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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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2 entries under kinder.

Kinder

2. Unſere Kinder ſind Gottes Eigentum

2. Unſere Kinder ſind Gottes Eigentum. Sie gehören amn, weil er ſie erſchaffen, teuer erlöſt, durch den Glau— en geheiligt hat. (Nach dem 1., 2. und 3. Artikel.) Jarum a. ſind ſie unſere eigenen Kinder nur in einem ge— giſſen Sinn, b. können wir Eltern nicht mit ihnen tun, was wir bollen, ſondern müſſen tun, was der Herr beſtimmt, c. wird Gott einſt Rechenſchaft fordern von uns. Er bird die Kinder, die er uns anvertraut, zurückfordern, d. kann Gott unſere Kinder zu ſich nehmen, wenn er vill. Er tut das oft plötzlich. 2 Kön. 4, 18—20. (Jo. 14906, 37.) Warum nimmt er ſie uns? Um uns zu Geſchichte. Luth. 1, 182. ich zu ziehen. Anm. a. Unſere Kinder ſind Gottes Kinder. Sie ennen den Vater. 1 Joh. 2, 13. (Schulb. 32, 2. 3.) Anm. b. Gottes Kinder ſind unſere Kinder nicht von RNatur, ſondern durch die Taufe.

vol b, printed page 693 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0774

3. —

3. Ehelente ſollen a. Kinderſegen von Gott erbitten. 1 1 Sam. 1, 10. Moſ. 30, 22: Der Herr erhörte Rahel. 11. Hanna. 1 Moſ. 25, 21. Rebekka; Matth. 18, 10. b. Kinder nicht verachten. Das geſchieht, wenn man 1. Kinder für eine Laſt und Plage hält, Kinder— ſegen für ein Unglück anſieht; 2. den Eheſegen auf künſtliche Weiſe verhindert. Anm. a. Welcher Kinderreichtum bei manchen Familien im alten Teſtament! Ziba 15 Söhne (2 Sam. 0, 10), David 19 Kinder (1 Chron. Abdon 40 Söhne (Richter 12, 14). feſter als Anm. b. Nichts vereinigt Eheleute Kinder: Seelen der Kinder leer ausgehen läßt, das 3. die geiſtliche Leben nicht mit allem Fleiß fördert. Anm. Welche Verachtung der Kinder, wenn ein Lehrer denkt: Mit dem Schulehalten verplempert man ſeine beſte Zeit! 4. den Kindern Argernis gibt und ſo das neue geiſtliche Leben der Kinder wieder zerſtört. Wehe dem Menſchen, durch welchen Argernis kommt! Matth. 10, 7. (Ma. 12, 253. 254), c. die Kinder hochſchätzen. Wie hoch hält Gott die Kinder! Er 1. ſagt von keinem Stand ſo viel Schönes und Herrliches in der Schrift als von den Kindern, 2. ſtellt ſie den Apoſteln zum Vorbild hin, 3. gibt ihnen die Engel zu Wächtern. Matth. 18. 10: Ihre Engel. Anm. a. Engel dienen ihnen und du ſollteſt dich zu hoch halten, als Vater oder Mutter den Kindern zu die— nen? — Sollte uns das nicht mit Luſt zur Arbeit an den Kindern erfüllen? Ma. 14, 171. ö —— — — ——ö Anm. b. Chriſtliche Eltern ſehen die Kinder nichr & als Plage, nicht als ein Spielzeug oder gar als Es Luth. 63, 41, ſondern als ein Unterpfand der Li Gottes, als ein uns von Gott anvertrautes Eigent Wis. 88, 25; d. die Kinder leiblich verſorgen, näahrc kleiden u. ſ. w. Anm. a. Die Kinder ſind von Natur ganz auf d Eltern angewieſen. Anm. b. Wie man die Kinder bei Geſundheit erba— ten ſoll und worauf zu achten vor und nach der Gebur Schulb. 28, 1—7, wie man ſie übt im Verſtand 7— in der Arbeit 11—15, in der Beredſamkeit 15—18. Tugend und guten Sitten 18. Anm. c. Kinder ſind ſehr empfänglich für die 335 dende Hand des Erziehers. Anm. d. In der Kindheitsgeſchichte eines Menichen liegt das Geheimnis des Werdens. Geſchichten aus der Kinderſtube Schulb. 32. 114. 115; e. die Kinder ausbilden zu einem ordentlichen Beruf. Anm. a. Was ein Häkchen werden will, krümmt 3 bei Zeiten. Kinder treten oft in die Fußtapfen der E— tern. Anm. b. Wir ſollen die Kinder nicht anſehen als das 6 ſie jetzt ſind, ſondern als das, was ſie werden jol— en; f. die Kinder vor allen Dingen chrik lich erziehen nach Gottes Willen. — D Hoffnung der Kirche für ihre Zukunft beruht auf ihter ; Jugend. Ma. J, 287. 4. Pflichten der Kinder a. gegen Gott. Die Kinder ſollen ſchon in ihre Jugend Gott dienen. „Wiſſet ihr nicht, daß ich ſer miuß in dem, was meines Vaters iſt?“ b. gegenihre Eltern. Kinder ſollen ihre El— tern ehren, ihnen gehorchen. Anm. Kinder ſind den Eltern untergeordnet. Dies Verhältnis iſt begründet in der Natur, da die Kinder von den Eltern abhängig ſind, und im Willen Gottes: c. gegen ihre Geſchwiſter. Geſchwiſter ſellen einander lieben, für einander ſorgen (Joſeph), einträchtig bei einander wohnen. Pſ. 133, 1. — Abraham und Lot. Homiletik. Kinder. wichtig es ſei, uns immer wieder ernſtlich daran n erinnern, wie hoch geachtet vor Gott unſere getauften Kindlein ſeien. a. Wie bes geachtet ſie ſeien, b. wie wichtig es ſei, immer wieder daran erinnert zu werden. — Von der Verachtung der Kleinen. a. Wie ſie ſich zein wird. — Luth. 58. 17. Siehe Erziehung 827.

