3.
Feindſchaft und Haß der Welt gegen das Evangelium, Chriſtum und die Chriſten
3. Feindſchaft und Haß der Welt gegen das Evangelium, Chriſtum und die Chriſten. Die Welt haßt
a. das Evangelium. Das Evangelium iſt der Welt eine Torheit. Dem Geſetz zürnt ſie, weil es die Sünden ſtraft, dem Evangelium iſt ſie feind O. 98, 36. Wo das Evangelium gepredigt wird, geht der Aufruhr los. Ma. 30, 50.
Anm. a. Weil die Welt das Evangelium haßt, iſt ſie auch den chriſtlichen Schulen feind.
Anm. b. Die Welt ſtellt ſich oft, als ob ſie das Evangelium unbarteiiſch prüfen wollte, aber im Grunde des Herzens haßt ſie es. Viele treten offen als Feinde Chriſti
auf und leeren in Schriften und Zeitungen ihr chriſtusfeindliches Herz aus. O. 98, 35.
Anm. c. Jeruſalem iſt ein Abbild davon. Herodes und Pilatus ſind Beiſpiele. Herodes legt allerlei vorwitzige Fragen vor und, als Chriſtus ihm einen Stachel ins Gewiſſen treibt, ſchlägt ſeine Freude über den Anblick Chriſti in Verachtung um. Stöckh. Paſſ. 1, 158.— 162.
Anm. d. Die Welt kann dem Zeugnis oft die Verwunderung nicht verſagen, doch nimmt ſie es nicht an. Sie verſtummt. Ma. 33, 302. Sie ſucht das Zeugnis von Jeſu zu unterdrücken, obgleich ſie es nicht ausrotten kann.
Anm. e. Warum kann die Welt das Evangelium nicht leiden? Sie will nicht aus Gnaden ſelig werden, ſondern ohne Chriſtum in den Himmel kommen. Sie ſteckt in Lüge, iſt ſelbſtgerecht, braucht keinen Heiland und ſucht ihre eigene Ehre. Ma. 36, 83. 84;
b. die Chriſten. Joh. 15, 18: darum haſſet euch die Welt. Ma. 31, 289. Matth. 10, 22: Ihr müſſet gehaſſet werden. 1 Joh. 3, 13: Verwundert euch nicht, ob euch die Welt haſſet. Dieſen Haß haben die Chriſten zu allen Zeiten erfahren. Ma. 31, 290. Walth. L. L. 640. 641. Schon Kain war über den frommen Abel ergrimmt. Ma. 26, 50.
Anm. a. Auch die Liebe, die ſie uns manchmal erweiſt bei einem freundlichen Geſicht, iſt Feindſchaft. Lied 262, 2.
Anm. b. Sind nicht die Weltmenſchen höflich und liebenswürdig? — Aber mache die Probe. Kommt es im Geſpräch auf Chriſtum, ſo iſt die Feindſchaft da. In ihrer Gegenwart ſchmeichelt wohl die Welt den Chriſten. in ihrer Abweſenheit ſpottet und lacht ſie über ſie. Luth. 60, 131.
Anm. c. Warum haßt die Welt die Chriſten? An der Perſon der Chriſten hätte die Welt wohl meiſt nichts auszuſetzen, aber ſie bekennen Chriſtum und ſein Wort, ſie breiten ſeinen Namen aus. Unſer Glaube iſt nicht nach dem Geſchmack der Welt. Ma. 14, 109. 110. Die Chriſten laufen nicht mit der Welt. 1 Petr. 4, 4: das befremdet ſie. Walth. Evi. 487—489.
Anm. d. Wären die Chriſten von der Welt, ſo hätte die Welt das Ihre lieb. Die Welt könnte die Chriſten beſſer leiden, wenn ſie ſich etwas beſſer nach dem Lauf und den Sitten der Welt richteten, aber wenn die Chriſten Ernſt machen, wenn ſie ihres Amtes und Berufes warten. bringen ſie das verkehrte Geſchlecht wider ſich auf. Brun 439. Neb. 95, 20.
Anm. e. Beſonders haßt die Welt die Prediger. Jeruſalem ſteinigte ſie. Matth. 10, 16: Ich ſende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. —Aber auch die Gemeinde iſt verachtet. Mit. 97, 7. Gemeindeglieder, die
ſich nicht der Loge anſchließen, die ſündlichen Luſtbarkei⸗
ten nicht mitmachen, ernten manchen Spott. O. 98, 48.
49. Wie ſieht es darum aus, wenn die Chriſten bei der
Welt für einen Kirchbau betteln gehen? Tex. 1913, 49.
50;
Anm. f. Der Haß der Welt äußert ſich auf verſchie⸗
dene Weiſe:
1. Verleumdung. Die Welt redet von Chriſten als von Übeltätern. Was Pharao den Kindern Israel vorwarf, daß ſie nicht arbeiten, nicht gehorchen wollen u. ſ. w., macht man den Chriſten heute noch zum Vorwurf und verleugnet dabei alle Gerechtigkeit und Billigkeit. Stöckh. A. T. 72. 73;
2. Hohn und Spott; Kreuz 5852;
3. Verfolgung. Lied 266, 11. Sie hielten auf ihn. Sie lauern auf die Chriſten, wo ſie eine Schuld finden können. Ma. 33, 301. Oft hat man die Chriſten höchſt grauſam mit Gewalt und Liſt verfolgt. Walth. L. L. 641. 642. Dabei meint die Welt, ſie täte Gott einen Dienſt. Joh. 16, 2. Neb.
Anm. g. Die Feindſchaft der Welt gegen die Chriſten
1. iſt nichts Seltſames. 1 Petr. 4, 12. Verwundert euch nicht. 1 Joh. 3, 13. Chriſtus hat es vorhergeſagt;
2. iſt dem Chriſten keine Schande, ſondern eine Ehre;
3. bringt den Chriſten keinen Schaden, ſondern nur Gewinn. Wenn die Welt ſie ängſtigt, nehmen ſie ihre Zuflucht zu Gott. In der Trübſal wächſt ihr Glaube. Werden ſie von der Welt verſtoßen, ſo wird die Bruderliebe befeſtigt:
4. iſt ein Kennzeichen des geiſtlichen Lebens und des Gnadenſtandes;
5. darf uns nicht irre machen im Glauben. Unſer Glaube beruht nicht auf dem Beifall der Welt, ſondern auf dem Zeugnis des Geiſtes:
6. iſt vergeblich. Mit ihrem Kampf gegen die Chriſten richtet die Welt nichts aus;
c. Chriſtum ſelbſt. Joh. 15, 18: Wiſſet, daß ſie
mich vor euch gehaſſet hat. Chriſtus muß ans Kreuz.
Stöckh. Paſſ. 1, 169. Wie die gottloſe Welt Chriſtum
läſtert Stöckh. Paſſ. 2, 64. Im Kampf gegen Chriſtum
wurden ſelbſt Pilatus und Herodes eins. Ma. 33, 347.
Anm. a. Die Chriſten erfahren dasſelbe, was ihr Hei⸗
land erfahren hat. Joh. 15, 20: Der Knecht iſt nicht
größer denn ſein Herr. An Chriſto haben wir einen
Leidensgenoſſen. Ma. 40, 124.
Anm. b. Urſache der Feindſchaft gegen Chriſtum
iſt Blindheit. Sie kennen Gott nicht. Joh 16. 3: da⸗
152.
rum, daß ſie weder meinen Vater noch mich erkennen.
Das iſt freilich ihre eigene Schuld. Überall wird das Evangelium gepredigt. Sie haben keine Entſchuldigung
mehr. Ma. 31, 299. 300.
Anm. c. Die Feindſchaft bringt der Menſch mit auf die Welt. Erbſünde. Sie ſteckt im Fleiſch und Blut. Was vom Fleiſch geboren iſt, das iſt Fleiſch. Weltweſen iſt dem Menſchen angeboren. Neb. 1900, 11.
