3.
Der „Lutheraner“ ſei zu trocken
3. Der „Lutheraner“ ſei zu trocken. Er ſollte
crſtliche Novellen bringen. — Eine religiöſe Zeitſchrift
vill nur denen dienen, welche an Kirche und Religion
Imereſſe haben.
b. Er ſei zu einförmig, ſollte auch Politiſches
und Humoriſtiſches enthalten. — Dann würde er auf⸗
hören, eine kirchliche Zeitſchrift zu ſein und ein Zwitter-
Ing von einem weltlichen und geiſtlichen Blatt werden. „ Er enthalte zu viel Auittungen. — Die ſind
nuotig und eine ſchöne Predigt von guten Werken.
d. Er ſei zu teuer. — Jedenfalls nicht teurer, als
andere kirchliche Zeitſchriften derſelben Art.
e. Es ſtehen zu viel Streitartikel drin. Viele
ſußen jch daran. Manche denken, ſolche Artikel helfen
Loch nichts. Luth. 41, 17. 18. — Dagegen:
- Luth. 41, 17
- Luth. 41, 17. 18
- Luth. 41, 9
margin
- Luth. 41, 9
margin
- Luth. 63, 407
margin
- Luth. 63, 407. 49, 115
margin
- Luth. 63, 407
margin
- Luth. 4, 131
margin
- Luth. 4, 131. 2, 1 Preface of the Editor to the Second Volume of the "Lutheraner."
margin
- Loch nichts.
vol c, printed page
73 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0571_PA73
4.
Dieſe Artikel ſind nötig
J. Dieſe Artikel ſind nötig. Soll der „Luthera—
ner“ ſchweigen zu allem, was andere ſchreiben?
Wie wird manchmal die Lehre verläſtert in andern
Schriften! W. 76, 42. O. 71, 47. Ohne Kampf
kann die reine Lehre nicht beſtehen. Luth. 41, 18.
2. Gott hat geboten, daß wir aller falſchen Lehre
wehren ſollen. Chriſtus und die Apoftel ſind mit
gutem Beiſpiel vorangegangen.
3. Welchen Nutzen haben ſolche Artikel geſchafft! 4. Jür den „Lutheraner“ ſollen wir Gott danken, ihn
llißig leſen und neue Leſer werben.
Unm. a. Man ſoll den „Lutheraner“ in den Fami⸗
len zu verbreiten ſuchen. Das kann geſchehen
1. durch Ermunterung in der Predigt,
2. durch Verteilung von Probenummern,
3. durch Sendung eines Jahrgangs an Freunde,
J. durch Gemeindebeſchluß, den „Lutheraner“ auf
Gemeindekoſten an alle Gemeindeglieder zu liefern. Anm. b. Es iſt im Intereſſe der Synode, daß dieſe
Helſchrift in allen Familien geleſen wird.
um. c. Die daran gewandte Mühe wird kein Paſtor euen.
Unm d. Da die weltliche Preſſe meiſt nicht im echriſt⸗
lihen Sinn geſchrieben iſt, ſo bedürfen wir um ſo mehr
unes chriſtlichen Blattes.
Unmm e. Warum wird der „Lutheraner“ wenig gele.
er? Nicht weil unſer Volk leſefaul wäre, ſondern weil
im der Geſchmack an kirchlichen Schriften verdorben
vorden iſt.
Anm. f. Warum ſollen wir ihn leſen? Aus Liebe
lutheriſchen Kirche und um des reichen Segens wil⸗
en.
Anm. g. Der „Lutheraner“ iſt unſere Zeitſchrift,
Dtgan der Synode, Sache der Gemeinde.
- W. 76, 42
- O. 71, 47
- O. 71, 47. O
- Luth. 41, 18
- Luth. 41, 18.
2
- Luth. 44, 1
margin
- Luth. 44, 1. 2
margin
- Süd. 97, 45
margin
- Luth. 41, 17
margin
- Il. 76, 29
margin
- Il. 76, 29. 30
margin
- O. 71, 48
margin
- Luth. 58, 404
margin
- Luth. 63, 391
margin
- Luth. 63, 391. 64, 349
margin
- Luth. 63, 391. 64, 349. 54, 227
margin
- Luth. 63, 391. 64, 349. 54, 227. 49, 165
margin
- Wis. 1904, 46
margin
- Jo. 79, 96
margin
- Ma. 2, 327
margin
- Luth. 64, 114
margin
- Luth. 61, 325
margin
- Luth. 61, 325. 390
margin
- Luth. 49, 178
margin
- Luth. 49, 178
margin
- Luth. 49, 178. 62, 419
margin
- Luth. 63, 389
margin
- Luth. 61, 405
margin
- Luth. 49, 115
margin
- Luth. 59, 403
margin
- Luth. 59, 403. 404
margin
- Luth. 49, 177
margin
- Luth. 49, 177. 61, 404
margin
- Luth. 49, 177. 61, 404. 49, 203
margin
- Luth. 49, 177. 61, 404. 49, 203. 204
margin
vol c, printed page
73 · thesis number recovered from a garbled
character · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0571_PA73