# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_October 1862_S302 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) 302 Ein Beitrag zur Verbesserung der Ausgaben von Luthers Werken. Ein großer Theil der Predigt am Sonntage Oculi in der Kirchenpostille, Bd. 11, p. 125—130 ist Bd. 58, p. 226—230. Als Beispiel möge dies genügen. Weiter mitzutheilen, welche Wieder⸗ holungen ich in den Tischreden gefunden habe, als wo es nachher die Be⸗ trachtung der Briefe mit sich bringt, halte ich für unnöthig, weil ich nach dem, was in der Vorrede im 57. Bande gesagt ist, annehmen muß, daß Förste⸗ mann und Bindseil in ihrer Ausgabe Alles geleistet haben, was in dieser Hinsicht gethan werden kann. Die älteren Ausgaben enthalten die Tischreden nicht und haben deshalb die Bedenken, Briefe und anderen kurzen Schriften, welche Aurifaber in den Tischreden zusammengetragen hat, besonders abgedruckt. Die Walchische ist die erste Gesammtausgabe, in welcher die Tischreden, nach Aurifabers Re⸗ daction, aufgenommen sind. Ihr ist die Erlanger Ausgabe gefolgt. Walch hat nun die in den Tischreden bereits enthaltenen Stücke, den älteren Ausgaben nach, auch noch besonders abgedruckt. Ebenso die Erlanger Aus⸗ gabe. Daher schreiben sich die vielen Wiederholungen aus den Tischreden. Hieraus erhellt, daß, wenn überhaupt die Tischreden einer Gesammtausgabe von Luthers Werken einverleibt werden sollten, dies anhangsweise geschehen müßte, natürlich nicht in der Redaction Aurifabers, sondern überarbeitet und zusammengezogen, so daß auf die anderweitig gedruckten Stücke nur verwiesen würde. Dazu haben Förstemann und Bindseil die nöthige Vorarbeit geliefert. Bei genauerer Betrachtung der deutschen Briefe Luthers findet man eine große Anzahl, welche wiederholt gedruckt sind, theils in andern Bänden, theils in der Briefsammlung selbst. Daß der wiederholte Abdruck nicht in der Absicht geschehen ist, um denen, welche die Briefe Luthers allein zu kaufen wünschten, eine vollständige Sammlung zu liefern, geht einestheils daraus hervor, daß bei vielen Briefen allein auf den früheren Druck ver⸗ wiesen ist, (im 53. Bande bei 141); anderntheils daraus, daß einige in spä⸗ teren Bänden wiedergedruckt, oder in die Nachlese aufgenommen sind, ohne daß des anderweitigen Druckes Erwähnung geschieht. Allein die Nummern, welche mit Buchstaben und Asterisken bezeichnet sind, (im 56sten Bande) und vier Briefe des zweiten Nachtrages, sind absichtlich wiederholt, weil der Herausgeber inzwischen einen besseren Text entdeckt hat. Bei manchen dieser Briefe sind die Abweichungen sehr geringfügig. Zunächst will ich nun die Irrthümer und Druckfehler anzeigen, welche ich bemerkt habe: Band 53. p. 31, in der Ueberschrift von No. 14 statt 1519 lies 1520. p. 39, Zeile 8 von unten, statt 20, p. 274 ff., lies 21, p. 274 ff. p. 52, „ 4 „ oben, „ Schasen lies Sachsen. p. 283, „ 4 „ unten, „ verlenkte lies verleukte. p. 316, „ 5 „ unten, „ Feiheit lies Freiheit. Band 54. p. 9, bei No. 362, statt Bürgermeister lies Bürger. p. 46, Zeile 6 von unten, statt Walch XIX. lies Walch XX. p. 117, „ 9 „ oben, „ IVI. lies IV.