- O. 98, 36
- Ma. 30, 50
- Ma. 31, 291
margin
- Ma. 31, 291. 292
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- Loch. Epi. 409
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- Loch. Epi. 409. 410
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- Süd. 1901, 36
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- Mit. 97. 7
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- Mag. 6, 107
margin
- Can. 95, 52
margin
- Can. 95, 52. 53
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- Ma. 36, 56
margin
- O. 98, 35
- Stöckh. Pass. 1
- Stöckh. Pass. 158
- Ma. 33, 302
- Ma. 36, 83
- Ma. 36, 83. 84
- Ma. 31, 289
- Ma. 31, 290
- Walth. L. L. 640
- Walth. L. L. 640. 641
- Ma. 26, 50
- Lied 262, 2
- Luth. 60, 131
- Ma. 14, 109
- Ma. 14, 109. 110
- Brun 439
- Neb. 95, 20
- Mit. 97, 7
- Mag. 5, 120—122
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- Ma. 33, 184
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- Ma. 33, 184. 185
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- Wis. 1900, 25
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- Süd. 1901, 36
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- Ma. 20, 181
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- Ma. 20, 181. 26, 144
margin
- Ma. 20, 181. 26, 144. 146
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- Ma. 20, 181. 26, 144. 146. 39, 274
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- Il. 91, 40
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- O. 98, 34
margin
- Süd. 1901, 34
margin
- Süd. 1901, 34. 35
margin
- Süd. 1901, 12
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- O. 98, 35
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- O. 98, 35. 34
margin
- Ma. 31, 293
margin
- Ma. 31, 293. 294
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- Mich. 1907, 54
margin
- O. 98, 48
- O. 98, 48.
49
- Tex. 1913, 49
- Tex. 1913, 49.
50
- Stöckh. A. T. 72
- Stöckh. A. T. 72. 73
- Stöckh. A. T. 72. 73;
2
- Lied 266, 11
- Ma. 33, 301
- Ma. 33, 301. O
- Walth. L. L. 641
- Walth. L. L. 641. 642
- Stöckh. Pass. 1
- Stöckh. Pass. 169
- Stöckh. Pass. 2
- Stöckh. Pass. 64
- Stöckh. Pass. 1
- Ma. 33, 347
- Ma. 40, 124
- Loch. Epi. 408
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- O. 98, 37
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- O. 98, 36
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- O. 98, 36. 37
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- Jo. 1913, 26
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- O. 98, 37
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- Ma. 20, 182
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- Ma. 39, 274
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- Neb. 95, 21
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- Ma. 39, 274
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- Ma. 39, 274. 40, 125
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- Ma. 16, 149
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- Ma. 16, 149. 25, 151
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- Walth. L. L. 644
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- Walth. L. L. 644. 645
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- Ma. 31, 291
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- Ma. 31, 291. 292
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- Ma. 31, 295
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- Ma. 31, 297
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- Ma. 31, 297. 25, 151
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- Ma. 31, 299
- Ma. 31, 299. 300
- Neb. 1900, 11
- Jo. 1913, 23
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- Jo. 1913, 23. 24
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vol d, printed page
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8.
Chriſten ſollen das Weltweſen meiden
8. Chriſten ſollen das Weltweſen meiden. Sie ſollen
a. die Welt mitihrem Weſen nicht lieben. 1 Joh. 2, 12—17: Habt nicht lieb die Welt. Obwohl in der Welt, ſollen ſie doch nicht von der Welt ſein;
b. an ihrem ſündlichen Treiben nicht teilnehmen, ihre Luſtbarkeiten nicht mitmachen, Vergnügungsorte, wo die Welt auftritt und ihre Maske abwirft, nicht beſuchen. Luth. 4, 5. Süd. 1907, 20. 21.
Anm. a. Seid nicht ihre Mitgenoſſen. Eph. 5, 7. Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Wer mit der Welt läuft, wird mit der Welt verdammt.
Anm. b. Teilnahme an ſündlichen Vergnügungen iſt ein Mißbrauch der chriſtlichen Freiheit;
c. ſich nicht der Weltgleichſtellen. Röm. 12, 12. Von der Welt ſollen wir uns in allen Stücken unterſcheiden. Süd. 1907, 22. 23. Wir ſollen uns auch der ehrbaren Welt nicht gleichſtellen. O. 74, 72.
Anm. a. Was heißt, ſich der Welt gleichſtellen? Es heißt, denken, reden, handeln wie die Welt oder geſinnt ſein wie die Welt und dieſe Geſinnung auch zum Ausdruck bringen. Wir ſollen nicht das Schema der Welt
annehmen Süd. 1907, 22, ihr ungöttliches Weſen nicht
nachahmen Tex. 1912, 39, nicht werden, wie die Welt iſt und worin ſich ihr Geiſt und Sinn offenbart. Ka. 91, 29.
Anm. b. Beiſpiele: Chriſten ſtellen ſich der Welt gleich, wenn ſie ſelten oder wenig zur Kirche kommen, ſich des Evangelii ſchämen, Chriſtum nicht das Hauptgut ſein laſſen Wis. 1901, 27, ſich in Not ſelbſt zu helfen ſuchen 30, nur auf ihren Vorteil bedacht ſind 31, Wohltätigkeit üben aus Lohnſucht 33, an ſündlichen Vergnügungen (Tanz, Theater) teilnehmen 34. 39, in ſündlichen Dingen mit der Welt Gemeinſchaft machen 21, alle Moden mitmachen O. 74, 71, Familienfeſte, Gemeindefeſte ſo feiern wie die Welt Il. 95, 37. 38. Ka. 91, 31, in häuslicher Einrichtung, in geſchäftlicher Hinſicht, bei Arbeit und Beruf den Sinn der Welt offenbaren. Loch. Epi. 149. Wir tun dieſelbe Arbeit, aber die Geſinnung ſoll doch eine ganz andere dabei ſein. W. 1900, 24. 25.
Anm. c. Die Verſuchung, ſich der Welt gleichzuſtellen, dringt auf allen Seiten auf uns ein. Gleichſtellung mit der Welt iſt eine Gefahr für uns Chriſten, beſonders in dieſer letzten betrübten Zeit. O. 1900, 36. 37. Viele fallen dieſer Verſuchung zum Opfer H. 1900, 39 und bedauern den Paſtor, daß er nicht mitmachen kann. Cal. 89, 34.
Anm. d. Sich der Welt gleichſtellen iſt ein Söymptom des geiſtlichen Todes. Das neue Leben wirkt Abkehr von der Welt. Geiſtlich Tote wandeln nach der Weiſe der Welt. Sich der Welt gleichſtellen iſt darum ein Zeichen, daß das geiſtliche Leben wieder am Verlöſchen iſt;
d. ſich von der Welt abſondern. 2 Kor. 6, 17: ſondert euch ab. Gehet aus von ihnen. Sitzet nicht, wo die Spötter ſitzen. Mich. 82, 28. Sich von der Welt unbefleckt behalten (Ma. 2, 132) iſt ein vernünftiger Gottesdienſt. O. 74, 42. — Lied 278, 1: in der Welt der Welt entfliehen.
Anm. Die Abſonderung von der Welt iſt durch Got— tes Gnade geſchehen. „Ich habe euch von der Welt erwählet.“ Sie ſoll aber nun auch weiter gehen und ſich zeigen
1. in Bezug auf Lehre, daß wir die Lehren der
Welt nicht annehmen. Kein Menſch kann zugleich
zwei ſich widerſprechende Lehren glauben;
2. in unſerm Tun und Verhalten:
e. nicht mit der Welt an einem Joche ziehen. 2 Kor. 6, 14: Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Wir ſollen keine kirchliche Gemeinſchaft mit ihnen haben Luth. 45, 130, keinen Bund mit ihnen ſchließen Wis. 1901, 19. 20, keine Union mit ihnen eingehen. Wis. 91, 14.
Anm. a. Israel durfte mit den Bewohnern des Landes keinen Bund machen. 2 Moſ. 34, 12.
Anm. b. Verkuppelung mit der Welt iſt nicht das Eingehen von geſchäftlichen Verbindungen, ſondern das
Schließen der Bruderſchaft. Manche Chriſten ſchließen ſich weltlichen Vereinen an und behandeln die Weltmenſchen als ihre Brüder.
