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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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41 entries under predigt — page 2 of 2.

Predigt

17. —

17. Ein Paſtor muß vor allen Dingen ſelbſt ein auf richtiger Chriſt ſein. Ohne den Geiſt kann keiner en rechtſchaffener Prediger ſein. Ma. 3, 316. Er muß a. die Kraft des Wortes ſelbſt an ſeinem Herzen enfahren haben. Wie kann er Mühſelige und Veladene zu Chriſto rufen, wenn er ſelbſt nicht weiß, was mühieltz und beladen iſt? b. deſſen gewiß ſein, was er andere lehren will. P. er ſelbſt nicht über zeugt, wie kann er andere überzeuzen“ Ma. 1. 61. Das Herz macht beredt. Ma. 31, 282.28 — Zweifel iſt ein überaus ſchädliches Ding für einen Iis diger. Ma. 33, 35. 36. Anm. a. Gott will nur bekehrte Prediger. Anm. b. Ein unbekehrter Prediger mag auch eire gute Predigt machen und mancher mag durch ſein Vor ſelig werden, aber er redet wie der Blinde von der Farbe Theol. 8. 187. Ma. 5, 63. 64. 8, 379, iit ein. lingende Schelle Ma. 19, 259. 260. Er kann nicht erhörlich beten, mißbraucht beſtändig Gottes Namen, it ein elender Menſch. Pi. Hom. 467. 468. 48. Andere Eigenſchaften eines rechten Predigers. Ein Prediger muß a. Erkenntnis der Lehre beſitzen, die er predigen ſal. Er muß die Lehre kennen wie ein Muſiker ſein Initru. ment. Ma. 2, 154. Redet Erasmus von Rechtſem gung, ſo ſtößt er jämmerlich an: b. treu ſein. Mehr als das iſt nicht zu erwarten; c. Liebe beſiten. Liebe zu Gott Pi. Hom. 466. Lithe zu ſeiner Gemeinde. Quart. 4, 206. 207. Ma. 3. 6. d. einen Wandel führen, der ſeiner Lehre Zemaß jt Stolz und vornehme Zurückhaltung paſſen nicht für einn Prediger. Pi. Som. 463. 464; e. natürliche Gaben beſitzen, z. B. gutes Urteil, guts Gedächtnis, geſunde Bruſt, deutliche Ausſprache u. in. Ohne gewiſſe Rednergabe wird kein Prediger fertig. L. W. 20, 214. 215. Iſt jemand nicht wohl beredt wis Moſes 2 Moſ. 4. 10, ſo muß er dieſen Mangel durd andere gute Eigenſchaften erſetzen. Theol. 14, 48. Anm. a. Auch die Sprachen ſollte er wiſſen. Anm. b. Wer iſt hiezu tüchtig? Die Tüchtigkeit komnt von Gott. — Die ausgezeichnetſten Talente verkommen oft, während mittelmäßig Vegabte Großes leiſten. 49. Verſchiedene Prediger. Der beſte Prediger war Chriſtus. Ma. 19, 15. Er hat den ganzen Rat herkündigt 53. 76, ohne Anſohen der Perſon 201, wund⸗ nicht müde 262, dreri. auch vor geringer Anzabl 25 nicht um irdiſcher Vorteile willen 267, einfältig 2ʃ1 und kurz 264, gewaltig Ma. 2, 383. Luther als Homilet Ma. 7, 185. 221, ein Meiſter in Ausmalen Ma. 7, 384, volkstümlich Neb. 98, 38, fli⸗ — — * — hig Ma. 26, 125. 10, 254. 255. 13, 160. Sanne Sprache Ma. 8, 380. 