  • Ma. 12, 253
  • Ma. 12, 253. 254
  • Ka. 1904, 15 margin
  • Ma. 14, 268 margin
  • Ka. 1904, 15 margin
  • Ka. 1904, 15. 16 margin
  • Freik. 1901, 38 margin
  • Ka. 1904. 15 margin
  • Freik. 1901, 38 margin
  • Ma. 14. 169 margin
  • Ma. 14. 169. 12, 250 margin
  • Schulb. 32, 113 margin
  • Ma. 12, 219 margin
  • Süd. 92, 73 margin
  • Süd. 92, 73. 74 margin
  • Wis. 88, 50 margin
  • Wis. 88, 50. 51 margin
  • Il. 92. 93 margin
  • Ka. 1904, 20 margin
  • Ka. 1904, 20. 21 margin
  • Ma. 9, 287 margin
  • Ma. 9, 287. 288 margin
  • Luth. 58, 19 margin
  • Ma. 14. 170 margin
  • Luth. 58, 19 margin
  • Ma. 12, 254 margin
  • Ma. 14, 171
  • Luth. 63, 41
  • Wis. 88, 25
  • Schulb. 28, 1—7
  • Schulb. 32. 114
  • Schulb. 32. 114. 115
  • Luth. 58. 17
  • Il. 92, 36 margin
  • Il. 92, 36. 38 margin
  • Ka. 91, 42 margin
  • W. 86, 17 margin
  • Theol. 3, 413 margin
  • Ma. 12, 253 margin
  • Schulb. 32, 112 margin
  • Schulb. 32, 185 margin
  • Schulb. 2, 38 margin
  • Süd. 92, 73 margin
  • Schulb. 28. 25 margin
  • Ma. 27, 177 margin
  • Ma. 19, 317 margin
  • Theol. 3, 415 margin
  • Ma. 9, 287 margin

vol b, printed page 693–694 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0774

A citation shown like this names a volume the archive does not hold — most of Der Lutheraner and Lehre und Wehre past Jahrgang 10, and the five other series Eckhardt indexes, none of which are here. Those references are printed as Eckhardt set them rather than hidden: the reference is the useful thing even when we cannot serve the page. Page images of the Reallexikon itself are not served in this build; the scan note under each entry gives the item and image index in the archive.org copy.