Anm. c. Wir leben in einer Zeit der Verbrüderung. Alle Unterſchiede zwiſchen Chriſt und Unchriſt ſollen hinweggetan werden. Da ſollen wir nicht mitmachen.
Anm. d. Wir ſollen uns in die Zeit ſchicken, d. h. gegen den Strom ſchwimmen.
Anm. e. Wird der Unterſchied zwiſchen Welt und Kirche verwiſcht, ſo bleibt von der chriſtlichen Kirche nichts mehr übrig als der Name.
Anm. f. Die Taufe und der Taufbund ſollten ein mächtiger Beweggrund ſein, alles Weltweſen zu meiden. Wir haben dem allem abgeſagt.
Anm. g. Beſonders ſollen ſich Paſtoren und Lehrer hüten, daß ſie nicht durch Weltweſen Argernis geben.
Anm. h. Ein ſchönes Beiſpiel haben wir an den erſten Chriſtengemeinden.
Anm. i. Geht man gern bei den Weltmenſchen aus und ein, weil da ein leichtlebiges, vergnügungsſüchtiges Weſen iſt, ſo zeigt man, daß man noch ein Menſch dieſer Art iſt. Sage mir, mit wem du umgehſt und ich will dir ſagen, wer du biſt.
9. Einwände.
a. So eng laß ich mir mein Gewiſſen nicht machen. — Du wirſt nicht dazu gezwungen — auch nicht in den Himmel.
b. Wenn man mit der Welt zuſammenbleibe, könne man auf ſie einwirken. Wenn man ſich abſondert und nicht mitmacht, wird das Salz hinweggenommen. — Du biſt kein Salz. Außerdem wird der Gottloſe in ſeinem Unglauben beſtärkt.
c. Wenn wir nicht mitmachen, werden wir von der
[Welt für Heuchler und Selbſtgerechte angeſehen. — Laß dich das nicht verdrießen.
d. Für den Paſtor ſchicke ſich das freilich nicht. Ich bin kein Paſtor. — Jeder Chriſt ſoll ein Geiſtlicher ſein. Die Bibelſprüche ſtehen nicht bloß für die Paſtoren da.
e. Man muß ſein Chriſtentum ſo führen, daß man nicht von der Welt verlacht wird. — Wer der Welt Freund ſein will, wird Gottes Feind ſein.
10. Der bürgerliche Verkehr mit der Welt iſt nicht verboten. 1 Kor. 5, 10: ſonſt müßtet ihr die Welt räumen.
a. Umgang mit der Welt iſt gar nicht zu vermeiden. Wir leben in der Welt und müſſen mit der Welt verkehren in Haus, Geſchäft und Beruf.
Anm. Der irdiſche Beruf führte Naeman in den
Götzentempel und der Prophet ſagte ihm: Zeuch hin mit
Frieden.
b. Wir ſollen auch den Weltmenſchen helfen in der
Not, wohltun, Werke der Barmherzigkeit an ihnen voll⸗
5.44. Gal. 6, 10: Gutes tun an jedermann. Matth.
44: Tut wohl denen, die euch haſſen.
c. Wir ſollen im Verkehr mit der Welt Zeugnis
ablegen, woimmer ſich Gelegenheit bietet. Ihr ſeid das
Licht der Welt. Laſſet euer Licht leuchten vor den Leu⸗
ten. Luth. 60, 131.
d. Chriſtus hat auch verkehrt mit Zöllnern und
Sündern. Matth. 9, 11: Warum iſſet euer Meiſter mit
den Zöllnern und Sündern?
Anm. a. Der äußerliche Verkehr mit der Welt iſt
nicht nur erlaubt, ſondern von Gott gewollt.
Anm. b. Darum ſollen wir
1. uns nicht wie Einſiedler in die Einſiedelei oder
wie Mönche ins Kloſter zurückziehen;
2. uns nicht äußerlich abſondern in Geſchäft, Be⸗
ruf, Eſſen, Kleidung u. ſ. w. Die Abſonderung ſoll
nicht eine örtliche, ſondern geiſtliche ſein.
Anm. c. Wir müſſen auch unſerer Jugend Umgang
mit der Welt erlauben, obgleich wir ein wachſames Auge
darauf haben ſollen.
Anm. d. Wir dürfen
1. Gaſtmähler von Weltleuten beſuchen, nur daß
wir unſer Chriſtentum dabei nicht verleugnen;
2. uns Vereinen anſchließen, wenn wir unſer Ge⸗
wiſſen dabei nicht beflecken;
3. die Güter dieſer Welt gebrauchen. 1 Kor. 7,
31: die dieſer Welt gebrauchen, daß ſie derſelben
nicht mißbrauchen. Da läßt er den rechten Ge⸗
brauch der Güter ſtehen.
Anm. e. Die Schrift läßt uns manche Dinge im Ver⸗
kehr mit der Welt offen. Wir müſſen vieles tun, was
die Welt tut. Weltweſen iſt nicht Eſſen, Trinken, Arbei⸗
ten, Ernten u. ſ. w. Daß die Königin Eſther ihrem
Stande gemäß lebte, tadelt die Schrift nicht als Gleich⸗
ſtellung mit der Welt.
Anm. f. Dieſer bürgerliche Verkehr mit der Welt aber
iſt keine Gemeinſchaft mit der Welt, ſchließt keine Glau⸗
bensgemeinſchaft in ſich.
Anm. g. Doch ſollen wir im Verkehr mit der Welt
1. vorſichtig ſein, daß wir nicht verführt
werden oder uns verſündigen;
2. ihn recht ausnützen, helfen, daß die
Welt aus der Finſternis herauskommt, Miſſion trei⸗
ben, wie auch Chriſtus ſeinen Verkehr mit den Zöll⸗
nern und Sündern ausnützte. Wis. 1900, 18. 11. Warum ſollen wir das Weltweſen meiden? Wir
ſollen es meiden,
a. weiles verboten iſt. Tit. 2, 12: wir ſollen
verleugnen das ungöttliche Weſen und die weltlichen
Lüſte. Verleugnen heißt abſagen. Eph. 5, 11: ⸗Habt nicht Gemeinſchaft mit den unfruchtbaren Werken der Finſternis. 4, 17: daß ihr nicht mehr wandelt, wie die andern Heiden wandeln in der Eitelkeit ihres Sinnes. 1 Petr. 4, 4: Das befremdet ſie, daß ihr nicht mit ihnen laufet u. ſ. w.
Anm. a. Teilnahme am fündlichen Weltweſen iſt nicht ein Mittelding, ſondern verboten. Dadurch wird der Heilige Geiſt betrübt. Eph. 4, 30. Wis. 1901, 30. Es ziemt ſich nicht für die Chriſten. Was hat der Tempel Gottes für eine Gleiche mit den Götzen? Ma. 36, 132. 133.
Anm. b. Der Grund, warum wir Weltweſen laſſen ſollen, iſt nicht der, daß es der Paſtor nicht will oder daß es gegen die Gemeindeordnung iſt;
b. weil dadurch Argernis gegeben wird, und zwar
1. den Chriſten. Wenn Eltern mitmachen, wird
die Jugend verdorben. Wenn Gemeindeglieder mit⸗
machen, werden andere dazu verführt;
2. den Weltmenſchen. Sie werden in der Ver⸗
achtung des Chriſtentums und ihrer Sündenluſt be⸗
ſtärkt. „Die Chriſten ſind nicht beſſer wie wir.“
Die reine Lehre wird verdächtigt: „Da ſieht man
die Früchte ihrer Lehre.“
Anm. Meidet allen böſen Schein:
7
c. weiles für unsſehrgefährlich iſt. Wer ſich in das Weltweſen hineinziehen läßt, kann gar bald ſeinen Glauben darüber verlieren. Die Motte flattert um das Licht und verſengt ihre Flügel. Luth. 64, 41. Keiner von denen, die vom Maelſtrom verſchlungen wurden, iſt zurückgekehrt. Luth. 62, 257. 258. Durch die Wolluſt dieſes Lebens wird der gute Same erſtickt. Ma. 17, 38. 39. 25, 57. Walth. Ev. 101.