381. Seine erſte Predigt Na.l 128. Fürchtete ſich zu predigen Ma. 11, 128. Auguſtinus als Homiletiker. Ma. 9, 318. 348. 38l. Nattin Chemnitz Ma. 7, 273—280. 2, 286. Chryſo⸗ iomus Ma. 8, 382. Veit Diedrich Ma. 9, 242 345. Casbari Ma. 19, 272—274. Spener Ma. 17, 126. 127. . 150. Savonarola Ma. 9, 59—63. Bernhard von Clairbeaur Pi. Hom. 361. Bengel Ma. 6, 382. Ge⸗ rot Ma. 1. 219—256. 10, 384. Ahlfeld Ma. 1, 89—96. Mörlius Ma. 2, 93. Feuſtking Ma. 3. 254. 255. Röm⸗ held Ma. 4. 253. 8, 30. Lütkemann Ma. 10, 318. Ernſt Jul. Meier Ma. 18, 181—184. 50. Die Wirkung der Predigt. Die Wirkung der Pre- igt a. hängtab Pi. 1. nicht vom Vortrag. Die mächtigſte Wirkung übt nicht der aus, welcher als Redner, ſondern der, welcher als Zeuge auftritt; W. 2. nicht von den Silben und Buchſtaben, ſondern vom Sinn des Wortes: Ma. 3. nicht von unſerm Wollen. Ma. Antitheſe. Die neueren Theologen ſchreiben die Wir⸗ kung der Predigt nicht der Lehre des Wortes zu, ſon⸗ dern dem Zeugen aus eigener Erfahrung; Ma. bwird nicht ausbleiben. Die Predigt iſt § 23. nicht vergeblich. Gottes Wort bringt Frucht. Gott kann nuch durch uns Schwache wirken. Ma. 10, 223. 224. Die Auserwählten werden gewonnen. Ma. 10, 287. Anm. a. Veiſpiele: Paulus in Ikonien. Ma. 34, 79. Wirkung an einem Dieb. Ma. 9. 192. „Ich kann nich auf nichts beſinnen. Nur ſoviel habe ich behalten, naß ich mein Schefielmaß verbrennen mußß“ N. Il.“ 10, 77. Jo. 92. 13. Ma. Anm. b. Weil Gottes Wort nicht ohne Frucht iſt. ſol · en mir auch predigen, wenn bloß wenig Lente da ſind. Vrnnnen fließt, auch wenn wenige darans ſchöpfen. Vas können die Wenigen dafür, daß nicht mehr da ſind? (kannnicht beurteilt werden Ma. 1. nach dem Gefühl des Poſtors nach der Prediat. 254. Mancher fühlt einer Mutter Frenden, die ein Kind geboren. Luther ſpricht: Pfui, wie haſt du gepre⸗ digt! Ma. 7, 183. 181. 2. 158. 159. — Nicht immer ſind das die beſten Predigten, die uns am meiſten gefallen. Süd. 86, 25: 2. nach dem, was die Leute darüber ſagen. Ent— weder wird die Predigt gelobt (Das Lob trifft Gott und nicht die Feder Ma. 11, 351), oder getadelt. Der Paſtor wird oft kritiſiert. Vald predigt er zu hoch, bald zu niedrig, bald zu langſam, bald zu Iichnell u. ſ w. Luth. 17. 175. ö Wis. Anm. a. Daß die Leute die Predigt beurteilen, auch 25. hre Mänagel, iſt nicht unrecht, wenn ſie ſich nur vor lieb. hiem Richten hüten. Gewöhnlich aber wird die Predigt in viel nach dem Außerlichen, nach Form und Vortrag, beurteilt. W. Unm. b. Daß einem eine Prediat nicht gefällt lieat eit an ihm ſelbſt. Wer hungrig zu Tiſch kommt, erquickt ſich auch an geringer Speiſe. Kommen wir immer ni dem Gedanken in die Kirche: Herr, öfine mir die duzenstür. Ich will hören, was du ſagſt? Anm. c. Mir iſt es ein Geringes, daß ich von eut gerichtet werde, auch richte ich mich ſelbſt nicht. 