# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_October 1863_S309 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Litterarische Intelligenzen. 309 lich mehr gethan habe, als wir bitten oder verstehen können, und daß wir auf das Ernsteste streben müßten, auch in Zukunft die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens mehr und mehr unter uns zu befestigen. Auch für uns müßten diese Tage für einige der fröhlichsten gelten, die wir gehabt haben. — Gleicherweise sprach sich auch Past. H. A. Preus aus und fügte hinzu, daß er für seinen Theil, wiewohl er wisse, daß er nur das Beste des Reiches Gottes im Auge gehabt und wirklich nur das Wahre und Rechte verfochten habe, für Vieles um Vergebung bitte, worin er durch unpassende und unfreundliche Ausdrücke gesündigt haben dürfte. — Dem trat auch Past. Ottesen bei. Past. Koren bekannte gleichfalls, daß er beides aus Unklarheit in der Lehre und aus Mangel an Weisheit und Liebe gesündigt haben könne und namentlich bat er Past. Rasmusen um Verzeihung, daß er oft mit Argesdenken wider ihn gesündigt habe. Schließlich wurde das Protokoll vorgelesen und von allen angenommen. Hierauf wurde die Versammlung mit Absingen des 91. Psalms und Dank und Gebet zu Gott geschlossen. Holden, Minn. den 21. Juni 1862. Laur. Larsen, Sekr. Als man bei Verlesung des Protokolls an die Stelle kam, wo von der Sklaverei geredet wurde, bat Past. Rasmusen um Erlaubniß die Erklärung zu thun, daß er jetzt in diesem Punkt völlig klar sei und der Erklärung der Prediger auf der Synode zu Rockprairie vollkommen beistimme. Bei derselben Gelegenheit äußerte Past. Fjeld, daß er unsrer Lehre von der Sklaverei nicht länger zu opponiren wage, er wäre aber in der Sache noch nicht recht klar. Nachdem die Synode die Verhandlungen der Versammlung in Holden hatte verlesen hören, beschloß sie einstimmig, die drei Pastoren in unsere Synode aufzunehmen, worauf der Vorsitzende im Namen der Versammlung zuerst Gott für die große Freude dankte, die er uns dadurch vergönnt habe, und dann die Neuaufgenommenen herzlich willkommen hieß." (Fortsetzung folgt.) — Litterarische Intelligenzen. In der C. H. Beck'schen Buchhandlung in Nördlingen ist soeben erschienen: Die Geschichte des Pietismus von H. Schmid, Doctor und Prof. der Theologie in Erlangen. 32 Bogen gr. 8. brosch. Preis 2 Thlr. oder 3 fl. 30 kr. rhn. Bei Justus Naumann in Leipzig und Dresden erscheint: Saat auf Hoffnung. Zeitschrift für die Mission der Kirche an Israel, in vierteljährigen Heften herausg. von Prof. Dr. Delitzsch und Pastor Becker. Preis für den Jahrg. von 4 Heften 10 gl.