Anm. a. Gefährlich iſt Verkuppelung mit der Welt. Dafür haben wir hunderte von Beiſpielen.
1. Mancher heiratet in weltliche Familien hinein
und wird bald ſelbſt ein Weltmenſch; oder es geht
eine Kluft durch die Familie. Theol. 7, 224. 225.
2. Andere ſchließen ſich weltlichen Vereinen, den
Logen, an. Da hören ſie, wie die Weltkinder reden.
Die Weltmenſchen ſind ſeine Brüder, kommen an
ſein Krankenbett u. ſ. w.
3. Schon das Eingehen von geſchäftlichen Verbin⸗
dungen kann gefährlich werden.
Anm. b. Gefährlich iſt der Umgang mit der Welt. Wer Pech angreift, beſudelt ſich. 1 Kor. 15, 33: Böſe Geſchwätze verderben gute Sitten. Mich. 82, 27. Wer mit der Welt geht, lernt bald das Böſe der Welt Ma. 20, 69 und verlernt das Singen ſeiner Lieder. Luth. 69, 158. Wie leicht läßt er ſich vom Zeitgeiſt beeinfluſſen. W. 1900, 14. 15.
Anm. c. Orte, wo die Welt zuſammen kommt, ſind Kohlenfeuer, wo man leicht verleugnet. Petrus.
Anm. d. Bei den Gaſtmählern der Welt wird nicht gebetet, manchmal aber über das Gebet geſpottet.
Anm. e. Viele meinen, es ſei nicht ſo gefährlich. Aber der Chriſt glaubt, der Unchriſt nicht. Der Chriſt liebt Gott, der Weltmenſch haßt ihn. Der Chriſt iſt himmliſch, der Weltmenſch irdiſch geſinnt. Da ſollte eine Verbindung beider nicht gefährlich ſein? Wir haben keinen Nutzen, ſondern Verluſt dabei. R. Pi. Pred. 1, 292.
Anm. f. Wohl gibt es Beiſpiele, wo Chriſten auch die Verſuchung der Welt überwunden haben (Joſeph, Lot, Moſes), aber wie viele ſind gefallen!
Einwand. Wenn ich auch mit der Welt Freundſchaft halte, ſo ſündige ich doch nicht mit der Welt. — Du ſchweigſt zu den böſen Werken der Welt und verleugneſt dein Chriſtentum.
Anm. g. Wer mit der Welt geht, wird ſchließlich mit der Welt verdammt und ſeine Verdammnis wird noch viel ſchwerer ſein.
12. Weltweſen dringt auch in unſere Gemeinden ein. Hierin liegt eine große Gefahr für uns. Süd. 97, 45. 46. O. 92, 13. 14. Die Grenze zwiſchen Welt und Chriſt wird vielfach verwiſcht. O. 1900, 40.
Anm. a. Urſache, warum die Weltförmigkeit unter uns immer mehr einreißt, iſt Undank gegen die Gnadenſchätze. Viele laſſen ſich in das Weltweſen hineinverflechten, weil ſie ſich das Urteil haben trüben laſſen. Luth. 64, 19.
Anm b. Wann iſt eine Gemeinde verweltlicht? Nicht jede betrübende Erſcheinung, z. B. das Offenbarwerden von Heuchlern, das Auftreten von falſchen Leh-rern u. ſ. w. macht die Kirche weltlich. Verweltlicht iſt eine Gemeinde, wenn ihre Glieder zum großen Teil oder in auffälliger Weiſe ſich der Welt gleichſtellen, das Zeugnis dagegen verſtummt und die nötige Zucht fehlt.
0 Gegen das Weltweſen ſollen wir zeugen und kämpfen.
a. Wer ſoll zeugen? ö
1. Der Paſtor. Er iſt der Wächter. Jeſ. 62,
6. Heſ. 3, 17: ſein Blut will ich von deiner Hand
fordern. Darum ſoll der Paſtor kein ſtummer Hund
ſein. Wenn der Paſtor nicht gegen Weltweſen zeugt,
wer ſoll es dann tun? — Der Paſtor iſt auch der
Mund der Gemeinde. Wis. 1901, 38. 39.
Anm. a. Der Paſtor ſoll ſtrafen zur rechten Zeit
oder zur Unzeit. Er ſoll ſeinen Gliedern alles weh⸗
ren, was ſich ihnen nicht ziemt. Mit. 95, 69. 70.
Anm. b. Dazu gehört Gebet und Flehen zu Gott.
Anm. c. Dem Zeugnis des Paſtors ſoll die Ge⸗
meinde nicht entgegentreten und ſagen: Wir wollen
40.
das nicht. Sie ſoll vielmehr darüber wachen, daß
der Paſtor nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig am Weltweſen ſtraft. Auch ſie iſt verantwortlich dafür.
2. Die Gemeindeglieder. Bei dem Paſtor heißt es: Er muß es tun um ſeines Amtes willen. Wenn es aber auch die Gemeindeglieder tun, macht es noch mehr Eindruck und der Paſtor ſteht nicht allein.
Anm. a. Chriſten ſollen das Weltweſen ſtrafen
1l. anihren Mitchriſten. Brüderliche Beſtrafung. Die Gemeinde iſt ein Seligkeitsverein. Zeigt ſich Weltweſen in der Gemeinde, ſo ſollen die ernſten Chriſten nicht fliehen und ſagen: Hier iſt keine Chriſtengemeinde, ſondern vielmehr die Übelſtände abzuſtellen ſuchen. Wis. 1901, 35;
2. an Weltmenſchen. Bei paſſender Gelegenheit ſollen wir die Werke der Finſternis an ihnen ſtrafen. Eph. 5, 11. Ein kurzes Wort iſt oft genügend. Ehrbaren Weltmenſchen zeige man ihr unflätiges Kleid und weiſe ſie hin auf Chriſtum. Ohne viel Argumentieren halte man ihnen Geſetz und Evangelium vor. Tex. 1906, 46.
Anm. b. Chriſten allein können das Weltweſen recht
bekämpfen. Unchriſten kämpfen höchſtens gegen
grobe Stücke desſelben oder das Zeugnis kommt nicht
von Herzen. Sie ſtecken ſelbſt noch im Weltweſen, wie
können ſie dagegen zeugen?
Anm. c. Die groben Übertretungen erkennt auch die
Welt als Sünde, nicht aber Fleiſchesluſt, Vergnügungs⸗
ſucht u. ſ. w. Nur durch unſer Zeugnis kann die Welt
zur rechten Erkenntnis kommen.
Anm. d. Beſonders ſoll ſich unſer Zeugnis richten ge⸗
gen die Hauptſünde der Welt, den Unglauben. Joh.
16, 9: um die Sünde, daß ſie nicht ginpen an mich.
Anm. e. Es kommt nicht darauf an, ob wir ſtark oder
ſchwach ſind, ob das Weltweſen gering oder weitver⸗
breitet unter uns iſt. Mit unſerer Macht iſt nichts ge⸗
tan. Es iſt vielmehr Gott, der es durch unſer Zeugnis
überwinden will.
b. Warum ſollen wirgegen das Weltwe⸗
ſen zeugen?
1. Gott hat das Weltweſen verboten. Alle Sprüche, die da ſagen, daß wir die Welt meiden ſollen, ſollen wir auch den Unchriſten verkündigen.
2. Das Weltweſen greift immer weiter um ſich,
wenn wir ihm nicht ſteuern. Sauerteig. Krebs.
Das lehrt auch die Erfahrung. Was würde ge⸗
ſchehen, wenn unſer Zeugnis aufhören würde?
3. Weltweſen iſt mit dem Glauben unvereinbar.
4. Das Weltweſen wird durch unſer Zeugnis
überwunden. Wir ſchaffen es zwar nicht aus der
Welt, aber es gibt noch eine Weiſe des Überwindens,
daß der Feind unverrichteter Dinge abziehen muß.
