# Lehre und Wehre_St. Louis Missouri_Februar 1861_S59 # AI-corrected against the scan — CHI Digital Archive (demonstration) Literarische Intelligenzen. 59 Gregor bis zur Reformationszeit: Erstes Auftreten der Harmonie — Mensural- und Figuralmusik — Einfluß auf den Kirchengesang — Kirchentöne, Tropen, Psalmtöne. 2. Kapitel. Vom protestantischen Choral. 1. Abschnitt. Wesen und Ursprung desselben: Unterschied vom gregorianischen Choral — Ursprung — Tonische und harmonische Eigenthümlichkeit — Characteristik der Figuralmusik vor der Reformationszeit — Rhythmische Eigenthümlichkeit. Rhythmus überhaupt. — Rhythmische Manchfaltigkeit, rhythmischer Wechsel — Der Name Choral für den protestantischen Kirchengesang. 2. Abschnitt. Wiedereinführung des rhythmischen Choralgesangs: Was darunter zu verstehen — Degeneration des rhythmischen Gesangs — Regeneration — Nothwendigkeit der Regeneration — Theoretische Bedenken gegen die Wiedereinführung — Historischer Nachweis, daß die Gemeinden den Choral rhythmisch gesungen — Practische Bedenken gegen die Wiedereinführung — Vorbedingungen und zweckmäßiges Verfahren bei der Wiedereinführung. 3. Kapitel. Vom gregorianischen Gesang in der lutherischen Kirche oder vom liturgischen Altargesang: Grundzüge und Grundsätze der lutherischen Liturgie überhaupt — Die einzelnen liturgischen Stücke oder Singweisen — Orgelbegleitung und Vortrag. 3. Dornröschenstrauch oder drei und zwanzig kurze Passionsbetrachtungen von J. Diedrich, ev.-luth. Pastor. Halle, Mühlmann. 1855. 12. 92 S. $0.25 portofrei. 4. Zwei und dreißig Leichenpredigten, genannt Trauerbinden, von Valerius Herberger, Prediger am Kripplein Christi zu Fraustadt in Polen. Herausgegeben von K. F. Ledderhose. Halle, Fricke. 1854. 8. 340 S. Bei Brockhaus in Leipzig: Palästina. Von K. v. Raumer, Prof. in Erlangen. Mit einer Karte von Palästina. Vierte vermehrte und verbesserte Auflage. 1860. „Wir lenken," sagt ein Recensent in der Ev. Kirchenzeitung, „wie im Jahr 1835, so jetzt aufs Neue die Aufmerksamkeit aller Bibelleser auf dieses treffliche Handbuch hin, welches der Verfasser kraft der unverwelklichen Jugendfrische, die ihm auch im hohen Alter erhalten geblieben, in dieser vierten Auflage mit unermüdetem Forscherfleiße um Vieles vervollkommnet und in ebenbürtiges Verhältniß zu dem neuesten Stande der Wissenschaft gesetzt hat." — Der große Geograph Ritter hat diesem Buche im 15. Theile seiner Erdkunde das glänzendste Zeugniß ausgestellt. Er sagt darüber: „Eine classische Arbeit, welche durch die Gedrängtheit des Inhalts, dessen klare Anordnung und wissenschaftliche Behandlung, wie Genauigkeit und Vollständigkeit der detaillirten Stellennachweisung im Alten und Neuen Testament wohl alle andern Compendien dieser Art weit hinter sich zurückläßt. Durch den positiven Fortschritt der Entdeckung wird es immer größerer Vollendung fähig bleiben, aber in Sinn, Geist und Treue, wie in universeller wissenschaftlicher Erkenntniß wird es in dieser Form nicht leicht übertroffen werden können." L.