# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_November 1862_S339 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Ueber Verlobungs- und Traureden. 339 p. LXV, den 14. Dec. 1545, Doctor Gregor. p. 147, den 9. Jan. 1546, D. Major. Bd. 65, p. 86, Mitte Jan. 1546, Doctor Major. Der böse Wurm zu Mainz, Bd. 56, p. 118, Z. 2 v. o. ist Kurf. Albrecht, Cardinal. Bd. 56, p. 120, Z. 14 v. o. „Fürsten“ wahrscheinlich von Grubenhagen, der damals über Münden regierte (s. Ungewitter Geogr. I, 358). Bd. 56, p. 142, Z. 8 v. u. „ein Bier“ d. i. das Recht einmal im Jahre Bier zu brauen. Bd. 56, p. 149, Z. 2 v. u. „ein Dorf“ Rißdorf vgl. p. 152. p. 150, Z. 15 v. o. „auf der Kanzel“ die Predigt Bd. 65, p. 186. p. 150, Z. 21 v. o. „Deine Söhnichen“ Martin und Paul (Guer. K. G. III, 218). Bd. 56, p. 151, Z. 4 v. u. „Wolfes“ Wolfgang Sieberger, Diener Luthers. Bd. 56, p. 208, Z. 3 v. u. „Markgräfin“ Elisabeth v. Brandenburg, Wittwe Joachims 1., Mutter der Fürstin Margaretha von Anhalt, der Ge⸗ mahlin des Fürsten Johannes von Anhalt. Bd. 56, p. 209, Z. 4 v. o. „allen“ d. i. allein. Zu No. 313 vgl. No. 819, in dem einen Briefe wird das Kloster Neunburg in dem andern Niennburg genannt. Bd. 56, p. XIX, Z. 9 „Mgr. Michael“ Stiefel. Zu No. 860 vgl. Bd. 23, p. 6—8 Anm. Bd. 56, p. LI, Z. 15 v. o. „erzeigen“ d. i. wahr machen, sehen lassen. p. LXIII, No. 873 „die welche Freude“ ist die Schrift Bd. 32, p. 423 ff. — — — (Eingesandt von P. Keyl. sen.) Ueber Verlobungs⸗ und Traureden. Die Verlobung soll öffentlich d. h. mit Wissen und Willen der Eltern und Vormünder und außerdem im Beiseyn etlicher Zeugen geschehen. Auch dieser Anfang des ehelichen Lebens wurde früher durch das Wort Gottes und Gebet geheiligt (1 Tim. 4, 5.), was an manchen Orten in der Kirche, öfter aber im Hause geschah. Wenn man bedenkt, wie jetzt so häufig Verlöbniß leichtsinnig geschlossen und eben so wieder getrennt werden und wie namentlich die Einholung der elterlichen Einwilligung auch aus dem alten Vaterlande, nicht für eine Forderung des vierten Gebots, sondern nur für eine leidige Menschensatzung gehalten wird, so sollten um so eifriger alle Diener der Kirche durch Lehre und Ermahnung dahin arbeiten, daß die frühere löbliche Sitte, wonach sie auch bei Verlöbnissen ihres Amt zu warten haben, wieder allgemeiner würde. Dieß könnte auf folgende Weise geschehen. Nach dem Gesange eines Liedes hält der Pfarrer eine kurze Rede. Hierauf fragt er zu⸗