5. Durch unſer Zeugnis erweiſen wir unſern Mitmenſchen die höchſte Wohltat. Die Welt erkennt das freilich nicht immer. Undank iſt der Welt Lohn. Werden wir aber nicht reichlich belohnt, wenn unſer Zeugnis bald hier, bald da Frucht ſchafft?
6. Wir können recht gegen das Weltweſen zeugen: wir haben die rechten Mittel, das reine Wort. Große Schätze von Schriften ſtehen uns dabei zu Gebote.
c. Wo ſollen wir zeugen? Im Privatverkehr,
im Haus, im öffentlichen Gottesdienſt, in der Schule, auf
Miſſionsfeldern, überall, wo Gelegenheit iſt.
d. Wie ſollen wir zeugen?
1. Durchs Wort. Das rechte Mittel, das Weltweſen zu bekämpfen, iſt Gottes Wort. Das allein kann die Menſchen vom Weltweſen kurieren. Darum müſſen wir auch unſere Kinder in der Schule mit Bibelſprüchen ausrüſten. Wis. 1901, 38.
Anm. a. Das Geſetz zeigt uns, was Weltweſen iſt und ſtraft die Sünde. Freilich dadurch bekommt man keine Kraft, ſich von der Welt loszumachen. Solange eine Gemeinde unter der Predigt des Geſetzes ſteht, wird die Weltluſt nicht getötet, ſondern erſt erregt. Wis. 1901, 49. 50.
Anm. b. Das Evangelium allein macht uns vom Weltweſen frei. Man vertreibt Weltluſt durch Himmelsluſt. Jo. 85, 42. Süd. 97, 51. Or. 1909, 33. 34. Wir müſſen die Chriſten der Vergebung der Sünden und des Himmels gewiß machen Jo. 85, 44. 45. Jo. 88, 28, ihnen etwas beſſeres für die Weltluſt geben; für die irdiſchen, die himmliſchen Güter. Wis. 1901, 46. 49.
Anm. c. Zu ſolchem Zeugnis gehört Ruhe (Poltern und Schelten helfen nichts), Geduld, Mut, feſtes Vertrauen auf Gott.
Anm. d. Andere Mittel helfen nichtsF. Mit Ge. waltmaßregeln, Beſchlüſſen und Drohungen iſt nichts ausgerichtet. Sekten wollen die Chriſten durch Socials u. ſ. w. von der Welt abhalten. Wis. 1901, 37. Ihre Prediger predigen, was die Leute gerne hören und veranſtalten weltliche Vergnügungen in der Kirche. Proc. 95, 7.
2. Durch unſern Wandel, indem wir das Weltweſen meiden und nicht daran teilnehmen. Wir ſollen andern vorleben, wie ſie wandeln ſollen. Wie die Welt der Sünde dient, ſo und noch eifriger ſollten wir der Gerechtigkeit dienen. Röm. 6, 19. Walth. Epi. 317. 318.
e. Was erntet man davon? Mit dieſem
geugnis ſtoßen wir freilich auf Widerſpruch. Der alte
Adam hört es nicht gern. „Alles wird einem zur Sünde
gemacht. Gar kein Vergnügen ſoll man haben.“ Darü⸗
ber müſſen wir viel leiden. Manche laſſen lieber das Abendmahl als das Weltweſen. Luth. 63, 41. Das tut uns weh.
Anm. a. Das macht uns oft verdroſſen. Aber durch Mißerfolg darf man ſich nicht entmutigen laſſen. Unſer Zeugnis bleibt nicht ohne Frucht.
Anm. b. Am meiſten verachtet die Welt ſolche, die auf beiden Schultern tragen wollen. Wer mutig bekennt, hat immer eine gewiſſe Achtung.
14. Stellung der Gemeinde. Eine wohlgegründete lutheriſche Gemeinde
a. verwirftalle Gleichſtellung mit der Welt. Zwar iſt das nicht das Weſen einer lutheriſchen Gemeinde, wohl aber das Ziel, dem ſie nachſtreben ſoll. Darin ſoll ſie immer völliger werden und wachſen;
b. übt Zucht anihren Gliedern. Zwar wird man nicht jeden, der einmal von der Weltluſt gekoſtet und ſich der Welt gleichgeſtellt hat, hinaustun und ihm das Chriſtentum abſprechen, anders aber ſteht es, wenn jemand mit der Welt läuft in das wüſte, unordentliche Treiben und ein offenbares Weltkind geworden iſt.
Anm. a. Die Kirche muß beſtrebt ſein, ihre Glieder fortwährend vom Weltweſen zu erretten. Manche rufen verzweifelt aus: Wir können unſere Gemeinde nicht vor Verweltlichung bewahren. Aber Gottes Wort iſt mächtiger als die Welt.
Anm. b. Die Kirche ſoll nicht
1. zu ſtreng ſein, indem ſie Dinge verbſe⸗
tet, die nicht verboten ſind. Wir ſollen kein ſünd⸗
liches Weltweſen erdichten. Temperänzler, Pietiſten.
Dadurch wird weder Gott noch der Seele gedient,
ſondern immer Schaden angerichtet:
2. zu lax ſein. Keine Kompromiſſe! Die
Kirche ſoll ſich, um Seelen zu gewinnen, mit der
Bibel und Lehre nicht der Welt anbequemen, weil die
Welt nicht zu Chriſto hinaufſteigt, zur Welt herab⸗
ſteigen und das Chriſtentum weltfähig machen wol⸗
len. L. W. 50, 128—130. Dadurch wird keine
Seele gewonnen, wohl aber die Welt abgeſtoßen. Ma.
36, 132. 134. 135.
Anm. c. Sekten kämpfen für Prohibition und laſſen das Weltweſen in vielen Stücken unangetaſtet. Bei den Methodiſten iſt der Paragraph in der Kirchenordnung, der weltliche Vergnügungen zum Gegenſtand der Kirchenzucht macht, ein toter Paragraph, den man darum gerne ſtreichen möchte. Luth. 60. 183. 64, 209.
15. Unſer Glanube iſt der Sieg, der die Welt überwindet. Präſens. Das Überwinden geſchieht fort und fort. Ma. 28. 99. überwinden ſetzt Kampf voraus. Aber der Glaube behält den Sieg. Ma. 20, 17. 28, 99. B. 1904, 69.
Anm. a. Der Chriſt überwindet die Lockung und zung der Welt, aber auch ihre Drohung, die Vorteile und Ehren, aber auch ihren Spott und Hohn, die Luſt aber auch das Elend dieſer Welt. Das bezeugt auch die Erfahrung. Nb. 1900, 35. 36. Joſeph. Wie ſollt ich ein ſolch groß übel tun? Walth. Epi. 314. Moſes achtete die Reichtümer Agyptens für nichts. Paulus.
Anm. b. Der Chriſt hat einen andern Sinn als die Welt. Er hat gar keinen Geſchmack mehr am Weſen dieſer Welt. Cal. 89, 34. Er verachtet die Sitten und Gebräuche dieſer Welt. Mögen andere es tun, ich tue es nicht. Il. 95, 43. Die Liebe Chriſti iſt ausgegoſſen über ihn. Mit. 71, 27.
Anm. c. Die Geſinnung des Chriſten iſt auch ausgedrückt in Liedern. 285: Was frag ich nach der Welt? 426: Valet will ich dir geben. 251, 5: Gute Nacht, o Weſen u. ſ. w. 255, 5. 271, 1: Die ganze Welt erfreut mich nicht. 259, 6: O Herrlichkeit der Erden, dich mag und will ich nicht. 262, 2.
Anm. d. Der Glaube gibt uns Kraft, der Welt zu ent fliehen. Der Heilige Geiſt macht uns ſtark. Hön. Ent. 271. Er züchtigt uns, daß wir von der Weltluſt und Liebe immer freier werden. Süd. 98, 30.
Anm. e. Die Kirche iſt ſtark genug, die Welt zu überwinden. Sie kennt Gott, hat Vergebung, das Wort, das Schwert des Geiſtes und den Schild des Glaubens.
Anm. f. Wer vom Glauben fällt, geht des Sieges verluſtig.
