# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_Januar 1864_S23 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 23 Litterarische Intelligenzen. Joannis Gerhardi Loci Theologici ed. Preuss. (Berlin, G. Schlawitz.) Von diesem Hauptwerk reiner Theologie ist eine neue treffliche und schön ausgestattete, dabei überaus wohlfeile Ausgabe in neun Bänden oder dreißig Lieferungen im Erscheinen begriffen. Die erste Lieferung ist schon ausgegeben und jährlich sollen vier bis sechs Lieferungen erscheinen. Diese Ausgabe bietet einen Abdruck der von Joh. Gerhard selbst besorgten editio princeps von 1610 mit den hinterlassenen Noten desselben sowie reichhaltige Indices und das Leben Johann Gerhards. Da der Subscriptionspreis für die Lieferung zu nur 15 Sgr. angesetzt ist, so ist hier eine bequeme Gelegenheit geboten, sich in den Besitz dieses herrlichen Schatzes unserer Kirche zu setzen, und jeder lutherische Theolog sollte nicht nur selbst um seiner eigenen Förderung in der rechten Erkenntniß willen davon Gebrauch machen, wenn er dies Werk noch nicht in seiner Bibliothek hat, sondern er sollte sich auch eine Freude daraus machen, durch Ankauf oder Verbreitung dieser schönen und sorgfältigen Ausgabe dem Verleger die Ausführung dieses dankenswerthen Unternehmens zu erleichtern und zu ermöglichen. Das Werk kann von Schäfer & Koradi in Philadelphia, die Lieferung zu 62½ Cents, bezogen werden. S. Im Verlage von J. A. Spalt in Hermannsburg ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Die Lehre der heil. Schrift von den letzten Dingen (Tod, Auferstehung, Gericht, Ewigkeit). Von L. Harms, Pastor in Hermannsburg. 16 S. 8. Preis 2½ Gr. Im Verlage von Riehm in Basel erschien im Jahre 1862: Aufklärung nach Aktenquellen über den 1835 — 1842 zu Königsberg in Preußen geführten Religionsprozeß für Welt- und Kirchengeschichte von Ernst Grafen von Kanitz, Königl. Preuß. Tribunalsrath a. D. (XII und 468 S. gr. 8. 2 fl.) Aus einer Recension dieser Schrift ersehen wir, daß der in den bezeichneten Jahren gegen die sogenannten Königsberger „Mucker“ (an deren Spitze Ebel, † 1861, und Diestel, † 1854, stand) geführte Prozeß nichts anderes war als ein schändlicher Mißbrauch der richterlichen Gewalt (namentlich von Seiten des Consistorialpräsidenten Schön und des Consistorialraths Kähler) und zwar aus Feindschaft gegen das Christenthum und daß die Angeklagten aus demselben von jenen Unsittlichkeiten völlig entlastet hervorgingen, deren dieselben fort und fort nicht nur im großen Publikum, sondern selbst in den kirchengeschichtlichen Werken eines Guericke und Hase, sowie in den Encyklopädieen von Herzog, Pierer und Ersch und Gruber geziehen werden. Verlegt vom Verfasser erschien: Brocken von Dr. Schröder, luth. Pastor in Thorn. Erste Mittheilung 1½ Bogen, zu haben bei dem Verfasser. — Ehlers zeigt das Pamphlet, wie folgt, an: Nachdem der Verfasser sein herzliches Verlangen nach Frieden