß ſchon des Teufels Großmutter, die Vernunft, entſcheiden. Anm. f. Gewiß., man muß Weſentliches und Unwe⸗ ſentliches unterſcheiden. Aber die Frage iſt, ob auch das Unweſentliche von Gott eingegeben iſt. — Wie manche ſind ſelig geworden und wußten nur wenig von der Bi⸗ bel. Soll nun alles, was nicht nötig iſt zum Seligwerden, zum Unweſentlichen gezählt werden? Anm. g. Was bleibt noch übrig von unſerer Bibel, wenn wir alles herausſchneiden, was die höhere Kritit als falſch verwirft? Der Deckel und einige Fetzen! Geſchichte N. Il. 1909, 64. f. Nicht eder einzelne Spruch, ſondern das Schriftganze iſt Gottes Wort. Hofmann. Luthardt. Wenn ich auch einen Spruch verſtehe, ſo weiß ich noch nichts. Ich muß erſt wiſſen, wie er ſich zum Ganzen verhält. Anm. Unter dem Schriftganzen verſtehen ſie nicht die Analogie des Glaubens, ſondern ihr zurechtgemachtes Schriftſyſtem. — Dadurch wird den Laien die Bibel ge— nommen. Einwand. Auch Chriſtus und die Apoſtel hätten ſich oft auf das Schriftganze berufen: Wie ſagt die Schrift? — Aber damit meinen ſie nicht ein zuſammengeſetztes Syſtem. Sie berufen ſich oft auf ein einziges Wort der Schrift.

  • L. W. 53, 267
  • Syn. 86, 55 margin
  • L. W. 39, 141 margin
  • Jo. 91, 52 margin
  • Jo. 91, 52. 54 margin
  • L. W. 38, 95 margin
  • L. W. 13, 281 margin
  • L. W. 13, 281. 282 margin
  • Brun 14 margin
  • Mit. 94, 13 margin
  • Syn. 86, 62 margin
  • L. W. 47, 126 margin
  • L. W. 47, 126. 35, 303 margin
  • Mag. 6, 137 margin
  • N. Il. 1909, 16 margin
  • O. 94, 35 margin
  • O. 94, 35. 36 margin
  • Syn. 86, 22 margin
  • Jo. 91, 37 margin
  • L. W. 53, 285 margin
  • O. 94, 34 margin
  • O. 94, 34. 35 margin
  • Syn. 86, 23 margin
  • L. W. 51, 139 margin
  • L. W. 51, 139. 43, 23 margin
  • N. Il. 1909, 61 margin
  • N. Il. 1909, 61. 62 margin
  • L. W. 13, 281 margin
  • L. W. 13, 281. 282 margin
  • L. W. 13, 281. 282. 35, 304 margin
  • Jo. 91. 37 margin
  • Syn. 86, 23 margin
  • O. 94, 35 margin
  • O. 94, 35. 36 margin
  • Syn. 86, 62 margin
  • N. Il. 1909, 64
  • L. W. 51, 568 margin
  • Jo. 91, 33 margin
  • Jo. 91, 33. 35 margin
  • L. W. 43, 21 margin
  • Syn. 86, 31 margin
  • Syn. 86, 31. 28 margin
  • O. 94, 26 margin
  • O. 94, 26. 46— 49 margin
  • Quart. 1, 199 margin
  • Syn. 86, 27 margin
  • Syn. 86, 27. 24 margin
  • O. 94, 51 margin

vol b, printed page 605–606 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0686

16. —

16. Die Folge dieſer falſchen Lehre wäre: a. Die ganze Bibel fielehin. Es wäre allez ungewiß. Man könnte ſich auf nichts mehr verlaſſen. Macht der Schreiber einen ſo großen Fehler, daß er zwen Blinde für einen nimmt, was mag er dann erſt für Blunder gemacht haben in ſchwereren Dingen! b. Alle Gewißheit des Glaubens wäre aus. Wenn dein Wort nicht mehr ſoll gelten, woraui ſoll der Glaube ruhn? Schlüpfriges Glatteis, Schaukel des Zweifels, Schiffer ohne Kompaß. Anm. a. Unſere Vernunft ſagt: Wer in 9 Dingen die Unwahrheit ſagt, dem kann man auch im 10. nicht aufs Wort glauben. Anm. b. Wir müßten, wenn wir ein Wort als Got⸗ tes Wort annehmen, denken: Vielleicht iſt es doch Men.ſchenwort. (Abgötterei.) Oder wenn wir ein Wort als Menſchenwort annehmen, müßten wir denken: Vielleicht iſt es doch Gottes Wort. (Verachtung Gottes.) Anm. c. In der Todesſtunde würde Satan uns einflüſtern: Vielleicht iſt auch dieſer Spruch etwas von dem Falſchen, das in der Bibel ſteht. c. Der Glaubensgrund iſt umgeſtoßen. Pſ. 11, 3: ſie reißen den Grund um. Leugnet man das Fundament, ſo fällt das ganze darauf gebaute theologiſche Lehrgebäude. Die lutheriſche Lehre wäre nicht die rechte. Ein grundſtürzender Irrtum. Syn. 86, 40. Geſchichte: Ich kann die Bibel nicht mehr leſen. Jo. 91, 45. N. Il. 1909, 65. Anm. a. Dann wäre nicht einmal der Grund unſerer Wenn jemand im Gefängnis Rechtfertigung verbürgt. bloß einen Bericht von ſeiner Freiſprechung durch einen guten Freund hört, ſo kann er darauf hin noch nicht ber⸗ ausgehen.

  • Syn. 86, 40
  • Jo. 91, 45
  • N. Il. 1909, 65
  • L. W. 51, 139 margin
  • L. W. 51, 139. 140 margin
  • Mag. 6, 137 margin
  • W. 73, 50 margin
  • Jo. 91, 44 margin
  • Jo. 91, 44. 92, 68 margin
  • Syn. 86, 21 margin
  • N. Il. 1909, 60 margin
  • N. Il. 1909, 60. 61 margin
  • Or. 1904, 35 margin
  • Mit. 94. 21 margin
  • Il. 79, 63 margin
  • Min. 82. 20 margin
  • Min. 82. 20. 21 margin
  • L. W. 50, 87 margin
  • Syn. 86, 15 margin
  • O. 94, 37 margin
  • Syn. 86, 38 margin
  • Syn. 86, 38. 14 margin
  • Min. 1904, 20 margin
  • W. 1901, 26 margin
  • W. 1901, 26. 73 margin
  • W. 1901, 26. 73. 50 margin
  • W. 1901, 26. 73. 50. 51 margin
  • L. W. 48, 130 margin
  • L. W. 48, 130. 131 margin
  • L. W. 48, 130. 131. 35, 306 margin
  • O. 94, 27 margin
  • O. 94, 30 margin

vol b, printed page 606 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0687

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