Anm. g. Die Welt überwinden heißt nicht, aus der Welt laufen oder von ihr nicht mehr angefochten werden, ſondern ſich den Lüſten des Fleiſches widerſetzen.
16. Prüfung. Wie ſtehſt du zur Welt? Zieht es dich hin? Sehnt ſich dein Herz danach? Iſt dein Verhalten Gleichſtellung mit der Welt? Können wir heute noch von unſern Gemeinden ſagen: Das befremdet ſie, daß ihr nicht u. ſ. w.? 1 Petr. 4, 4. Walth. Epi. 490
Homiletik.
1. Sonntagnach Epiph. —
Gleichſtellung mit der Welt eine ſchwere Gefahr für Gleichſtellung mit der Welt? b. Warum iſt dies eine ſten? — Ma. 39, 38.
Warum haben auch wir den Mahnruf ſo nötig: gleich? a. Weil die Verſuchung dazu ſo groß iſt, b. weil ſelig ſind. — Ma. 1, 25. 25, 15.
Die Abſonderung der Gläubigen von dieſer Welt. ſonderlich erweiſen müſſe, b. wodurch wir dazu immer Epi. 147.
Okuli. — Epi.
Wer mit der Welt ſündigt, wird mit der Welt des Unalaubens kommt gewißlich der Zorn Gottes um Nicht minder aber über die Chriſten, die ihre Mitgenoſſen
Judika. — Ev.
Woher kommt es, daß die Welt Jeſum nicht leiden kann? Weil ſie a. ganz und gar in der Lüge ſteckt und er die Wahrheit bringt, b. ganz und gar ſelbſtgerecht iſt und er doch der Heiland iſt, c. ihre eigene Ehre ſucht und er doch Gott iſt, dem alle Ehre gebührt. — Ma. 36, 83.
Quaſimodogeniti. — Epi.
Alles, was von Gott geboren iſt, überwindet die Welt. a. Was heißt: Die Welt überwinden? b. Wer iſt, der die Welt überwindet? — Loch. Epi. 387. Oder: a. Die Welt in uns, b. die Welt um uns. — Nebe, Epi. 2, 370.
Chriſten als Überwinder der Welt. a. Daß ſie die Welt überwinden, b. warum ſie die Welt überwinden. — Ma. 5, 129.
Vom weltüberwindenden Chriſtenglauben. a. Worauf dieſer Glaube ſich gründet, b. wie er die Welt überwindet. — Ma. 20, 116.
Jubilate: — Ev.
Warum ſollen wir lieber mit den Jüngern Chriſti trauern, als mit der Welt uns freuen? a. Weil die Freude der Welt eine nichtige iſt, b. Wei die Traurigkeit der Chriſten eine ſelige iſt. — Ma. 7, 122. 21, 146.
Kantate. — Ev.
Wie der Heilige Geiſt die Chriſten ſtark macht, die Welt zu überwinden. a. Er macht ſie gewiß des himmliſchen Troſtes. b. Die Chriſten haben Macht, die Welt dieſes Troſtes auch gewiß zu machen und ſo ſelig zu überwinden. c. Wie die Chriſten beſtändig die Macht behalten, alſo die Welt zu überwinden. — Hön. Ent. 271.
Exaudi. — Ev.
Warum ſollen wir uns durch die Feindſchaft der Welt in unſerm Glauben an Chriſtum nicht irre machen laſſen? a. Weil unſer Glaube auf gewaltigem Zeugnis beruht und nicht auf dem Beifall der Welt, b. weil die Feindſchaft der Welt darauf beruht, daß ſie trotz des gewaltigſten Zeugniſſes weder Chriſtum noch den Vater kennt. — Ma. 16. 149. Oder: a. Weil unſer Glaube an Chriſtum auf dem Zeugnis des Heiligen Geiſtes beruht, b. weil die Feindſchaft der Welt aus ihrer geiſtlichen Blindheit kommt. — Ma. 25, 151.
Sonntag nach Trin. — Epi.
Daß ſich die Chriſten nicht über den Haß verwundern ſollen, den ſie von ſeiten der Welt erfahren. a. Die Chriſten erfahren von ſeiten der Welt Haß. b. Sie haben keine Urſache, ſich darüber zu verwundern. — Ma. 20. 181.
7. Sonntag nach Trin. — Epi.
Die Beſchaffenheit des Dienſtes, den die Weltkinder der Sünde leiſten, eine dringende Ermunterung für die Chriſten, eifrigſt der Gerechtigkeit zu dienen. — Walth. Epi. 315.
10. Sonntag nach Trin. — Ey.
Jerusalem a picture of the wicked world a. in its rejection of the gospel, b. in its final destruction.—Mag. 5. 20.
17. Sonntag nach Trin. — Ev.
Das rechte Verhalten der Chriſten im Umgang mit Weltkindern. a. Sie haben ſich vorzuſehen, daß ſie ſich nicht verführen laſſen, b. ſie ſollen aber auch die Gelegenheit wahrnehmen, ein heilſames Zeugnis abzulegen. — Ma. 9, 286.
Der Chriſt in ſeinem Umaang mit der Welt. Der Chriſt a. verwirft nicht allen Verkehr mit der Welt, b. iſt aber darauf bedacht, ſeinen Verkehr in der Welt in der rechten Weiſe auszunützen, c. iſt vorſichtig in ſeinem Wandel und hütet ſich beſonders vor Hochmut und Selbſtüberhebung. — Ma. 19. 283.
Die feinen Weltkinder. a. Sie lauern den Chriſten heimlich auf, um eine Schuld an ihnen zu finden, b. ſie verſtummen, wenn ihnen die Wahrheit vorgehalten wird, c. ſie ſtecken bei aller zur Schau getragenen Frömmigkeit voll widerlichen Ehrgeizes. — Ma. 33, 301.
2 3. Sonntag nach Trin. — Epi. ͤ
Der Kampf der Welt gegen Chriſtum und ſein Evangelium. a. Ein großer,
b. ein vergeblicher Kampf. — Walth. L. L. 639.
Wie gefährlich die Welt iſt. a. Sie iſt einig im Kampf gegen Chriſtum. b. Sie
hat gefährliche Waffen. c. Sie hat immer eine böſe Abſicht. — Ma. 33, 347.
Die Verſuchungen der Welt. a. Wie ſie verſucht, b. wie man ihren Verſuchungen widerſtehen kann. — Ma. 19, 343.
Freiterxte.
1 Moſ. 4, 17—26. — Die Kinder der Welt und die Kinder Gottes. — Ma. 26, 84.
Pſ. 144, 7—11. — Warum ſollen wir Gott bitten um die Errettung von der Hand der fremden Kinder? a. Weil ihre Lehre kein nütze iſt und ihre Werke falſch ſind, b. weil Gott allein uns von ihrer Hand erretten kann und will. — Ma. 36, 35.
Luk. 23, 5—12. — Chriſtus und die leichtfertige Welt. a. Wie die leichtferPaf Welt ſich gegen Chriſtum ſtellt, b. wie ſich Chriſtus zur Welt ſtellt. — Stöckh.
aſſ. 1, 157.
Joh. 15, 18—25. — Welchen reichen Troſt wir Chriſten haben bei dem Haß der Welt. a. Bei dieſem Haß haben wir einen Leidensgenoſſen an unſerm Herrn Jeſu. b. In dieſem Haß ſehen wir ein Kennzeichen unſeres Gnadenſtandes. c. Mit dieſem Haß ſtürzt ſich die Welt in ſelbſtverſchuldetes Verderben. — Ma. 40, 124. — Andere Dispoſitionen hierzu ſ. Kreuz d858.
Joh. 17, 11. 14—16. — Ihr ſollt in der Welt, aber nicht von der Welt ſein. a. Was Chriſtus damit ſagt, b. was euch dazu ermuntern ſoll. — Ma. 2, 121.
Ap. 4, 13—22. — Wie die chriſtusfeindliche Welt ſich gegen das Bekenntnis vom Heiland ſtellt. a. Sie kann zwar dieſem Zeugnis oft ihre Verwunderung nicht verſagen, viel weniger es widerlegen, aber dennoch nimmt ſie es nicht an. b. Sie ſucht das Zeugnis von Chriſto zu unterdrücken und doch kann ſie es nicht ausrot m ten. — Ma. 33, 184.