1Hn Anm. d. Der Beifall zeigt, daß die Predigt ide— zeugt hat, die Tränen, daß das Herz getroffen iſt; d. iſt oft eine andere, als wirerwarter 2 Kor. 2, 16: ein Geruch des Todes zum Tode. 1 Hr 1, 23: den Juden ein AÄrgernis. 2 Kor. 4, 3. Anm. a. Warum bringt unſere Predigt oſt kerFrucht? Der Same fällt an den Weg, unter die Der nen u. ſ. w. Anm. b. The pulpit is losing its power. Datun ſucht man neue Mittel. die Leute anzulocken. S. Fen— ſchritt 885. 886. — Wir bedürſen vor allem ein gläbiges Miniſterinm. Anm. c. Savonarola hatte großen Zulauf, aber ran war die Wirkung ſeiner Predigt? 51. Die Predigt ſollen wir a. nicht verachten, d. h. gar nicht, ſaumi oder leichtfertig gebrauchen. Anm. Dies ailt auch, wenn der Paſtor weniger de gabt iſt. Wir ſollen nicht auf das AÄußerliche ſo iit: achten Wis. Syn. 1906. 69. uns auch nicht durch eiren Prediger den Geſchmack an ollen andern verderben lain Luth. 61, 88; b. hören. Das Leſen einer Prediat kann die Predin nicht erſetzen. de Predigthüchor meiſt vor vielen Jahrn Heſchrieben und den Bodürfniſſen der einzelnen Gemeind nictt angeboßt ſind. Or. 99. 17. WMie viel mehr Eir druck macht die mündliche Rede als das geleſene Den. Ma. 28, 27. — Hören ſollen wir die Prediat 1. mit Andacht. Pred. 4, 17: Vewahre deiner Fuß u. ſ. w.; 7 2. fleißio und regelmäßig. Man weiß nitt wonn das Stündlein kommt, wo Gott an unz er⸗ boiten »ill. Pſ. 26, 8. Luk. 2, 37: c. anf uns anwenden. Die Prediat iſt allnn Piole teilen die Indin mein, aber duu hiſt gemeint. unter ihre Nachbarn aus und behalten für ſich nitn Lntn. 60. 42. Goſchichte: Spricht der Paſtor zu dite Luth. 60, 73: d. zu Sorzen nehmen 5 Moſ. 6, 6, bewab N donach leben und wandeln. Jak. 1. 22: Seid Täte Wortes. Luk. 11. 88: Soelia ſind, die das Wort und bewahren. Hat man den Hrug voll geſchövit iit Norſicht nötin. daß man auf dem Heimmweg nichts vr ſchttet. Luth. 62. 212. Amm. a. Die Predigt iſt Gottes Wort. Ap. 8. 4.H Joh. 17, 20. Amm. b Eimyände. ꝛ. R.: Ich weiß ſchon alles u w. vorgl. Kirchengehen b769.

  • Ma. 7, 95 margin
  • Ma. 7, 95. 96 margin
  • Ma. 3, 316
  • Ma. 1. 61
  • Ma. 31, 282
  • Ma. 31, 282.28
  • Ma. 33, 35
  • Ma. 33, 35. 36
  • Theol. 8. 187
  • Ma. 5, 63
  • Ma. 5, 63. 64
  • Ma. 5, 63. 64. 8, 379
  • Ma. 5, 63. 64. 8, 379, ii
  • Ma. 19, 259
  • Ma. 19, 259. 260
  • Pi. Hom. 467
  • Pi. Hom. 467. 468
  • Pi. Hom. 467. 468. 48
  • Ma. 2, 154
  • Pi. Hom. 466
  • Quart. 4, 206
  • Quart. 4, 206. 207
  • Ma. 3. 6
  • L. W. 20, 214
  • L. W. 20, 214. 215
  • L. W. 20, 214. 215. I
  • Theol. 14, 48
  • Ma. 19, 15
