# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_Januar 1863_S26 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 26 Die Juden und Freimauer. katechismus in die böhmische Sprache übertragen und im Druck herausgegeben worden. Die lieben Brüder in Mecklenburg tragen die Druckkosten. Löhe's Samenkörner des Gebets in böhmischer Sprache sind bereits zur Hälfte vergriffen. Hier ist noch immer Anfrage nach dem Buche; namentlich sind in reformirten Gebirgsgemeinden viele Exemplare abgesetzt worden. — — — Die Juden und Freimaurer. Ueber den Einfluß, welchen endlich die Juden und Freimaurer auf alle öffentlichen Angelegenheiten in Europa erlangt haben, theilt Dr. Münkel in seinem Neuen Zeitblatt vom 3. Oct. v. J. Folgendes mit: „Ein Berliner Freimaurer hat einen Nothschrei erlassen, wozu ihn die Wahlen vom April und Mai dieses Jahrs für das preußische Abgeordnetenhaus gedrängt haben. Er berichtet, daß in Berlin 217 Juden zu Wahlmännern, und in zwei Bezirken nur allein Juden gewählt wurden. Dies ist ein bedenkliches Ereigniß, da jeder Jude ein geborner Fortschrittsmann oder ein Demokrat sei, der nothwendig auf den Sturz der fürstlichen Macht hinarbeiten müsse, weil sie dem Eindringen der Juden in die höchsten Staatsämter im Wege stehe. Es würden die Juden nicht solche Erfolge erzielt haben, wenn sie nicht von der massenhaft angewachsenen Fortschrittspartei gebraucht und vorgeschoben würden, um die religiösen und politischen Grundlagen des Staates zum Weichen zu bringen. Die Fäden der Verbindung zwischen Juden und Fortschrittsleuten werden in den Freimaurerlogen geknüpft. Denn in diesen Logen regiert der Fortschritt in erschreckender Weise, wie abermals die Berliner Wahlen beweisen. Die neun Fortschrittsmänner, welche zu Abgeordneten mit Hülfe der jüdischen Wahlmänner gewählt wurden, sind allesammt Freimaurer, und aus den 23 Berliner Logen haben wenigstens drei Viertel der Freimaurer für sie gestimmt. „„Ganz dasselbe Verhältniß ist in Breslau, Magdeburg, Stettin und allen Städten, wo Logen und Freimaurer sehr ausgebreitet sind, darum sie in ihrer Geheimschrift schrieben: Unser Bund ist da, wo er blüht, eine Macht geworden, gegen die niemand was vermag, die über alles und alle triumphiren wird.“ “ Das heißt, der Bund wird noch endlich den Freistaat ohne Kirche zur Welt bringen. Diesem Bunde sind die Juden willkommene Mitarbeiter. Wenn sie auch von manchen Logen zeitweilig ausgeschlossen waren, so finden sie doch jetzt allgemein in allen Logen der Welt Aufnahme. Nur in Berlin will man um des Königs willen keine Juden aufnehmen, man thut es dafür durch ein Hinterpförtchen, indem man sie als Brüder zuläßt, sobald sie anderswo aufgenommen sind. Der Jude weiß sich aber noch besser zu helfen, er zieht Gewinn aus einer gewissen eigenthümlichen Einrichtung der Freimaurerei. Drei Maurer dürfen nämlich jemanden zum Maurer machen und sich dabei des Rechtes bedienen, die maurerischen Geheimnisse außer den Logen ohne die gebräuchlichen Ceremonien mitzutheilen. Das benutzen die Juden, um ihre Glaubensgenossen in die Ordensgeheimnisse zu ziehen und einen Orden neben dem Orden zu errichten, in welchem Bestechungen und speculative Künste ihr Werk treiben. „„Während keine christliche Loge mehr den Juden unzugänglich ist, bestehen Judenlogen, wo jedem Nichtjuden die Aufnahme unbedingt versagt ist. In London, wo bekanntlich der eigentliche Herd der Revolution unter dem Großmeister Palmerston ist, bestehen zwei Judenlogen, wo nie ein Christ Aufnahme findet, nicht einmal über die Schwelle gelassen wird. Dorthinein münden die Fäden aller revolutionären Elemente, die in christlichen Logen sind. Eine solche Judenloge ist jetzt zu Rom das höchste Revolutionstribunal. In Leipzig ist zur Meßzeit jedesmal eine geheime Judenloge, welche sich merkwürdiger Weise nie einem christlichen Maurer öffnet.“ “ Arbeiten die Logen für den allgemeinen Fortschritt, so arbeiten natürlich die jüdischen Logen für den jüdischen Fortschritt; einer gebraucht den andern, und der Pfiffigste zieht davon die Fettfedern. Aber, kreuzige, kreuzige! schallt es von beiden über die Kirche. „O möchte doch der Allgütige, schließt der Berliner Freimaurer, den Hochgestellten