2 Kor. 6, 14—18. — Die Abſonderung der Gläubigen von den Ungläubigen in dieſem Leben a. hinſichtlich der Lehre oder des Glaubens, b. hinſichtlich ihres Wan— dels. — . Pi. Pred. 1,
2 Kor. 6, 14—18. — Chriſten ſollen in keiner Weiſe ſich der Welt anpaſſen. a. Weil es ganz beſtimmt von ihnen gefordert wird, b. weil es für Chriſten ganz unſchicklich iſt, c. weil ein ſolches Bemühen um die Welt auch ganz verderblich iſt. — Ma. 36, 130.
1 Petr. 4, 4. — Die große Veränderung, die bei den Bußfertigen in Abſicht auf ihr Verhältnis zur Welt vor ſich geht. a. Sie laufen nicht mehr mit der Welt, b. ſie werden von der Welt verläſtert. — Ma. 1, 338.
1 Petr. 4, 4. — Das einſtige Befremden der Welt über den Wandel der erſten Chriſten ein ſtrafender Bußſpiegel für unſere Gemeinde. a. Was die Welt an dem Wandel der erſten Chriſten einſt ſehr befremdete, b. daß dieſes allerdings ein ſtrahuder Bußſpiegel für unſere Gemeinde ſei. — Walth. Epi. 487.
1 Joh. 2, 12—17. — Des Apoſtels eindringliche Warnung vor der Liebe zur
a Wovor er warnt, b. womit er dieſe Warnung begründet. — Ma. 35, 87.
1 Joh. 2, 12—17. — Zwei Wahrheiten, welche die Kirche im Kampf gegen die Welt nicht vergeſſen darf. a. Daß Kirche und Welt unverſöhnliche Gegner ſind, b. daß die Kirche Kraft genug in ſich hat, die Welt zu überwinden. — Ma. 26, 142.
Jak. 4, 4. — Freundſchaft mit der Welt eine Sünde, wofür wir heute Buße zu tun haben. a. Daß wir uns dieſer Sünde ſchuldig * müſſen, b. daß wir über dieſe Sünde aufrichtig Buße tun ſollen. — Ma. 17,
- Luth. 4, 5
- Süd. 1907, 20
- Süd. 1907, 20. 21
- Süd. 1907, 22
- Süd. 1907, 22. 23
- O. 74, 72
- Ma. 87
margin
- Luth. 64, 76
margin
- Luth. 64, 76. 44, 21
margin
- Syn. 98, 38
margin
- Ma. 20, 65
margin
- Ma. 20, 65. 66
margin
- W. 89, 63
margin
- W. 89, 63. 64
margin
- Wis. 91, 37
margin
- Wis. 91, 37. 38
margin
- Ma. 25, 7
margin
- Ma. 25, 7. 8
margin
- Ma. 25, 7. 8. 39, 38
margin
- Ma. 25, 7. 8. 39, 38. 1, 25
margin
- Mag. 5, 11
margin
- Mag. 5, 11. 12
margin
- Mag. 6, 14
margin
- Mag. 6, 14. 15
margin
- Luth. 63, 33
margin
- Walth. Epi. 67
margin
- Stöckh. Röm. 558
margin
- Stöckh. Röm. 558. 68
margin
- Can. 1900, 40
margin
- Can. 1900, 40. 41
margin
- Can. 1900, 40. 41. 80, 68
margin
- O. 74, 40
margin
- O. 1900, 37
margin
- Ma. 7, 94
margin
- Ma. 7, 94. 8, 24
margin
- Ma. 7, 94. 8, 24. 20, 21
margin
- Ma. 7, 94. 8, 24. 20, 21. 22
margin
- Süd. 1907, 22
- Süd. 1907, 22, i
- Tex. 1912, 39
- Ka. 91, 29
- Wis. 1901, 27
- O. 74, 71
- Il. 95, 37
- Il. 95, 37. 38
- Ka. 91, 31
- Ka. 91, 31, i
- Loch. Epi. 149
- W. 1900, 24
- W. 1900, 24. 25
- O. 1900, 36
- O. 1900, 36. 37
- Cal. 89, 34
- Mich. 82, 28
- Ma. 2, 132
- O. 74, 42
- Lied 278, 1
- Luth. 45, 130
- Wis. 1901, 19
- Wis. 91, 14
- Wis. 1900, 23
margin
- Wis. 1900, 23. 24
margin
- Ka. 91, 29
margin
- Ka. 91, 29. 30
margin
- Ma. 39, 39
margin
- O. 1900, 34
margin
- O. 1900, 34. 35
margin
- Ma. 36, 38
margin
- Wis. 1901, 8
margin
- Wis. 1901, 8. 19
margin
- Luth. 45, 137
margin
- R. Pi. Pred. 1, 284
margin
- R. Pi. Pred. 1, 285
margin
- R. Pi. Pred. 1, 289
margin
- R. Pi. Pred. 1, 290
margin
- R. Pi. Pred. 1, 290. 292
margin
- Jo. 89, 44
margin
- Wis. 1901, 18
margin
- Wis. 1901, 18. 19
margin
- Ka. 91, 25
margin
- Wis. 94, 38
margin
- Neb. 1900, 27
margin
- Luth. 64, 75
margin
- Luth. 64, 75. 45, 129
margin
- Mich. 82, 27
margin
- Wis. 1900, 45
margin
- Ka. 91, 30
margin
- Ma. 5, 238
margin
- Ma. 5, 238. 239
margin
- Jo. 89, 45
margin
- Süd. 92, 52
margin
- Süd. 92, 52. 53
margin
- Wis. 91, 21
margin
- Wis. 91, 21. 22
margin
- Schulbl. 3, 19
margin
- Wis. 1900, 38
margin
- Wis. 1900, 38. 39
margin
- O. 74, 39
margin
- O. 74, 39. 40
margin
- Walth. Epi. 68
margin
- Wis. 1901, 14
margin
- Luth. 45, 137
margin
- Luth. 45, 137. 138
margin
- Wis. 1901, 12
margin
- Walth. Epi. 67
margin
- Walth. Epi. 67. 68
margin
- Wis. 1901, 13
margin
- Wis. 1901, 13. 14
margin
- Luth. 38, 146
margin
- Wis. 1900, 17
margin
- Wis. 1900, 17. 19
margin
- Wis. 1900, 17. 19. 20
margin
- Jo. 89, 44
margin
- W. 1900, 14
margin
- Can. 85, 37
margin
- Can. 85, 37. 38
margin
- Luth. 60, 31
margin
- W. 1913, 51
margin
- Jo. 1906, 67
margin
- Jo. 1906, 67. 68
margin
- Luth. 60, 131
- Wis. 1900, 18
- Wis. 1900, 18. 11
- Wis. 1900, 18
margin
- Wis. 1900, 18
margin
- Wis. 1900, 18. 19
margin
- Ka. 91, 26
margin
- Wis. 1900, 18
margin
- Luth. 64, 76
margin
- Ma. 19, 283
margin
- Loch. Epi. 148
margin
- Ka. 91, 26
margin
- Il. 80, 68
margin
- Tex. 1912, 38
margin
- Mich. 82, 26
margin
- R. Pi. Pred. 1, 287
margin
- Luth. 60, 132
margin
- Luth. 64, 76
margin
- Luth. 64, 93
margin
- Luth. 64, 93. 94
margin
- Ka. 91, 28
margin
- Neb. 1900, 10
margin
- Ka. 91, 28
margin
- Jo. 89, 44
margin
- Can. 85, 37
margin
- Can. 85, 37. 38
margin
- Ma. 9, 286
margin
- Ma. 19, 283
margin
- Ma. 19, 283. 284
margin
- W. 1913, 50
margin
- W. 1913, 50. 55
margin
- Wis. 1901, 13—18
margin
- Wis. 1901, 30
- Ma. 36, 132
- Ma. 36, 132. 133
- Luth. 64, 41
- Luth. 62, 257
- Luth. 62, 257. 258
- Ma. 17, 38
- Ma. 17, 38. 39
- Ma. 17, 38. 39. 25, 57
- Walth. Ev. 101
- Theol. 7, 224
- Theol. 7, 224. 225
- Theol. 7, 224. 225.