  • Ma. 2, 383
  • Ma. 7, 185
  • Ma. 7, 185. 221
  • Ma. 7, 384
  • Neb. 98, 38
  • Ma. 26, 125
  • Ma. 26, 125. 10, 254
  • Ma. 26, 125. 10, 254. 255
  • Ma. 26, 125. 10, 254. 255. 13, 160
  • Ma. 8, 380
  • Ma. 8, 380. 381
  • Ma. 11, 128
  • Ma. 9, 318
  • Ma. 9, 318. 348
  • Ma. 9, 318. 348. 38l
  • Pi. Hom. 64 margin
  • Luth. 62, 20 margin
  • Ma. 10, 94 margin
  • W. 97, 90 margin
  • W. 97, 90 margin
  • Theol. 8, 186 margin
  • Theol. 8, 186. 13, 191 margin
  • Theol. 8, 186. 13, 191. 192 margin
  • Ma. 2, 59 margin
  • Pi. Hom. 347 margin
  • Pi. Hom. 347. 462 margin
  • Ma. 18. 178 margin
  • Ma. 18. 178. 24, 92 margin
  • Pi. Hom. 470—472 margin
  • Pi. Hom. 470—472. 457 margin
  • Ma. 18, 177 margin
  • Ma. 18, 177. 178 margin
  • Ma. 18, 177. 178. 24, 92 margin
  • Pi. Hom. 458 margin
  • Pi. Hom. 458. 459 margin
  • Pi. Hom. 458. 459. 463 margin
  • Pi. Hom. 159 margin
  • Pi. Hom. 159. 460 margin
  • Pi. Hom. 165 margin
  • Ma. 7, 273—280
  • Ma. 7, 273—280. 2, 286
  • Ma. 8, 382
  • Ma. 9, 242
  • Ma. 9, 242 345
  • Ma. 19, 272—274
  • Ma. 17, 126
  • Ma. 17, 126. 127
  • Ma. 17, 126. 127. . 150
  • Ma. 9, 59—63
  • Pi. Hom. 361
  • Ma. 6, 382
  • Ma. 1. 219—256
  • Ma. 1. 219—256. 10, 384
  • Ma. 1, 89—96
  • Ma. 2, 93
  • Ma. 3. 254
  • Ma. 3. 254. 255
  • Ma. 4. 253
  • Ma. 4. 253. 8, 30
  • Ma. 10, 318
  • Ma. 18, 181—184
  • Ma. 18, 181—184. 50
  • Pi. 1
  • Ma. 3
  • Ma. 10, 223
  • Ma. 10, 223. 224
  • Ma. 10, 287
  • Ma. 34, 79
  • Ma. 9. 192
  • Jo. 92. 13
  • Ma. 1
  • Ma. 7, 183
  • Ma. 7, 183. 181
  • Ma. 7, 183. 181. 2
  • Ma. 7, 183. 181. 2. 158
  • Ma. 7, 183. 181. 2. 158. 159
  • Süd. 86, 25
  • Ma. 11, 351
  • Luth. 17. 175
  • W. 97, 86 margin
  • W. 97, 86. 19, 192 margin
  • Neb. 97, 77 margin
  • Neb. 97, 77, 67 margin
  • Wis. Syn. 1906. 69
  • Luth. 61, 88
  • Or. 99. 17
  • Ma. 28, 27
  • Luth. 60, 73
  • Luth. 62. 212
  • Ma. 9, 381 margin
  • Jo. 89, 24 margin
  • Jo. 89, 24. 25 margin
  • Ma. 14, 160 margin
  • Ma. 6, 63 margin
  • Ma. 6, 63. 64 margin
  • Kueg. 3, 124 margin
  • Kueg. 3, 125 margin
  • Ma. 9, 62 margin
  • Ma. 9, 62. 63 margin
  • Ma. 24, 132 margin
  • Ma. 24, 132. 133 margin
  • Luth. 38, 140 margin
  • Luth. 38, 140. 141 margin
  • Neb. 89, 40 margin
  • W. 91, 15 margin
  • Ma. 10, 287 margin
  • Luth. 4, 95 margin
  • Luth. 4, 95. 62, 176 margin
  • Stock 819 margin
  • Stock 819. 820 margin
  • Neb. 85, 25 margin
  • Neb. 85, 25. 9 margin
  • Ma. 2,
  • Pi. Som. 463. 464; e. na
  • Ma. bwird nicht ausbleib
  • N. Il.“ 10, 77.

vol c, printed page 453–456 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0451_PA453

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