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aufdrängen will, macht ſich zum Herrn über ihren Glauben. 2 Kor. 1, 24. (Mit. 75, 71.) Anm. e. Darum ſagt die Schrift: Prüfet alles. 1 Theſſ. 5, 21. Wir ſollen forſchen in der Schrift, ob ſichs alſo hält. Ap. 17, 11. Auch bei uns ſoll es heißen: Wir glauben nun hinfort nicht um deiner Rede willen. Joh. 4, 42. Anm. f. Jeder Ausleger muß ſeine Auslegung mit der Bibel beweiſen. Chriſtus und die Apoſtel wei— ſen immer auf die Schrift hin: So ſteht geſchrieben. N. W. 77, 11. 12. Was ſich mit der Schrift nicht beweiſen läßt, darf nicht gelehrt werden. Einwand 1. Verleiht Gott nicht manchen Menſchen die beſondere Gabe der Schriftauslegung? — Ja, die Gabe beſteht aber in der Fähigkeit, zu zeigen, wie die Schrift ſich ſelbſt auslegt. Einwand 2. Die Apoſtel kamen zuſammen, um die Frage über die BVeſchneidung zu entſcheiden. Ap. 15. Wenn darum die Synode richtig verſammelt ſei, ſei die Eutſcheidung vom Heiligen Geiſt. — Sie aber überzeug— ten dic Gemeinde aus Gottes Wort und ſagen Vers 28: es gefätlt dem Heiligen Geiſt und uns. Einwand 3. Wenn wir abor keine geiſtliche Obrigkeit haben, wie ſollen wir dann wiſſen, welches die rechte Lehre iſt, wenn die Schrift verſchieden ausgelegt wird? Wir bedürſen eines menſchlichen Auslegers. — Könnte man ohne menſchliche Autorität von zwei Auslegungen in Glaubenslehren nicht unterſcheiden, welches die richtige ſei, dann könnte die Schrift nicht Gottes Wort ſein. Amn. g. Daß die Schrift verſchieden ausge⸗— legt wird, darf uns nicht wundern. Ein Geſetz mag noch ſo lor ſein, es gibt Advokaten, die es verdrehen. Die Urſache liegt in der Verkehrtheit der Menſchen. Antitheſe. a. Papiſten. Nur die Kirche kann die Schrift auslegen, wie der Gerichtshof das Geſetz. Konzil zu Tri— dent. Die Gabe der Auslegung iſt an die Amtsfolge der Biſchöfe gebunden. Mit. 75, 66. 67. Dieſe Auslegung braucht man nicht erſt aus der Schrift zu bewei⸗— ſen, ſondern minſ ſie ohne Prüfung annehmen. Aum. a. Das beruht auf dem Prinzip, daß die Schrift dunkel iſt. Anm. b. Der Papſt verſteht unter „eigener Auslegung“ die Auslegung von Privatperſonen. b. Schwärmer. Schwärmer legen nach der Vernunft aus und ſeten dieſe über die Schrift. „Das Wort iſt uns zu ungereimt und ſchwer zu glauben.“ Arminianer, Reformierte. Günth. 90. 91. Anm. Sie wollen den Sinn des Geiſtes vom Wort trennen und erlangen durch den Geiſt, welcher außer⸗
- Mit. 75, 71
- N. W. 77, 11
- N. W. 77, 11. 12
- Mit. 75, 66
- Mit. 75, 66. 67
- Günth. 90
- Günth. 90. 91
- Mit. 75, 66 margin
- Mit. 75, 66. 67 margin
- Luth. 4, 33 margin
- Can. 94, 18 margin
- Can. 94, 18. 27 margin
- Can. 94, 18. 27. 28 margin
- Min. 82, 61 margin
- Syn. 84, 8 margin
- Syn. 84, 8. 9 margin
- L. W. 28, 58 margin
- L. W. 28, 58. 13, 110 margin
- L. W. 28, 58. 13, 110. 111 margin
- L. W. 28, 58. 13, 110. 111. 103 margin
- Luth. 13, 131 margin
- Luth. 13, 131. 132 margin
- Pi. Hom. 214 margin
- Pi. Hom. 214. 215 margin
- L. W. 52, 483 margin
- L. W. 52, 483. 484 margin
- Mit. 75, 67 margin
- Mit. 75, 71 margin
- Luth. 64, 92 margin
- Min. 82, 65—67 margin
- Luth. 64, 91 margin
- W. 1901, 51 margin
- W. 1901, 51. 52 margin
- N. W. 77, 10 margin
- Min. 82, 68 margin
- Min. 82, 68. 69 margin
- Günth. 88 margin
- Can. 94, 27 margin
- L. W. 28, 225 margin
- Luth. 4, 33 margin
- Ges. u. Ev. 1, 54 margin
- Mit. 75, 65 margin
- N. W. 77, 10 margin
- Mit. 88, 35 margin
vol c, printed page 666 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0468_PA666