2
- Mich. 82, 27
- Ma. 20, 69
- Luth. 69, 158
- W. 1900, 14
- W. 1900, 14. 15
- Wis. 1901, 12
margin
- Wis. 1901, 12. 13
margin
- Wis. 1901, 20
margin
- Wis. 1901, 20. 21
margin
- Wis. 1901, 26
margin
- Wis. 1901, 27
margin
- Luth. 44, 21
margin
- Wis. 1901, 27
margin
- Wis. 1901, 29
margin
- Wis. 1901, 29. 32
margin
- Mich. 82, 27
margin
- Ka. 91, 32
margin
- Wis. 1901, 32
margin
- Luth. 60, 132
margin
- R. Pi. Pred. 1, 292
- Süd. 97, 45
- Süd. 97, 45. 46
- O. 92, 13
- O. 92, 13. 14
- O. 1900, 40
- Luth. 64, 19
- Wis. 1901, 38
- Wis. 1901, 38. 39
- Mit. 95, 69
- Mit. 95, 69. 70
- Wis. 1901, 31
margin
- Wis. 1901, 32
margin
- Wis. 1901, 28
margin
- Wis. 1901, 28. 29
margin
- Wis. 1901, 30
margin
- Wis. 1901, 30. 31
margin
- Ma. 20, 69
margin
- Ma. 20, 70
margin
- Ma. 27, 30
margin
- Wis. 91, 14
margin
- Wis. 91, 14. 15
margin
- Wis. 91, 14. 15. 98, 7
margin
- Proc. 95, 8
margin
- Mit. 71, 27
margin
- O. 74, 10—12
margin
- Neb. 1900, 16
margin
- Ma. 9, 287
margin
- Wis. 1901, 37
margin
- O. 74, 12
margin
- Wis. 1901. 39
margin
- Wis. 1901. 39. 44
margin
- Wis. 1901, 40
margin
- Wis. 1901, 40
margin
- Wis. 1901, 38
margin
- Wis. 1901, 38. 39
margin
- Wis. 1901, 38. 39. 41
margin
- Wis. 1901, 35
- Wis. 1901, 35;
2
- Tex. 1906, 46
- Wis. 1901, 42
margin
- Wis. 1901, 42
margin
- Neb. 1900, 23
margin
- W. 1913, 52
margin
- W. 1913, 52. 53
margin
- Neb. 1900, 16
margin
- Neb. 1900, 16. 42
margin
- Neb. 1900, 16. 42. 44
margin
- Tex. 1912, 38
margin
- Neb. 1900, 39
margin
- Neb. 1900, 22
margin
- Neb. 1900, 26
margin
- Neb. 1900, 17
margin
- Neb. 1900, 17. 21
margin
- Neb. 1900, 17. 21. 22
margin
- Neb. 1900, 23—26
margin
- Neb. 1900, 32—33
margin
- Wis. 1901, 38
- Wis. 1901, 49
- Wis. 1901, 49. 50
- Jo. 85, 42
- Süd. 97, 51
- Or. 1909, 33
- Or. 1909, 33. 34
- Jo. 85, 44
- Jo. 85, 44. 45
- Jo. 88, 28
- Jo. 88, 28, i
- Wis. 1901, 46
- Wis. 1901, 46. 49
- Wis. 1901, 37
- Wis. 1901, 37. I
- Proc. 95, 7
- Proc. 95, 7.
2
- Walth. Epi. 317
- Walth. Epi. 317. 318
- Neb. 1900, 37
margin
- Neb. 1900, 37. 40
margin
- Neb. 1900, 37. 40. 41
margin
- Neb. 1900, 42
margin
- Neb. 1900, 42. 43
margin
- Neb. 1900, 45
margin
- Neb. 1900, 45. 46
margin
- Neb. 1900, 45
margin
- Wis 1901, 43
margin
- Wis 1901, 43. 37
margin
- Wis. Syn. 1902, 38
margin
- L. W. 48, 102
margin
- Jo. 85, 41
margin
- Jo. 85, 41 42
margin
- Ma. 5, 239
margin
- Wis. 1901, 48—50
margin
- Neb. 1900, 47
margin
- Neb. 1900, 47
margin
- Neb. 1900, 47. 48
margin
- Wis 1901, 40
margin
- Neb. 1900, 42
margin
- Cal. 89, 34
margin
- Neb. 1900, 46
margin
- Neb. 1900, 46. 47
margin
- W. 1913, 53
margin
- Wis. 1901, 43
margin
- Wis. 1901, 39
margin
- Wis. 1901, 39. 44
margin
- Neb. 1900, 16
margin
- Luth. 63, 41
- L. W. 50, 128—130
- Ma.
36, 132
- Ma.
36, 132. 134
- Ma.
36, 132. 134. 135
- Luth. 60. 183
- Luth. 60. 183. 64, 209
- Luth. 60. 183. 64, 209.
15
- Ma. 28. 99
- Ma. 20, 17
- Ma. 20, 17. 28, 99
- Neb. 1900, 16
margin
- Neb. 1900, 16. 17
margin
- Wis. 1901, 44
margin
- Wis. 1901, 34
margin
- Wis. 1901, 34. 98, 7
margin
- Wis. 1901, 45
margin
- Jo. 89, 62
margin
- Cal. 97, 30
margin
- Syn. 98, 38
margin
- O. 1900, 52
margin
- Ka. 91, 28
margin
- Neb. 1900, 11
margin
- O. 74, 13
margin
- Süd. 97, 47
margin
- Ma. 36, 131
margin
- Ka. 91, 31
margin
- Ma. 14. 109
margin
- Ma. 14. 109. 110
margin
- Ma. 14. 109. 110. 5, 129
margin
- Ma. 14. 109. 110. 5, 129. 28, 97—99
margin
- Loch. Epi. 391
margin
- Loch. Epi. 391. 392
margin
- Neb. 86. 36
margin
- Neb. 1900, 33
margin
- Walth. Epi. 314
- Cal. 89, 34
- Il. 95, 43
- Mit. 71, 27
- Hön. Ent. 271
- Süd. 98, 30
- Walth. Epi. 490
- Ma. 39, 38
- Ma. 1, 25
- Ma. 1, 25. 25, 15
- Süd. 85, 26
margin
- Süd. 85, 26. 27
margin
- Ma. 20, 108—110
margin
- O. 1900, 37
margin
- Süd. 1907, 21
margin
- Ma. 26, 146—148
margin
- Neb. 1900, 34
margin
- Ma. 20, 117
margin
- Loch. Epi. 388
margin
- Ma. 20, 110
margin
- Luth. 37, 102
margin
- Ma. 20, 66
margin
- Ma. 36, 83
- Loch. Epi. 387
- Loch. Epi. 387. O
- Ma. 5, 129
- Ma. 20, 116
- Ma. 7, 122
- Ma. 7, 122. 21, 146
- Hön. Ent. 271
- Ma. 16. 149
- Ma. 16. 149. O
- Ma. 25, 151
- Ma. 20. 181
- Ma. 20. 181.
7
- Walth. Epi. 315
- Walth. Epi. 315.
10
- Mag. 5. 20
- Mag. 5. 20.
17
- Ma. 9, 286
- Ma. 19. 283
- Ma. 33, 301
- Walth. L. L. 639
- Ma. 33, 347
- Ma. 19, 343
- Ma. 26, 84
- Ma. 36, 35
- Ma. 40, 124
- Ma. 2, 121
- Ma. 33, 184
- Ma. 33, 184.
2
- Ma. 36, 130
- Ma. 36, 130.
1
- Ma. 1, 338
- Ma. 1, 338.
1
- Walth. Epi. 487
- Walth. Epi. 487.
1
- Ma. 35, 87
- Ma. 35, 87.
1
- Ma. 26, 142
- Ma. 17,
vol d, printed page
266–277 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0350